Mariella Heyd Elfenfehde: Zweimal im Leben

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Inhaltsangabe zu „Elfenfehde: Zweimal im Leben“ von Mariella Heyd

spannend geschrieben mit viel Humor

— xxxSunniyxxx
xxxSunniyxxx

Ein wundervoller Fantasy-Roman zum drin versinken und nicht mehr auftauchen!

— maryloux
maryloux

Toller Schreibstil & sehr gelungene Handlung

— zeilen_herz
zeilen_herz

Ein interessanter Ansatz, der es nicht schaffte, in Figuren und Welt vor meinen Augen lebendig zu werden.

— Aljana
Aljana

Trotz einiger klitzekleinen Schwächen ein absolut tolles Fantasy-Buch mit vielen interessanten Charakteren in einer gutausgearbeiteten Welt.

— wordworld
wordworld
  • Rezensionen
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  • Themen
  • unterhaltsam und hinreißend

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    Pearsson

    Pearsson

    09. March 2017 um 10:59

    Zitate:"Heute war es auf den Tag genau zwei Wochen her, seit meine Welt auf den Kopf gestellt worden war. Seitdem hatte ich mit keiner Menschenseele mehr geredet." Pos. 276"Jetzt, da ich wusste, dass es diese Welt hier gab, von der ich als Kind immer nur geträumt hatte, wollte ich sie auch kennenlernen." Pos. 794"Nun verstand ich auch, weshalb mein Name in keinem Buch zu finden war: Man hatte meine Geschichte verfälscht - zu meinem eigenen Schutz." Pos. 859 Meinung:Ein bevorstehender Meteoriteneinschlag bedroht Feodoras Heimatstadt. Als es soweit ist, kommt sie -abgesehen von einer Kopfverletzung- relativ glimpflich davon. Jedoch muss sie danach festzustellen, dass sie alleine ist. Und wenn ich sage allein, dann MEINE ich allein... Alle Menschen sind von jetzt auf gleich verschwunden. Ihr bester Freund Louis, ihre Eltern... Übrig sind nur sie, ein paar Katzen, die sich nach und nach bei ihr einfinden, sowie eine riesige dunkle Wolke, die die Sonne verdeckt und es von Tag zu Tag kälter werden lässt...Und als wäre das noch nicht schlimm genug, wird es plötzlich noch seltsamer. Plötzlich steht ein fremder, junger Mann vor ihr und behauptet, sie käme aus der Anderswelt, die -genauso wie die normale- kurz vor der Chaos stünde. Und dass nur sie die Welten retten könne...Witzig, humorvoll und voller Fantasie lässt Mariella Heyd die Welt um Feo und Zerdon zum Leben erwachen. Nicht nur die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und bescheren uns so manchen Schmunzler, auch die "Anderswelt" strotzt vor hinreißendem Ideenreichtum. Elfen, Leprechauns, Kobolde, sogar fluoreszierende Pilze und Glühwürmchen die die Umgebung erhellen. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Auf ihrer wahrlich abenteuerlichen Reise begegnet Feo vielerlei Gefahren und muss ein ums andere Hindernis überwinden, um bei ihrem Versuch die Welten zu retten, nicht umzukommen. Einmal angefangen, konnten mich Story und deren Charme komplett überzeugen und ließen mich ein ums andere Kapitel verschlingen.Alles in allem ist mir nur eine kleine Schwäche aufgefallen. Für mich hätte das emotionale Hin und Her in Feodoras Kopf (er mag mich/er mag mich nicht und ist nur aus Pflichtgefühl bei mir), etwas reduziert werden können, das hätte mir persönlich besser gefallen. Jedoch fiel es bei meiner Wertung nicht allzu sehr ins Gewicht, dafür war das Gesamtwerk einfach zu unterhaltsam und hinreißend! Ich freue mich schon sehr auf Band 2 "Elfenfehde: Drei ist einer zu viel", der voraussichtlich bereits am 23.03. bereits erscheinen wird :) 

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  • ein schöner Auftakt

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    xxxSunniyxxx

    xxxSunniyxxx

    04. March 2017 um 11:48

    Zum Inhalt"Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten."Ich möchte zu aller erst dem Zeilengold für das Rezensionsexemplar danken.Dieser Teil ist der Auftakt der Diologie und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig und die Geschichte fesselt einen richtig.Sie wird aus Feodoras Sicht erzählt, man bekommt ein guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken. Diese muss sich damit auseinandersetzten das ihr ganzen Leben eine Lüge gewesen ist.Nach einem kurzem Epilog geht es um den bevorherstehenden Meteoriteneinschlag los. Feo befindet währendessen in der Bibliothek als dieser ein schlägt. Sie scheint die einzige zu sein die noch in der Stadt ist. Sie verschanzt sich in der Bibliothek und immer wieder tauchen mehr und mehr Katzen auf, die später als Zwischengänger erklärt werden. Eines Tages taucht in der Bibliothek der Elf Zerdon auf und behauptet sie stamme aus der "Anderswelt" und sie müsse dorthin zurück. Erst nimmt Feo ihn nicht ernst aber nach und nach erkennt sie das Zerdon recht hat. Gemeinsam begeben sie sich auf den langen Weg den Dunkelelf Arawn aufzuhalten der beide Welten bedroht.Es ist wirklich spannend geschrieben und auch viel Humor ist mit dabei, ich musste das ein oder andere mal echt schmunzeln über die beiden. Feo hat mir sehr gut gefallen, ich fand sie super symphatisch. Sie ist offen und ehrlich und meistert ihre Rolle sehr gut. Auch die Dreiecksbeziehung zwischen Zerdon, Feo und Arawn fand ich spannend und passend.Alles in allem bin ich gespannt wie es in Band 2 weiter geht denn das Ende von diesem Band ist einfach *argh* Das ist wirklich fies und nun warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Band und hoffe das alles gut wird.

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  • Ein Auftakt der Lust auf mehr macht !!!

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    Swiftie922

    Swiftie922

    17. February 2017 um 14:48

    Inhalt : Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten. QUELLE : AMAZON MEINUNG : In" Elfenfehde: Zweimal im Leben" geht es um Feodora, die angebliche für einen Meteoriten Schauer verantwortlich sein soll. Nach den Worten eines Fremden, der auf einmal erscheint und ihr von ihrer Flucht erzählt von einem dunkel elf. Kann sie wirklich wieder alles in Ordnung bringen??? Feodora lebt eigentlich ein normales Leben, bis plötzlich ein Meteorit die Erde bedrohen zu scheint. Auf einmal trifft sie auf Zerdon, was will dieser von ihr? Sie wirkt zu Beginn noch unsicher und erst im Verlauf der Handlung wird es anders.. Zerdon ist mit einem Auftrag aus der Andernwelt gekommen den Feo betrifft und zusammen müssen dorthin zurück. Sie soll mit seiner Hilfe versuchen die Andernwelt zu retten. Welche Bedeutung haben beide in dieser Welt? Der Schreibstil ist angenehm und ich bin schon nach wenigen Seiten in Feodoras Geschichte mitgenommen worden. Es wird aus ihrer Sicht erzählt und der Leser lernt sie so noch intensiver kennen. Der Handlungsort neben der Erde / Tír na nóg, ist eine schöne Kulisse, die neugierig auf mehr macht. Die Nebencharaktere wie Feos richtige Eltern machen neugierig auf die anderen Charaktere, die noch in dieser Welt zuhause sind. Ob Feo wieder eine Beziehung zu ihren Eltern aufbauen kann ? Die Spannung und Handlung hat mich schon nach nur ein paar Kapiteln in die Geschichte von Feo gezogen. Feo lebt eigentlich ein normales Leben mit ihren Eltern und plötzlich kommt ein Meteoriteneinschlag. Dann taucht Zerdon auf und ihre Welt und alles kommt anders. Feodora soll für diese Meteoritensache verantwortlich sein. Je mehr sie mit ihm redet, kommt immer mehr auf und man kann schon etwas erahnen. Sie soll aus der Andernwelt stammen ebenso wie Zerdon der sie geholt hat, damit sie versucht das Chaos in der Welt aufzuhalten. Auch Feos Träume zeigen ihr immer wieder Arawn und dieser scheint sie ebenso anzuziehen wie Zerdon. Doch ihre Aufgaben lautet, sie muss diesen Arawn töten um diese Welt zu der sie eigentlich gehört zu retten. Auf ihrem Weg lauern Gefahren, die sie zusammen mit Zerdon schaffen muss. Kann sie die Andernwelt beschützen oder sind ihre Gefühle für Arawn immer noch so intensiv, sodass sie nichts gegen ihn machen kann? Viele Fragen haben mich im Buch begleitet und ich hoffe die anderen lösen sich im nächsten Band auf. Die größte ist, wer wird am Ende, der sein mit dem sie zusammen kommt. Wählt sie die Helligkeit oder die Dunkelheit? Das Cover hat mich schon in seinen Bann genommen und ich konnte mich kaum davon lösen. Die Farben und der Schriftzug sind einfach toll. Das Paar erinnert an Feodora und Zerdon und beide wirken dabei sehr vertraut. Das Ende hat mich geflasht und ich warte mit voller Aufregung, wie es nun mit Feo weitergehen wird. Ist sie bereit sich dem zustellen, was kommt ? Fazit : Mit " Elfenfehde: Zweimal im Leben" schafft die Autorin einen mitreißenden Auftakt ihres Zweiteilers. Ich mag ihren Stil und ich kann es kaum abwarten Band 2 in meinen Händen halten zu können.

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  • Ganz anders als der Leser erwartet!

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    03. February 2017 um 20:39

    Das Cover finde ich super und das Pärchen lässt ja erahnen, dass es romantisch werden könnte. Der Klappentext hat mich angesprochen und ich wollte unbedingt herausfinden, was die Elfen in der Elfenfehde so besonders macht.  Feodora macht sich aus den Nachrichten des drohenden Meteoritenabsturzes eigentlich nicht wirklich etwas. Sie fährt in die Bibliothek um dort die Ruhe zu genießen, doch dann bricht plötzlich alles sprichwörtlich zusammen und Feodora ist allein. Zumindest glaubt sie das, bis plötzlich dieser gutaussehende Typ vor ihr steht und ihr Dinge erzählt, die doch nicht der Wahrheit entsprechen können, oder? Ich muss sagen, die Autorin hat einen angenehm flüssigen Schreibstil. Feodoras Geschichte hat mich manchmal an ein Märchen erinnert, aber an ein gruseliges muss ich sagen. Ich will nicht spoilern, aber das Kind fand ich echt unheimlich. ;)  Die Elfen sind so ganz anders als alles was ich kenne. Und ich bin so froh darüber. Mich nerven diese üblichen "wunderschönen und unsterblichen" Elfen sowas von. Deshalb lese ich wenig Geschichten mit Elfen. Sie sind mir einfach zu perfekt. Aber bei Elfenfehde ist es eben nicht so, im Gegenteil, es wird Böse, so richtig evil! Ich mochte die Grundidee und auch die Umsetzung sehr. Feodora ist kein naives Mädchen, sie macht sich viele Gedanken, auch um ihre Mitmenschen. Sie bemüht sich so gut sie kann, das zu tun, was für alle das Beste ist. Tatsächlich ist mir nach dem ersten Band noch nicht klar wohin die Autorin den Leser, gerade in Bezug auf die Liebesgeschichte, führen möchte, daher bin ich auf den zweiten Teil wirklich gespannt und ich glaube sogar, dass die Autorin sich da noch steigern kann, ein wenig Luft nach oben hat sie gelassen.  Diese Geschichte ist ganz anders als der Leser es erwartet! 

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  • Weltbuntmalende Bücher

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    WeltbuntmalendeBuecher

    WeltbuntmalendeBuecher

    17. December 2016 um 12:33

    Elfenfehde Zweimal im Leben von Mariella HeydElfenfehde, der Auftakt einer spannenden zweiteiligen Reihe. Hätte ich das Buch nicht direkt von der lieben Mariella Heyd als Rezensionsexemplar bekommen, hätte ich es mir wohl nicht gekauft,  da ich ein absoluter Coverkäufer bin und Menschen auf der Titelseite nicht mag. Ich wäre schön blöd gewesen, hätte ich es nicht gelesen, denn ich bin begeistert. Einige kleine Punkte habe ich, die meiner Meinung nach nicht optimal sind, aber die Geschichte ist sehr spannend und gut ausgedacht. Ich mochte das Buch sehr!Klappentext: «Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.»Feodora wird nach einem Meteoritenabsturz in die Anders Welt mitgenommen und lernt ihre angeblichen Eltern kennen. Sie kann es nicht glauben, dass dies ihre eigentliche Heimat sein soll. Alle ihre Freunde und Familie in der Menschenwelt scheinen nicht mehr da zu sein und der Fremde verlangt von ihr, dass sie ihm vertraut und sich mit ihm auf eine gefährliche Reise zu drei mürrischen Zauberern machen soll, um ein Gift zu bekommen. Feo beschließt, dass sie die beiden Welten retten muss und geht mit dem Fremden mitDer Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, ich war schnell in der Geschichte angelangt und konnte gut mithalten. Ich mochte den einfachen Schreibstil der Autorin und fand auch die ziemlich leicht gehaltenen Dialoge gut. Die Reise von Feo ging schnell voran, es gab zwar einiges an Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen, die man kennenlernte, es war jedoch alles recht zügig und schnell durch, dafür sicher nicht langweilig, obwohl ich mir zum Teil gewünscht hätte, etwas länger bei den Personen zu verweilen. Gegen Ende wurde das Buch dann jedoch nochmal etwas langatmiger, als Feo wieder in die Menschenwelt kommt, geschieht ziemlich lange nichts mehr. Ich war froh, als es dann wieder weiter ging, denn das Ende ist spektakulär!Mit Feo konnte ich mich gut anfreunden, sie ist nicht zu mutig und aber auch nicht zu sehr eine Lady. Ich mochte auch Zerdon, Leon und die anderen Freunde und Familienmitglieder von Feo, denn es schönen mir ziemlich lebensnahe Charaktere zu sein, was mir gut gefällt.Für mich ist es alles in allem ein gelungenes Buch und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil. Wer eine kurze Zeit in einer anderen, spannenden, magischen Welt verweilen möchte, hat hier ein perfektes Kunstwerk gefunden, das man sehr geniessen kann.Für mich hat dieses Buch definitiv 4**** verdient.http://weltbuntmalendebuecher.blogspot.de/2016/12/elfenfehde-zweimal-im-leben-von.html?m=1

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  • Elfenfehde - zweimal im Leben

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    maryloux

    maryloux

    16. December 2016 um 21:43

    Vollst. RezensionInhalt: Ich muss sagen, der Klappentext fasst den Inhalt eigentlich ziemlich gut zusammen. Die Geschichte beginnt scheinbar ganz normal und sieht eher nach einem Jugend-Roman aus, als nach einer Fantasy-Geschichte. Feodora –die Hauptperson- hat keine Lust auf eine Party ihrer Klassenkameradin zu gehen und geht stattdessen lieber in die Bibliothek. Als jedoch plötzlich ein Meteorit auf der Erde einschlägt, sie der einzige Mensch weit und breit ist und plötzlich Katzen von überall her auftauchen, obwohl alle Türen und Fenster verschlossen sind, beginnt man als Leser zu merken, dass diese Geschichte anders wird als Erwartet. Mit Zerdon, einem Elf der plötzlich auftaucht, wird das Ganze dann vollendet, denn er behauptet, dass Feodora aus der Anderswelt kommt und nun diese retten muss indem sie einen Dunkelelfen tötet, von dem sie noch nie etwas gehört hat. Anscheinend aber gibt es doch einen Teil von ihr der ihm glaubt, jeden Falls folgt sie ihm in die Anderswelt und findet heraus wer sie wirklich ist. Anschließend macht sie sich zusammen mit ihrem Elf Zerdon auf den Weg durch Tir na nog nach Andomhain um das Gift einzusammeln, was den Dunkelelfen Arawn töten soll und sowohl die Anderswelt als auch unsere Erde, wie wir sie kennen, retten soll. Welche Gefahren auf ihrem Weg lauern, ob sie es schafft Arawn zu töten und welche Rolle Zerdon bei der ganzen Sache spielt, müsst ihr aber selbst herausfinden. Charaktere: Da diese Geschichte in zwei Welten spielt, gibt es sowohl Charaktere in unserer Welt, als auch in der Anderswelt, wobei ich hinzufügen muss, dass Man aus der Anderswelt weit mehr Leute kennenlernt. Zuerst ist da die Hauptperson Feodora oder auch Feo/Ora genannt. Ich muss sagen sie hat mich überrascht. Am Anfang als man sie kennenlernt weiß sie nicht, wer sie wirklich ist und ist einfach nur ein ganz normales Mädchen, dass Bücher liebt (+Punkt Nr. 1) und weder besonders beliebt in ihrer Schule ist, noch unbeliebt. Sie ist recht einfach und man hat sofort ein Bild vor Augen. Als sie jedoch in die Anderswelt kommt, verändert sie sich, wird nicht zu Ora, aber zu Feo (Ja, das klingt komisch, aber wenn ihr das Buch gelesen habt, wisst ihr was ich meine). Sie wird selbstsicherer und ich muss zugeben, dass ich manche Handlungen von ihr vor allem gegen Ende nicht nachvollziehen konnte, aber trotzdem war sie mir sehr sympathisch und ich hatte absolut nichts gegen sie einzuwenden. Ein sehr schön ausgearbeiteter Hauptcharakter. Als zweites gibt es dann Zerdon, der komische Typ, der plötzlich wie aus dem nichts in der Bibliothek auftaucht und komisches Zeugs von sich gibt. Gut, als Leser weiß man wovon er redet, einfach weil es eine Geschichte ist, die man liest, aber wenn man sich einmal in Feodora rein versetzt, muss das schon ziemlich komisch rüber kommen. Trotz allem, fand ich es gut, dass man ihn im Laufe der Zeit besser kennengelernt hat und zumindest in meinem Kopf hat sich auch erst mit der Zeit ein Bild von ihm entwickelt, dass immer erweitert wurde. Gegen Ende hin war es bei mir so, dass ich mich mehr mit ihm identifizieren konnte und genau wusste was er dachte und dann voll verwirrt über Feodoras Reaktionen war. Also ihn mag ich als Charakter sehr gerne und konnte mich auch ziemlich gut in seine Handlungen etc. einfühlen. Der „Gegner“ von Zerdon ist Arawn, der Dunkelelf vor dem, wie man am Anfang erfährt, Feodora geflohen ist. Ihn lernt man erst zum Ende hin kennen und ich muss sagen, das Bild, was ich von ihm immer vor Augen hatte war ein ekeliger, schleimiger, blonder Schönling. Tja, ich spoiler jetzt nicht und sag einfach nur: Ich.mag.ihn.nicht. Wen ich aber unbedingt erwähnen muss aus unserer Welt, ist Louis, Feodoras bester Freund. Er ist so typisch ein kleiner naiver Junge, ein Streber mit zu großem Herz und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Auch wenn er im ersten Teil keine große Rolle spielt, glaube ich, dass sich das im zweiten Teil noch ändern wird. Ich glaube es nicht nur, ich hoffe es! Cover und Titel: Wahh, omg dieses Cover hat sich absolut in mein Herz gefressen! Ich muss sagen, es ist echt superschön, mit diesen zwei Personen und den wunderschönen Schnörkeln am Rand. Gut, vielleicht mag es für den einen oder anderen ein bisschen zu viel Sex aussprechen, aber ich finde es wunderschön so und bin der Meinung, dass Mariella kein besseres hätte wählen können! Der Titel ist meiner Meinung nach auch gut ausgesucht, er verrät ein bisschen etwas über die Geschichte, da das Wort „Elfe“ in ihm steckt, aber auch nicht zu viel. Den zweiten Teil habe ich nicht verstanden, als ich das Buch gelesen habe und muss ehrlich sagen, dass er mir auch nach dem Lesen immer noch unschlüssig erschien. Schreibstil: Mariella schreibt aus der Ich-Perspektive von Feodora. Ihr Schreibstil ist angenehm, lässt sich flüssig lesen und hat mir keine Probleme bereitet. Ich würde ihn nicht als „außergewöhnlich“ bezeichnen, aber auch nicht als schlecht, es ist mir beim Lesen einfach nicht besonders aufgefallen, weil ich viel zu sehr in der Geschichte selbst versunken war. Idee und Umsetzung: Ich muss sagen, dass mir die Idee der ganzen Geschichte von Anfang an ziemlich bekannt vorkam. Und zwar nicht, weil es bereits eine Geschichte wie diese gibt, sondern einfach, weil es eine klassische Fantasy-Geschichte ist mit allem was dazu gehört. Elfen, Kobolden, Menschen und weiteren Wesen, die einfach in eine Fantasy Geschichte reingehören, die in der Anderswelt spielt. Ich fand es ziemlich gut, dass das Buch quasi auf ein Ziel hinauslief und der Weg dahin (wortwörtlich) beschrieben wurde und trotzdem war es nicht so, dass die Geschichte langweilig wurde. Es war stets Spannung da und ich hatte das Buch deshalb auch innerhalb von 36 Stunden durchgelesen, natürlich mit Pausen, aber nur zum Essen und Schlafen. Tja, ich muss sagen das Ende hat mich extrem überrascht! Ich hatte fest mit diesem einen Ende gerechnet und dann kam es am Ende doch noch einmal komplett anders und dieser Cliffhänger am Schluss ist wirklich zu genial und bringt mich leider auch fast um. Wirklich, dieses Ende ist der Autorin mehr als gelungen und ich war so baff am Ende! Oh und Mariella? Ich liebeliebeliebe deinen letzten Satz! Am liebsten würde ich ihn hier als Zitat mit einbauen, aber erstens weiß ich nicht ob das rechtlich erlaubt ist und zweitens wäre es ein ziemlich großer Spoiler…Fazit:Vorneweg einmal: Ich HASSE es, einem Buch fünf Herzen zu geben, einfach weil ich nicht der Meinung bin, dass es ein perfektes Buch gibt. Aber in diesem Fall, habe ich einfach nichts an der Geschichte gefunden, was mich abstößt und deshalb kann ich nur sagen: Danke für diesen großartigen Fantasy-Roman Mariella, ich werde mir die gedruckte Ausgabe sicher noch zulegen und nicht nur wegen dem schönen Cover! Volle 5 Herzen von mir und danke noch einmal für das Rezensionsexemplar, es hat sich wirklich gelohnt!💙💙💙💙💙

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  • Elfenfehde: Zweimal im Leben

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    Kim_Loves_Books

    Kim_Loves_Books

    10. September 2016 um 20:25

    Erstmal zum Cover (da zeige ich gleich noch in meiner Insta Story Ding die Rückseite ) : Das Cover ist wirklich wunderschön und richtige eye candy für mein Regal, warum seht ihr ja selbst 😍 😂 Der Schreibstil hat mir eigentlich auch ziemlich gut gefallen , es war definitiv flüssig und leicht zu lesen 😊 Die Story war auch ziemlich intressant und ich fande die ganzen Elfen und anderen Wesen (wir wollen ja nicht zu viel verraten 😉 ) ziemlich gut "gestaltet" , weil nicht alles so süß und lieblich war. Manchmal gab es ein paar Ungereimtheiten und die Liebesgeschichte kommt meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz und an anderen Stellen wurde sich manchmal ein bisschen zu lang aufgehalten aber es ist vollkommen ok so ☺ Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Am meisten mochte ich Feo und Arawn , dicht gefolgt von Zerdon. Aber besonders Arawn hat es mir angetan, weil er ein ziemlich guter Bösewicht ist und ich es ziemlich gut finde , dass die Dunkelheit verführerisch dargestellt wird . Alles in einem nicht das beste Buch ever aber doch schon ziemlich gut und definitiv das Lesen wert 😊

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  • Leider kein Leben drin

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    Aljana

    Aljana

    17. August 2016 um 20:42

    Ein Meteoriteneinschlag wirft Feodoras gesamtes Leben in einem Augenblick über den Haufen. Alles, was sie kennt, alle, die sie liebt, sind fort. ... Doch was macht sie? Sich in die Bibliothek setzen und warten. ... Einen Tag ... Zwei Tage ... Noch ein bisschen länger. ... Oh schon zwei Wochen in der Geschichte vergangen, die Welt steht Kopf, aber wirklich was interessantes passiert ist nicht. Und so geht es leider weiter. Wann immer ich dachte und hoffte, jetzt ... jetzt endlich wirds spannend, weil ein neuer Charakter auftauchte, eine verzwickte Situation oder ein Konflikt, löste sich das ganz meist nur wenige Sätze später auf und plätscherte weiterhin seicht vor sich hin und blieb damit leider belanglos. Die Story und die Charaktere hätten durchaus etwas hergegeben, doch leider blieb es bei viel Potential und wenig Umsetzung. Der Stil war solide, aber nicht fesselnd. Womit ich leider nur Zwei Sterne vergeben kann.

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  • Wundervolles Buch

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    zeilen_herz

    zeilen_herz

    26. July 2016 um 18:09

    Ich beginne dann mal mit dem Cover: Das Cover ist ein echter Blickfang und ich habe mich direkt darin verliebt. Es passt auch sehr gut zur Handlung und die kleinen Schnörkel, die sich unterhalb am Cover befinden verleihen dem ganzen schon etwas mystisches. Meiner Meinung nach also sehr gut gelungen. Machen wir weiter mit dem Schreibstil: Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und hatte so eine eigene Note mit drinnen. Das lässt sich jetzt schwer beschreiben, aber ich finde, dass der Schreibstil nicht so 0815 ist, sondern etwas eigenes, besonderes hat (findet es am besten selber raus, indem ihr es lest :) ) Also auch hier, sehr gut gelungen. Nun zu den Protagonisten: Obwohl man anfangs nur wenige Informationen über die Protagonisten bekommt, hat man doch das Gefühl, sie sehr gut zu kennen. Feodora war mir von Beginn an sehr symphatisch und auch Zerdon ist mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen. Auch alle anderen Personen im Buch hatten einen klaren Charakter und waren gut beschrieben. Und zur guter Letzt zur Handlung: Zuerst war ich etwas skeptisch, da mir nicht viele Fantasy Bücher gefallen, da mir oft die Handlung zu verwirrend ist. Allerdings hatte es mir der Klappentext und auch das Cover so angetan, dass ich es lesen musste. Eigentlich hatte ich dann gestern Abend vor, nur mal kurz in das Buch rein zulesen, doch es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es in einem Rutsch durch gelesen habe. Das Buch beginnt ziemlich plötzlich und mitten im Geschehen, sodass nicht viel Platz für eine richtige Einleitung blieb, die aber hier auch nicht unbedingt nötig war. Vom ersten Auftauchen Zerdons bis zur Reise in die sogenannte Anderswelt "Tír na nóg" zieht sich die Geschichte etwas hin, doch dann bleibt es eigentlich den kompletten Aufenthalt in der Anderswelt über spannend und man ist total gefesselt von der Handlung. Wenn man dann am Ende denkt, dass das Ende voraussehbar wäre, dann irrt man sich total. Es gab eine ziemlich überraschenede Wendung, die das komplette Buch für mich noch besser gemacht hat. Als ich es dann beendet hatte war ich cht traurig, dass es schon vorbei war. Fazit Cover, Schreibstil, Protagonisten und Handlung haben mich sehr überzeugt. Wenn jedes Fantasy Buch so gut wäre, könnte es fast mein Lieblingsgenre werden :) Ich kann echt jedem von euch nur empfehlen es zu lesen & ich hoffe sehr, dass wir alle irgendwann noch mehr Romane von Mariella Heyd lesen können. Vielen, vielen Dank noch einmal für das Buch. Ich vergebe hierfür verdiente 4,5 von 5 Sternen.    

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  • Ich bin die Dunkelheit...

    Elfenfehde: Zweimal im Leben
    wordworld

    wordworld

    23. July 2016 um 17:17

    Allgemeines: Titel: Elfenfehde - Zweimal im Leben Autor: Mariella Heyd Genre: Fantasy ISBN: 978-1535118903 Preis: 8,99 € (Taschenbuch) Link: Hier klicken! Inhalt: "Geh", sagte Zerdon und schob mich in Richtung Pforte, während sein Blick noch einige Sekunden lang an der Spur des dunkle Blutes haftete..." Verantwortlich für einen zerstörerischen Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des unglaublich gutaussehenden Fremden Zerdon nicht glauben, der nach der Katastrophe in ihrem Versteck auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der fantasievollen Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf Arawn zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten. Doch kann sie das überhaupt... Bewertung: "Die Musik schwoll an und aus dem Lachen wurde ein Kreischen, schrill und boshaft. Ich wurde im Kreis gedreht und sekündlich an einen anderen Partner weitergereicht. Ich fühlte mich, als wäre ich inmitten einer Orgie gelandet..." Zu aller erst möchte ich hier ein riesiges "Dankeschön"! an die Autorin aussprechen, dass sie uns ihr unglaubliches Buch als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!!! Ja und dann muss ich das Cover loben. Es ist ansprechen gestaltet und wunderbar ausgearbeitet, auch wenn ich mir die beiden etwas anders vorstelle. Auch die Darstellung innerhalb des Buches war super! Die Kapitel sind sehr lang und innerhalb dessen immer in kleinere Abschnitte geteilt. Auch innerhalb dieser Abschnitte gibt es noch sehr viele kleine Absätze, was mich am Anfang etwas verwirrt, den Lesefluss aber nicht gestört hat. Das Buch war auch abseits von allem ästhetischen eine positive Überraschung. Zu Beginn hatte ich noch einige wenige Zweifel. Man erfährt zuerst leider sehr wenig über Feo, ihr Aussehen zum Beispiel wird erst in der Mitte des Buches in einem Nebensatz kurz erwähnt. Das hat leider dazu geführt, dass ich sie mir dunkelhaarig vorstellte und eigentlich ist sie blond. Leider bin ich beim Lesen auch nie auf ihr Alter gestoßen. Sie hat Prüfungen und einen Führerschein also etwa 17 oder 18 Jahre. Ohne erst einmal ihre Familie oder ihren besten Freund kennenzulernen beginnt schon der Plot mit dem Unglück. Man wird ziemlich schnell in ihr Leben geworfen und nach dem Meteoriteneinschlag ist sie kaum bestürzt, dass sie scheinbar die einzige Überlebende ist?? Um noch gleich meine Kritik hinter mich zu bringen bevor ich mit den Lobeshymnen beginne, muss ich noch leider sagen, dass es mehrere kleine Logikfehlerchen gab, doch das haben selbst die "ganz großen"... Ich habe also etwas gebraucht um in das Buch einzusteigen, doch als Feo dann mit Zerdon in die "Anderswelt" reist, beginnt das Buch seine Stärken zu zeigen. Trotz das es ein Indie-Buch ist, wirkt der Schreibstil sehr erfahren. Feos Gedanken wirken locker und authentisch, wie man es von einer Jugendlichen erwartet und man darf auch des Öfteren schmunzeln. Das Land "Tír na nóg" wird durch viele kleiner liebevolle Details lebendig gemacht und ausgeschmückt. Von seiner Geschichte, den Bräuchen bis zu den verschiedenen interessanten Einwohnern erfährt man viel, aber nicht alles darüber, was die Geschichte nicht zu überladen aussehen lässt. Meiner Meinung nach ist die Gewichtung perfekt gewählt. Es stört mich oft an sehr umfassenden Fantasy-Wälzern, das vor lauter Details und Informationen etwas die Handlung und somit auch die Spannung leidet. Mit seinen 350 Seiten ist das Buch angenehm lesbar und lässt genug Zeit, die Charakter kennenzulernen. Trotz am Anfang apokalyptisch angehauchter Szenerie außerhalb der Bibliothek nach dem vermeintlichen Meteoriteneinschlag schafft die Autorin eine gemütliche und geborgene Atmosphäre für die Hauptfigur, als sie sich zwischen ihren Büchern verkriecht. Das hat in mir irgendwie automatisch auch den Wunsch geweckt, ebenfalls in einer Bibliothek verschüttet zu sein. Auch der Bezug zu Fantasy - Büchern, welcher mehrmals aufgegriffen wurde, hat mich als begeisterte Leserin sehr angesprochen. Auch ich habe mir wie Feo als Kind immer gewünscht -und tue es auch heute noch- in meine wundervollen Bücher- und Sagenwelten eintauchen zu dürfen. "Hinter der hölzernen Eingangstür hörten wir ein leises Kratzen, das durch alle Gänge und Zimmer kroch. Auch das schrille Quietschen von Fingernägeln auf Glas glaubte ich zu hören..." Mariella Heyd schafft es, ohne lange umschweifende Beschreibungen eine gewissen Grundspannung zu erzeugen. Es gab einige wirklich spannende Stellen, bei denen es einem kalt den Rücken hinunterlief und man absolut nicht einschätzen konnte, was jetzt passieren würde, jedoch leider aber auch wenige andere, bei denen ich mir noch ein kleines bisschen mehr Gänsehaut- und Gruselfeeling gewünscht hätte. Diese Stellen sind zwar potenziell sehr spannend konstruiert, die Problematik hat sich aber immer ganz schnell wie von selbst aufgelöst. Die Geschichte wird von Feodora - sie heißt in der "Anderswelt" Ora - aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie ist ein selbstbewusstes, sarkastisches Mädchen, das alles was mit Märchen, Mythen oder Sagen zu tun hat absolut liebt. Man erfährt, dass sie eigentlich eine Halbelfe ist und aus "Anderswelt" stammt. Mit ihrer selbstständigen und witzigen Art hat sie mir sehr gefallen. "Mir musste niemand etwas vormachen: In Serien folgte auf solche Katastrophen immer eine Zombieapokalypse!" Zwischen den beiden männlichen Hauptcharakteren konnte ich mich irgendwie nicht so ganz entscheiden. Ihr Wächter oder Beschützer Zerdon wirkt auf mich von Anfang an durch seine eher impulsive Art und seine sich schlagartig ändernde Laune irgendwie etwas kindisch und nicht so, also ob er es wirklich ernst mit Feo meint. Natürlich wirkt er etwas geheimnisvoll aber man weiß nicht so recht, was man von ihm halten soll. Arawn, der Böse, hingegen kommt viel erwachsener und ernsthafter rüber. Er wirkt auf elegante und charmante Weise Intelligent, wenn er zum Beispiel malt, Klavier spielt oder Othello zitiert. Er zeigt Feodora seine Gefühle und Absichten ganz klar von Anfang an, ob diese aber über seine dunkle Seite siegen, bleibt erstmal unklar. Die beiden Persönlichkeiten haben alle ihre Schwächen und Stärken, die sie menschlich erscheinen lassen. Also alles erstmal schön und gut - das Problem ist nur: Er will die Erde und Anderswelt zerstören und Feo muss ihn töten! Dann stellt man sich natürlich die Frage, ob er wirklich so böse ist, wie alle behaupten oder ob in Wirklichkeit Zerdon aus Eifersucht gehandelt hat. "Hast du Angst im Dunkeln?" Seine Frage riss mich aus meinen Gedanken. Ich schüttelte den Kopf. (...) "Gut - denn ich bin die Dunkelheit." Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen in diesem Buch sehr leicht und verändern sich immer wieder. Als Feo beispielsweise dem Nachtalb Mahren begegnet, einem eigentlich bösen Nachtgeschöpf, das von den Ängsten anderer lebt, entpuppt dieser sich als Retter in der Not. Mit dem humorvollen Witz seiner anzüglichen Späße, ist er mir trotz kurzem Auftritt in Erinnerung geblieben. Wer außerdem noch sehr interessant gestaltete Charakter sind, sind die vier Zauberer, die das Gift für Arawn brauen. Die Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein, in Absichten, Aussehen und Charakter und doch geben sie dem Plot einen wirklich magischen Flair. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zu den Charakter sagen, als: Sie sind super!!! Das Ende kommt dann sehr überraschend und ist noch einmal sehr schön gestaltet. Einen kleinen Moment schafft es die Autorin, einen an dem ganzen Buch zweifeln zu lassen, ob nicht doch alles nur ein Traum war, was mich wirklich - positiv - geschockt hat. Der letzte Satz kann auch noch als Andeutung verstanden werden und lässt auf einen zweiten Teil hoffen. Ich würde mir auf jeden Fall noch ein Buch von Mariella Heyd kaufen! Fazit: Trotz einiger klitzekleinen Schwächen ein absolut tolles Fantasy-Buch mit vielen interessanten Charakteren in einer gutausgearbeiteten Welt. Für Freunde und Kenner von irisch/keltischen Mythen, ist das Buch besonders interessant, da viele Figuren, Geschöpfe und Pflanzen daraus tatsächlich in dem Buch vorkommen. Wer nicht, lernt sie eben kennen, denn das ist definitiv eine Bereicherung! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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