Marie von Ebner-Eschenbach

 3.8 Sterne bei 83 Bewertungen
Autor von Krambambuli u. a. Erzählungen, Das Gemeindekind und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marie von Ebner-Eschenbach

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Krambambuli u. a. Erzählungen

Krambambuli u. a. Erzählungen

 (28)
Erschienen am 01.01.1986
Das Gemeindekind

Das Gemeindekind

 (17)
Erschienen am 01.01.1986
Aphorismen

Aphorismen

 (8)
Erschienen am 31.01.2011
Krambambuli

Krambambuli

 (9)
Erschienen am 27.04.2009
Dorf- und Schloßgeschichten

Dorf- und Schloßgeschichten

 (2)
Erschienen am 26.02.1991
Bozena

Bozena

 (1)
Erschienen am 15.06.2007
Die Spitzin

Die Spitzin

 (1)
Erschienen am 01.01.1994

Neue Rezensionen zu Marie von Ebner-Eschenbach

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typisch-monas avatar

Rezension zu "Krambambuli u. a. Erzählungen" von Marie von Ebner-Eschenbach

Krambambuli und andere Erzählungen
typisch-monavor 4 Monaten

Die drei kurzen Erzählungen handeln von der Treue von Hunden (Krambambuli) sowie dem Umgang mit diesen als Haustier (Die Spitzin) und der Leibeigenschaft unter Menschen (Er laßt die Hand küssen). Alle drei Erzählungen verbindet, dass sie sehr traurig sind. Am Ende des kleinen Büchleins findet sich eine Erinnerung an die Autorin geschrieben von ihrem 53 Jahre jüngeren Neffen. Er schildert, wie ihr Geburtsort Zdislawitz, seine Bewohner und er selbst als sechsjähriger, unerzogener Junge sie zu ihren Geschichten inspiriert haben und was er selbst von ihren Erzählungen gelernt hat. Neben einer Lehre finden sich meist auch Themen wie Fürsorge, Liebe, Reue, Toleranz und Treue wieder, sodass sich der Inhalt teilweise auch auf die heutige Zeit übertragen lässt. Allein der alte Schreibstil, mit mir teilweise unbekannten Begriffen, macht das Ganze etwas ungelenk. Zum Glück gibt es am Ende des Buches aber Anmerkungen mit Begriffserklärungen, so kann man sich das googeln sparen. 
Einen Punkt Abzug gibt es von mir, weil mir die Erzählungen etwas zu kurz waren. Ich hätte ein paar Zeilen mehr benötigt, um besser in die Erzählungen eintauchen zu können. 

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Klusis avatar

Rezension zu "Lotti, die Uhrmacherin" von Marie von Ebner-Eschenbach

Lotti, die Uhrmacherin
Klusivor 9 Monaten

Marie von Ebner-Eschenbach erzählt in diesem Roman die Geschichte der Uhrmacherin Lotti. Es ist keine genaue Zeit angegeben, aber ich vermute, die Handlung spielt sich zum Ende des 19. Jahrhunderts ab, ungefähr zu der Zeit, als der Roman veröffentlicht wurde.
Mit Lotti hat die Geschichte eine für damalige Verhältnisse sehr emanzipierte Protagonistin, denn es war nicht an der Tagesordnung, dass eine Frau so selbstverständlich ihren Beruf ausübte. Aber Lotti ist die Tochter eines Uhrmachermeisters und tritt in seine Fußstapfen.
Lotti hält sich selbst nicht für sonderlich attraktiv, und sie wird im Roman eher als konservativer Typ beschrieben. In der Liebe hat sie kein Glück, und so wird auch ihre Verlobung mit dem Poeten Hermann Halwig wieder gelöst. Jahre später begegnet sie ihrem damaligen Verlobten dann wieder. Dieser ist inzwischen mit einer schönen Frau verheiratet, die jedoch kränkelt, und das Ehepaar befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten. In selbstloser Art und Weise hilft Lotti, so dass sich für die Halwigs alles zum Guten zu wenden scheint, aber dieser Eindruck ist nur von kurzer Dauer. Letztendlich findet Lotti selbst doch noch ein spätes Glück.


Ich kannte von Marie von Ebner-Eschenbach bisher nur „Krambambuli“, was ich früher als Schullektüre gelesen habe. „Lotti, die Uhrmacherin“ war mir bis dato unbekannt. Der Schreibstil ist sehr schön, und man fühlt sich sogleich in die gute alte Zeit versetzt. Sehr lebendig sind die Ereignisse um Lotti beschrieben. Ihre Charakterisierungen der verschiedenen Personen sind so treffend, dass man ein klares Bild vor sich sieht.
Mit der Veröffentlichung dieser Erzählung gelang Marie von Ebner-Eschenbach der literarische Durchbruch auch über Österreich hinaus.
Interessant ist, dass die Autorin, zu der Zeit als „Lotti“ entstand, gerade selbst in Wien eine Ausbildung zur Uhrmacherin absolvierte. Dies ist sicher auch der Grund, wieso Lottis Uhrensammlung so ausführlich in der Geschichte beschrieben ist. Mir sagen die Namen der verschiedenen alten Uhren leider so gar nichts, und damit stehe ich vermutlich nicht allein. Obwohl die Geschichte gerade mal hundert Seiten umfasst, empfand ich sie stellenweise als langatmig, was nicht zuletzt an den vielen fachlichen Anmerkungen der Autorin lag. Lotti ist eine sympathische Protagonistin. Ihre erzählte Geschichte empfand ich jedoch eher als belanglos, zumindest nicht spektakulär. Trotzdem habe ich dieses Büchlein gerne gelesen, denn die schöne sprachliche Ausarbeitung habe ich sehr genossen.

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MariaAlexandras avatar

Rezension zu "Meisterwerke der deutschen Literatur" von Marie von Ebner-Eschenbach

Tolle Kollektion
MariaAlexandravor einem Jahr

Da sind Geschichten dabei, die man sich nie (wieder) durchlesen würde. Aber in Vorgelesen sind sie wirklich toll. Nachdem es sich hier um "Klassiker" handelt, merkt man unmittelbar, dass sich das Story-Telling über die Jahrhunderte wirklich geändert hat - pointenfrei war damals wohl noch kein Kriterium ;)
Aber trotzdem sind das kleine Entdeckungen und gerade die CD mit Texten von Marie v. Ebner-Eschenbach fand ich bemerkenswert gut.
An diese Autorin hätte ich mich aus Interessenmangel sonst nie rangewagt, aber v.a. die Totenwacht war wirklich beeindruckend. Ebenso wie die Erzählung von Arthur Schnitzler, über dessen aufgeblasenen, selbstgefälligen Protagonisten (Leutnant Gustl) man sich fast schon schlapp lachen könnte.
Anderes kannte ich noch diffus aus der Schule (Der Sandmann oder Immensee), aber wenn da ein paar Jährchen dazwischen liegen, erfährt man die Geschcihten gleich ganz anders ...
Prinzipiell muss ich ja sagen, dass Argon IMMER super Hörbucher macht - ordentlich produziert und gut gemastert. Ein echter Hörgenuss (es gibt ja Mitbewerber, die "Studioqualität" ganz anders definieren...).

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