Marie Schwarzkopff

 4,1 Sterne bei 28 Bewertungen
Autorenbild von Marie Schwarzkopff (©Privat)

Lebenslauf

Marie Schwarzkopff ist eine erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin. Als ihre Kinder allerdings nach etwa zwanzig Jahren plötzlich und unerwartet erwachsen wurden, verarbeitete sie diese Situation mit dem Schreiben eines Romans für Erwachsene, und zwar zusammen mit ihrem Mann. Dieses Buch ist das Ergebnis der gemeinschaftlichen Krisenbewältigung. Es ist völlig fiktiv. Sagen die beiden ...

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Neue Rezensionen zu Marie Schwarzkopff

Kurzweilige und schnelle Lektüre für Zwischendurch

Dieses Buch hat man schnell durchgelesen, einerseits weil es nicht sehr dick ist, andererseits weil man sich einfach bestens unterhalten durch die Seiten blättert und beim Lesen gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht.

Ich fand die Darstellung der Perspektiven besonders gelungen: Die Kapitel sind aus Annas Sicht geschrieben, während man in Mortens Seelenleben durch Chat- und Suchverläufe, sowie E-Mails und Einkaufslisten seines Handys Einblick erhält.

Die Geschichte ist nicht besonders herausragend, aber direkt aus dem Leben und so unterhaltsam geschrieben, dass man sich zu keiner Zeit langweilt. 

Klare Leseempfehlung!

Die Kinder sind aus dem Haus, wie geht's weiter?

Das Cover in der aprico-blau-weißen Färbung gefällt mir gut. Der Titel nimmt den meisten Platz ein. Er ist mit einer ungeraden weißen Linie unterstrichen, die zu einem kleinen Haus führt, wo zwei Menschen Rücken an Rücken aneinander stehen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Anna erzählt. Ihr eher ruhiger Ehepartner, Morten, nimmt man eher durch Chatverläufe auf seinem Smartphone wahr. Beide Kinder sind aus dem Haus - eigentlich eine gute Gelegenheit, um mir Zweisamkeit zu genießen. Aber statt trauter Stunden, reden die Ehepartner kaum miteinander, streiten sich und gehen sich aus dem Weg. Aus einer Laune heraus, beschließt Anna ihren Mann für eine Auszeit nach Dänemark zu begleiten. Statt zusammen etwas zu unternehmen, macht jeder sein eigenes Ding. So sieht es auch erst nicht besonders rosig aus ... Mehr möchte ich nicht verraten.

Marie Schwarzkopff hat einen sehr unterhaltsamen und aufregenden Roman geschrieben. Die Geschichte ist spannend, ein bisschen lehrreich und witzig geschrieben. Mir gefällt, dass die Geschichte bis zum Ende erzählt ist und damit auch rund schließt - sie ist insich geschlossen, könnte aber auch eine Folgeroman vertragen.

Fazit: Es geht um Liebe, Streit, neuen Fokus und Vergangenheitsbewältigung - wer das mag, sollte das Buch unbedingt lesen:-)

Wie entfacht man das Feuer neu?

Bei Anna und Morten ist die Luft raus. Die Tochter ist für ein Jahr in Amerika, der Sohn studiert und wohnt in eine Ökokommune und die beiden sind allein und wissen nach 25 Ehejahren nichts mehr mit sich anzufangen. Nachdem Anna vorschlägt, sie könnten doch jetzt endlich (wieder) ihre Träume verwirklichen, die sie vor den Kindern hatten, muss sie feststellen, dass das bei Morten alles Dinge sind, die sie nicht beinhalten. Als Morten auch noch für ein halbes Jahr zu einem Kollegen nach Dänemark ziehen will, platzt Anne der Kragen. Sie geht mit, mit der Absicht, ein Buch über Glück zu schreiben.

Die klare Rollenverteilung in dieser Familie, die festgefahrenen Routinen und die Verzweiflung von Anne, dass das doch nicht alles gewesen sein könnte, zeigt einem die harte (deutsche) Realität. Da hofft man doch auf "neue" Männer.
Dass Anna und auch Morten, auf andere Weise als erwartet ihr Glück finden

Der Titel ist reißerisch und soll lustig sein, insbesondere weil noch nicht mal Weihnachten drin vorkommt. Und ja, er war ein Grund, warum ich das Buch gelesen habe. Ich hatte auf mehr Humor gehofft, bin aber mit meinem eigenen Alltag konfrontiert worden. Ein bisschen schmunzeln, ein bisschen Herzschmerz, ein bisschen Küchenpsychologie.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Sex ist immer noch schön, aber Weihnachten ist öfter
M
Marie_Schwarzkopff

Die Kinder sind flügge, das Nest ist leer. Eigentlich hätte man als Paar wieder Zeit zum Schnäbeln und Turteln. Stattdessen fühlt man sich aber völlig gerupft und mutiert zu Streithähnen.

Kennt ihr das? Habt ihr Lust, darüber zu lesen, zu lachen und in Gedanken auf eine winzige dänische Insel zu fliehen, um alles zu verarbeiten?

Dann bewerbt euch für diese Leserunde!

Bis bald,

Marie Schwarzkopff

287 BeiträgeVerlosung beendet

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