Als der Tod die Liebe fand

von Mariella Heyd 
4,4 Sterne bei45 Bewertungen
Als der Tod die Liebe fand
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Ein schönes Buch, mit einem tollen ende

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Ein wunderbares Buch, welches ich allen Freunden dieses Genres und darüber hinaus empfehlen kann.

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Inhaltsangabe zu "Als der Tod die Liebe fand"

Muss man gesund sein, um stark zu sein? Muss man zwingend fremde Welten erkunden, um Abenteuer zu erleben? „Als der Tod die Liebe fand“ beweist, dass man die stärkste Kraft aus den schwierigsten Situationen schöpft und sich die Wunder dieser Welt direkt vor den eigenen Augen abspielen.

Die 18-jährige Mila genießt ihr Leben, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Alles, was zuvor ihrem Alltag Farbe verliehen hat, verliert plötzlich an Intensität. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein Egoist, der alles an sich reißt. Im Krankenhaus trifft sie auf Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist kein Mensch. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742700988
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:03.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    HanniinnaHs avatar
    HanniinnaHvor 9 Monaten
    Eine emotionale Geschichte über den Tod

    Inhalt:

    Die 18jährige Mila genießt das Leben in vollen Zügen. Sie freut sich aufs Studium, auf den Auszug von zu Hause, auf ein selbständiges Leben - bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein riesiger Egoist, der alles an sich reißt. Doch im Krankenhaus trifft sie auf den mysteriösen aber gut aussehenden Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen. Doch mit der Lebenslust und Liebe Milas hat er nicht gerechnet.


    Meine Meinung:

    Wow die Geschichte hat mir super gefallen. Ich finde die Thematik super und wie die Autorin darüber spricht. Man kann sich vor allem damit indentifizieren wenn man Menschen kennt, die das durchmachen mussten. Besonders schön und zugleich berührend finde ich, dass Mia nicht aufgibt und immer noch die Hoffnung hat.
    Die Geschichte fast die ganze Zeit aus der Sicht von Mia erzählt. Zum Ende hin gibt es dann auch kleine Sichten von Mikael. Mia war mir sofort sympathisch. Sie ist so eine tolle und unglaublich starke Person, die nicht will, das die Krankheit ihr Leben und ihre Familie einnimmt. Auch Mikael hat mir gut gefallen.


    Fazit:

    Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Besonders toll fand ich, dass die Autorin so eine ernste Thematik mit in ihr Buch eingebunden hat.

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    NicolePs avatar
    NicolePvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch, welches ich allen Freunden dieses Genres und darüber hinaus empfehlen kann.
    Als der Tod die Liebe fand

    Die 18-jährige Mila hat Spaß am Leben. Partys, Klamotten und Make Up gehören für sie einfach dazu. Doch dann ändert eine Krebsdiagnose alles. Unverzüglich nach der Diagnose kommt Mila ins Krankenhaus. Dort trifft sie auf Mikael. Er unterstützt sie, ihr Schicksal zu akzeptieren. Doch er hat auch eine geheimnisvolle Seite.

    Zu Beginn des Buches lernt der Leser ausführlich Mila und ihr Leben kennen. Ihre Verzweiflung nach der Diagnose, denn Krebs bekommen ja immer nur die anderen, trifft den Leser emotional. Sie sieht sich mit dem Tod konfrontiert, als sie Mikael zum ersten Mal begegnet. Zarte Gefühle entwickeln sich zwischen den beiden. Dann gibt es auch noch den „Kampfgeist Hoffnung“, der Mila seit ihrer Diagnose begleitet. Eine nette „Erfindung“ ihres Gehirns, mit ihrer Diagnose fertig zu werden, so erklärt sich Mila seine Erscheinung.

    Es hat etwas gedauert, bis ich mich an Mariella Heyds Schreibstil gewöhnt hatte, aber das macht den Roman nicht weniger gut. Er ist herzergreifend. Daher Achtung: dieser Young-Adult-Roman kann zu Tränen rühren. Nach dem etwas schwachen Start erwartet den Leser eine emotionale Geschichte über Krankheit, Liebe und Tod.

    Ein wunderbares Buch, welches ich allen Freunden dieses Genres und darüber hinaus empfehlen kann.

    Dieses Buch habe ich bei einem Gewinnspiel der Sendung „Wir im Saarland – Kultur“ gewonnen. Ich bedanke mich hiermit herzlich bei der SR-Glücksfee.

    Mehr Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    wordworlds avatar
    wordworldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Ode an das Leben, die dem Leser ein wenig Angst vor dem Tod nimmt und stattdessen Hoffnung und Mut schenkt.
    Eine wunderschöne Ode an das Leben

    Allgemeines:

    Titel: Als der Tod die Liebe fand
    Autor: Mariella Heyd
    Verlag: Epubli (04. Januar 2017)
    Genre: Fantasy
    ISBN: 978-3742700988
    Seitenzahl: 432 Seiten
    Preis: 12,99€ (Taschenbuch)
    2,99€ (Kindle-Edition)
     
     

    Inhalt:

    Muss man gesund sein, um stark zu sein? Muss man zwingend fremde Welten erkunden, um Abenteuer zu erleben?

    „Als der Tod die Liebe fand“ beweist, dass man die stärkste Kraft aus den schwierigsten Situationen schöpft und sich die Wunder dieser Welt direkt vor den eigenen Augen abspielen.
    Die 18-jährige Mila genießt ihr Leben, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Alles, was zuvor ihrem Alltag Farbe verliehen hat, verliert plötzlich an Intensität. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein Egoist, der alles an sich reißt. Im Krankenhaus trifft sie auf Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist kein Mensch. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen.



    Bewertung:

    DISCLAIMER: Vielen Dank an die liebe Mariella Heyd, dass ich nach "Elfenfehde" 1 und 2, sowie "Touch of Flames" auch noch dieses Buch lesen durfte! Ich bin mittlerweile ein richtiger Fan dieser Autorin geworden und warte mit Spannung auf weitere Bücher!

    Bevor ich mit der Rezension beginne, einige Worte zum Cover, das ich wunderschön finde. Eigentlich ist es total kitschig, strahlt aber durch das hübsche violett-blau, der verschnörkelten Uhr und den zwei Personen vor dem Sternenhimmel eine romantische Magie aus, der man sich einfach nicht einziehen kann. Auch der Titel ist super treffend. Zuerst war ich etwas skeptisch, da ich gar nicht verstanden habe, was er soll und ihn komplett falsch verstanden habe, doch in der Mitte des Buches ist mir dann ein Lichtlein aufgegangen und jetzt liebe ich ihn einfach! Ich habe das Buch leider nur als E-Book gelesen, doch auf vielen Bildern gesehen, dass die Kapitel sehr schön mit Motiven und Schnörkeln ausgestaltet sind. Ich finde die ganze Darstellung mal wieder sehr gelungen! Den Klapptext finde ich auch gut, da er den fantastischen Teil der Geschichte schon andeutet, aber noch nicht komplett vor dem Leser ausbreitet.
    Erster Satz: "Langsam trotteten Mila und der Rest der zwölften Klasse des Queen's College nacheinander aus dem Bus, und sahen sich mit hängenden Mundwinkeln um."


    Denn das hat mich zuerst sehr verwirrt. Das Buch beginnt bodenständig, "normal", mit dem Alltag der lebensfreudigen jungen Mila, die sich auf einer Schulfreizeit in ihren Klassenkameraden und Freund Josh verliebt. Sie zofft sich mit ihren Eltern, geht nachts feiern, liebt Kleidung, Schönheit, Musik und das Leben - bis ihr eine niederschmetternde Diagnose ein Strich durch die Rechnung macht. Sie hat Krebs, sagt der Arzt, Blutkrebs mit einer guten zwar Prognose, doch ihr Leben dreht sich trotzdem um 360 Grad. Plötzlich geht es nur noch um ihre Krankheit, alles dreht sich um Chemos, Keimfreiheit und lange Krankenhausaufenthalte bei denen sie sich schon wie tot fühlt.


    "Krebs. Mila stockte der Atem. Krebs kannte sie nur aus dem Fernsehen. Blasse Leute mit Glatze, die mit dem Leben abgeschlossen hatten. Krebs, wer bekommt schon Krebs? Krebs kriegen doch immer nur die anderen. (...) "Und das denken die anderen auch."


    Dabei ist es keine Hilfe, dass ihre beste Freundin Niki und ihre eigene Familie mit der Situation nicht klarkommen und mehr Ballast als Hilfe sind. Josh bleibt dennoch an ihrer Seite, während Mila zwischen Krankenhausessen, Desinfektionsmittel und Infusionsständern hart um einen letzten Rest Normalität kämpft. Doch dann begegnet sie Mikael, der in ihr nicht nur die Kranke sieht, sondern einfach nur Mila, der den Krebs als Normalität erkennt und sie nicht mit Samthandschuhen anfasst. Bei ihm fühlt sie sich geborgen, denn er scheint der einzige zu sein, der sie in der jetzigen Lage versteht. Mit ihm kommt wieder Hoffnung, ihr Überlebenswille, Freude und Leben in Mila zurück - eigentlich eine schreckliche Ironie, wo er doch ihr Tod ist...


    "Ich glaube, man rasiert sich nur einem im Leben eine Glatze. Das lass ich mir doch nicht entgehen." In jedem dieser Sprüche steckte ein Funke Wahrheit, ein Funke Angst, ein Funke Neugier, ein Funke Verlust und ein Funke Mut. Zusammen war es ein großes Gefühlsfeuerwerk."


    Und ab da wandelt sich das Buch dann sehr krass. Zuerst hat man es mit einem typischen Krebsbuch zu tun, detailliert bekommt man Milas Situation geschildet, versetzt sich in ihre Lage und leidet mit ihr, an der Hoffnungslosigkeit - ein trauriger aber realer Roman. Doch als Mikael auftaucht, wendet sich das Blatt und Fantasy Elemente heben die Stimmung. Er kommt als übersinnliches Wesen, einer der Söhne des Todes, der Mila in die Ewigkeit begleiten soll. Mit ihm erscheint die kleine Hoffnung, die Mila als Kampfgeist zur Seite steht, auch wenn sie sie nur für ein Hirngespinst sieht. Die beiden stellen Milas Leben völlig auf den Kopf und rufen Gefühle in ihr hervor, wo zuvor nur Wut und Verzweiflung gewesen waren. Doch auch Mikael beginnt mehr für Mila zu empfinden, als er sollte, denn als Tod hat er eine festgelegte Aufgabe, von der er kein Entkommen gibt. Ein Wettlauf gegen den Krebs, gegen den Tod, gegen die Zeit beginnt...


    "Ich bin der Tod. Ich spiele mit der Endlichkeit der Menschen und auf der anderen Seite gehört mir die Unendlichkeit."

    An manchen Stellen hat mich das Buch etwas verwirrt, da die Perspektiven mitten in der Szene mehrmals von Mila zu Mikael verwischen und man manchmal nicht genau zu ordnen kann, in wessen Gedanken- und Gefühlswelt man sich gerade befindet. Zudem ist der Übergang von Traum und Fantasy zur Realität oft etwas undeutlich, sodass man ein bisschen im Unklaren ist, was gerade wirklich passiert und was nicht. Das ruft aber den interessanten Effekt hervor, dass man wie Mila, die ebenfalls nicht an die Fantasyelemente glauben kann, denen sie begegnet, ein wenig verwirrt ist und im Dunkeln tappt, auch wenn man schon mehr weiß, als sie. Schade fand ich nur, dass die Handlung vor allem gegen Ende etwas zu rennen scheint. Die Autorin beweist sehr viel Fingerspitzengefühl, ich hätte mir aber ab dem Fantasy-Übergang etwas mehr Details und Zeit gewünscht. Die Story ist ansonsten super konstruiert, auch wenn mich der Übergang von Krebsroman zur Fantasy ein wenig überrascht hat.


    "Es ist schon komisch", sagte sie mehr zu sich selbst als zu Mikael, "man merkt erst, wie sehr man am Leben hängt, wenn man über das Ende nachdenken muss."


    Die achtzehnjährige Mila hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Wir erfahren sehr viel von ihren Gedanken und Gefühlen, auch wenn mittels eines personalen Erzählter und erst im letzten Kapitel aus der Ich-Perspektive heraus erzählt wird. Am Anfang erschien sie mir etwas oberflächlich mit ihrer Liebe für Schminke, schöne Kleidung, Clubs und der Angewohnheit, sich mit den Freunden anderer Mädchen zu amüsieren, als sie dann aber ihre Diagnose bekommt und sich ihr Leben schlagartig verändert, habe ich verstanden, dass das einfach nur Lebenslust war, die Suche nach Normalität, die jeden Jugendlichen beschäftigt. Mir gefällt ebenfalls die Art es sehr, auf die Mariella Heyd die restlichen Probleme von Mila schildert, die nichts mit ihrer Diagnose zu tun haben. Nicht übertrieben oder zwanghaft lehrreich, aber doch irgendwie ernstzunehmenden und mit einem kleinen Hauch an Zuversicht.


    "Diese Scheißwelt ist scheiße unfair", nuschelte Mila und zog die Nase hoch. "Ja das stimmt. Diese Scheißwelt ist scheiße unfair."


    Ihre Diagnose hat aber nicht nur ihr Leben umgekrempelt, sondern auch ihren Charakter bleibend verändert. Sie reagiert zuerst sehr tapfer auf ihre Diagnose und möchte, dass der Krebs nicht ihr, noch das Leben ihrer Familie noch Freunde bestimmt. Doch immer mehr muss sie einsehen, dass das nicht so funktionieren kann, wie sie sich das vorgestellt hat. Zu sehen, wie sie sich dann doch mit ihrer Krankheit auseinandersetzt, sich mit dem Thema "Tod", "Zukunft" und "Abschied" befasst, ist wirklich sehr herzergreifend und spannend. Mikael hilft ihr, sich selber weiterentwickelt und das Leben zu genießen. Sie schafft es nicht zuletzt durch seine Liebe und die Unterstützung ihrer Familie, zu einer erwachsenen und starken Frau heran zu reifen, die ihr Schicksal mit hoch erhobenem Haupt erträgt. Beeindruckend!


    "Mila verstand inzwischen, dass sich Normalität und Routine im Laufe eines Lebens ständig veränderten und somit wusste sie nun auch, dass ihre jetzige Normalität irgendwann der Vergangenheit angehören würde..."


    Auch ihr Umfeld wurde meiner Meinung nach authentisch aufgebaut: Ihre Eltern, ihre kleine Schwester Emma, ihre beste Freundin Nicki, ihr Freund - alle reagieren entsetzt auf die Diagnose und lassen sich von ihrem eigenen Schmerz so sehr ablenken, dass sie teilweise vergessen, Mila in ihrem eigenen Schmerz beizustehen. Denn während die Angehörigen, Freunde und Bekannte nach einem anstrengenden Krankenbesuch wieder nach Hause gehen können, muss der Patient im Krankenhaus bleiben. Für ihn bleibt die Zeit stehen und sein ganzes Dasein dreht sich nur noch um den Überlebenskampf. Viel zu oft laufen sie vor der Krankheit weg, wo Mila nicht weglaufen kann. Dadurch wirken die genannten Charaktere ein klein bisschen unsympathisch, wenn auch realistisch dargestellt. Das kann man als Zuschauer von außen ganz leicht feststellen und kritisieren, ich glaube aber, wenn man wirklich selbst in so einer Situation ist, ist es unfassbar schwierig, nicht so zu reagieren. So hinterlässt die Diagnose auch bei ihnen ihre Spuren und sie und ihr Verhältnis zu Mila verändern sich stark. Zum Guten wie auch zum Schlechten.

    Der Krebs ist hier sehr negativ dargestellt, als wahrer Feind, wobei es je eigentlich die eigenen Körperzellen sind, die sich gegen einen wenden und kein von außen gesteuerter Geist, auf den man wütend sein könnte. Das hat mich ein bisschen gestört, auch wenn es wahrscheinlich realistisch ist, einen Hass auf die Krankheit zu entwickeln, die einen dahinrafft. Sonstige Randinformationen sind gut mit eingebracht, stehen aber nicht im Vordergrund. Es geht hier nämlich eigentlich mehr um den Tod als um Krebs.


    "Er war wie Lakritz. Irgendwie mochte man es und konnte es sich aus dem Süßwarensortiment nicht mehr wegdenken, aber freiwillig kaufte man es nie." (...) "Doch manchmal muss es eben echt Lakritz sein!"


    Die Idee, den Tod als Person darzustellen, ist nicht neu, aber wunderbar gemacht. Mikaels Charakter ist sehr interessant und geheimnisvoll, da nie viel über ihn verraten wurde, konnte man schön mit rätseln. Besondern gut aber fand ich an ihm die Rolle, die er verkörpert hat: Genau wie der kleine Kampfgeist Hoffnung ist er eigentlich ein Boten des Todes, bringt Mila aber gleichzeitig auch viel Hoffnung, Erlösung und Leben. So lernt man den Tod aus einer komplett anderen Perspektive kennen, mal nicht als erbarmungsloser Feind, sondern als ein alltäglicher Begleiter, der nichts Schlechtes sein muss, sondern einen begleitet, bis die eigene Zeit gekommen ist. Wie der Tod beschrieben wird, friedvoll, fair, erlösend, wunderschön, macht Hoffnung und nimmt die Angst vor dem Thema. Das finde ich sehr wichtig, da der Tod immer noch ein wenig als Tabu-Thema gilt und mit Schrecken erwartet wird, obwohl man nicht mit Sicherheit sagen kann, was danach passiert. Das "Danach", dass in "Als der Tod die Liebe fand" präsentiert wird, ist einfach wunderschön und macht Mut beim Lesen. Viele Autoren lassen ihre Bücher vor dem Jenseits enden, da sie sich nicht genau festlegen wollen, doch das umgeht Mariella Heyd nicht und ich habe es geliebt!!!


    "Die Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie ihn nicht kennen, sagen sie. Sie mögen nur den Schutzengel, der Tag für Tag an ihrer Seite ist und sie im rechten Moment beschützt, bevor sie auf die Straße stolpern, während ein Wagen heranrast. Sie verstehen nicht, dass es ein und dieselbe Gestalt ist. Der Tod ist ein guter Geist, der die Menschen täglich beschützt, bis es soweit ist und er sie begleitet."

    Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm zu lesen – locker, leicht, bildhaft – alles was das Leserherz begehrt. Mariella Heyd schafft es, ohne lange umschweifende Beschreibungen eine gewissen Grundspannung zu erzeugen. Trotz des eigentlich traurigen Inhalts, ist das Buch unwahrscheinlich lebendig und fröhlich erzählt, sodass man mit einem lebendigen, gestärkten Gefühl das Buch beenden kann.

    Das Ende war dann ganz anders, als ich gedacht hatte, mit einer kleinen Wendung darin, eigentlich wenig spektakulär aber sehr herzergreifend mit einem wunderschönen Epilog.

    Und die Moral aus der Geschicht´:

    "Ich will tanzen. Koste es, was es wolle."
    "Gute Einstellung. Man sollte das Leben nicht zu ernst nehmen."
    "Im Ernst? Man hat nur das eine", protestierte Mila ein wenig verwundert.
    "Ja genau. Man hat nur das eine Leben und überleben tut man es eh nicht", feixte er.
    "Also tanze!"



    Fazit:

    Eine wunderschöne Ode an das Leben, die dem Leser ein wenig Angst vor dem Tod nimmt und stattdessen Hoffnung und Mut schenkt.
    Eine klare Leseempfehlung für einfach jeden. Ich denke jeder wird aus dieser Geschichte etwas für sich selbst mitnehmen können.

     

    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    stellette_readss avatar
    stellette_readsvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantastisch emotional
    Als der Tod die Liebe fand

    Wie einige von Euch bereits bemerkt haben, lasse ich mir kein Buch mehr von der lieben Autorin Mariella Heyd entgehen. Nach ihrem Erfolg zum Verlagsvertrag bei Zeilengold hat sie ein weiteres Werk auf dem Selfpublisher-Markt gebracht.

    Und ich liebe liebe liebe das Cover! Die Farbtöne in lila-blau sind einfach der Wahnsinn, aber seht selbst und lasst euch vom Universum verzaubern. Zu schade das es hier kein passendes Hardcover gibt. ♥

    Mila, ein Mädchen das gerne feiert und das Leben genießt, verliebt sich in ihren besten Freund Josh. Er empfindet seit der Klassenfahrt genauso und sie wollen eine Beziehung eingehen. Ihnen kommt allerdings die Diagnose Krebs dazwischen und Mila wird aus dem Leben gerissen. Es folgen Chemos, lange Krankenhausaufenthalte und ihre beste Freundin Niki, die sich neben ihrer Familie mit der Situation sehr schwer tun… und mehr Ballast als Hilfe sind. Josh bleibt dennoch an ihrer Seite und auch Mila entdeckt ihren Überlebenswillen.

    Während ihrer Aufhalte im Krankenhaus lernt sie Mikael kennen und bei ihm fühlt sie sich geborgen, denn er scheint der einzige zu sein, der sie in der jetzigen Lage versteht und vor allem nicht mit Samthandschuhen anfasst.

    Meine Meinung zu den Charakteren geht hier deutlich auseinander. Mila hat mir in sofern gefallen, dass sie nie die Hoffnung aufgegeben hat und immer ein Fünkchen Licht gesehen hat und dass obwohl ihre beste Freundin ihr den Rücken gekehrt hat. Niki dagegen hat mich mehr als genervt – Ihr Aufmerksamkeitsproblem war echt unglaublich anstrengend, wobei ich bei einigen Szenen auch laut auflachen musste^^

    Josh war mir sympathisch und vor allem authentisch. Er war Mila immer einer Stütze, auch wenn er selbst an seine Grenzen durch den Krankheitsbefund von Mila ging.

    Mikael ist und bleibt mein Liebling. Er ist keck und gerne auch mal aufdringlich, erschreckend ehrlich und gleichzeitig mysteriös. Er erfährt die Liebe und diese Liebe bringt ihn zu Taten, die er nicht vermutet hat.

    Wie in allen zuvor gelesene Büchern der Autorin kam ich als Fantasy-Liebhaberin auf meine Kosten. Das Thema ist sehr dramatisch und ernst, denn Krankheiten sind ja eigentlich nicht das was wir gerne sehen, hören oder lesen. Aber durch dieses „Fantastische“ und das Umgehen mit dem Leben, sowie dem Tod, schafft Mariella eine emotionale und wunderschöne Reise, die wir, wenn wir uns mal ehrlich sind nicht besser erträumen lassen könnten – wenn es denn eines Tages soweit ist …

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    LiaDeLyras avatar
    LiaDeLyravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch, welches einen berührt und mit durch eine kleine Reise des Lebens führt.
    Als der Tod die Liebe fand

    Der Roman „Als der Tod die Liebe fand“, geschrieben von Mariella Heyd, erschien am 03. Februar 2017 neobooks. Er handelt von Mila die durch ihre Krebs-Diagnose, den gehemnisvollen Mikael kennen lernt und sich selber weiterentwickelt und lernt das Leben zu genießen.

    Allgemeines:

    Format: Taschenbuch
    EBook (meine Version)
    Seiten: 432
    Preis: TB: 12,99 €
    EB: 2,99 €

    Inhalt:

    Mila ist ein ganz normales Mädchen. Sie geht auf Parties, verbringt Zeit mir ihren Freunde und lässt sich nichts von ihren Eltern sagen. Nebenbei wird sie noch von ihrer kleinen Schwester am laufendem Band geärgert.
    Seit längerem wird sie schon von einer Erkältung geplagt und ihre Mutter schickt sie daraufhin zu ihrem Arzt. Dieser stellt eine schockierende Diagnose. Jedoch nicht nur schockierend für Mila, sondern auch für ihre Familie, Freunde und Bekannte.
    Denn ihre Diagnose lautet Läukemie.
    Von diesem Tag an ist nichts mehr wie es war.
    Mila muss ins Krankenhaus. Doch dabei lernt sie Mikael kennen. Und Mikael birgt ein großes Geheimnis, welches niemand zu ahnen scheint.

    Schreibstil:

    Das Buch ist in einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil verfasst worden. Auch die Protagonisten wurden mit sehr viel Liebe ausgearbeitet. Besonders wird dabei auf Mila eingegangen und man bemerkt ganz genau wie sich Mila in ihrem Wesen verändert.

    Negatives:

    Ich beginne lieber gleich mit den negativen Aspekten.

    Der einzige Punkt der mich wirklich stört ist nur, dass zwischen den Charakteren Mila und Mikael mitten in einem Satz gewechselt wird. Ich meine zunächst betrachtet man alles aus MIlas Sichtweise, doch urplötzlich (im identischen Satz) steckt man in Mikael und liest was er denkt. 

    Positives:

    Es führt einen zu Beginn in eine ganz normale Welt eines Teenager-Mädchens hinein, welches nur auf Parties gehen will. Doch eines Tages wird ihr komplettes Leben auf den Kopf gestellt und sie macht in ihrer Persönlichkeit einen kompletten Wandel. Sie wird zu einem klugen (was sie zwar vorher auch zu sein schien, jedoch noch verstärkt wurde), liebenden und freundliche Person die beginnt mehr an die Menschen in ihrer Umgebung zu denken und sich um diese zu kümmern.
    Es wird sehr gut und klar, der Wandel der Persönlichkeit dargestellt. 
    Des Weiteren gefällt mir sehr, wie dieses Thema ausgearbeitet worden ist. Es wird einem klar gemacht was Krebs für eine Krankheit ist und dass man sehr viel stärke dafür braucht. Man lernt auch, dass durch solche eine Krankheit die wahren Freunde auf die man sich verlassen kann, zum Vorschein kommen. ^^
    Zusätzlich finde ich es toll ein so tolles Buch gefunden zu haben was einem ebenso vor Augen führt, dass Krebs nicht unbesiegbar ist. Er ist es. Man benötigt nur etwas Courage (Hoffnung) und die Menschen die einen lieben. 
    Jedoch ist dies nicht alles, was man aus diesem Roman lernt. Man kennt auch den Tod aus einer komplett anderen Perspektive kennen. Aus einer netten und wunderbaren Sicht. Es zeigt, dass der Tod nicht immer was schlechtes sein muss oder einem etwas Böses tun möchte. Und dies ist eine sehr wichtige Tatsache, den der Tod ist etwas alltägliches in unserer heuten Welt und fast niemand möchte dieses Thema mit irgendwem bereden.

    Gut, dass es solche Bücher gibt, die einem die Angst vor ihm nehmen möchten.

    Fazit:

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass trotz des manchmal störenden Charakterwechsels, das Buch sehr gut gelungen ist. Es verzaubert einen, fesselt einen. Man möchte sofort wissen wie es weitergeht und kann es nicht mehr aus der Hand legen.
    Nicht nur dies, sondern man lernt auch vieles fürs Leben dazu und lernt über viele Dinge nachzudenken.

    Ich kann es für jede Altersgruppe nur weiterempfehlen.

    Von mir erhält dieses Buch:

    4,5 von 5 Sternen.

    Bye, Bye. L.

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    MissMoonlights avatar
    MissMoonlightvor 2 Jahren
    Keine große Überraschnung

    Inhaltsangabe

    Muss man gesund sein, um stark zu sein? Muss man zwingend fremde Welten erkunden, um Abenteuer zu erleben? „Als der Tod die Liebe fand“ beweist, dass man die stärkste Kraft aus den schwierigsten Situationen schöpft und sich die Wunder dieser Welt direkt vor den eigenen Augen abspielen. Die 18-jährige Mila genießt ihr Leben, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Alles, was zuvor ihrem Alltag Farbe verliehen hat, verliert plötzlich an Intensität. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein Egoist, der alles an sich reißt. Im Krankenhaus trifft sie auf Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist kein Mensch. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen.

    Meine Meinung

    Ich habe viel von diesem Buch erwartet und wurde nicht enttäuscht, aber auch nicht übermäßig Überrascht.

    Fangen wir vorne an, der Schreibstil von Mariella Heyd ist flüssig und leicht zu lesen. Da ich Medizinische Dokumentationsassistentin bin hatte ich auch keine Problem die Fachbegriffe zu verstehen, doch auch für jemanden der kein Hintergrundwissen hat wird alles leicht verständlich erklärt.

    Auch die Protagonistin war super beschrieben. Mila ist eine junge Frau, die ihr Leben mit 18 genießt. Sie macht lieber Party, interessiert sich mehr für Jungs und das aussehen als für die Schule. Dies macht sie für mich sympathisch denn sie gehört damit nicht zu den sonstigen Hauptpersonen die ja so schüchtern sind und streberhaft.
    Die Autorin schafft es auch gut das man die Ängste, die Gefühle und auch die Hoffnung und den Überlebenswillen von Mila nachvollziehen kann.
    Ein Manko wäre aber das an manchen Stellen den Emotionen nicht so viel Beachtung geschenk wurde, manchmal waren mir die Reaktionen zu kalt und nicht nachvollziehbar oder auch zu übertrieben.

    Sonst kann man nicht viel sagen ohne zu viel von der Geschichte zu verraten, besonders wie der Tod dargestellt wird.

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    Babacos avatar
    Babacovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Liebevoller Tod
    Liebe über den Tot hinaus

    „Als der Tod die Liebe fand“ ist ein Roman von Mariella Heyd und ist 2017 erschienen.

    Die Handlung spielt in London. Die 18-jährige Mila steht mitten im Leben und ist kurz davor mit ihrem besten Freund Josh eine Beziehung anzufangen, jedoch bekommt sie davor die Diagnose Leukämie. Von da an verändert sich ihr bisheriges Leben komplett. Trotz Krankheit steht Josh zu ihr und sie beginnen eine Beziehung. Mit der Diagnose zieht auch Milas Kampfgeist ein, eine kleine Gestalt die ihr Mut zuspricht. Auf der Station lernt sie auch Mikael kennen, in den sie sich verliebt. Seltsamer weise taucht er immer auf wenn Mila ihn braucht und sucht. Mikael beichtet Mila das er der Tod ist, allerdings glaubt sie ihm nicht. Daraufhin verschwindet Mikeal. Als Mila beginnt ihn zu suchen finden sie ihn nirgends und auch laut den Schwestern war er nie auf der Station.

    Milas Gefühlsleben ist ein auf und ab der Empfindungen. Anfangs war Mila mir nicht wirklich sympathisch, jedoch wuchs die Sympathie von Kapitel zu Kapitel. Das Gefühlschaos das Mila hat beeinflusst oft ihre Entscheidungen die sie trifft, egal ob es für Sie gut ist.
    Der Schreibstil ist sehr schön. Man fiebert mit Mila mit. Es werden trotz schwerer Thematik kaum Fachwörter benutz und wenn doch, kennt Mila sie auch nicht und schaut was sie heißen.
    Der Roman „Als der Tod die Liebe fand“ zeigt sehr lebhaft den inneren Konflikt eines Teenagers, der sich zwischen Leben, Freundschaft und Tot entscheiden muss. Frau Heyd entführt den Leser hervorragend in die Innenwelt eines jungen Erwachsenen. Der Leser wird den inneren Kampf mitkämpfen wollen und sich am Ende mit der Protagonistin freuen.

    Für Freunde des Action- oder Gruselthrillers ist der Roman wahrscheinlich nichts. Vielmehr wird der Roman die ansprechen , die Gefallen am Mitfühlen und Einfühlen in seelische Konflikte lieben.
    Für mich ist das Buch einen Kauf wert, da die Thematik, zeitlos ist und sehr schön beschreiben wird. Deshalb konnte ich mich gut in Mila hineinversetzen – und das ist, was für mich ein gutes Buch ausmacht: es entführt mich aus der Realität.

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    marylouxs avatar
    marylouxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch in dem einem die Emotionen nur so überfluten... W.u.n.d.e.r.s.c.h.ö.n.
    Als der Tod die Liebe fand


    Vollst. Rezension

    Inhalt:
    Das Buch beginnt damit, dass Mila –die Hauptperson- zusammen mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt ist und sich in einen guten Freund von ihr verliebt, den sie schon ziemlich lange kennt. Auch er mag sie, was man merkt, aber zuerst entwickelt sich nicht wirklich etwas zwischen ihnen, da sie beide recht schüchtern sind. Dann bekommt Mila die Nachricht, dass sie Krebs hat, kommt ins Krankenhaus und plötzlich geht alles ganz schnell. Chemotherapie, keine Haare mehr und der ganze Rest. Auch mit Josh, der Junge in den sie sich verliebt hat, klappt es inzwischen und sie sind ein Paar. Allerdings entwickelt sich die Sache mit dem Krebs komisch, Mila fühlt sich nicht gut dabei einen Freund zu haben, während sie krank ist und unfähig etwas zu tun im Krankenhaus liegt also macht sie Schluss. Und dann ist da noch Mikael ein Junge den sie im Krankenhaus kennenlernt und an den sie ununterbrochen denken muss. Er vereinfacht ihr den Aufenthalt im Krankenhaus, bis er plötzlich in ihren Träumen auftaucht und behauptet er sei gekommen um sie mit sich zu nehmen, denn Mikael ist niemand anderes als der Tod selbst…

    Charaktere:
    Die Hauptperson Mila ist eigentlich ein ganz gewöhnliches Mädchen bis sie plötzlich von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird und auf einmal ist sie anders, jemand besonderes und nur weil sie Krebs hat? Ich finde ihre eigene Einstellung zu dem Krebs ziemlich cool, sie ist einer von den Menschen die trotzdem weiterleben und einfach versuchen ihr Leben zu genießen egal ob sie noch lange zu leben haben oder nicht. Ich meine klar, in Büchern wo Leute Krebs oder eine andere Krankheit haben ist es meistens so, dass diese nicht aufgeben wollten, aber anders wäre es ja auch nicht schön. Also ich mag Mila. Sie ist, muss ich zugeben, nicht unbedingt meine Lieblingsprotagonistin, aber trotz allem war sie noch gut geeignet für diese „Rolle“ und ich bin zufrieden mit ihr. Auch ihre Entwicklung fand ich gut, weil sie nicht zu einem dieser oberflächlichen Mädchen wurde.
    Die zwei wichtigen Jungs in Mariellas Buch sind Josh und Mikael. Die Jungs können unterschiedlicher nicht sein und mit ihnen hat die liebe Mariella so tolle neue Bookboyfriends geschaffen! Sie sind, wie gesagt, total unterschiedlich, aber ich habe lange mit mir gehadert für welchen von beiden ich jetzt bin. Josh lernt man ja gleich am Anfang kennen, er ist ein typischer „Good-boy“ mit seiner ganzen Art. Alleine wie er von seiner Zukunft spricht ist so süß und würde wirklich jedes Mädchen verzaubern! Und man merkt ihm seine aufrichtige Liebe zu Mila echt an, sodass ich zwischendurch einfach nur verzweifelt war, wie es zwischen den beiden stand. Aber immer dann kam genau zur richtigen Stelle Mikael und er hat einfach das ganze Buch total geheimnisvoll gemacht. Man wusste nie viel von ihm, nichts über seine Familie oder warum er überhaupt auf der Krebsstation lag. Er war einfach ein Rätsel und es hat mir so viel Spaß gemacht den Jungen im Laufe des Buches näher kennenzulernen und immer näher an ihn ranzukommen. Ich habe ihn einfach total lieb gewonnen auf seine ganz eigene Art und Weise!
    Für welchen von den zweien ich mich letzten Endes entschieden habe, erzähle ich nicht, denn dann würde ich spoilern. Ich glaube, wenn ihr das Buch lest, werdet ihr es schon wissen!
    Wen ich auch noch unbedingt erwähnen muss ist der kleine Kämpfer, der immer auf Milas Schulter saß und sie anfeuerte. Dieser kleine „Engel“ war einfach nur zuckersüß und ich habe sie g.e.l.i.e.b.t. Einfach nur toll!!!

    Cover und Titel:
    Das Cover ist ja mal so unbeschreiblich schön! Echt es ist absolut mein Lieblingscover alleine schon wegen den Farben! Außerdem passt es super gut zum Titel mit der kleinen Uhr am unteren Rand und den zwei Silhouetten im Hintergrund. Und das Glitzern toppt einfach alles, ich werde mir dieses Buch zu 100% auch als gebundenes Buch kaufen, einfach nur, damit es in meinem Regal steht!
    Der Titel passt einfach nur zu toll! Mikael steht ja für den Tod und Mila (das interpretiere ich jetzt einfach so) für die Liebe und ja… Das sagt einfach schon alles! TOLL!

    Schreibstil:
    Wie in allen anderen Büchern, die ich schon von Mariella gelesen habe schreibt sie auch hier aus der Ich-Perspektive, was ja von mir und von vielen anderen auch, die bevorzugte Sichtweise ist. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ich hab mal wieder nichts zu meckern.
    In der Rezension zu Elfenfehde ~ zweimal im Leben hatte ich geschrieben, dass ihr Schreibstil zwar schön, aber nicht unbedingt „außergewöhnlich“ ist. Aber ich finde sie hat es in diesem Buch so toll hinbekommen mit ihren Worten alleine die Gefühle so gut auszudrücken und ich hatte so oft Pipi in den Augen. Einfach nur wunderschön, Mariella, danke, dass du dieses Buch geschrieben hast!

    Idee und Umsetzung:
    Geschichten über Krebs sind ja an sich nichts Neues, aber Mariella hat hier genau die richtige Portion Fantasy mit reinspielen lassen. Die Geschichte von dem Buch hat mich überrascht, es verlief einerseits genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte, war aber trotzdem noch anders und einfach nur wunderschön. Die Geschichte rührte mich wirklich schon bevor ich die 100-Seiten-Marke erreicht habe, hatte ich ganz viele Tränen in den Augen.
    Einmal angefangen, konnte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen und war am Ende einfach ein totales Wrack. Ich war überrascht, erleichtert und gleichzeitig total traurig, weil diese wunderschöne Geschichte ein Ende gefunden hatte. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich noch so viel mehr von den Mikaels auf dieser Welt bekommen können und ich bin einfach nur glücklich, dass es solche netten und begabten Autoren wie Mariella Heyd gibt, die uns manchmal einfach das Gefühl geben, dass genau solche Männer vielleicht doch noch existieren.

    Fazit:
    Mariella schafft es immer wieder mich zu begeistern. Mit Als der Tod die Liebe fand hat sie einen wunderschönen Fantasy-Roman erschaffen, der mich zum Heulen, lachen und seufzen brachte. Auch wenn Mila keine außergewöhnliche Protagonistin war, machen der Schreibstil von Mariella, Mikael und all die wunderschönen zum Heulen traurigen oder auch total amüsanten Momente es wieder wett, sodass dieses Buch 5 von 5 Herzen von mir bekommt!

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    MalaikaSanddollers avatar
    MalaikaSanddollervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur wunderschön!
    Einfach nur wunderschön!

    Schon das wunderschöne Cover hat mich überzeugt, das Buch zu lesen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hoffte ich umso mehr auf ein Rezensionsexemplar. Als die Nachricht, dass ich eines gewonnen hatte, kam und ich laut ‘juhu' schrie, fragte mein kleiner Bruder, was denn mit mir los sei. (Laut Aufschreien ist nicht wirklich mein Ding.)
    Ich konnte mich wirklich gut ins Buch hinein versetzen, so gut, dass ich beim Warten auf meinem Zug nicht merkte, dass er ankam und wieder wegfuhr. Ich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, das die Themen Krebs und Fantasy miteinander kombiniert. Eine wirklich originelle Idee, die sehr gut ausgeführt wurde.
    Milla ist eine richtiges Partygirl -  sie schleicht sich nachts aus dem Haus, um verbotene Clubs aufzusuchen, und hört auch sonst ihren Eltern nicht wirklich zu. Als sie eines Tages mit Leukämie diagnostiziert wird, bricht ihre Welt zusammen. Ihre Freundin, mit der sie davor jede freie Minute verbracht hat, bricht den Kontakt ab. Ihr gemeinsamer Freund, in den sich Milla heimlich verliebt hat, hält zu ihr, aber die Beziehung ist nicht gerade einfach, da es Milla immer schlechter geht.
    Und wer ist der mysteriöse Mikael, der auch auf Millas Station liegt? Milla kämpft ums Überleben, aber will sie am Ende noch überleben?
    Es ist ein wirklich schönes Buch, das einem unter die Haut geht und einem hier und da ein paar Tränen kostet, und das weder an Gefühlen noch an Originalität mangelt.

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    C
    Claire20vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 4,5 Sterne - zum Ende hat es mir immer besser gefallen; bewegend und gute Blickwinkel
    Endlichkeit, Liebe und Tod

    Das Cover finde ich wunderschön und es passt auch gut zum Inhalt.
    Fast durchgägngig wird die Geschichte von Mila, der Protagonstin, mittels eines personalen Erzählter aus ihrer Sicht und im letzten Kapitel aus der Ich-Perspektive heraus erzählt. Zum Ende hin gibt es wenige Augenblicke, in der kleine Momente aus der Sicht von Mikael geschildert werden.
    Der Schreibstil ist flüssig, wobei der Spannungsbogen ganz gut war.
    Die Handlung spielt in London. Die Anzahl der Figuren ist überschaubar. Thematisch wird die Handlung eingebettet in Krebsdiagnose, Umgang mit dem bevorstehenden Tod und vor allem, wie die Familienangehörigen und Freunde damit umgehen.
    Zum Ende hin hat mir die Geschichte immer besser gefallen; sie wurde bewegender und ich habe mitgefiebert. Ich fand es klasse, dass auch Haustiere in der Thematik des Todes und des "Leben danach" auftauchen.
    Der Anfang hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber anhand dessen wird die Wandlung der Protagonistin aufgezeigt. Die Handlung beginnt vor der Diagnose Krebs.
    Die Protagonistin ist tapfer und möchte, dass der Krebs nicht ihr, noch das Leben ihrer Famile noch Freunde bestimmt. Wird sie ihrem Grundsatz gerecht bleiben können? Wie geht sie mit der Endlichkeit ihres Lebens um? Wie werden sich ihre Freunde verhalten? Wie wird sich das Verhältnis zu ihren Eltern verändern?

    Ingesamt vergebe ich für dieses Buch 4,5 Sterne.
    Empfehlen kann ich es allen, die besondere Liebesgeschichten mögen und die sich mit der Thematik Tod auseinandersetzen möchten. Ein Buch für Jugendliche und alle, die es anspricht.

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    M

    Hallo,

    mein neuster Roman "Als der Tod die Liebe fand" aus dem Genre Romance/Romantasy sucht eure Meinungen :) Dazu verlose ich 10 Rezensionsexemplare (Ebooks).


    Worum gehts?
    Die 18-jährige Mila genießt ihr Leben, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Alles, was zuvor ihrem Alltag Farbe verliehen hat, verliert plötzlich an Intensität. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein Egoist, der alles an sich reißt. Im Krankenhaus trifft sie auf Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist kein Mensch. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen.


    Bewerben könnt ihr euch bis zum 14.1.


    Ich selbst möchte aktiv an der Leserunde teilnehmen und mit euch über meinen Roman plaudern und dabei eure Fragen beantworten :)


    Leseprobe gefällig?
    https://www.neobooks.com/ebooks/mariella-heyd-als-der-tod-die-liebe-fand-ebook-neobooks-AVlUWIbvepzDKjNdZZTZ?toplistType=undefined



    Ich freue mich auf eure Bewerbungen! :)



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