Marie Tièche

 4.1 Sterne bei 8 Bewertungen

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Mein Jahr am Nordpol

Mein Jahr am Nordpol

 (5)
Erschienen am 10.12.2013

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Rezension zu "Mein Jahr am Nordpol" von Marie Tièche

Ein Jahr zu zweit in einer Hütte in Spitzbergen
Buchraettinvor 5 Jahren

Kälte, Einsamkeit, eine Frau, ein Mann und ein Jahr allein in der Wildnis. Ein Jahr lang in einer Hütte mitten in Spitzbergen. Umgeben von Schnee und Eis. Ein Jahr lang nur zu zweit.
Ich liebe Reiseberichte und natürlich habe ich die Bücher des Physikers Hauke Trinks gelesen so dass mich dieses Buch hier auch interessiert hat. Marie Tieche begleitet ihn hier ein Jahr lang auf eine Hütte. Allein, zu zweit mit Schlittenhunden, fernab der Zivilisation und anderen Menschen. Wie lebt es sich so eng beieinander, so lange Zeit? In dieser Wüste, aus Eis und Schnee, Kälte und Abgeschiedenheit? Ich fand allein der Klappentext mit diesen wenigen Informationen machte mich sehr neugierig. Einfach per Kopfkino daran teilhaben zu können ist schon etwas Besonderes.  Vor allem, sie lernt ihn durch Zufall in einem Pub kennen und kurz darauf brechen die beiden auf in dieses Abenteuer. Wird  das gut gehen?
Anfangs fand ich das Buch etwas ausführlich. Die Autorin beschreibt das Kennenlernen und ihr Leben vor der Expedition. Auch ihre Ängste vor dieser langen Zeit. Aber es war auch interessant und spannend zu lesen, wie sie sich darauf vorbereitete. Es sind die alltäglichen Dinge, um die die beiden sich hier im voraus Sorgen machten musste. Wieviel Essen benötigt man für ein Jahr? Wieviele Bücher, Papier zu schreiben ? Was macht man, um der Langeweile im dem langen eisigen dunklen Winter zu vermeiden?
Was ist mit der Bedrohung durch Eisbären?
Es ist wirklich gut beschrieben. Ängste, Gefühle, das alles vermischt sich in diesem Reisebericht nenne ich die Geschichte mal.  Man tauchte als Leser ein in diese Welt, diese Abgeschiedenheit, die Zweisamkeit.  Sehr gelungen und toll fand ich die Farbfotos im Buch, ebenso die Landkarten vom Anfang des Buches. Ich hätte mir vielleicht noch einen Anhang gewünscht, mit Listen, was genau und wieviel nun wirklich mitgenommen wurde.
Ich fand die Beziehung der beiden, das wurde  sehr gefühlvoll beschrieben. Ein wirklich tolles Buch, eine Mischung aus Selbsterfahrungsbericht in einer Extremsituation und einer Art Reisebericht in Spitzbergen mitten in einer eisigen Landschaft.

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Rezension zu "Kinnvika 80° Nord" von Marie Tièche

Rezension zu "Kinnvika 80° Nord" von Marie Tièche
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Marie Tièche trifft in einer Bar in der Stadt Longyearbyen (Spitzbergen) auf den Forscher Hauke Trinks. Er plant ein Experiment in Kinnvika, welches auf dem nördlichen 80 Breitengrad liegt. Er fragt Marie ob sie ihn begleiten will und Marie sagt ja. Im August 2002 reisen Hauke und Marie nach Kinnvika, um dort für ein Jahr in der Abgeschiedenheit zusammen zu leben und zu forschen. Es wird ein aufregendes Jahr voller Abenteuer. Beide wachsen über sich hinaus und machen in Kinnvika viele wertvolle Erfahrungen.
Marie Tièche hat ihr Jahr in Kinnvika ausführlich und spannend beschrieben. Sie entführt den Leser in diese fremde Welt aus Kälte, Eis und Schnee und öffnet uns die Augen für die raue Schönheit dieses entlegene Fleckchen Erde.

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