Marilyn Yalom , Theresa Donovan Brown Freundinnen

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Inhaltsangabe zu „Freundinnen“ von Marilyn Yalom

Freundinnen – jede Frau hat sie, jeder braucht sie. In der heutigen westlichen Welt gilt Freundschaft unter Frauen als Selbstverständlichkeit. Doch ein Blick zurück zeigt: noch vor einigen Jahrhunderten waren »Freundinnen« so gut wie unbekannt, Freundschaften unter Frauen waren verpönt. In der Antike galten Frauen als das schwache Geschlecht, nur Männer seien intellektuell und emotional fähig, wirklich tiefgehende Freundschaften zu entwickeln und zu pflegen. Und auch heute noch gibt es Kulturen, in denen Frauen keine eigenständigen Freundschaften pflegen dürfen.Anhand zahlreicher Quellen werfen Marilyn Yalom und ihre Co-Autorin Theresa Donovan Brown einen höchst informativen und unterhaltsamen Blick auf die Entwicklung und das Verständnis von Frauenfreundschaft im Wandel der Zeit: von der Bibel und den Römern bis zur Aufklärung, von der Frauenbewegung der 60er Jahre bis zu Sex and the City.

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  • Boston Marriage und Sisterhood

    Freundinnen

    YukBook

    04. April 2017 um 07:30

    Obwohl sie zu den wichtigsten Dingen im Leben gehören, macht man sich im Alltag selten Gedanken über die unterschiedliche Bedeutung und Arten von Freundschaften. Für einen besonderen Aspekt, nämlich die kulturgeschichtliche Entwicklung von Frauenfreundschaften interessierten sich die amerikanischen Autorinnen Marilyn Yalow und Theresa Donovan Brown. Das Ergebnis ihrer Recherchen kann man in diesem sehr interessanten Buch nachlesen. Die Autorinnen gehen zurück bis in die Antike, wo Freundschaften in der Öffentlichkeit männlich geprägt waren. Frauenfreundschaften rückten erst etwa im 12. Jahrhundert in die Aufmerksamkeit wie beispielsweise die tragische Liebe und Freundschaft zwischen Hildegard von Bingen und der Nonne Richardis von Stade, die wesentlich jünger und von niedrigerem Rang war. Mit Shakespeare fanden Frauenfreundschaften auch Eingang in die Dichtkunst. Kapitel für Kapitel begleiten wir die Autorinnen in neue Epochen und gesellschaftliche Kreise in Europa und Amerika und erfahren, was sich hinter Begriffen wie Boston Marriage und Sisterhood verbirgt. Die literarischen Zirkel in London und die Salons in Paris boten den idealen Rahmen, in dem sich Freundschaften entwickeln konnten. Zitate aus Briefen von George Sand oder Charlotte Bronté vermitteln dem Leser die Intensität der Gefühle und Beziehungen zwischen den Schriftstellerinnen. Neben romantischen Freundschaften etablierten sich auch starke Bindungen zwischen Frauen, die ein gemeinsames Anliegen teilten wie zum Beispiel das Engagement für die Unabhängigkeit Amerikas. Frauengruppen wurden immer mehr zu Eckpfeilern der amerikanischen Gesellschaft und trieben durch ihre Kameradschaft und gemeinsamen Ziele soziale Projekte wie die Schaffung von Zufluchtsorten für Unterprivilegierte voran. Am Anfang fand ich das Buch etwas trocken, doch mit der Zeit fesselte mich die Tiefe und Vielschichtigkeit der beschriebenen Frauenfreundschaften, ihr Bezug zum Zeitgeschehen und ihre Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklungen immer mehr. Anhand von vielen Beispielen zeigen die Autorinnen, wie Sitcoms, Spielfilme und Romane die Rolle der Freundin und die Mentalitäten der jeweiligen Zeit deutlich widerspiegeln. Auch die sozialen Medien, die es vielbeschäftigten Frauen ermöglicht, Freundschaften zu pflegen und Gleichgesinnte zu finden, werden differenziert betrachtet. Eine Vernetzung führe nicht unbedingt zur Verbundenheit, weshalb neuerdings der Trend, online zu gehen, um sich offline zu treffen, zu beobachten sei. In dem weit gespannten Bogen erfährt man nicht nur viele interessante geschichtliche Details, sondern sieht den Stellenwert der Freundschaft in einem neuen Licht.

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