Marieluise Fleißer Eine Zierde für den Verein

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Inhaltsangabe zu „Eine Zierde für den Verein“ von Marieluise Fleißer

In der vermeintlichen Idyllik einer deutschen Provinz in den Jahren vor 1933 sucht Gustl Amricht, Kleinstädter, Zigarrenladeninhaber und Schwimmphänomen, die Nähe von Frieda Geier, erobert und heiratet sie. Aber an der Selbständigkeit Friedas prallen »die natürlichen Machtmittel des Mannes« ab, sie läuft ihm davon, und der Enttäuschte stürzt sich mit großem Entschluß auf die wichtige Aufgabe: er wird wieder der erstklassige Krauler, der aus seinem mannhaften Körper das letzte für seinen Verein herausholt.

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  • Rezension zu "Eine Zierde für den Verein" von Marieluise Fleißer

    Eine Zierde für den Verein

    Jaja

    25. October 2011 um 22:31

    "Was nützt der Frau aller Fortschritt, wenn sie dann doch in die patriarchalischen Methoden der Lebensgemeinschaft hineingestoßen wird [...]" (Zitat S. 128) Fleißers Roman entstand zur Zeit der Weimarer Republik und zählt zur Literatur der Neuen Sachlichkeit. Erzählt wird die Liebesbeziehung zwischen der selbstständigen, selbstbewussten Frieda Geier und dem konservativen Provinzsportler Gustl Gillich. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Einstellungen und der Enge der Kleinstadt in der sie leben, scheitert ihre Beziehung. Mit diesem Scheitern stürzt Gustl in eine Krise und die vermeintlich schuldige Frieda wird geächtet. Das Buch lässt sich (trotz gelegentlicher Langatmigkeit) gut lesen und wird durch satirische Elemente aufgelockert. Einige Themen des Romans sind: die Machtstruktur zwischen Frieda und Gustl bzw. der Bruch mit der klassischen Rollenverteilung; die wirtschaftliche und soziale Situation in den letzten Jahren der Weimarer Republik; das Leben in einer Provinz und der Sport.

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