Marina Barth Blutspur unter fetten Hennen

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Inhaltsangabe zu „Blutspur unter fetten Hennen“ von Marina Barth

Hier werden einfach zu viele Leute mit derselben Waffe erschossen! Einstürzende Neubauten, Polit-Filz und Russen-Mafia – liebevoll-böse erzählt die Kölner Kabarettistin Marina Barth einen Kriminalfall, wie er sich so komisch und irrwitzig nur in Köln zwischen Domplatte und Sado-Maso Bordell, Rheinschiffahrt und U-Bahntunnel abspielen kann. Und das Beste: Garantiert vollkommen frei erfunden!

Kölscher Klüngel und ein Kriminalfall wie er sich nur in der Domstadt zutragen kann. Vorzugsweise für Leser mit etwas Ortskenntnis.

— Thommy28
Thommy28

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    Blutspur unter fetten Hennen
    Thommy28

    Thommy28

    08. May 2014 um 14:08

    Klappentext: Kommissarin und Ex-Punkerin Eva Balsereit freut sich zu früh. Zwar kann sie im Mordfall der im Rhein aufgefundenen Prostituierten schnell einen Hauptverdächtigen dingfest machen, doch nach der schönen Isabella wird Dieter Renders, Chef der Kölner Verkehrsbetriebe, in einer der vielen U-Bahn-Baustellen in der Stadt aufgefunden. Er riecht gar nicht gut, denn der Beton, in den man seine Leiche eingebettet hat, ist von minderer Qualität und hat den Verwesungsprozess stark gefördert. Zu Lebzeiten betrieb Renders nebenbei gemeinsam mit dem Verkehrs-Staatssekretär Günter Karpinski eine jener Firmen, die Bahntunnel unter der Altstadt bauen. Spätestens bei der nächsten Leicht wird für Eva Balsereit und ihren wie aus dem Ei gepellten Assistenten unübersehbar, dass es einen verborgenen Zusammenhang zwischen den Fällen geben muss, denn: "Hier werden einfach zu viele Leute mit derselben Waffe erschossen". Meine Meinung: Das relativ kleine Büchlein - nur 256 Seiten - kann unterhalten. Die Schreibweise der Autorin ist gewöhnungsbedürftig und hin und wieder recht sprunghaft. Die Protagonisten sind aber sehr scharf gezeichnet - nicht ohne einen gehörigen Schuss Satire. Letzteres trifft auch auf die Handlung zu, die neben der nicht sehr ausgeprägten Krimihandlung intensiv mit den kölschen Skandalen rund um den U-Bahnbau (und weitere) spielt und darum herum den Kriminalfall "strickt". Für Leser, die sich mit den örtlichen Geschehnissen nicht auskennt, mag dies das Lesevergnügen deutlich schmälern. Insgesamt merkt man dem Buch an, dass die Autorin von Hause aus Kabarettistin ist. Die Handlung ist manchmal etwas zu wirr, stellenweise heftig sprunghaft, da fällt es dem Leser schwer zu folgen. Ziemlich störend habe ich empfunden, dass hier mit einer sehr grossen Vielzahl handelnder Personen gespielt wird, die dann auch noch oft mit Pseudonymen ausgestattet wurden. Auch hier springt die Autorin zwischen Klarnamen und Pseudonym hin und her, das ist recht nervig und ermüdend. Es reicht einfach nicht, klamaukige Dialoge und alkoholisiertes Gelaber (noch dazu sozusagen wortwörtlich) mit einer dürftigen Handlung zu verbinden. Insgesamt war die Begeisterung am Anfang sehr hoch, ist dann aber von Seite zu Seite gesunken. Ich habe mich dennoch für 3 sehr gut gemeinte Sterne entschieden, weil mir die "kölschen" Hintergründe geläufig sind. Hätte ich die nicht gekannt, wäre meine Bewertung deutlich noch schlechter ausgefallen.

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