Mariela Sartorius Die hohe Kunst der Melancholie

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Inhaltsangabe zu „Die hohe Kunst der Melancholie“ von Mariela Sartorius

Auf dem Weg zu mehr Lebenskunst Die Melancholie ist ein oft verkannter, bittersüßer Hochgenuss für die Feinschmecker der Emotionen. In den oberflächlichen Alltag zwischen aufzehren-dem Stress und dem immerwährenden Zwang zum Spaß bringt sie ein unvergleichliches Gefühl der Tiefe, angereichert durch eine reizvolle Mischung aus Nachdenklichkeit und Sehnsucht. Ein bisschen Wehmut, ein wenig Erinnerung, Offenheit gegenüber neuen Eindrücken gehören auch dazu. Dieses Loblied auf die Melancholie ist außergewöhnlich und besticht durch eine gelungene Mischung aus Lebenserfahrung und Humor. Wer Melancholie zulässt, wird reich belohnt. Was ist Melancholie? Wie zeigt sie sich und wie entsteht sie? Die guten Seiten einer vorgeblich negativen Eigenschaft Mit einer Galerie der großen Melancholiker dieser Welt

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  • Rezension zu "Die hohe Kunst der Melancholie" von Mariela Sartorius

    Die hohe Kunst der Melancholie

    WinfriedStanzick

    20. June 2012 um 10:48

    Nachdem sie in ihrem letzten Buch der Einsamkeit und der Kunst des Alleinseins eine Bresche in den gesellschaftlichen Mainstream des Partymachens, Gut-Drauf-Seins und permanenter Onlineverfügbarkeit geschlagen hat, widmet sich Mariela Sartorius in ihrem neuen Werk der hohen „Kunst der Melancholie“. Oft als Vorstufe der Depression oder als Künstlerkrankheit abgetan und von erfolgreichen und hippen Menschen gemieden wie der Teufel das Weihwasser, ist die Melancholie eine wohlverstandene Lebenskunst und eine Art existentielle Widerstandsform gegen eine Welt, die, immer schneller werdend, aus den Fugen gerät und die Seelen der Menschen in diesen Sog mitreißt. „Vielleicht ist Melancholie nichts anderes als jede Art von Nachdenklichkeit, die nicht in Frohsinn oder Wissenschaft mündet; die sich nicht ablenken lässt durch logische Argumentation, das pragmatische Gebot der Stunde oder auch nur durch eine Clique, die aufgekratzt ins Zimmer kommt und uns zu einem Zug um die Häuser überreden möchte.“ Mit vielen persönlichen Erfahrungen und Gedichten angereichert, folgt Mariela Sartorius der Melancholie als einem verkannten Gefühl durch die Geschichte und Gegenwart. Immer wieder baut sie Gespräche und persönliche Erlebnisse mit anderen Menschen ein, Künstlernaturen allesamt. Es ist ein Buch, das den Leser immer wieder anspricht, ihn mitnehmen will auf eine Gedankenreise in die Welt der Melancholie. Sie bleibt ohne Ziel und auch nicht ohne Widersprüche und spricht einen deshalb so sehr an, jedenfalls dann, wenn man selbst mehr oder weniger von dieser Kunst in die Wiege gelegt bekam oder sie später, oft notgedrungen, erwarb: „Das Bild der Melancholiker ist und bleibt uneindeutig und oft sogar widersprüchlich. So sind sie nun mal. Die Empfindsamen und Gefühlvollen. Sensibel bis in die vibrierenden Fingerspitzen, setzen sie sich bisweilen über den berechenbaren Ablauf ihrer geliebten und eingeübten Emotion hinweg. Sie sind nicht durchgängig traurig, geschweige denn vom Weltschmerz gepeinigt. Manchmal überraschen und verblüffen sie uns.“ Ein stellenweise regelrecht poetisches Buch voller Schönheit.

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