Marie von Ebner-Eschenbach Aus Franzensbad Das Gemeindekind

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Inhaltsangabe zu „Aus Franzensbad Das Gemeindekind“ von Marie von Ebner-Eschenbach

Das vielfältige Werk der Marie von Ebner-Eschenbach mit seiner feinen Psychologie und seiner klar formulierten Gesellschaftskritik verdient eine aktuelle Lesart. Gerade die Geschichte von Pavel, dem „Gemeindekind“, der von der Gemeinschaft ausgestoßen wird, dem aber gegen alle Widerstände ein sozialer Aufstieg gelingt, ist von bestürzender Modernität. Auch das unkonventionelle Debüt der Autorin – die 1858 anonym erschienene Briefnovelle „Aus Franzensbad“ – demontiert erfrischend scharf und voller Sprachwitz den damaligen Zeitgeist. Beide Werke zeigen ihren wachen Blick für die brennenden Fragen der Zeit und ihre kritische Haltung zu den Konventionen ihres eigenen Standes.

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    Aus Franzensbad Das Gemeindekind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Marie von Ebner-Eschenbach? Kenne ich natürlich, so dachte ich. Allerdings fiel mir dann doch nur die wunderschöne Erzählung "Krambambuli" über die Liebe und Treue eines Jagdhundes ein. Jetzt bringt der ambitionierte österreichische Residenz Verlag eine Neuedition ihrer Werke, Anlass für mich, nun doch genauer zu lesen. Der vorliegende Band enthält den Briefroman "Aus Franzensbad", der sich mit der Bäderkultur in Kurorten im 19.Jahrhundert befasst. Die Autorin wirft dabei einen satirisch-kritischen Blick auf den hochmütigen, hohlköpfigen Adel (man bedenke: sie gehört doch dazu!) und auch auf den Literaturbetrieb der angegebenen Zeit. Hier muss man nun wirklich gutwilligster Liebhaber der böhmischen Bäder und literaturhistorisch versiertester Kenner sein, um dieses Werk wirklich zu genießen und auch würdigen zu können. Ich gehöre nicht dazu und so muss ich englisch verbrämt "a bit dated" zusammenfassen - und beiseitelegen. Im Roman "Das Gemeindekind" zeigt Marie von Ebner-Eschenbach jedoch ihr ganzes Können. Sie erzählt die Geschichte von Pavel, der ohne Eltern, der Obhut der Gemeinde überstellt wird, doch das Dorf kümmert sich nicht um den Jungen und gibt ihn der Verwahrlosung und Ausgrenzung preis. Wie ihm gegen alle Widerstände der soziale Aufstieg gelingt, wird eindrucksvoll berührend erzählt, so dass man das Werk gerne in "einem Rutsch" lesen möchte. Ich gebe fürs Gesamtbuch 3,5 Punkte, zum einen ist "Franzensbad" völlig an mir vorbeigegangen, zum anderen hat mich "Das Gemeindekind" aber so überzeugt, dass ich nun auch zu anderen Werken der Autorin gefunden habe. Ich lese gerade "Ein kurzer Roman", die Erzählungen liegen griffbereit daneben und ja - ich habe auch den unsterblichen "Krambambuli" nochmal gelesen. Danke, Residenz Verlag für die Neuausgabe der Werke Marie von Ebner-Eschenbach -- und das ist nun wirklich 5 dicke Punkte wert!

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    wandablue

    wandablue

    08. August 2014 um 20:03