Marie Rutkoski The Winner's Kiss (Winner's Trilogy)

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Inhaltsangabe zu „The Winner's Kiss (Winner's Trilogy)“ von Marie Rutkoski

War has begun. Arin is in the thick of it with untrustworthy new allies and the empire as his enemy. Though he has convinced himself that he no longer loves Kestrel, Arin hasn t forgotten her, or how she became exactly the kind of person he has always despised. She cared more for the empire than she did for the lives of innocent people and certainly more than she did for him.At least, that s what he thinks.In the frozen north, Kestrel is a prisoner in a brutal work camp. As she searches desperately for a way to escape, she wishes Arin could know what she sacrificed for him. She wishes she could make the empire pay for what they ve done to her.But no one gets what they want just by wishing.As the war intensifies, both Kestrel and Arin discover that the world is changing. The East is pitted against the West, and they are caught in between. With so much to lose, can anybody really win?"
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  • Guter Abschluss, der etwas braucht, um in Gang zu kommen

    The Winner's Kiss (Winner's Trilogy)
    Effi86

    Effi86

    30. April 2016 um 13:28

    Die Story: Die privilegierte Lady Kestrel erwirbt bei einer Auktion einen Sklaven, ohne zu wissen, wen sie damit in ihr Haus und später in ihr Herz lässt. Ihre einzige Waffe, während ihre Welt auseinander fällt, ist ihr messerscharfer Verstand.Auf den Punkt gebracht: Braucht ein bisschen um in Gang zu kommen, danach aber kaum weglegbar.In mehr Worten: He told himself a story.In The Winner’s Kiss, dem letzten Band in der Winner’s Serie von Marie Rutkoski, bekommt Arin endlich mehr Stagetime. Dadurch lernt man ihn noch besser kennen und kann seine Beweggründe besser nachvollziehen. Auch Arin ist ein intelligenter Charakter, was der Handlung in dieser Serie besonders in diesem Band zu Gute kommt. Dennoch haben ihn die Ereignisse aus den vorigen Bänden gezeichnet und er ist dazu gezwungen Dinge zu tun, die nicht für jedermann als moralisch zu bezeichnen sind. „As he spoke, it occured to her that maybe he, too, felt like two people, that maybe everybody does, and that it’s not a question of whether one’s damaged, but of how easily or not that damage is seen.“Mein Herz hängt aber von jeher mehr am weiblichen Hauptcharakter Kestrel, deren Badassery sich nicht durch reines Muskelspiel und vermöbeln der Bösewichte zeigt, sondern durch einen Verstand, der nicht weniger gefährlich sein kann. Durch die Ereignisse zu Anfang ist es jedoch schwierig für sie diese große Stärke auszunutzen und so habe ich mich schwer damit getan, in die Story zu finden. „Let Arin surprise us,“ Roshar said. „That’s how we do things. He comes up with something brilliant and I take the credit.“ Der größte Lichtblick ist für mich bis zur Hälfte des Buches der wunderbare Charakter Roshar, der auch hier einen Auftritt hat und mich, wie schon im zweiten Band, komplett von sich eingenommen hat. Sollte Marie Rutkoski jemals in Erwägung ziehen ein Buch über ihn zu schreiben, würde ich es ohne mit der Wimper zu zucken kaufen.Jeder dieser drei Charaktere hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, die sich ihnen in verschiedenen Formen in den Weg stellen und sie somit interessanter und komplexer zeichnen. Ab der Mitte des Buches werden diese persönlichen Anliegen noch stärker miteinander verknüpft und sorgen für ordentliche Spannung.Der Handlungsverlauf ist meiner Meinung nach gut gewählt und die meiste Zeit gekonnt dargestellt. Zwar kann ich mir vorstellen, dass es dem einen oder anderen Leser missfallen wird, doch halte ich es für richtig auch in einem Fantasy-Jugendbuch eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen. Leider zog sich der Anfang ein wenig, da ich Arin und Kestrel jeder für sich zwar mag, sie mir als Paar aber kaum egaler sein könnten. Das bedeutet für mich persönlich, dass mir das Buch nicht zu hundert Prozent gefallen hat, aber auch hier denke ich, dass es viele LeserInnen dort draußen geben wird, die das anders sehen.Sprachlich liefert Marie Rutkoski mal wieder ab. In diesem Buch lassen sich schöne Metaphern und Vergleiche finden, die Beschreibungen sind neu ohne absurd oder gewollt zu wirken. Manchmal hätte ich mir zwar ein wenig mehr Klarheit gewünscht, anstatt dermaßen zwischen den Zeilen lesen zu müssen. Andererseits ziehe ich einen solchen Stil jederzeit einem Brechstangen-Stil vor.Fazit:The Winners Kiss ist ein zufriedenstellender Abschluss, einer Trilogie, die mich positiv überrascht hat. Eine clevere Protagonstin und eine realistische Story, die sich am Anfang etwas zog, konnten mich zum Ende jedoch für sich gewinnen.

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