Marijke Schnyder Matrjoschka-Jagd

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Inhaltsangabe zu „Matrjoschka-Jagd“ von Marijke Schnyder

Ein nasskalter Herbstmorgen in dem kleinen Kurort Lenk im Berner Oberland. Die Millionärin Klara Ehrsam macht ihren gewohnten Spaziergang zum See. Wenig später findet ein Wanderer ihre Leiche in der Nähe eines Kioskhäuschens. Kommissarin Nore Brand und ihr Assistent Nino Zoppa von der Berner Polizei machen sich auf den Weg hinauf in das Simmental. Dort treffen sie auf eine Mauer des Schweigens. Die Angst vor der Russen-Mafia lähmt die Talbewohner. Und noch ahnen die beiden Ermittler nicht, welche bedrohlichen Dimensionen dieser Fall annehmen wird …

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  • Rezension zu "Matrjoschka-Jagd" von Marijke Schnyder

    Matrjoschka-Jagd
    RiaKlug

    RiaKlug

    13. January 2012 um 21:35

    Bedrohliche Dimensionen, wie im Klappentext behauptet? Die nahm die Story tatsächlich an. Aber beileibe nicht wegen des Falls. Sondern wegen der Weitschweifigkeit, den ungezählten Sprechworten und den Massen an erweiterten Infiniitven. Als hätte das nicht gereicht, wimmelt es im Text von Adjektiven, die nur eins erreichen: Statt 'show, dont tell' findet sich 'tell, dont show' in fast jedem dritten Satz. Irgendwann ist es einfach nur noch ärgerlich. Als Leserin fühle ich mich am Nasenring durch die Geschichte geführt. Da wird mir gesagt, dass ein Bild kitschig ist, statt es bei einer Beschreibung, die für sich selbst spricht , zu belassen. (das ist übrigens einer der erweiterten Infintive, die einen literarischen Text vergiften können). Wie etwas gesagt wird und wie ein Gesichtsausdruck gedeutet werden soll, wird ebenfalls viel zu häufig mit einem Adjektiv, statt mit einer Beschreibung bewerkstelligt. Die Autorin greift mindestens einmal zu oft in die Sprachklischeekiste. Bei welchen 'blitzenden Augen' oder welchem 'anfunkeln' habe ich glücklicherweise vergessen. Leider gibt es viel zu viele Stellen, an denen der Erläuterungsdrang der Autorin viel zu deutlich sichtbar wird. In der Story treten ein Ermittlerduo auf, dessen Konflikte (Konflikte müssen wohl sein) an den buchstäblichen Haaren herbeigezogen werden. Auch der Ausgangspunkt der Ermittlungen ist für mich völlig unverständlich. Der Dorfpolizist und der Kurarzt glauben an einen Unglücksfall, trotzdem holt der Dorfpolizist die Kripo. Obwohl er sich dann lautstark beklagt, dass er seine Ruhe wolle. Angeblich bringt ihn die Aussage einer Hotelangestellten dazu. Die will beim Mitpacken der Utensilien der Toten bemerkt haben, dass deren Bernsteinuhr verschwunden sei. Das ist so glaubwürdig wie das 'Rundum Sorglos-Paket' einer Versicherung. Die im Klappentext behauptete 'Mauer des Schweigens' ist eher eine Öde der Geschwätzigkeit, die immer wieder heimtückisch im Text lauert. Einen Spannungsbogen konnte ich auch nicht erkennen. Die Ereignisse reihen sich flacher aneinander, als ich es mir für die Schweiz vorstellen konnte. Einen Showdown erwartete ich vergebens. Stattdessen zog sich der Schluss wie Kaugummi. Immerhin versöhnte mich am Ende eine nette Pointe. Fazit: Wo war nur das Lektorat? Da hätte frau was draus machen können. Schade.

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