Marieluise Fleißer

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Lebenslauf von Marieluise Fleißer

Marieluise Fleißer war eine deutsche Schriftstellerin und wurde am 23. November 1901 in Ingolstadt geboren und verstarb dort am 2. Februar 1974. - Sie studierte ab 1920 in München Theaterwissenschaft und Germanistik und schrieb bereits als Studentin ihr erstes Drama "Die Fußwaschung", das später in "Fegefeuer in Ingolstadt" umbenannt wurde. Ab 1925 zog es sie wieder zurück nach Ingolstadt. Bertold Brecht, ein Freund Fleißers, inspirierte sie zum Schreiben des Stücks "Pioniere in Ingolstadt". Die Freundschaft zerbrach allerdings daran, dass er durch seinen Eingriff in die Regie zu diesem Stück bei einer Aufführung in Berlin für einen Skandal sorgte, der Marieluise Fleißer in Ingolstadt unerwünscht werden ließ. Sie lebte fortan als freie Schriftstellerin in Berlin. Später zog sie nach Ingolstadt zurück, nachdem sie finanzielle Probleme hatte. Sie heiratete dort Josef Haindl, dessen Beziehung zuvor einst erbrach und zu einer Bindung mit Hellmut Draws-Tychsen führte, mit dem sie nach Schweden und Andorra reiste. Während der NS-Diktatur wurde ihr ein Schreibverbot auferlegt und zwei Ihrer Romane auf die "Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums" gesetzt. Aus diesen Gründen erlitt sie 1938, auch wegen der Ehe mit Josef Haindl, einen Nervenzusammenbruch. Trotzdem schrieb sie während des Krieges an verschiedenen Stücken. Ende der 60er Jahre wurde sie wiederum neu entdeckt zwei Jahre vor Ihrem Tod wurden ihre gesammelten Werke im Suhrkamp Verlag herausgegeben und Ihr Nachlass später im Stadtarchiv von Ingolstadt aufbewahrt.

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  • Rezension zu "Eine Zierde für den Verein" von Marieluise Fleißer

    Eine Zierde für den Verein
    Jaja

    Jaja

    25. October 2011 um 22:31 Rezension zu "Eine Zierde für den Verein" von Marieluise Fleißer

    "Was nützt der Frau aller Fortschritt, wenn sie dann doch in die patriarchalischen Methoden der Lebensgemeinschaft hineingestoßen wird [...]" (Zitat S. 128) Fleißers Roman entstand zur Zeit der Weimarer Republik und zählt zur Literatur der Neuen Sachlichkeit. Erzählt wird die Liebesbeziehung zwischen der selbstständigen, selbstbewussten Frieda Geier und dem konservativen Provinzsportler Gustl Gillich. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Einstellungen und der Enge der Kleinstadt in der sie leben, scheitert ihre Beziehung. Mit diesem ...

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