Tochter der Träume

von Marie Weißdorn 
4,7 Sterne bei43 Bewertungen
Tochter der Träume
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Eine göttlich fesselnde Geschichte! Ich freue mich auf die nächsten Teile!

diebobsis avatar

High Fantasy mit Detailverliebtheit, einer starken Heldin und ganz ohne Liebesgeschwafel. <3

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Inhaltsangabe zu "Tochter der Träume"

„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.

Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946172574
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Eisermann Verlag
Erscheinungsdatum:15.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    SabrinaSteffenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine göttlich fesselnde Geschichte! Ich freue mich auf die nächsten Teile!
    Göttlich

    Cover:
    Das Cover ist traumhaft schön! Es zeigt in jeder Ecke eine von den vier Jahreszeiten, die perfekt ineinander übergehen. Am unteren Rand steht in der Mitte eine Frau mit dem Rücken zu uns, die von der Körperhaltung her entschlossen dem entgegenblickt, was auf sie zukommt.
    Der gold-braun-orangefarbene Titel harmonisiert sehr gut mit der Gesamtgestaltung.
    Das Cover spiegelt den Inhalt wieder und passt daher perfekt zur Geschichte.


    Meine Meinung:
    Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte einzutauchen, da sie etwas schleppend und langatmig beginnt.
    Aber mit dem Aufbruch der Reise ließ mich das Buch nicht mehr los, es wurde richtig spannend und ich musste unbedingt wissen, wie es weiter geht!

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm locker und flüssig zu lesen, so dass ich nach den Anfangsproblemen, dann doch sehr schnell in die Geschichte abtauchen konnte.

    Die Landschaft wird sehr bildlich beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Leyna und ihren Gefährten durch Mirandor mit den zum Teil stockfinsteren Wäldern, den weitläufigen Wiesen und den vielen Bergen zu wandern.
    Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir im Laufe der Handlung immer mehr über die Geschichte des Landes erfahren haben und auch bestimmte landes- bzw. götterbezogene Ausdrücke, wie beispielsweise "bei Caidras Winden" eingeflochten wurden. Somit wirkten die Geschichte um die Götter und auch die Welt von Mirandor sehr lebendig.

    Marie Weißdorn hat eine großartige Welt erschaffen, in der interessante Wesen ihre Heimat haben. Hier hätte ich mir aber zum Teil eine ausführlichere Beschreibung mancher Tiere gewünscht. Das ein oder andere Tier wurde erwähnt und nur kurz skizziert, so dass ich leider nicht wirklich ein Bild vor Augen hatte. Das war aber auch nur bei zwei oder drei Wesen so. Die anderen Tiere, die wirklich eine große Rolle spielen, wurden sehr anschaulich beschrieben und lebendig dargestellt. Bei einer Beschreibung eines Wesens lief mir sogar ein Schauer über den Rücken.
    Und ein kleiner "Quälgeist" hat mein Herz erobert, aber später mehr dazu.
    Die Namen der Wesen gefallen mir auch sehr gut, sie sind sehr einfallsreich und gut gewählt. Wer hat denn schon mal was von einem Varnir, Nahdrin oder von Fheenyas gehört? Diese und mehr Wesen werden euch in Mirandor begegnen.

    Die Idee mit den Gotteskindern, die von den Göttern der Jahreszeiten erwählt werden, finde ich klasse. Auch die Magie, die in allem steckt, ob im Stein, Fluss, Wind oder in einem selbst fand ich sehr spannend. Ich konnte die Magie der Welt förmlich spüren. Ich bin auch sehr gespannt, was es mit der Prophezeiung auf sich hat.

    Während der Reise haben mich einige Wendungen sehr überrascht und erst einmal fassungslos oder sprachlos zurück gelassen. Aber jede Wendung war für mich nachvollziehbar. Sie haben die Handlung voran getrieben und noch spannender werden lassen.

    Im Laufe der Geschichte werden viele Fragen aufgeworfen. Es hat Spaß gemacht, immer wieder Vermutungen anzustellen und ich wollte unbedingt wissen, ob ich richtig liege. Manchmal war es so und manchmal hat die Autorin es aber auch geschafft, einfallsreiche und überraschende Wendungen einzubauen.

    Und das Ende... es ist sooo gemein... dieser Cliffhanger, unglaublich! Er lässt einen mit gefühlt tausend Fragen und zitternd zurück, weil dieses Kapitel aus der Sicht des Antagonisten geschildert wird.
    Ich bin echt froh, dass ich Band 2 schon hier habe und direkt weiter lesen kann!

    Die Geschichte wird überwiegend aus Leynas Sicht in der personalen Erzählperspektive geschildert, aber wir schlüpfen auch ab und an mal in die Sichtweise von Sivan. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich mich dadurch sehr gut in die Charaktere und deren Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen und deren Handlungen besser nachvollziehen konnte.

    Die Charaktere wurden liebevoll herausgearbeitet, jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Sie sind sehr facettenreich, bilden tolle Kontraste und ergänzen sich dadurch sehr gut.

    Leyna hat mir mit ihrer willensstarken, mutigen, kämpferischen und sturen Art sehr gut gefallen. Sie hat ein großes Herz und stellt sich ihren Herausforderungen. 
    Mich hat es aber leider manchmal etwas gestört, dass sie ihre Fähigkeiten zu schnell erlernt hat. Es ging zwar auch mal etwas schief, aber es wäre schöner gewesen, wenn es mehr Trainigssituationen gegeben hätte, wo sie ihre Fähigkeiten nicht im Griff hat und diese Szenen vielleicht auch noch etwas zum Lachen geboten hätten. 
    Auf diese Weise war es für mich manchmal etwas unglaubwürdig und nicht ganz nachvollziehbar.

    Der geheimnisvolle Sivan hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
    Er rettet Leyna mehrmals das Leben, ist ein wahrer Beschützertyp und ziemlich wortkarg. Er erzählt nicht wirklich viel von seiner Vergangenheit. 
    Ich möchte unbedingt noch mehr von diesem schweigsamen Krieger erfahren.

    Tarin ist so liebenswert und fröhlich, ich mochte ihn direkt. Er ist sehr belesen und weiß dadurch wirklich viel. Er ist Leyna auf dieser Reise ein toller Weggefährte.

    Und dann gibt es noch den quasselnden Varnir Urs, den ich sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Er quatscht wirklich viel am Tag, ist sehr direkt und manchmal auch etwas nervig, aber der kleine "Quälgeist", wie ich ihn immer nenne, ist auch total liebenswert. Ich bin gespannt, welche Rolle er noch in der Geschichte spielen wird.

    Fazit:
    Trotz anfänglichen Schwierigkeiten ist es ein sehr gelungener Debütroman, mit einer fantastischen Welt, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung. 
    Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile!

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    SabrinaSteffenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine göttlich fesselnde Geschichte! Ich freue mich auf die nächsten Teile!
    Göttlich

    Cover:
    Das Cover ist traumhaft schön! Es zeigt in jeder Ecke eine von den vier Jahreszeiten, die perfekt ineinander übergehen. Am unteren Rand steht in der Mitte eine Frau mit dem Rücken zu uns, die von der Körperhaltung her entschlossen dem entgegenblickt, was auf sie zukommt.
    Der gold-braun-orangefarbene Titel harmonisiert sehr gut mit der Gesamtgestaltung.
    Das Cover spiegelt den Inhalt wieder und passt daher perfekt zur Geschichte.


    Meine Meinung:
    Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte einzutauchen, da sie etwas schleppend und langatmig beginnt.
    Aber mit dem Aufbruch der Reise ließ mich das Buch nicht mehr los, es wurde richtig spannend und ich musste unbedingt wissen, wie es weiter geht!

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm locker und flüssig zu lesen, so dass ich nach den Anfangsproblemen, dann doch sehr schnell in die Geschichte abtauchen konnte.

    Die Landschaft wird sehr bildlich beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Leyna und ihren Gefährten durch Mirandor mit den zum Teil stockfinsteren Wäldern, den weitläufigen Wiesen und den vielen Bergen zu wandern.
    Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir im Laufe der Handlung immer mehr über die Geschichte des Landes erfahren haben und auch bestimmte landes- bzw. götterbezogene Ausdrücke, wie beispielsweise "bei Caidras Winden" eingeflochten wurden. Somit wirkten die Geschichte um die Götter und auch die Welt von Mirandor sehr lebendig.

    Marie Weißdorn hat eine großartige Welt erschaffen, in der interessante Wesen ihre Heimat haben. Hier hätte ich mir aber zum Teil eine ausführlichere Beschreibung mancher Tiere gewünscht. Das ein oder andere Tier wurde erwähnt und nur kurz skizziert, so dass ich leider nicht wirklich ein Bild vor Augen hatte. Das war aber auch nur bei zwei oder drei Wesen so. Die anderen Tiere, die wirklich eine große Rolle spielen, wurden sehr anschaulich beschrieben und lebendig dargestellt. Bei einer Beschreibung eines Wesens lief mir sogar ein Schauer über den Rücken.
    Und ein kleiner "Quälgeist" hat mein Herz erobert, aber später mehr dazu.
    Die Namen der Wesen gefallen mir auch sehr gut, sie sind sehr einfallsreich und gut gewählt. Wer hat denn schon mal was von einem Varnir, Nahdrin oder von Fheenyas gehört? Diese und mehr Wesen werden euch in Mirandor begegnen.

    Die Idee mit den Gotteskindern, die von den Göttern der Jahreszeiten erwählt werden, finde ich klasse. Auch die Magie, die in allem steckt, ob im Stein, Fluss, Wind oder in einem selbst fand ich sehr spannend. Ich konnte die Magie der Welt förmlich spüren. Ich bin auch sehr gespannt, was es mit der Prophezeiung auf sich hat.

    Während der Reise haben mich einige Wendungen sehr überrascht und erst einmal fassungslos oder sprachlos zurück gelassen. Aber jede Wendung war für mich nachvollziehbar. Sie haben die Handlung voran getrieben und noch spannender werden lassen.

    Im Laufe der Geschichte werden viele Fragen aufgeworfen. Es hat Spaß gemacht, immer wieder Vermutungen anzustellen und ich wollte unbedingt wissen, ob ich richtig liege. Manchmal war es so und manchmal hat die Autorin es aber auch geschafft, einfallsreiche und überraschende Wendungen einzubauen.

    Und das Ende... es ist sooo gemein... dieser Cliffhanger, unglaublich! Er lässt einen mit gefühlt tausend Fragen und zitternd zurück, weil dieses Kapitel aus der Sicht des Antagonisten geschildert wird.
    Ich bin echt froh, dass ich Band 2 schon hier habe und direkt weiter lesen kann!

    Die Geschichte wird überwiegend aus Leynas Sicht in der personalen Erzählperspektive geschildert, aber wir schlüpfen auch ab und an mal in die Sichtweise von Sivan. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich mich dadurch sehr gut in die Charaktere und deren Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen und deren Handlungen besser nachvollziehen konnte.

    Die Charaktere wurden liebevoll herausgearbeitet, jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Sie sind sehr facettenreich, bilden tolle Kontraste und ergänzen sich dadurch sehr gut.

    Leyna hat mir mit ihrer willensstarken, mutigen, kämpferischen und sturen Art sehr gut gefallen. Sie hat ein großes Herz und stellt sich ihren Herausforderungen. 
    Mich hat es aber leider manchmal etwas gestört, dass sie ihre Fähigkeiten zu schnell erlernt hat. Es ging zwar auch mal etwas schief, aber es wäre schöner gewesen, wenn es mehr Trainigssituationen gegeben hätte, wo sie ihre Fähigkeiten nicht im Griff hat und diese Szenen vielleicht auch noch etwas zum Lachen geboten hätten. 
    Auf diese Weise war es für mich manchmal etwas unglaubwürdig und nicht ganz nachvollziehbar.

    Der geheimnisvolle Sivan hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
    Er rettet Leyna mehrmals das Leben, ist ein wahrer Beschützertyp und ziemlich wortkarg. Er erzählt nicht wirklich viel von seiner Vergangenheit. 
    Ich möchte unbedingt noch mehr von diesem schweigsamen Krieger erfahren.

    Tarin ist so liebenswert und fröhlich, ich mochte ihn direkt. Er ist sehr belesen und weiß dadurch wirklich viel. Er ist Leyna auf dieser Reise ein toller Weggefährte.

    Und dann gibt es noch den quasselnden Varnir Urs, den ich sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Er quatscht wirklich viel am Tag, ist sehr direkt und manchmal auch etwas nervig, aber der kleine "Quälgeist", wie ich ihn immer nenne, ist auch total liebenswert. Ich bin gespannt, welche Rolle er noch in der Geschichte spielen wird.

    Fazit:
    Trotz anfänglichen Schwierigkeiten ist es ein sehr gelungener Debütroman, mit einer fantastischen Welt, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung. 
    Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile!

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    Minjevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: kreative Ideen, spannend geschrieben
    Tochter der Träume - erster Band


    "Tochter der Träume" von Marie Weißdorn erschien im Oktober 2016 im Eisermann Verlag.

    Inhalt
    Jedes Jahr werden die Gotteskinder aussortiert, von ihren Familien getrennt. In diesem Jahr spürt Leyna, dass sie es ist. Doch warum zeigt sich das Mal nicht? Und sind die Gotteskinder wirklich gefährlich?

    Meinung 
    Cover
    Mir gefällt das Cover, und ich bin gespannt, was ich noch in den nächsten Bänden über die Göttin Caidra und die anderen erfahre.

    Aufbau
    Das Buch besteht aus 18 Kapiteln, sowie Prolog und Epilog. Die Erzählweise wird mehrmals unterbochen dadurch, dass Leyna die Träume anderer Menschen wahrnehmen kann. Diese Passagen sind dann jeweils kursiv gedruckt, was hilfreich ist.

    Charaktere
    Sivan ist echt undurchsichtig. Auch sein Verhältnis zu Nazar. Ich bin total neugierig und gespannt, wie es weitergeht. Ich möchte echt gerne wissen, ob er gut oder böse ist.
    Tarin, der Priesterjunge. Obwohl er Priesterjunge ist, er kam mir von Anfang an komisch vor. Auch bei ihm habe ich meine Zweifel.
    Leyna entwickelt sich im Laufe des ersten Bandes und wird mutiger. Manchmal möchte ich sie stoppen, da ich nicht möchte dass sie sich in Gefahr begibt... Toll, wie sie ihre Fähigkeiten weiterentwickelt in verschiedenen Bereichen.

    Spannung...
    ...ist in diesem Buch immer wieder. Durch die Illusionen, durch die Gestaltwandler, durch die verschiedenen Möglichkeiten, mit Magie umzugehen. Dadurch, das man nicht weiß, wem Leyna trauen kann.
    Durch die Beschreibungen der Aufenthaltsorte.

    Besonders gut...
    ...hat mir im letzten Teil die Beschreibung des Aufenthaltsortes vom Widerstand gefallen. Total herrlich, sich das alles vorzustellen!


    Fazit
    Ich bin gespannt, wie Leyna ihre Fähigkeiten in Band 2 ausbauen wird. Und bin gespannt, ob sie es schafft, den König zu stürzen. 
    Empfehle ich jedem Fantasy Fan.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Magie, Götter und mehr - schöne Fantasygeschichte, die mich bestens unterhalten hat.
    Magie, Götter und mehr - gelungener Fantasyauftakt

    "Nach einhundert Jahr'n sich die Möglichkeit zeigt,
    Auf ein baldiges Ende des Volkes Leid." (Pos. 1464)


    Einst herrschten die Götter in Mirandor, doch es gab Streit und seit 100 Jahren regiert ein grausamer König das Land. Jedes Jahr nimmt er daher vier erwählte Kinder gefangen, die sogenannten Gotteskinder, um den Frieden zu bewahren und seine Herrschaft zu sichern. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt, aber ihr Mal bleibt verborgen. Leyna gelingt die Flucht, doch ihre Verfolger sind nicht weit. Zum Glück bekommt sie Hilfe von einem geheimnisvollen Fremden und lernt ihre machtvolle Magie der Träume und Illusionen zu nutzen. Kann sie den König damit endlich stürzen und eine uralte Prophezeiung erfüllen? Ein gefährliches Abenteuer beginnt.

    "Tochter der Träume - Land im Schatten" ist der gelungene Auftakt der Fantasyreihe von Marie Weißdorn. Mit ihrer fantasievollen Geschichte bescherte mir die Autorin ein paar unterhaltsame und spannende Lesestunden.

    Das Ganze liest sich sehr leicht und flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Verschiedene Perspektiven sorgen dabei für Abwechslung und das Geschehen in Mirandor hat mich schnell gefesselt. Die Autorin erschafft hier eine wunderbar-magische Welt, die auf sehr anschauliche Weise lebendig wird: mit Göttern, einzigartigen Kreaturen und verschiedenen magischen Völkern, Rätseln, Geheimnissen und Prophezeiungen. Eine Welt, die sogar ein wenig an Trudi Canavans fantastische "Göttertrilogie" erinnert. Ich fühlte mich durchweg bestens unterhalten und habe sofort mit Leyna mitgefiebert. Eine sympathische junge Heldin, die zwar manchmal recht stur und unvernünftig wirkt, deren Mut aber nur zu bewundern ist. Ihre Magie wird immer stärker und sie muss hier gefährliche Herausforderungen bestehen. Doch auch Leynas drei Reisebegleiter überzeugen. Zum einen das liebenswert-nervige und geflügelte Wesen namens Urs, das für ein paar witzige Kommentare sorgt. Zum anderen Tarin, der belesene Tempeldiener, der mit seiner Heilmagie überaus nützlich ist. Und last but not least Sivan, der mysteriöse und schweigsame dunkle Fremde, der Leyna aus so manch brenzliger Situation rettet. Eine faszinierende Figur voller Geheimnisse. Wer hier auf Romantik hofft, wird allerdings enttäuscht werden. Ich persönlich habe die Liebegeschichte nicht vermisst. Aber was nicht ist, kann ja zum Beispiel in der Fortsetzung noch werden.

    Alle vier begeben sich auf eine gefahrvolle Reise Richtung Norden, wo sie sich dem Widerstand anschließen möchten. Das Spannungslevel ist durchweg hoch, denn ihre Feinde sind ihnen stets dicht auf den Fersen. Am Ende bleiben noch viele Fragen offen und ich bin gespannt wie es mit Leyna, Sivan & Co in Mirandor weitergeht.

    Insgesamt kann ich daher "Tochter der Träume - Land im Schatten" uneingeschränkt empfehlen. Magie, Götter und mehr - alle Fantasyfans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. 5 Sterne von mir.

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    JoJonsons avatar
    JoJonsonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: eine ewige Reise, bei der man sich fühlt, als hätte man am Ende keinen Atem mehr in den Lungen. Mittendrin statt nur dabei
    Eine ewige Reise durch eine ferne Welt

    Panem-Fans werden keine Schwierigkeiten haben, in dieses Buch einzufinden. Für alle, die Rebellen lieben!

    Inhalt:
    „Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
    Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
    Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
    Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

    Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.

    Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
    Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint."

    Einschätzung:
    Um den jungen Kilan zu retten, begibt sich Leyna in große Gefahr. Sie verlässt ihre Familie und macht sich allein auf den Weg zum Widerstand des Königs. Schon bald trifft sie auf ihren 1. Weggefährten - den kleinen Vanir Urs. Er ist laut und für mein Dafürhalten ziemlich nervig :D Verleiht der Geschichte aber auch einen einmaligen Charakterzug.
    Bald wird das Duo angegriffen und von dem seltsam stillen Krieger Sivan befreit, der sie ab da an begleitet und dies nur mit den Worten erklärt, dass seine Mission sei, Leyna zu beschützen. In einem Tempel treffen sie ihren 3. Weggefährten Tarin - einen liebenswerten Jungen, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Doch Sivan hat etwas, das man als Leser einfach die ganze Zeit entschlüsseln will. Zusammen mit Leyna versuchte ich auf ihrer Reise seine Geheimnisse herauszufinden und enthüllte sie Stück für Stück. Dennoch hat man am Ende das Gefühl, dass man gar nichts weiß.
     
    Marie Weißdorn zieht die Leser hier in ihren Bann und lässt sie am Ende des Buches Verlassen zurück, während man sich nur verzweifelt fragt: "Wie geht es mit Leyna und Sivan weiter?"

    Fazit:
    Der gelungene Beginn einer gefühlt noch langen Reise. Der langsame Aufstieg eines Spannungsbogens, der sicherlich im 2. Teil der Reihe einen neuen Höhepunkt finden wird. Ich kann es kaum erwarten, diesen mitzuerleben!

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    annso24s avatar
    annso24vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mich konnte diese Geschichte sehr fesseln! Absolut lesenswert und überzeugend in allen Gesichtspunkten. Empfehlenswert
    Fantasy, die auf ganzer Linie überzeugt!


    Cover:
    Das Cover hat mich sofort begeistert! Ich liebe es, wenn die Gestaltung magisch und fantasievoll angehaucht ist. Es spiegelt den Inhalt sehr gut wieder und die einzelnen Elemente wie die Jahreszeiten setzen tolle Akzente! Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Cover, das Lust auf mehr macht!

    Inhalt:
    Die junge Autorin hat mich inhaltlich sehr mit ihrem Debüt beeindruckt. Sie hat mich in eine Welt entführt voller Magie, verschiedener Völker, ... das ganze Setting der Geschichte hat mich mitgerissen. Ich kam nicht sofort in die Geschichte rein, doch von Seite zu Seite war ich mehr von der Geschichte gefesselt.
    Normalerweise bin ich ein Fan von Romantasy, doch erst gegen Ende ist mir aufgefallen, dass dies hier gar nicht im Fokus stand. Im Gegenteil. Diese Geschichte brauch es nicht und ist dadurch nicht weniger emotional und spannend. Ich begleitete die Protagonistin Leyna auf ihrer Reise und muss sagen, dass ich diese Welt nur ungern wieder verlassen wollte. Ich kann Band 2 gar nicht erwarten, denn ich will wieder eine Geschichte voll Spannung und Tiefe erleben, wie ich es mit "Tochter der Träume  - Land im Schatten" konnte.
    Von Anfang bis Ende spannend, abwechslungsreich und auch überraschend! Marie Weißdorn vereinte in ihrem Debüt alles, was ein gutes Buch braucht. Definitiv empfehlenswert!


    Charaktere:
    Die Charaktere haben die Geschichte wunderbar ergänzt. 
    Allen voran die Protagonistin Leyna begeisterte mich, da ich ihre toughe, kämpferische, aber auch herzliche Art. Dadurch konnte ich mich gut in sie hineinversetzen, wodurch ich die Geschichte noch mehr mochte.
    Auch ihre Wegbegleiter konnten mich überzeugen. Hier wurde mir eine bunte Mischung an Persönlichkeiten geboten, was mir sehr gefiel.
    Allen voran Sivan mit seiner geheimnisvollen Art faszinierte mich sehr. Doch insgesamt kann ich sagen, dass mich alle Charaktere überzeugen konnte. Marie Weißdorn gestaltete ihre Figuren mit sehr viel Liebe, was mir sehr gefiel! Auch in dieser Hinsicht, konnte mich das Buch absolut überzeugen!

    Schreibstil:
    Ich habe mich im Verlauf der Geschichte in den Stil von Marie Weißdorn verliebt, muss ich sagen.
    Anfangs wirkte es noch etwas holprig, doch das besserte sich immer mehr, bis ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass auch die Autorin immer mehr in die Geschichte reinkommt, denn irgendwann hat sie mich vollkommen in ihre Welt entführt. 
    Ich bin ein großer Fan der Ich-Perspektive, die ich auch hier erleben durfte. Mir gefiel es ebenso sehr, dass man sowohl die Sicht von Leyna als auch Sivan lesen kann!
    Marie Weißdorn hat mich mit ihren Worten sehr begeistert, kann ich nur sagen!


    Fazit:
    Für mich ist "Tochter der Träume - Land der Schatten" ein bemerkenswerter Debütroman! Gelungen von vorne bis hinten! 
    Mir wurde ein toller, fließender Schreibstil samt spannender und fantasievoller Handlung geboten. Für mich ist ein Buch perfekt, wenn ich es überall mit hin schleppen muss und nicht mehr weglegen kann. Das war hier der Fall und ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen!
    Und natürlich kann ich es nicht erwarten, die Fortsetzung zu lesen!

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    BuecherweltUndRezirampes avatar
    BuecherweltUndRezirampevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut magisch. So einmalig mit viel Liebe zum Detail <3
    Der Auftakt zu einer fantastischen Reihe.

    Worum geht es? Das Land Mirandor wird von seinem grausamen König unterdrückt, seitdem die Götter sich abgewandt haben. Der König nimmt jedes Jahr vier von den Göttern auserwählte Kinder in Gefangenschaft um seine Herrschaft zu sichern. Am Tag der erneuten Auswahl merkt Leyna, dass die Herbstgöttin Caidra sie auserwählt hat, doch ihr Mal zeigt sich nicht. Leyna gelingt die Flucht, doch damit beginnt eine Reise für sie die große Gefahren birgt. Nach und nach spürt sie die Magie um sich herum und lernt die Macht die in ihr steckt kennen. Sie wird vor die Wahl gestellt: Glaubt sie der Prophezeiung und Sivan, der ihr das Leben gerettet hat, oder dem, was ihr seit ihrer Kindheit erzählt wird.
    Fazit: Das Cover ist der absolute Hammer! Die Jahreszeiten, die Schrift, die Frau mit dem Zeichen auf dem Arm. Es ist absolut passend. Zu Anfang lernt man Leyna kennen und merk, dass sie anders ist als die anderen in ihrem Alter. Sie hat eine andere Denkweise und benimmt sich älter, als sie eigentlich ist. Als es dann zu verschiedenen Wendungen kommt im weiteren Verlauf des Buches, war ich kurz davor durchzudrehen vor Spannung. Einmal musste ich sogar unterbrechen, weil ich es einfach nicht ausgehalten habe und erst mal meine Gedanken klären musste, ehe ich das Buch wieder zur Hand nehmen konnte. Was jetzt nicht negativ ist, sondern Positiv, weil Marie Weißdorn es so ... unfassbar detailliert und spürbar rüber gebracht hat. Oh Gott, ich könnte hier jetzt noch weiter ausführen, aber ich will euch nicht das Lesevergnügen nehmen oder gar Spoilern! Lasst euch gesagt sein, dass es eine grandiose Mischung ist. Trauer, Schmerz, Verrat & ein nerviger Varnir. Was das ist? Lest selbst. Ich jedenfalls bin gespannt wie es weitergeht. Volle 5 Sterne und meine absolute Kauf- und Leseempfehlung für Leyna.

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    Saphierras avatar
    Saphierravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein toller Auftakt in eine magische Welt.
    Was tun wenn eine Göttin dich auserwählt

    Inhalt:

    Leyna lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Mirandor. Das Land wird von einem König beherrscht, der sich um das Wohl seines Volkes sorgt, seit sich die Götter vom Land abgewandt haben. Hierzu veranstaltet er jedes Jahr einen Tag der Auswahl und sucht in jeder Himmelsrichtung des Landes nach den Gotteskindern, Kinder von den Göttern erwählt, um den König zu stürzen.

    Eines Tages ist es wieder Zeit und die Soldaten kommen in Leynas Dorf, um das Gotteskind des Herbstes zu finden. Leyna spürt, dass sie die Auserwählte ist. Jedoch zeigt sich ihr Mal nicht und somit nehmen die Soldaten wahllos einen ihrer Freunde mit. Da sie sich dafür verantwortlich fühlt, beschließt sie ihrem Dorf und ihrer Familie den Rücken zu kehren und sich auf die Suche und die Rettung ihres Freundes zu begeben.

    Auf ihrem Weg lernt sie nicht nur Freunde und Feinde kennen. Sie lernt auch sich selbst, ihre Fähigkeiten und ihre Bestimmung kennen. Ehe sie es sich versieht, beginnt ihr größtes Abenteuer, bei dem sie über sich selbst hinauswachsen muss.


    Meine Meinung:


    Diese Geschichte ist mehr, als nur eine wunderbare Fantasyerzählung.

    Die Idee der vier Götter, die jeweils einer Jahreszeit, einer Himmelsrichtung angehören und verschiedene Fähigkeiten besitzen, gefällt mir richtig gut und hat mich sofort in ihren Bann geschlagen. Die Beschreibungen der Welt, der Götter, der Landschaften, alles ist so bildlich geschrieben, dass ich sofort hinein tauchen und mir alles super vorstellen konnte. Auch der Schreib- und Erzählstil haben mir sehr gut gefallen, der sehr leicht, gut und flüssig zu lesen ist. Die Beschreibungen sind Marie Weißdorn so gut gelungen, sodass ich mir alles jederzeit alles genau vorstellen konnte und mich, sobald ich angefangen habe zu lesen, in ihre Welt hinein träumen konnte. Sie schafft es ganze Umgebungen und Orte mit ein paar einfachen Sätzen entstehen zu lassen, einem aber auch die Möglichkeit bietet seine eigenen Ideen und Fantasien ein fließen zu lassen.

    Wie oben schon geschrieben, geht es aber nicht nur um den fantastischen Teil. Es geht auch um Freundschaft, Vertrauen, den Glauben an sich selbst und an andere. Mir gefällt die Art und Weise, wie Leyna auf ihrer Reise an dieser, an verschiedenen Abenteuer und an sich selber wächst und sich weiter entwickelt. Man lernt verschiedene Personen und Wesen auf ihrer Reise kennen und mit jeder weiteren Seite wachsen sie einem mehr ans Herz, da sie alle unterschiedlicher nicht sein können und somit eine perfekte Mischung mit verschiedenen Fähigkeiten und Wissen ergeben.

    Die Handlung an sich ist am Anfang eher ruhig und nicht sehr actionreich. Dennoch wird es nie langweilig, da die Autorin es schafft mit den ganzen Sinneseindrücken und den Erlebnissen den Leser an Leynas Reise teilhaben zu lassen und ihm das Gefühl zu geben selbst dabei zu sein. Dennoch entwickelt sich die Geschichte weiter. Man erfährt immer mehr von der Welt, der Bestimmung Leynas und deren Aufgabe, ihre Fähigkeiten und vieles mehr.


    Fazit:


    Der erste Band dieser Reihe hat mir wirklich sehr gut gefallen. Marie Weißdorn hat es geschafft mich in eine neue Welt zu entführen und diese mir zu zeigen und vorzuführen ohne dass mir langweilig wurde. Sie machte mich sympathischen Leuten und Wesen bekannt, die alle ihre Ecken und Kanten haben, diese sie aber noch liebenswerter machen. Auch, dass nicht gleich alles Schlag auf Schlag passiert hat mir gut gefallen, sodass ich mich voll und ganz erst mal auf die neue Welt einlassen, erleben und genießen konnte. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest, in eine neue Welt entführt werden möchte und auch ein etwas ruhigeres Buch erleben will.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Ein unglaublich schöner Fantasy-Thriller mit einem gewissen Hauch an Märchen.

    Das Buch „Tochter der Träume“ habe ich im Urlaub gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Ich mag Leyna sehr und ich bewundere ihren Mut: Sie ist das auserwählte Kind der Herbstgöttin und obwohl sie den Soldaten sagt, sie sei die Auserwählte, glaubte es ihr niemand. Aus Wut und um Druck auf das Dorf auszuüben, nehmen sie ein anderes Kind als Geisel. Leyna ist am Boden zerstört und verlässt das Dorf. Tagelang wandert sie durch den Wald und stößt dabei auf eine unbekannte Person, der ihr das Leben rettet.

    Das Buch ist spannend, humorvoll und sehr unterhaltsam.
    Die Autorin beschreibt eine Welt mit vielen neuen Völkern und Wesen, die früher im Einklang lebten, aber heutzutage nur noch Mythen sind. Besonders haben mir die Gestaltwandler gefallen. Seit Jahrzehnten wurden sie nicht mehr gesehen, doch Leynas zweiter Begleiter, der im späteren Verlauf der Geschichte auftaucht, glaubt an sie, nicht aber daran, dass sie noch leben. Er weiß alles über die verschiedensten Völker und ist sehr belesen. Etwas, das Leyna hilft.

    Die Welt Mirandor erinnerte mich etwas an das Mittelalter, wie wir es aus Büchern kennen. Immer wieder habe ich Bilder vor meinen Augen gehabt. Ganz besonders hat mir geholfen, dass ich zu dem Zeitpunkt, wo ich es gelesen habe, auf den Weg nach Edinburgh war und wir durch viele Ortschaften und die Hügellandschaften Englands und Schottlands fuhren. Ich habe mir immer wieder vorgestellt, wie es wäre, selbst in dieser Welt zu leben. Ob es mich beeinflusst hat, das Buch zu lesen, weiß ich nicht genau, aber möglich wäre es.

    Das Cover des Buches ist unglaublich schön. Ich finde die Idee mit den vier Jahreszeiten in einer runden Form gut getroffen. Das Mädchen auf dem Cover hat mir geholfen, mir Leyna besser vorstellen zu können.

    Wem das Cover und der Klappentext zusagen, dem kann ich es nur empfehlen.
    Es ist ein unglaublich schöner Fantasy-Thriller mit einem gewissen Hauch an Märchen.

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    komm_wir_gehen_schaukelnvor einem Jahr
    komm_wir_gehen_schaukeln

    Dieses Buch hat mich alleine durch das wunderschöne Cover angezogen. Und die Geschichte dahinter ist einfach toll. Der schreibstil ist so flott, dass man nur so durch das Buch fliegt. Man hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Die Protagonistin ist mir auf anhieb sympathisch geworden und ich habe sie sehr gern auf ihrem langen und steinigen weg bis zum Ende begleitet. Sie muss noch viel lernen!
    Aber dass was sie schon kann ist beeindruckend. Die Geschichte ist ganz typisch, mit einem bösen König dem man nach einer langen zeit versuchen muss zu stürzen. Aber die Hintergründe und die Ideen im Buch sind ganz anders als man erwartet. 
    Ich freue mich jetzt auf den zweiten Teil, den ich jetzt im Anschluss gleich lesen werde. Denn ich muss unbedingt wissen wie es nach diesem offenen Ende weitergeht.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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                          **Das großartige Debüt von Marie Weißdorn!**

    Reise zu Leyna nach Mirandor und entdecke die Welt in der nichts ist wie es scheint.

     „Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,

    Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.

    Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand

    Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

    Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen. 

    Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.

    Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint. 

     

    Gemeinsam mit euch möchten wir das Debüt von Marie Weißdorn lesen.  Zu diesem Zweck verlosen wir 10 E-Books im Wunschformat. Um euch zu bewerben, beantwortet folgende Frage:

    Was erwartet ihr von Tochter der Träume?

     Die Autorin wird die Leserunde begleiten und ihr könnt ihr im Unterthema „Fragen an die Autorin“ auch jederzeit Fragen stellen. Bitte kennzeichnet eure Beiträge ggf. als Spoiler, um anderen den Lesespaß nicht zu mindern.

    Zum Ende der Leserunde erwarten wir von jedem Gewinner eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eure ehrlichen Meinungen.

    EisermannVerlags avatar
    Letzter Beitrag von  EisermannVerlagvor 2 Jahren
    Wir danken euch allen für euer Feedback
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