Mariela Sartorius Die hohe Schule der Einsamkeit

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Inhaltsangabe zu „Die hohe Schule der Einsamkeit“ von Mariela Sartorius

Ein brillantes Buch wider den schlechten Ruf der Einsamkeit - Die genussreiche Seite des 'einsamen' Daseins - Alleinsein als Lust und Lebenskunst: den Schatz des Innenlebens heben Dieses Buch hilft, das Alleinsein bewusst zu planen und dabei zu spüren, was einem gut tut. Mit einer neuen Sichtweise - der Lust an der Einsamkeit - können wir Elend in Freude verwandeln und damit Selbstbewusstsein, Seelenfrieden, Lebensklugheit und Freiheit gewinnen. Dabei bedeutet zu sich zu kommen besonders: sich dem Gewimmel zu entziehen, Alleinzeit zu 'ergattern', Störungen abzuwehren und 'auszumisten', um dann die Leere neu zu möblieren.

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  • Rezension zu "Die hohe Schule der Einsamkeit" von Mariela Sartorius

    Die hohe Schule der Einsamkeit
    vielleichtsagerin

    vielleichtsagerin

    30. December 2010 um 12:11

    „Die hohe Kunst der Einsamkeit“ ist ein zärtliches, kleines Büchlein. Doch anders als es der Titel erwarten lässt keineswegs ein stilles. Deshalb eins vorweg: Dieses Buch bietet keinen Trost. Dieses Buch ist ein kräftiger Tritt in den Hintern. Eine Aufforderung zum Umdenken. Ein hitziges Plädoyer der charmantesten Art. Die Botschaft hinter der teils poetischen, teils wunderbar pointierten Sprache lautet: Einsamkeit tut gut. Als bekennende Einsamkeitsfanatikerin geht Sartorius mit dem Thema dabei so liebevoll, so engagiert um, dass man ihr gerne glauben möchte. Den Ausgangspunkt aller Überlegungen bilden Sartorius' eigene Einsamkeitserfahrung und die Beobachtungen aus dem Leben Anderer, was dem gesamten Buch einen sehr persönlich Anstrich gibt. Dennoch hat man an keiner Stelle das Gefühl, die Autorin wollte sich da etwas von der Seele schreiben. Ganz im Gegenteil. In selbstbewusster Ich-Form verfasst und mit allerlei Überraschungen gespickt, erklärt das Buch gut gelaunt die reflektierte Einsamkeit zum höchst attraktiven und erstrebenswerten Lebensmodell. Hier und da lässt Sartorius Prominente und Normalsterbliche zu Wort kommen, streut großzügig Zitate großer Dichter und Denker ein, versüßt die Lektüre mit Herz zerreißenden Rilke-Gedichten. Bleibt nur noch zu klären, an wen sich dieses Buch eigentlich wendet. An Leser, die sich einsam fühlen? An solche, die das Alleinsein fürchten? An überzeugte Einzelgänger? An alle. Wer gerne Zeit mit sich selbst verbringt, wird sich bestätigt fühlen. Wen das Alleinsein schmerzt, wird wirkungsvolle Strategien vorfinden, die den Schmerz lindern und sogar in sein Gegenteil umkehren können: das große Glück. Fazit: Ein poetisch-witziges Buch, das mit Bedacht angegangen werden möchte. Und der Bereitschaft, notfalls mutige Entscheidungen zu treffen.

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