Marie Pohl Geisterreise

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Inhaltsangabe zu „Geisterreise“ von Marie Pohl

'Für mich ist ein Geist eine Geschichte, die erzählt werden will.' Durch Kuba fährt Marie Pohl der Liebe wegen. Aber am Ende der Reise steht das unheimliche Ritual einer Santería-Priesterin – erscheint da wirklich ein Geist? Danach lassen die höheren Wesen Marie nicht mehr los. Sie reist nach Bali, wo die stärksten Hexer leben sollen, um 'sehen zu lernen', und nach Irland, um ein verfluchtes Haus zu hüten. In Ghana führt sie der berühmteste Fetischpriester des Landes in den Wald, wo seine Zwerge leben, in Mexiko verbringt sie eine Nacht auf einem Vulkangipfel, in Deutschland interviewed sie den Zauberer mit den stärksten Kräften und in New York begleitet sie ein Team von ehrenamtlichen Geisterjägern. Ausgestattet mit einer erstaunlichen Sensibilität und Erlebnisbereitschaft, bewegt sie sich auf ihren Reisen wie durch Träume. Sie überschreitet Grenzen, begegnet Gefahren und in Momenten höchster Intensität immer wieder sich selbst. Es ist die atemberaubende Reise einer jungen Frau, die das Jenseits sucht und das Diesseits findet: alle Schrecken und Schönheiten dieser Welt. 'Geister sind scheue Wesen. Sie sollen mich rufen. Ich werde dorthin fahren, wo man mich einlädt. Mein Reisebüro soll von Geisterhand geführt sein.' Marie Pohl

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  • Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

    Geisterreise
    Buchhandlung_Karola_Brockmann

    Buchhandlung_Karola_Brockmann

    15. August 2012 um 16:20

    Durch Kuba fährt Marie Pohl der Liebe wegen. Aber am Ende der Reise steht das unheimliche Ritual einer Santería-Priesterin – erscheint da wirklich ein Geist? Danach lassen die höheren Wesen Marie nicht mehr los. Sie reist nach Bali, wo die stärksten Hexer leben sollen, um »sehen zu lernen«, und nach Irland, um ein verfluchtes Haus zu hüten. In Ghana führt sie der berühmteste Fetischpriester des Landes in den Wald, wo seine Zwerge leben, in Mexiko verbringt sie eine Nacht auf einem Vulkangipfel, in Deutschland interviewed sie den Zauberer mit den stärksten Kräften und in New York begleitet sie ein Team von ehrenamtlichen Geisterjägern. Ausgestattet mit einer erstaunlichen Sensibilität und Erlebnisbereitschaft, bewegt sie sich auf ihren Reisen wie durch Träume. Sie überschreitet Grenzen, begegnet Gefahren und in Momenten höchster Intensität immer wieder sich selbst. Es ist die atemberaubende Reise einer jungen Frau, die das Jenseits sucht und das Diesseits findet: alle Schrecken und Schönheiten dieser Welt. (Sandra Schlereth)

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  • Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

    Geisterreise
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    12. August 2012 um 15:21

    Ist eine junge Frau, die sich einem Straßenjungen anvertraut und mit ihm quer durch Kuba zu einer Santeria-Priesterin reist, naiv, oder besitzt sie nur, wie sie selbst sagt, eine gute Menschenkenntnis? Offensichtlich letzteres, denn ihr passiert, wie auch auf den anderen Reisen, nichts besonders Schlimmes. Dass ein Gefühl für Situationen, ein Urvertrauen in das Gute im Menschen und eine Offenheit für Erfahrungen außerhalb der eigenen Lebenswelt eine Reise zu einem einschneidenden persönlichen Erlebnis machen können, durfte ich auch selbst erfahren. Ich kann daher das Verhalten der Autorin gut nachvollziehen. Marie Pohl sucht nach Geistern. Der Glaube an Geister existiert in allen Gegenden der Welt, und trotz regionaler Unterschiede geht es dabei immer um das Gleiche. Es muss also etwas an diesem Glauben dran sein, und Marie Pohl tut alles Mögliche, um endlich einmal selbst einen Geist zu sehen. Die Reise beginnt in Kuba, wo die Santeria-Priesterin der Autorin rät, nach der Afrikanischen Königin zu suchen. Leicht gesagt, gibt es auf dem afrikanischen Kontinent doch eine ganze Legion solcher Königinnen. Die Teilnahme an der Zeremonie in Kuba hat unangenehme Auswirkungen für Marie Pohl, sie wird fast ohnmächtig, muss den Raum verlassen und leidet noch längere Zeit unter starken Nackenschmerzen, die erst in Berlin von der Atemtherapeutin Ilse Middendorf geheilt werden. Die Methode klingt seltsam, aber ich habe selbst den Erfahrbaren Atem bei einer Schülerin Middendorfs kennengelernt und profitiere bis heute von dieser ungewöhnlichen, sanften und wirksamen Methode. Als Nächstes verschlägt es die Autorin nach Irland, wo sie für eine Freundin ein Anwesen hütet, das verkauft werden soll. Bisher sind jedoch alle Käufer im letzten Moment abgesprungen. Angeblich soll es in dem Haus spuken. Marie findet auch unerklärliche Blutpfützen im Badezimmer, aber einen Geist sieht sie trotz aller Bemühungen nicht. Trotzdem ist sie sich sicher, dass es Geister gibt. „Wir haben ein Gespür für eine Anwesenheit, die in der Natur liegt. Das Mysterium ist eine Anwesenheit, eine schwingende Anwesenheit, eine animierende Anwesenheit, eine Anwesenheit, die etwas erzählt.“, erklärt ihr ein Ire. Besonders gut zu spüren ist das in Afrika. Marie reist nach Ghana, und dieser Teil des Buches hat mir am besten gefallen. Ich habe drei Monate lang in einer ghanaischen Familie in Accra, Tema und der Volta-Region gelebt und selbst einige unerklärliche Erlebnisse gehabt. Beim Lesen kamen also viele wunderbare Erinnerungen hoch, zum Beispiel an den Empfang außerhalb des Flughafengebäudes, oder an die Busse, die erst dann abfahren, wenn sie voll besetzt sind, „any time from now“. Der afrikanische Umgang mit Zeit ist völlig anders als unserer und eine sehr schöne Erfahrung, wenn man sich darauf einlässt. Die Autorin begegnet traditionellen Priestern und nimmt an Zeremonien teil, aber auch hier gelingt es ihr nicht, einem Geist zu begegnen. Jedenfalls nicht sichtbar, denn der Geist eines toten Freundes macht sich zwar positiv bemerkbar, erscheint ihr aber nicht. Leider verzichtet die Autorin auf eine große Zeremonie in Ghana, um rechtzeitig zum Fest der Toten in Mexiko zu sein. Das unheimliche Erlebnis auf einem Vulkan ist zwar interessant erzählt, mir fehlte jedoch die thematische Verbindung zum Rest des Buches. Auch das Interview mit einem Zauberer an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien ließ mich unbefriedigt zurück, mir fehlte der Rahmen dieser Geschichte. Witzig fand ich die Beschreibung der Erfahrungen mit den Geisterjägern und der Residual Energy. Zum Schluss wurde auch die die Afrikanische Königin gefunden, an einem ganz unerwarteten Ort. Wer einen Roman erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein, denn es ist eher ein Sachbuch, eine Reisebeschreibung und ein Buch über Mythen der Welt. Mythen, die sich erstaunlich ähnlich sind. Ich hatte Probleme mit dem Schreibstil, der mir zu abgehackt war, und ich hätte gern mehr Hintergrundinformationen gehabt. Ich denke, dem Buch hätte es gut getan, als Sachbuch konzipiert zu werden. Trotzdem hat mir dieses ungewöhnliche Buch gut gefallen, besonders der Teil, der in Ghana spielt.

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  • Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

    Geisterreise
    Selene87

    Selene87

    30. July 2012 um 20:52

    Ich möchte das Buch von Marie Pohl mal als „besonders“ beschreiben. Es ist eine Geistersuche im engeren sowie im weiteren Sinne. Die Autorin entführt uns auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Kulturen und Überzeugungen. Das Buch ist in mehrere Kapitel / Reisen aufgeteilt. Die einzelnen Orte samt ihren Geschichten haben mich unterschiedlich angesprochen. Manches war eher etwas mühselig zu lesen, anderes hat mich begeistert. Ich finde es total schwierig das Buch zu bewerten, da es ja alles persönliche Erlebnisse der Autorin sind. Interessant fand ich es in jedem Fall. Und lesenswert. Aber eben besonders.

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  • Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

    Geisterreise
    catbooks

    catbooks

    25. July 2012 um 08:06

    Bevor ich mit meiner Meinung beginne, möchte ich erst einmal sagen, dass es sich bei diesem Buch nicht um eine ausgedachte Geschichte von Marie Pohl handelt! “Geisterreise” ist ein Reisebericht, der zu 100% auf wahren Begebenheiten und Gefühlen basiert, wie es sich auch für einen tollen und authentischen Reisebericht gehört. Mir ist es sehr wichtig, dass ihr das zuerst erfahrt, denn wenn man in diesem Buch einen “richtigen” Roman sucht, ist an dieser Stelle leider falsch und wird eventuell auch enttäuscht sein und das Buch vielleicht nicht weiterlesen wollen. Um das vorzubeugen, wollte ich euch das gerne vorab mitteilen! Marie Pohl ist Mitte 20 und seit ihrer Kuba-Reise spührt einen starken Drang sich mit dem Thema Geister, ihrer Wahrnehmung und Bedeutung in den verschiedensten Kulturen auseinander zu setzen. In ihrem Buch “Geisterreise” zeigt uns Marie ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus den verschiedensten Ländern: Kuba, Ghana, Irland, Mexiko, New York und Deutschland. Anfangs war ich doch etwas verwirrt und wusste nicht so recht, wie ich die einzelnen Episoden der verschiedenen Länder einordnen soll, was definitiv daran lag, dass ich mehr einen Roman erwartet habe. Doch nachdem ich wusste, wie ich das Buch “anfassen” musste, hat sich das Buch super gelesen!! Ich bin ziemlich beeindruckt gewesen welche Erfahrungen und Erlebnisse Marie Pohl auf ihrer halben Weltreise gemacht hat. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Nur so viel: Wie kann es z.B. sein, dass ein riesen Blutfleck aus dem Nirgendwo in einem Haus auftaucht, in dem man sich alleine aufhält? Spukt es in diesem Haus? Gibt es wirklich Geister? Oder ist dieses Haus gar verflucht? In jedem Land stellt man sich als Leser viele solcher Fragen, die einen immer wieder sehr beschäftigen, doch Antworten gibt es darauf fast nie. Gäbe es sonst so viele Geistergeschichten und -mythen? Marie Pohl schreibt ihre einzelnen Episoden sehr lebendig und interessant. Ich konnte mich sehr gut in Marie, ihre Reiseziele und -begleiter hineinversetzen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese außergewöhnliche Reise zu verfolgen! Ich fand es jedoch etwas schade, dass es nach den vielen Reisen kein gesamtes Fazit als eine Art Epilog von Marie Pohl gab. Es hat zwar nicht so gefehlt, dass das Buch unfertig wirkt, ich hätte mich trotzdem einfach gefreut noch einige Zeilen zu lesen. Das Cover ist wundervoll! ♥ In dem Baum befinden sich viele tausende Glühwürmchen, die ich ebenfalls so mysteriös wie die Geister finde. Ein Buchumschlag, der zum Träumen und Fantasieren einlädt! Auf der Homepage der Zeitschrift Emotion gibt es ein sehr interessante Interview mit Marie Pohl! Ich kann es euch nur empfehlen. Habe mich nach dem Lesen sehr gefreut der Autorin noch etwas näher zu sein und konnte ihre Empfindungen noch besser nachvollziehen. Fazit: “Geisterreise” ist ein wundervolles Buch um Mythen, Wahrnehmungen und Bedeutungen rund um das Thema Geister. Ihr werdet mit Sicherheit ebenfalls große Augen machen, wenn ihr die Schilderungen aus den verschiedenen Ländern lest! Ich werde mir jetzt im Nachhinein auf jeden Fall auch Marie Pohls Debüt “Maries Reise” zulegen, bei dem es sich ebenfalls um einen Reisebericht handelt.

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