Marina Boos Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

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Inhaltsangabe zu „Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge“ von Marina Boos

Haben Sie’s schon mal getan? Etwas selbst gemacht? Dann wissen Sie ja, wie wunderbar sich das anfühlt. Auch Jule, die Heldin aus Marina Boos' erstem Kreativ-Roman "Jules Welt" kennt es gut, das Glück der handgemachten Dinge.
Drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ist die Weltenbummlerin Jule auf der Suche nach den drei Großbuchstaben des Lebens: HLL – Heimat, Liebe, Lebensaufgabe. Um das alles zu finden, zieht sie in das Heimatdorf ihrer Großmutter und übernimmt eine geschlossene Schankwirtschaft. Jule möchte daraus etwas ganz Besonderes machen: ein gemütliches Kreativ-Café. Hier sollen sich alle, die ihrer kreativen Seite mehr Raum geben möchten, treffen und austauschen können. Denn seit sie denken kann, bastelt und backt Jule für ihr Leben gern. Und so hängt sie kleine Anleitungen ins Fenster, Tipps, Rezepte und Ideen rund ums Handarbeiten, Basteln, Kochen und den Garten. Aber nicht alle Dorfbewohner sind von Jules Plänen begeistert … Eine moderne Sinnsuche-Geschichte, in der es um das Glück geht, Dinge wieder selber zu machen. Mit umfangreichem Anleitungsteil zum Selbermachen.

Sie interessieren sich für das Thema DIY und Work-Life-Balance? Auf unserem Portal einfachganzleben.de finden Sie Tipps rund um das Thema “Do it Yourself”, sowie Anregungen für eigene kreative Projekte, um vom Alltag zu entspannen und das Leben bunter zu gestalten.

Der Traum vom eigenen Café und wenn man zu viele Ideen hat...

— Eternity

Für mich eine leider sehr enttäuschende Lektüre

— Kleines91

Habe ich sehr gemocht. Ein gute Laune Buch mit einer sehr kreativen und fleißigen Protagonistin

— Federzauber

Eine sehr süße Geschichte für zwischendurch! Leider hat mir die Spannung ein wenig gefehlt.

— Fluffypuffy95

So schön, die optische Aufmachung ist, so sehr hapert es am Inhalt. Ein Roman um eine trendige Idee, der eher holprig wirkt.

— LeseJette

Optisch sehr schön, aber der Inhalt hinkt sehr hinterher. Absehbare Handlungsstrenge und zu Jule konnte ich keine Beziehung aufbauen.

— bettina3642

Optisch toll, inhaltlich leider weniger.

— talisha

Schöne Geschichte mit einfachen Dingen zum selbermachen.

— pschade

Meiner Meinung nach etwas sprunghaft aber die Kombination mit den DIY Anleitungen finde ich super.

— Naaddiii

Langweilige Geschichte mit Bastelanleitungen

— Lovely90

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  • Der Traum vom eigenen Café und wenn man zu viele Ideen hat...

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Eternity

    25. September 2017 um 13:24

    Ich glaube, wer, wie ich, sehr gerne backt und kreativ ist, findet die Idee von einem eigenen, kleinen Café genauso bezaubernd wie die Protagonistin Jule und ich... ;)Doch wenn es dann tatsächlich um eine genau Gestaltung, um ein Konzept und um die Umsetzung des Café geht, dann wird es schon schwieriger. Das merkt auch Jule. Wenn so viele Ideen im Kopf schwirren und man weiß, dass aber doch nicht alles geht und verwirklicht werden kann, ist es gar nicht so einfach, auszusortieren und sich für eine Sache zu entscheiden...Da braucht man helfende Hände und mitdenkende Köpfe. Wie gut, das Freunde und Freundinnen immer in der Nähe sind!Mir gefiel an der Geschichte besonders, dass nicht alles eitler Sonnenschein und Friede, Freude, Eierkuchen war, sondern dass Jule Probleme zu bewältigen hatte, die sich nicht in Luft auflösen, sondern nach wie vor bestehen bleiben. Dass nicht von Beginn an alles perfekt war, sondern sie sich erst so einiges erarbeiten musste.Das machte die Geschichte herrlich realitätsnah.Auch die Kreativideen fand ich sympathisch. Ja, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber sie sind so offen und vielseitig gestaltet, dass jeder, der ein kreatives Köpfchen hat, die Ideen individuell umsetzen und ganz nach seinem eigenen Geschmack gestalten kann. Prima Idee! :)

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  • Trend meets Lovestory

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    LeseJette

    16. May 2017 um 06:30

    Jolanda oder kurz Jule will sesshaft werden und kauft nach längerem Hin und Her eine alte Dorfgaststätte im Heimatdorf der Oma, in dem sie als Kind selbst schöne Stunden verbracht hat. Der Plan, ein Cafe eröffnen, in dem man auch kreativ sein kann. Alles könnte so schön sein, doch aus dem Dorf kommt nur wenig Unterstützung, vielmehr wird Jule unterstellt, sie würde den Charme des alten Gemäuers durch ein modernes Schnellrestaurant ruinieren. So gefällt mir das Buch: Die Hauptfigur Jule will eine Idee umsetzen. Eine, die absolut im Trend liegt und ähnlich schon vielerorts umgesetzt wurde: Ein gemütliches Cafe in altehrwürdigem Gebäude eröffnen und dabei erhaltenswerte Dinge für die Nachwelt erhalten. Aus so einem Plot ließe sich vieles machen. Leider findet die Idee eines Kreativ-Cafes in dem vorliegenden Roman eher wenig Berücksichtigung. Auch wenn man selbst so eine Idee, ein Cafe eröffnen, noch nicht umgesetzt hat, so ist für den Leser schon nach wenigen Kapiteln klar, Jule ist sehr naiv und die Handlung sehr realitätsfern. Jule geht die Renovierung/Sanierung der alten Gaststätte so ziemlich ohne Plan an. Dass so ein Plan durchaus wichtig ist, wird zwar immer wieder betont, aber es tut sich einfach nichts und erstaunlicherweise fällt Jule trotz Planlosigkeit nicht auf die Nase. Irgendwie findet sich alles, aber es scheint recht unrealistisch, dass sich ohne Plan alles so gut fügt. Aber auch einige andere Figuren sind nervig. Unter anderem die, die sich immer wieder gutmeinend in Jules Arbeiten einmischen. Jule ist zwar genervt und würde gern auch mal einschreiten, aber es passiert nichts. Schwer vorstellbar, dass so eine Frau mal Chefin wird. Da muss auch einmal anleiten und ein Machtwort sprechen können. Beworben wird der Roman als Kreativroman. Es stimmt, einige kreative Idee und Anleitungen sind in dem Roman enthalten. Verzeihlich, dass es Mainstream-Ideen sind, so sind die Zutaten zumindest einfach zu besorgen und die Anleitungen können leicht nachgearbeitet werden. Doch die Kreativ-Ideen fügen sich nicht wirklich in die Handlung ein, sie wirken eher eingequetscht. Ein Stück weit als wären sie nachträglich eingearbeitet. Über die inhaltliche Schwäche kann die liebevolle optische ein wenig hinwegtrösten, ein Hingucker im Regal ist das Buch allemal.

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  • Jules kleine Welt

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    talisha

    12. October 2016 um 17:47

    Auf dieses Buch bin ich in einer Buchhandlung aufmerksam geworden. Liebevoll mit vielen Details ist nicht nur das Cover gestaltet, auch das Layout-Innenleben kann sich sehen lassen. Das Herz auf dem Cover ist ausgeschnitten, so dass man den Titel auf der ersten Seite lesen kann. Sehr schön gemacht! Auch der Klappentext hat mich angesprochen, so dass ich das Buch bald danach auf Skoobe las. Journalistin Jolanda, von allen nur Jule genannt, möchte nicht mehr reisen, sondern in Deutschland Fuss fassen und hat bereits einen festen Job in der Tasche. Bis man ihr trotz Zusage absagt. Nach kurzem Zögern kauft sie sich im Dorf, in dem ihre Grossmutter früher lebte, das seit Monaten geschlossene Restaurant Linde und will es neu eröffnen. Sie renoviert zum grössten Teil alles selbst, obwohl sie weder ein Konzept noch einen Businessplan hat.Damit in den Renovationsmonaten ein wenig Geld reinkommt, nimmt sie eine Stelle als freie Journalistin bei der Dorfzeitung an. Die Chefredakteurin Tess Thiel Teutenbacher (die Frau wie auch ihr Name sind einfach furchtbar) legt ihr Steine in den Weg. Keine Steine, aber Drohzettel schmeisst jemand Unbekanntes Jule in den Briefkasten. Willkommen scheint sie nicht zu sein, denn ein Teil der Dorfbevölkerung hat Angst, dass Jule einen Starbucks eröffnen könnte und demonstriert dagegen. Immerhin freundet sich Jule mit ihrer Nachbarin Milena und mit Gerta aus dem Handarbeitsverein an und bekommt von ihnen Unterstützung. Auch mit ihrem Cousin Ole hat sie nun wieder öfters Kontakt. Anstatt einem schönen Schmökerroman à la Maierhofen-Serie von Petra Durst-Benning liest man hier mehr eine Aufzählung aller möglichen Dinge, die man selbst herstellen kann. Alles eingewürgt in die Romanhandlung - sei es Seife, Badepraline, Duschpeeling oder Deko-Objekte. Das alles und viel mehr stellt Jule Abends einfach so nebenbei und schnell schnell her. Fingerknips und schon ist fertig gezaubert. Richtiggehend lieblos. Zwischen die Romanhandlung wird neben all den Anleitungen auch jeder Trend mit aufgenommen. Nichts wird ausgelassen, alles was In ist oder war, musste zwischen die Buchdeckel gepresst werden. Dabei bleibt die Wärme, das Liebevolle, das für mich zu so einem "Handgemacht"-Roman gehören, auf der Strecke. Die Protagonistin ist naiv und das ewige Betonen des "Businessplans" (den es nicht gibt) nervt. Jule selbst nervt sich zwar über die TTT und den Gegenwind aus dem Dorf, doch sich leichthändig dagegen wehren tut sie nicht. Nervig waren auch die mühsamen, zu Nichts führenden Diskussionen von Greta und Milena. Handlungen werden angerissen, aber nicht zu Ende geführt (die kleine versteckte Bäckerei zum Beispiel).Auch eine Liebesgeschichte kommt vor. Aber auch die will nicht wirklich passen und wird ebenso wie alles andere noch kurz vor Schluss reingezwängt. Die Grundidee dieses Romans ist gut, aber es hapert an der Ausführung. Es scheint, als ob es der Autorin schwer gefallen ist, die Geschichte zu schreiben und alles zusammen zu bringen. Es wirkt zu bemüht. Für mich wirkt es, als ob die ganze Liebe zum Buch in die Covergestaltung  und Illustrationen gesteckt wurde und sich dann erschöpft hat. Die Geschichte als solches ist leider lieblos und aufgesetzt. Nur das Huhn war mir sympathisch. Wer Kreativ-Anregungen sucht, investiert sein Geld lieber in entsprechende Zeitschriften oder schaut im Netz nach. Die vorgestellten Selbstmachsachen und Rezepte findet man alle seit Jahren im Internet. Es gibt nichts Neues unter dem Himmel. Fazit: Optisch ist das Buch ein toller Hingucker, inhaltlich leider weniger. Eher eine Liste mit alten Ideen zum Selbermachen als ein Roman. 2.5 Punkte 

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  • Liebevolle Geschichte ums kochen, basteln und Vorurteile

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    pschade

    19. August 2016 um 10:02

    Schon als ich das Buch „Jules Welt- Das Glück der Handgemachten Dinge“ in den Händen hielt, war ich total begeistert.Die Aufmachung des Covers - einfach nur wunderschön. Das Cover entspricht dem kreativen Inhalt, den die Autorin Marina Boos in liebevoller Art geschrieben hat.Auch wenn es nicht wirklich mein übliches Lesefutter ist, die leichte Schreibweise, die mir zum Teil auch lustige Momente beschert hatte, machten das Lesen zum Genuss.Was ich an Jules Welt - Das Glück der Handgemachten Dinge besonders toll finde, dass man die Rezepte und Bastelideen hinten noch einmal zusammengefasst nachlesen kann.Für mich ist das Buch eine wunderschöne Geschenkidee, die ich nicht nur für Weihnachten nutzen werde.Mein Resümee, ein Dessert, von dem man nicht genug bekommen kann.

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  • Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    LuluCookBakeBook

    30. July 2016 um 20:10

    Ein Kreativ-Roman! So etwas hat man wirklich nicht alle Tage in der Hand. Aber lässt sich das wirklich gut verbinden, Belletristik und DIY-Buch?Zunächst sticht das Buch mit seiner schönen Gestaltung ins Auge. Das fängt beim Cover mit ausgestanztem Herz an und geht auf jeder einzelnen Seite mit kleinen Verzierungen und Illustrationen weiter. Zwischen den Kapiteln finden sich freie Seiten für eigene Ideen, die man schnell aufschreiben kann und am Ende folgt ein Abschnitt mit Rezepten und Bastelanleitungen. Das Design kann ich wirklich nur loben, es wirkt insgesamt einfach stimmig und inspirierend und passt damit hervorragend zur Geschichte.Im Prinzip ist das Buch ein normaler Roman, der kreative Ideen beinhaltet, die von der Protagonistin Jule umgesetzt werden. Jule scheint ein echtes Multitalent zu sein. Nicht nur, dass sie ein Café eröffnen will, nebenbei ist sie auch stets am Werkeln, und Backen tut sie ebenfalls gern. Sie ist eine offene und liebe Person, die sicherlich jeder Leser schnell ins Herz schließt, besonders all jene, die selbst gern kreativ sind.Die Nebenfiguren sind ein bunter Mix aus allen Charakterzügen, die man sich so vorstellen kann. Die meisten blieben für mich jedoch leider ein bisschen zu blass, im Vordergrund steht wirklich Jule.Die Geschichte ist in ungewöhnlich langen Kapiteln verfasst. Angesichts des ohnehin nicht allzu dicken Buches, wären kleinere Häppchen vielleicht ein wenig angenehmer zu lesen. Dass Jules Gedanken im Gegensatz zum restlichen Text kursiv gedruckt sind, ist zunächst etwas verwirrend, aber daran konnte ich mich schnell gewöhnen. Dennoch frage ich mich, warum das hier so gemacht wurde. Auflockerung findet das Buch durch E-Mails von Jule an ihre Großmutter, der sie sehr nahe steht, sowie die bereits erwähnten Notizseiten und Anleitungen.Zur Romanhandlung muss ich leider sagen, dass die Autorin viel Potenzial nicht genutzt hat. Beschreibungen gehen zumeist nur dann in die Tiefe, wenn es sich um Kreatives handelt, andere Geschehnisse werden nur kurz und knapp erzählt und es gibt einige Sprünge. Im Mittelteil hatte ich den Eindruck, dass die Handlung etwas stockt. Gerade am Ende merkt man dann sehr deutlich, dass die Geschichte eben nicht zu Ende ist und eine Fortsetzung in den Startlöchern steht.Der kreative Aspekt des Buches wird sehr hervorgehoben. Ich denke, für alle Kreativen und die, die es werden wollen, kann „Jules Welt“ eine echte Inspirationsquelle sein. Ein DIY-Buch liegt hier aber bei weitem nicht vor. Bei den Anleitungen würden Bilder helfen, das Beschriebene besser zu verstehen und leider wurden meines Erachtens Begriffe aus dem DIY-Bereich (z.B. Distress Ink oder Decoupage-Kleber etc.) für Laien nicht ausreichend erklärt.Trotz der kleinen Schwachstellen hat mir das Buch sehr gefallen und ich bin nun neugierig, wie es mit Jule, dem Café und den Dorfbewohnern weitergeht.FazitMit „Jules Welt“ hat sich die Autorin an einem Mix aus Roman und DIY-Buch versucht und das im Großen und Ganzen gut hinbekommen. Zulasten des DIY-Teils geht leider ein wenig Tiefe in der Handlung verloren, dennoch schließt man die sympathische Kreativprotagonistin Jule schnell ins Herz. Für alle Bastler ist das Buch durchaus inspirierend, wer damit so gar nichts am Hut hat, sollte dann aber doch lieber zu einem normalen Roman greifen. Ich persönlich bin auf die Fortsetzung gespannt!

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  • I like!

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Schnauzhaar

    30. June 2016 um 14:22

    Jolanda, genannt Jule, steht am Scheideweg in ihrem Leben. Arbeitslos und nicht sehr glücklich entschliesst sie sich, im Heimatdorf ihrer Grossmutter ein kleines Kreativkaffee zu eröffnen. Die Geschichte erzählt dabei den Weg, den sie gehen muss. Dieser ist nämlich ziemlich steinig. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Wahrscheinlich, weil ich gerne selber so ein Kaffee haben würde. Weniger wegen dem Basteln, sondern viel mehr, weil ich es liebe, kleine Leckereien herzustellen. Die Basteltipps hinten im Buch sind zwar nicht superneu, aber eine schöne Idee und machen Lust, wieder mal die Bastelsachen hervor zu holen. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!

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  • Langweilige Geschichte mit Bastelanleitungen

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Lovely90

    08. June 2016 um 20:30

    Langweilige Geschichte mit Bastelanleitungen Der Kreativ-Roman ‚Das Glück der handgemachten Dinge‘ von Marina Boos stellt eine Mischung aus typischer Frauengeschichte und Selbstmach-Anleitung dar. Die Protagonistin Jule zieht aus der Großstadt in ein kleines Dörfchen um dort ein Café zu eröffnen. Selbstverständlich verhalten sich die Dorfbewohner wie erwartet und machen Jule den Einstieg schwer. Der gesamte Plot verläuft so, wie man ihn erwartet, Spannung suchte ich vergeblich. Die Anleitungen, welche Bastelideen und Rezepte enthalten, sind recht nett, etwas wirklich Besonderes ist aber auch hier nicht zu finden. Die in die Kapitel eingewobenen ‚leeren Seiten‘ mit Platz für eigene Ideen, die der Leser auch noch rausschneiden soll, halte ich für völlig überflüssig. Als positiver Aspekt ist schließlich die liebevolle Gestaltung des Buches zu nennen. Insgesamt ist der Roman weder sprachlich noch inhaltlich anspruchsvoll und für mich nicht bereichernd. Wer gerne sehr seichte Frauenromane liest, findet vielleicht dennoch gefallen hieran. 

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  • Mein erster Kreativ-Roman, ich bin begeistert

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    zauberblume

    28. May 2016 um 18:25

    Im ersten Kreativ-Roman "Das Glück der handgemachten Dinge" von Marina Boos lernen wir Jules Welt kennen. Eine traumhafte, begabte Protagonistin, die sich so schnell nicht unterkriegen lässt.Der Inhalt: Drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ist die Weltenbummlerin Jule auf der Suche nach den drei Großbuchstaben des Lebens: HLL – Heimat, Liebe, Lebensaufgabe. Um das alles zu finden, zieht sie in das Heimatdorf ihrer Großmutter und übernimmt eine geschlossene Schankwirtschaft. Jule möchte daraus etwas ganz Besonderes machen: ein gemütliches Kreativ-Café. Hier sollen sich alle, die ihrer kreativen Seite mehr Raum geben möchten, treffen und austauschen können. Denn seit sie denken kann, bastelt und backt Jule für ihr Leben gern. Und so hängt sie kleine Anleitungen ins Fenster, Tipps, Rezepte und Ideen rund ums Handarbeiten, Basteln, Kochen und den Garten. Aber nicht alle Dorfbewohner sind von Jules Plänen begeistert … Eine moderne Sinnsuche-Geschichte, in der es um das Glück geht, Dinge wieder selber zu machen. Mit umfangreichem Anleitungsteil zum SelbermachenIch habe mich beim Lesen sofort wohlgefühlt. Und habe Jule auf ihrem, nicht immer leichten Weg die Lindenblüte wieder zum Leben zu erwecken, begleitet. Es war wirklich hochinteressant. Jule hat es nicht leicht. Die alteingeschworene Dorfgemeinschaft will keine Neuerungen. Doch Jule bemüht sich, Altes und Neues in Einklang zu bringen. Ich sehe die alte Wirtstube vor der Renovierung und nach der Renovierung vor meinem geistigen Auge. Und ich muss sagen, Jule hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Ich finde es auch klasse, dass sie doch gleich einige Freundinnen gefunden hat, die ihr tatkräfig zur Seite stehen. Besonders toll, finde ich ihre Bastelanleitungen im Fenster des Cafes. So ein Cafe wäre auch mein Traum. Und Jule hat sich ihren Traum erfüllt. Ein wirklich unterhaltesames Buch.Besonders erwähnenwert ist jedoch die Aufmachung. Schon das Cover ist ein echter Hingucker, aber erst das Innere des Buches ist etwas ganz besonderes. Verspielte Kapitelüberschriften, kleine Illustrationen, leere Seite, um eigene Ideen festzuhalten und zu guter Letzt der tolle Anhang mit allen Anleitungen von Jules Werken, die ja wirklich zum Nachmachen geeignet sind.Eine unterhaltsame Geschichte, die die kreative Ader im Leser aktiviert. Ich selbst bin ja noch eine leidenschaftliche Strickerin. Das besondere Buch hat mir herrliche Lesestunden beschert und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung. Will doch wissen, wie es Jule weiterhin geht und ob vielleicht auch noch die Liebe ins Spiel kommt. Diesem Kreativ-Roman gebe ich gerne 4 Sterne.

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  • Leider sehr unausgereift und langwierig.

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Johannisbeerchen

    24. May 2016 um 12:05

    Selbermachen gehört für mich genauso dazu wie das Lesen, daher war ich ganz angetan von der Idee des Buchs, beides zu vereinen. Jule steht vor einem Wendepunkt in ihrem Leben und muss wichtige Entscheidungen treffen. Sie entscheidet sich dafür, eine Schankwirtschaft zu kaufen und neu zu eröffnen. Aber sie plagen Selbstzweifel, ihre Mutter nörgelt nur herum und auch die Dorfbewohner scheinen nicht sehr begeistert zu sein. Doch nach und nach findet Jule gute Freunde und Helfer. Der Einstieg ins Buch gelang mir nicht so gut. Jules Gedanken sind kursiv geschrieben, während die Geschichte wieder in normaler Schrift ist. Das fand ich anfangs befremdlich, man gewöhnt sich aber schnell daran. Dennoch bleibt die Handlung sehr antriebslos und kommt nicht zum Punkt. Jule renoviert da mal was, bastelt hier mal einen Kranz, hält hier und dort ein Schwätzchen, bekommt Gegenwind von den Dörflern und ist in Straßenunfälle verwickelt. Das Ende war dann so abrupt und der Höhepunkt innerhalb von 2 Seiten beendet, sodass ich mich fragen, warum ich dieses Buch überhaupt beendet habe. Hätte ich es nicht vom Droemer Rezensenten Programm erhalten, hätte ich es wohl schon am Anfang abgebrochen. Die Aufmachung des Buchs ist super und gefällt mir richtig gut. Nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren ist es schön azusehen und damit ein Eyecatcher. Die Anleitungen und Rezepte zum Schluss sind ein nettes Goodie, aber sicherlich haufenweiße im Netz zu finden. Auch die Seiten nach Ende eines Kapitels für eigene Notizen fand ich unnötig, denn ich schreibe weder was in mein Buch, noch wurde ich davon inspiriert. Die Kapitel sind extrem lange. Ich wollte abends noch eines beenden und lag dann noch eine halbe Stunde da, und ich lese nicht gerade langsam. Durch die viele wörtliche Rede, die Gedanken Jules und die Zeitsprünge zwischendurch kam es mir noch länger vor. Der Handarbeitsaspekt war mir auch nicht gut umgesetzt. Jule werkelt, hier, bastelt da und greift mal alles auf, geht aber nie tiefer in die Materie und ich hatte auch nicht das Gefühl, das die Protagonistin wirklich Spaß daran hat. Dann hätte es die Autorin lieber weg gelassen und den Fokus mehr auf den Existensaufbau und die Charakterentwicklung gelegt. Denn hier wirkt es so, als könne man mal schwuppdiwupp, ein Cafe eröffnen. Klar muss man es renovieren, aber den Businessplan kann man schleifen lassen und am Ende wird alles gut. Das war die Botschaft, die ankommt. Dann sind die Charaktere alle sehr klischeebehaftet. Das fängt bei Milena an und endet mit Mika. Auch eine Entwicklung der Charaktere wird nicht deutlich. Zudem ist die kleine Lovestory zwischen Mika und Jule absolut schwachsinnig. Sehen sich ein paar mehr, schweigen sich an oder streiten, er hilft ihr aus der Patsche und schon ist Jule entflammt. Baaaah. Nein. Fazit: Leider sehr unausgereift und langwierig.

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  • Der Weg zu ihrem Traum

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    saku

    23. May 2016 um 22:07

    Optisch hat mir das Buch von Anfang an sehr gut gefallen mit dem gestanzten Cover, den Seitenrändern, den Blättern, auf die man eigene Ideen notieren kann, und den Zeichnungen. Dann hat mir die Geschichte sehr gut gefallen: Jule, eine junge Frau, die sich selbst sucht, geht ihren Weg, mit allen Hindernissen und Schwierigkeiten, die dieser Weg beinhalten kann. Wir kennen das alles, die Mutter, die es gut meint und angeblich alles besser weiß, die guten Freundinnen, die Nachbarn, die glauben zu wissen, was sie eigentlich nicht wissen, das kleine Dorf, wo sie ihren Platz finden muss. Trotz allem schafft es Jule, sich selbst zu finden und ihren Café zu eröffnen. Dabei entdeckt sie immer mehr über das Leben ihrer Nachbarn. Faszit: Es war eine sehr schöne Zeit, dieses Buch zu lesen, und ich bin gespannt, was im Winter passiert!

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  • kreativ und toll

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Flatter

    11. May 2016 um 20:17

    Über die Autorin: Marina Boos wurde 1981 in Baden-Württemberg geboren. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie sehr dörflich am Rand der Elfringhauser Schweiz. Nach ihrem Studium arbeitete sie für mehrere Jahre in Öffentlichen Bibliotheken. Dort kümmerte sie sich um Naturwissenschaften, Technikprobleme, Schüler und ein riesiges Regal mit Koch-, Bastel- und Handarbeitsbüchern. Sie spinnt und webt nicht nur Wörter zu Geschichten, sondern auch Wolle zu Schals und Decken. (Quelle Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Haben Sie’s schon mal getan? Etwas selbst gemacht? Dann wissen Sie ja, wie wunderbar sich das anfühlt. Auch Jule, die Heldin aus Marina Boos' erstem Kreativ-Roman "Jules Welt" kennt es gut, das Glück der handgemachten Dinge. Drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag ist die Weltenbummlerin Jule auf der Suche nach den drei Großbuchstaben des Lebens: HLL – Heimat, Liebe, Lebensaufgabe. Um das alles zu finden, zieht sie in das Heimatdorf ihrer Großmutter und übernimmt eine geschlossene Schankwirtschaft. Jule möchte daraus etwas ganz Besonderes machen: ein gemütliches Kreativ-Café. Hier sollen sich alle, die ihrer kreativen Seite mehr Raum geben möchten, treffen und austauschen können. Denn seit sie denken kann, bastelt und backt Jule für ihr Leben gern. Und so hängt sie kleine Anleitungen ins Fenster, Tipps, Rezepte und Ideen rund ums Handarbeiten, Basteln, Kochen und den Garten. Aber nicht alle Dorfbewohner sind von Jules Plänen begeistert. Eine moderne Sinnsuche-Geschichte, in der es um das Glück geht, Dinge wieder selber zu machen. Mit umfangreichem Anleitungsteil zum Selbermachen Meine Meinung: Jule ist eine starke Frau, die sehr optimistisch an Dinge herangeht und sie dann auch gandenlos durchzieht. Egal was andere sagen, wenn sie sich erst mal zu etwas entschlossen hat, lässt sie sich auch nicht mehr davon abbringen. Das hat mir sehr gefallen und das hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Sie zieht von Frankfurt ins dörfliche Müggebach um dort ein Cafe zu eröffnen. Dort trifft sie auch wieder auf ihren Cousin Ole, den sie schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Die Leute im Dörfchen sind natürlich sehr skeptisch und mißtrauisch und machen es Jule alles andere als leicht. So typische Dorfbewohner halt. Alles "neue und fremde" wird erst mal beobachtet. Aber sie findet auch Freundinnen, mit die sie in ihrer kreativen Ader unterstürzen. Die Geschichte handelt von Neubeginn und Freundschaft und ist sehr liebevoll erzählt. Mit ganz viel tollen Basteltipps, die mich sehr inspiriert haben. Ihre Ideen werden Schritt für Schritt erklärt, so dass man sie auch als Leser umsetzen kann. Jule lässt andere an ihren kreativen Ideen teilhaben trifft damit manchen mitten ins Herz. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser nur so durch sie Seiten fliegen. Cover: Das Cover hat wunderschöne dezente Farben und hat mich magisch angezogen. Fazit: Ein schönes Buch, mit tollen, kreativen Ideen zum Nachbasteln, ganz viel Freundschaft und ein Neubeginn.

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  • Ein schöner Roman mit DIY-Anleitungen

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    OmaInge

    08. May 2016 um 16:53

    Die Geschichte um und von Jule hat mich von Anfang an gefangen genommen. Nachdem Jule keinen Job in ihrem Beruf bekommt und ihre Freundinnen die WG verlassen, versucht sie einen Neustart in Müggebach. Sie kauft mit dem Lottogewinn ihrer Oma eine alte Schankwirtschaft, die Linde, und will daraus ein Kreativ-Café machen. Aber die Müggebacher sind nicht alle davon angetan, dass eine „Fremde“ die Linde gekauft hat. Von Anfang an muss Jule mit Vorurteilen und Anfeindungen leben. Aber sie lernt auch schnell Menschen kennen, die ihr helfen und zu Freunden werden. Sie schafft es mit Hilfe ihrer Freunde aus der alten Schankwirtschaft das Kreativ-Café „Lindenblüte“ zu machen. Jule war mir gleich sympathisch und blieb es bis zum Ende des Buches. Das Leben auf dem Dorf ist mir bekannt (lebe selber in einem 400-Seelen-Dorf) und ich kann die Anlaufprobleme von Jule gut nachvollziehen. Das Buch ist nicht nur einen lesenswerte Geschichte sonder bietet auch DIY-Anleiteungen. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Doppelseite zum Notieren von eigenen Ideen. Sehr schon als Briefbogen mit Lindenblüten gestaltet. Am Ende des Buches gibt es DIY-Anleitungen zum Nachbasteln, -kochen, backen …..... Überhaupt gefallen mir die Zeichnungen und Bilder im Buch sehr gut. Mein Fazit: Dies Buch ist nicht nur eine lesenswerter Roman sondern auch ein schön gestaltetes DIY-Anleitungsbuch. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Oktober 2016 erscheinen soll.

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  • Ein Neubeginn und Freundschaften

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    02. May 2016 um 09:09

    Momentan wendet sich alles von Jolanda, Jule genannt, ab. Sie wohnte in einer WG mit zwei Freundinnen. Nachdem Cora bereits ausgezogen war, will sich nun auch Maike aus der WG verabschieden und sich anderweitig umtun.Jule hängt an ihren beiden Freundinnen, kann sie aber nicht halten. Nun ist auch noch ihr Job weggefallen, denn die Zeitung verzichtete auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr. Nun ist guter Rat teuer, was tun. Ihr großer Traum ist, ein Café zu eröffnen, aber mit welchem Geld?Ihre Großmutter Wilhelmine hatte mit einer Lottogemeinschaft viel Geld gewonnen, das die fast 100-jährige selbst nie ausgeben kann. Ihren zwei Enkeln wollte sie es geben, aber bislang hat nur Ole das Angebot angenommen. Jule tut sich schwer, das Geld ihrer Großmutter zu nehmen, aber diese lässt nicht locker. Sie lässt Jule eine Annonce zukommen, wo eine seit 5 Jahren leerstehende Schankwirtschaft verkauft werden soll. Diese befindet sich in Müggebach, der Heimat von Wilhelmine.Jule verabschiedet sich schweren Herzens aus ihrer Heimatstadt Frankfurt und zieht ins ländliche Müggebach.Sie hat sich eine Aufgabe gestellt, sie will etwas aus der alten Schankwirtschaft machen. Es ist noch nicht ganz klar, was genau, aber eins ist klar, es bedarf einer intensiven Renovierung.Sie macht sich voller Eifer ans Werk, aber es gibt scheinbar jemanden, der etwas gegen sie und den Umbau der Wirtschaft "Zur alten Linde" hat ...Jule ist eine Optimistin, die schaffen will, was sie sich vorgenommen hat. Sie zieht von Frankfurt weg ins dörfliche Müggebach. Dort trifft sie auch ihren Cousin Ole wieder, den sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte und findet in ihm eine Hilfe für ihr Vorhaben und einen Menschen, auf den sie sich verlassen kann.Nach einer Bestandsaufnahme der alten Schankwirtschaft fällt es ihr schwer zu entscheiden, was von dem alten Zeug weg kann und was sie für ihr neues Vorhaben, ein Café zu eröffnen, mit dort einbringen kann. Sie wird unter anderem kreativ, wenn es heißt, altes in neuem Licht erstrahlen zu lassen.In Melina und Gerta findet sie zwei Freundinnen, die nicht nur verbal Hilfe anbieten, sondern die diese auch praktisch umsetzen. Wenn ihr die Kabbeleien der beiden und die Ansichten, wie das Café einmal aussehen soll, manches mal ein wenig zu viel werden, so hört sie doch zu und filtert aus den Ideen der beiden heraus, was sie für sich als wichtig und umsetzbar hält. Aber es gibt auch jemanden, dem es so gar nicht gefällt, was sie dort treibt. Jeden Tag findet sie einen Zettel im Kasten, auf dem geschrieben steht "KEIN Starbucks in Müggebach!!!" Wie jemand auf die Idee kommt, dass sie dort einen Starbucks aufmachen will, ist ihr rätselhaft. Auch wurde davon gesprochen, dass sie das Gebäude abreißen lassen wollte.Nebenbei hat sie sich bei der örtlichen Zeitung angeboten, Artikel für diese zu schreiben, aber leider läuft das auch nicht so, wie sie es sich vorstellte. Sie wird blockiert und ihr werden mehr als Knüppel zwischen die Füße geworfen.Während sie sich liebevoll um die Renovierung der "Linde" kümmert, lernt sie viele andere Dorfbewohner kennen. Mit einigen kommt sie gut aus, andere stehen ihr ablehnend gegenüber, obwohl sie Jule nicht kennen.Sie hat nun das Ziel, das Café zur Zeit der Lindenblüte zu eröffnen, aber ob sie das schafft, muss sie sich doch um alles selbst kümmern, selbst um Sachen, von denen sie bislang keine Ahnung hatte.Nicht jede Hilfe ist ihr auch willkommen, die ihr angeboten wird.Das Buch der Autorin Marina Boos ist ein bezauberndes Buch, in dem es um einen Neubeginn und um Freundschaften geht.Es ist immer schwer, in einer neuen und unbekannten Umgebung Fuß zu fassen. Das muss auch Jule erfahren. Völlig allein lässt sie sich auf ein "Abenteuer" ein, das ihr privat und auch beruflich neue Wege ebnen soll. Das Ziel ist klar, aber welche Stolpersteine ihr in den Weg gelegt werden und welche Erfahrungen sie sammeln muss, ist vorab nicht absehbar.Aber Jule ist ein anpackende, sympathische junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Auch wenn sie es das ein oder andere Mal nicht schafft, ihrem Ärger und Frust Abhilfe zu schaffen, ist sie immer ehrlich und steht zu dem, was sie macht. Ich mochte Jule sehr, habe sie regelrecht in mein Herz geschlossen. Sie ist für vieles offen und findet recht schnell Anschluss und Freunde.Sie ist eine kreative Frau, die sich inspirieren lässt und eigene Ideen auch umsetzen kann. Auch lässt sie andere daran teilhaben.Die Autorin lässt auch den Leser an Jules kreativen Ideen teilhaben, denn am Ende des Buches und einige Male auch zwischendrin, werden die erwähnten Ideen Schritt für Schritt erklärt. Natürlich sind auch leckere Rezepte dabei. Ein Buch für kreative Ideen zum handwerken und backen sowie für unterhaltsame Stunden, das ich gern weiterempfehle.

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  • Ein Kreativ-Roman

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

    bookgirl

    28. April 2016 um 09:45

    Inhalt Drei Monate vor ihrem 31. Geburtstag zieht Jule in das Heimatdorf ihrer Großmutter zurück und übernimmt deren geschlossene Schankwirtschaft. Sie plant dort ein Kreativ-Cafe zu eröffnen, was jedoch nicht bei allen Dorfbewohnern auf Zustimmung stößt. Zu groß ist die Sorge, dass sie einen seelenlosen und hippen Laden eröffnet. Jule hat jedoch eine ganz besondere Vision vor Augen, die ihr Cafe von anderen abheben soll. Um die Kreativität anzuregen steckt sie dazu Anleitungen ins Fenster, die sie mit Tipps, Rezepten, Ideen und Anregungen versieht. Doch wird es ihr gelingen auch die Kritiker im Dorf zu überzeugen? Meine Meinung "Jules Welt" ist ein wirklich zauberhaft aufgemachtes Buch. Nicht nur das Cover, sondern auch das "Innenleben", welches die Kreativität der Leser anregt, ist so wunderbar gestaltet, dass ich im Buchladen auf keinen Fall an dem Roman hätte vorbei gehen können. Es gibt dem Leser nicht nur Tipps, sondern bietet auch genug Raum um sich selber mit seiner Kreativität auseinanderzusetzen und eigene Ideen einzutragen. Am Ende sind noch mal alle Anleitungen zum Selbermachen aufgelistet, die die Lust wecken das Gelesene in die Tat umzusetzen. Der Roman ist leicht und flüssig geschrieben, aber mir hat es ein wenig an Charme gefehlt. Die einzelnen Schritte bei der Ausführung der kreativen Aufgaben so wie auch der Prozess des Ausräumens und neu gestalten der Schankwirtschaft waren ein wenig zu detailliert und zu sachlich gehalten, was zu kleinen Längen geführt hat, die den Lesefluss getrübt haben. Fazit "Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge" ist ein zauberhaft aufgemachtes Buch, welches den Leser mit Tipps und Ideen zur Kreativität anspornt. Ein wenig Leichtigkeit hätte der Geschichte jedoch gut getan, um ihr einen ganz besonderen Charme zu verleihen.

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