Marika Christian Phone Kitten

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Inhaltsangabe zu „Phone Kitten“ von Marika Christian

topp

— takaronde
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  • witzig und unterhaltsam

    Phone Kitten

    takaronde

    19. September 2014 um 10:02

    Eine Kollegin, von der sie dachte sie sei ihre Freundin, verkauft der Zeitung einen Artikel als den eigenen. Emily, die sich dadurch hintergangen fühlt, versucht die Sache klarzustellen und fliegt aus dem Job. Ihre Freundin entpuppt sich als Miststück, dass sie nur benutzt hat und ihr Boss nennt sie immer nur "Emma". Da sie nun möglichst rasch einen neuen Job braucht und auch ein tolle sexy Stimme hat, versucht Emily sich als Mitarbeiterin einer Sexhotline. Zuerst in einer Firma, die sie zwar streng beim Telefonieren überwacht, aber sich nicht wirklich um die Belange ihrer Mitarbeiter kümmert. Doch dann landet sie bei einer anderen "Firma", bei der sie von Zuhause aus telefonieren kann und wesentlich besser verdient. Dumm nur, dass sie auch manchmal ihre Telefonkunden in der Realität wieder erkennt... Das Buch ist richtig klasse geschrieben. Man ertappt sich ständig dabei zu grinsen oder lauthals zu lachen. Richtig witzig wird das, als sie feststellt, dass Prominenz bei ihr anruft. Sie also quasi durch die Zeitung erfährt was ihr Kunde so beruflich treibt und sich dann während der Telefonate Gedanken dazu macht. Was mich ein wenig irritiert, ist diese neue "Firma", denn Emily schreibt die Anzeigen selbst und macht selbst Werbung für sich. Irgendwie klingt das alles mehr nach selbständig und nicht nach angestellt. Was mich etwas gestört hat, ist, dass Emily über ihre Kunden mit ihrem Freund Dennis spricht. Kommt mir irgendwie befremdlich vor solche persönlichen Dinge weiterzutratschen. Schließlich ist das ihr Job, dass die Leute ihr vertrauen. Sonst ruft keiner mehr bei ihrer erotischen Nummer an.Dann ist es schlagartig vorbei mit dem Gelsverdienen. Was mir trotzdem gefallen hat, ist, dass Emily zwar erotische Telefongespräche führt. Letztere aber nie ins Klischee abrutschen, profan wirken oder gar in den Hardcore-Bereich abdriften. Obwohl über Sex gesprochen wird, bleibt das Ganze auf hohem Niveau. Emily selbst gefällt mir hervorragend. Die schüchterne etwas zu dicke Frau, die sich sonst nie etwas traut und auf einmal ihre eigene Stimme entdeckt. Wenn auch unter einem fremden Namen und in einer Telefonsexphantasie. Klingt alles überzeugend und witzig zu gleich. Vor dem Schreibstil muss ich warnen. Er verleitet einen dazu das Buch komplett lesen zu wollen. Man mag das Teil nicht aus der Hand legen und liest sich grinsend von Seite zu Seite.

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