Marieluise Bierbaum Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen

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Inhaltsangabe zu „Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen“ von Marieluise Bierbaum

Warum ist Marie so anders als ihre ganze westfälische Familie: herzlich, lebhaft, musikalisch, immer in Bewegung? Alle im Dorf sind blond und blauäugig, nur sie hat schwarze Haare und diese dunklen, warmen Augen. Eines Tages kommt eine Geschichte ans Licht, die nur ihr Großvater kannte. Diese Geschichte hängt mit einem verkratzten Holzkasten zusammen, in dem sich eine alte Fiedel findet.

Ein junges Mädchen geht ihren Weg - voller Glauben und Hoffnung!

— mabuerele
mabuerele

Ein junges Mädchen geht ihren Weg - voller Glauben und Hoffnung!

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    Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen
    mabuerele

    mabuerele

    01. May 2014 um 20:19

    Marlene war auf der Beerdigung ihrer Großmutter Marie. Das Kind hatte sich immer wohlgefühlt bei der Großmutter, die ihr gern aus ihrem Leben erzählt. Nun ist ihr eine große Kiste geblieben. Als die Kiste ausgepackt wird, findet sich am Boden eine alte Geige mit einem in zwei Teile zerbrochen Bogen. Wie kam die Bäuerin zu der Geige? Vor meinen Augen als Leser entsteht nach und nach ein Leben, das im 19. Jahrhundert begann. Marie war die jüngste Tochter des Großbauern Ernst Friedrich. Nach dem Gesetz in Westfalen erbte das jüngste Kind den väterlichen Hof. Dazu wurde Marie erzogen. Sie war anders als ihre Schwestern. Sie hatte dunkle Haare und dunkle Augen, nicht die blonden der Mutter und deren blaue Augen. Eine Erbkrankheit sorgte dafür, dass alle ihre Brüder die Geburt nur einige Tage überlebten. Die Autorin beschreibt das Bauernleben der damaligen Zeit sehr realistisch. Der Vater bestimmte, was geschah. Gefühle spielten keine Rolle. Die Mutter ordnete sich unter. Marie spürte oft die strenge Hand des Vaters. Dabei konnte der Vater durchaus im Rahmen seiner Möglichkeiten Mitgefühl zeigen. So sorgte er für die drei Kinder seines Freundes, als diese als Waisen zurückblieben. Marie hielt sich oft bei der Hebamme des Dorfes auf. Dort durfte sie fröhlich sein und lernte Kirchenlieder. Sie war musikalisch begabt. Maries Leben wird in einzelnen Episoden aufgeblättert. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht. Das Buch lässt sich zügig lesen. Marie hatte schnell meine Sympathie. Ihre Stärke, auch die Tiefen des Lebens durchzustehen, hat mich beeindruckt. Ihr Glaube trägt sie durch Ungerechtigkeit, Schmerz und Leid. Es ist nur das Familiengeheimnis, es ist auch Maries Auftreten, das den harten Panzer um das Herz des Vaters durchlässig macht. An vielen Stellen wird deutlich, dass Marie für ihre Umgebung zum Segen wurde. Das Cover mit dem jungen Mädchen in bäuerlicher Atmosphäre passt zum Inhalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf anschauliche und berührende Weise gelang es der Autorin, mich in das Leben von Marie eintauchen zu lassen.

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  • Leserunde zu "Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen" von Marieluise Bierbaum

    Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen
    Arwen10

    Arwen10

    Ich möchte euch zu einer weiteren  Leserunde aus dem Brunnen Verlag  einladen. Der Verlag stellt für die Leserunde 3 Exemplare von "Marie das Mädchen mit den dunklen Augen" von Marieluise Bierbaum zur Verfügung. Ein großes Dankeschön an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Zum Inhalt: Marie ist anders als ihre ganze westfälische Familie: herzlich, lebhaft, musikalisch, immer in Bewegung. Am liebsten würde sie den ganzen Tag singen und reden. Alle im Dorf sind blond und blauäugig, nur sie hat schwarze Haare und diese dunklen, warmen Augen. Warum bloß? Auch im Glauben geht Marie andere Wege als ihre Familie. Sie liebt das Lebendige und das Gefühl statt ernster, steifer Lieder. Sie fühlt sich zu einem Kreis hingezogen, der sich bei Schulten Mutter zu Hause trifft. Hier geht es um den persönlichen Glauben und die Freude. Diese Frömmigkeit wird in ihrer Familie mit Misstrauen betrachtet. Eines Tages kommt ein Familiengeheimnis ans Licht. Eine Geschichte, die nur ihr Großvater kennt und über die er bis dahin mit keinem Menschen gesprochen hat. Diese Geschichte hängt mit einem verkratzten Holzkasten zusammen, in dem sich eine alte Fiedel findet.. Zur Autorin: Marieluise Bierbaum Marieluise Bierbaum ist Realschullehrerin, Pfarrfrau und beliebte Referentin, unter anderem bei Frühstückstreffen für Frauen. Sie ist Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz und im Herausgeber-Beirat der Zeitschrift JOYCE, hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann in Bremen Bitte bewerbt euch bis zum 14.März 24 Uhr hier im Thread und beantwortet folgende Frage: Warum möchtet ihr das Buch lesen ? Bitte Beachten !: Am 15.März erfolgt die Gewinnerbekanntgabe. Wer von den Gewinnern sich nach 48 Stunden nicht gemeldet hat, hat leider keinen Anspruch auf den Gewinn, da zeitnah Ersatzgewinner gezogen werden. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage vom Brunnen Verlag…) veröffentlicht. Ich verschicke das Buch selbst, deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 34
  • Nicht wiklich überzeugt

    Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2014 um 16:37

    Das Buch handelt von Marie. Marie ist das letzte Kind eines Bauern. Und sie ist anderes als ihre Schwesten- von Aussehen, aber auch von Charakter. Marie wächst bei einen sehr strengen Vater auf, die Mutter hält sich aus allen raus, tritt in den Hintergrund. Das Mädchen ist sehr musikalisch. Bei einen geselligen Zusammentreffen in der Scheune des väterlichen Hofes, bei den Marie auf einer gefunden Fidel vor den Leuten spielt, kommt es zu einen Zwischenfall.... M. Bierbaum erzählt über das Leben einer Frau, die in einer Zeit aufwächst, in der Frauen gerade auf den Land nicht viel zu sagen haben. An erster Stelle steht die Arbeit und das kirchliche Leben. Die Autorin beschreibt die Wichtigkeit des Frommseins sehr genau. Dies wirkt manchmal sehr trocken. Auch hatte ich anfangs Schwierigkeiten mit den Zeitsprüngen. Plötzlich war Marie erwachsen, ohne das viel über ihre Kindheit geschrieben wurde. Mir fehlte es auch an Spannung, erst im letzten Drittel des Buches kam diese etwas auf. Der Roman ist in einer einfachen Sprache geschrieben, was zur Handlung passt. Mir haben jedoch die Sprachvielfalt gefehlt. Wirklich überzeugt hat mich der Roman nicht und ich denke, dass er nicht groß im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Schönes Geschichte, leider zu kurz

    Marie - das Mädchen mit den dunklen Augen
    leseratte69

    leseratte69

    01. April 2014 um 11:17

    Klappentext Marie ist anders als ihre ganze westfälische Familie: herzlich, lebhaft, musikalisch, immer in Bewegung. Am liebsten würde sie den ganzen Tag singen und reden. Alle im Dorf sind blond und blauäugig, nur sie hat schwarze Haare und diese dunklen, warmen Augen. Warum bloß? Auch im Glauben geht Marie andere Wege als ihre Familie. Sie liebt das Lebendige und das Gefühl statt ernster, steifer Lieder. Sie fühlt sich zu einem Kreis hingezogen, der sich bei Schulten Mutter zu Hause trifft. Hier geht es um den persönlichen Glauben und die Freude. Diese Frömmigkeit wird in ihrer Familie mit Misstrauen betrachtet. Eines Tages kommt ein Familiengeheimnis ans Licht. Eine Geschichte, die nur ihr Großvater kennt und über die er bis dahin mit keinem Menschen gesprochen hat. Diese Geschichte hängt mit einem verkratzten Holzkasten zusammen, in dem sich eine alte Fiedel findet... Meine Meinung Die Story Die Geschichte beginnt mit dem Tode der Protagonistin Marie. Was ein ungewöhnlicher, aber interessanter Auftakt der Geschichtete ist. Danach wird man nach und nach in Maries Leben eingeweiht. Ich habe förmlich mit ihr gelitten, als sie immer wieder um Anerkennung, von Seitens ihres Vaters gekämpft hat. Auch von ihrer Mutter hat Marie nie Liebe und Geborgenheit bekommen. Warum ? Weil sie anders war, wie ihre Geschwister. Doch Marie kämpft sich mit Hilfe ihres Glaubens durchs Leben. Sie erleidet Niederlagen und erlebt Glücksmomente. Erfährt was wahre Liebe ist.. Ihre Hoffnung und ihr Zuversicht, geben ihr immer wieder neuen Antrieb. Dies ist ein Roman, von einer sehr starken und mutigen Frau, die auch in den schlimmsten Zeiten, ihren Glauben und ihre Hoffnung niemals aufgegeben hat. Die Geschichte ist von der Autorin, Marieluise Bierbaum wirklich schön erzählt. Ich hätte aber besser gefunden, wenn das Buch etwas ausführlicher gewesen wäre. Mit seinen 160 Seiten war es einfach zu kurz, um einen wirklich innigen Bezug zu den Protagonisten aufzubauen. Vor allem waren mir die Zeitsprünge zu groß. Der Schreibstiel Zu Anfang hat das Buch einen ziemlich nüchternen und unpersönlichen Schreibstil. Das änderte sich aber sehr schnell, als wir in Maries Vergangenheit gelangen. Von da an fand ich den Schreibstil eigentlich recht gelungen. Man konnte ihn flüssig und zügig lesen. Die Protagonisten Marie konnte ich mir bildlich vorstellen. Sie ist mir ans Herz gewachsen und war mir sehr sympatisch. Wie ich schon oben erwähnte, war das Buch einfach zu kurz. Wäre es ein wenig umfangreicher gewesen, hätte man sich auch besser auf die anderen Protagonisten einlassen können,. Dennoch hat die Autorin sehr starke Charaktere geschaffen, die einen berühren konnten. Mein Fazit Ein wirklich guter Roman, mit einer tiefgründigen Botschaft. Eine emotionale Geschichte, mit einer starken uns sympathischen Protagonistin. Dennoch hätte ich mir kleinere Zeitsprünge und eine ausführlichere Story gewünscht. Ich vergebe hierfür, sehr gute, drei von fünf Sternen.

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