Marina Chapman Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam“ von Marina Chapman

Ein Leben, das für drei reicht: erschütternd, unfassbar, herzergreifend.

Kurz vor ihrem fünften Geburtstag wird Marina aus ihrem Dorf in Kolumbien entführt und im Dschungel ausgesetzt. Ein kleines Mädchen, ganz auf sich gestellt, eigentlich chancenlos in der Wildnis. Völlig verängstigt irrt sie umher, bis sie auf ihre Retter trifft: Kapuzineraffen, die sie in ihren Clan aufnehmen und von denen sie schließlich alles lernt, was sie im Dschungel braucht. Je mehr Zeit sie mit den Affen verbringt, desto mehr vergisst Marina ihr Menschenleben. Doch dann, nach etwa fünf Jahren, wird sie von Wilderern entdeckt und an ein Bordell verkauft. Es gelingt ihr, den schrecklichen Verhältnissen dort zu entfliehen, und nach einer langen Odyssee findet sie schließlich Freunde, die ihr ein normales Leben in der Menschenwelt ermöglichen.

mitreißend und erstaunlich

— Minni

Zuerst im Dschungel, verkauft, auf der Strasse - eine Kindheit voll Grauen und ohne Idendität..faszinierend, erschreckend.

— Maya39

Anfangs sehr spannend, lässt aber dann nach. An einzelnen Stelle langweilig, aber manchmal auch wieder gut also gleicht sich aus :)

— grenzenlos_

ein wunderbarer Roman, der bleibende Eindrücke hinterlässt

— dieFlo

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    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    barbara

    via eBook 'Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam'

    Spannedes und sehr ergteifendes Buch.Die Geschichte istf kaum zu glauben und dennoch hofft man auf ein gutes Ende

    • 6
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Die Frau, die von den Affen lernte..

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    Maya39

    22. August 2014 um 23:26

    Marina Chapman erzählt die unglaubliche Geschichte ihrer Kindheit. Im Alter von fünf Jahren wird sie in Kolumbien entführt und im Dschungel ausgesetzt. Ihr über allem stehende Lebenswille führt sie zu einer Horde Affen. Von ihnen lehrnt sie, sich in der Wildnis zu ernähren, auf Bäume zu klettern und sogar mit den Affen zu kommunizieren. Die Affen akzeptieren sie als ihr Mitglied, sie sind Marinas einziger Bezug zu einer Art Familie, in der es soziale Strukturen gibt. Doch Marina vergisst nicht, woher sie kommt, tief in sich hat sie das Bedürfniss, zu Menschen zu gehören. Eines Tages zeigt sie sich Wilderern, in der Hoffnung auf Menschen, die sie aufnehmen. Mit dieser Entscheidung beginnt jedoch ein Martyrium, wie es grausamer nicht sein könnte: Marina gerät immer wieder an Menschen die sie verachten, sie wird geschlagen und ausgenutzt, fast zur Prostitution gezwungen, landet auf auf der Strasse. Erst im Alter von ungefähr 14 Jahren wird sie mit viel Glück von einer fürsorglichen Familie adoptiert, bekommt eine Idendität und erstmals die Chance auf eine Zukunft. Ich habe die Geschichte von Marina von der ersten bis zur lezten Seite mit viel Spannung mitverfolgt, ich hatte das Buch sehr schnell gelesen. Der Schreibstil ihrer Ghostwriterin gefiel mir sehr gut. Nur manchmal scheinen sich einige Äusserungen etwas zu oft zu wiederholen, was jedoch auch für die Authenzität der geschichte spricht. Ausserdem enthält das Buch einige Bilder / Fotos, was natürlich auch immer spannend ist. Ich habe nach dem Beenden des Buches etwas im Internet rechechiert und bin darauf gestossen, dass es offenbar auch Kritik der Glaubwürdigkeit ihrer Geschichte gegenüber gibt. Tatsächlich habe ich mir auch einige Fragen gestellt, warum Marina zum Beispiel die menschliche Sprache im Dschungel abhanden gekommen war - denn ein Kind mit fünf Jahren spricht unter üblichen Umständen mehr oder weniger fliessend seine Muttersprache. Entwicklungspsychologisch gesehen jedoch ist ein Kind in diesem Alter noch stark manipulierbar und die erlernten Fähigkeiten bis zu diesem Zeitpunkt könnten wohl schon vergessen gehen, wenn man bedenkt, dass sich ein Mensch bis zu seinem dritten oder vierten Lebensjahr an kaum etwas erinnern kann (Entwicklungspsychologie). Überlegt mal selber? Dass sie von Anfang an einen unglaublichen Überlebenswillen an den Tag legte und ihren Grundbedürfnisssen folgte, die jeder Mensch von Geburt an in sich trägt - nähmlich das Bedürfniss nach Nahrung und Sicherheit- lässt vielleicht auf einen sehr starken Charakter und viel Glück rückschliessen. Ich glaube, die wenigsten Kinder hätte diese Situation überlebt. Ich habe in Kritiken gelesen, dass Experten den Zeitraum anzweifeln, in dem Mrina im Dschungel gelebt haben soll. Ihrer Meinung nach wurde sie durch ihre Erlebnisse dermassen traumatisiert, dass ihr rückblickend die Zeitspanne viel länger vorkam als sie es eigentlich war. Für diese Theorie gibt es aber einen Beweis der von der damaligen Haarlänge des Mädchens ausgeht, so wie sich Marina an sie erinnert. Die vergangene Zeit kann somit ungefähr berechnet werden, da jeder Mensch ein durschnittliches Haarwachstum (1.5cm / Monat) hat. Einige Kritiker befinden die Geschichte auch als unglaubwürdig, inwiefern Marina Details aus dem Dschungel beschreibt - dazu gibt es jedoch ganz klare Aussagen von ihrer Tochter und ihr selbst, dass, um die Dinge beim Namen zu nennen (zum Beispiel dass sie sich von "paranüssen" ernährte) viel Zeit und aufwendige Recherchen über Jahre (!) hinweg nötig waren. Bestimmt sind die wunderschönen Farben, Gerüche und Empfindungen jedoch auch ein Produkt einer sehr guten Ghostwriterin, deren Absicht nicht darin bestand, an den Haaren herbeigezogene Tatsachen aufzuschreiben. Sondern einfach darin, einer unglaublich erstaunlichen Geschichte eine Substanz zu geben, von der heute viele Menschen profitieren können, indem sie ein Buch lesen, dass die Augen öffnet, berührt und mitfühlen lässt. Sämtliche Erlöse des Buches gehen laut Marina Chapman an gemmeinnützige Organisationen, für Strassenkinder und den Tierschutz (natürlich Affen). Ich jedenfalls glaube die Geschichte von Marina und war auch ein bisschen traurig, als ich zur lezten Seite kam und der Schluss darin bestand, dass Marina endlich von einer Familie aufgenommen und geliebt wurde. Sie gab sich ihren heutigen Namen und hatte eine Idendität - wie hat sie sich wohl weiter geschlagen?

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  • Eine tolle, wahre Geschichte

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    buechermaus88

    30. March 2014 um 15:37

    Dieses Buch habe ich von Lovelybooks.de bekommen. Dort mache ich bei der Leserunde zu diesem Buch mit. Mich hat die Geschichte des Buches sehr interessiert und der Gedanke, dass die Autorin selbst dieses Leben geführt hat und es ihr Schicksal war, macht es umso lebensnaher. Zunächst wie immer zum Cover. Trotz der Schattierungen erkennt man auf dem Cover ein noch sehr junges Mädchen, dass sich einem Affen nähert. Und das mitten im Dschungel. Die Farbgestaltung passt natürlich super zum Titel, zur Geschichte und wie ich finde, auch besonders zum Charakter von Marina Chapman, denn es wird deutlich, dass sie sich ihr Leben lang zur Natur hingezogen fühlt und fühlte. Im Innenteil steht, wie der Originaltitel der englischen Ausgabe ist: “The Girl with No Name”. Nach dem Lesen des Buches finde ich diesen Titel wesentlich interessanter, zumal Marina ihre Kindheit praktisch ohne eigene Identität verbrachte. Aber das ist wohl Geschmackssache. Ich habe mich schon immer gefragt, warum man nicht die Originaltitel übernimmt. Auch bei Filmen. Aber zurück zum Thema. Das Buch :-) Die Story, die auf einer wahren Begebenheit beruht, berührt mich sehr. Von Anfang an ist da dieses kleine Mädchen, das ständig in andere Lebenssituationen gerät, von denen keine besser ist als die vorherige. Sie muss von Anfang an lernen, ihrem Instinkt zu vertrauen und kommt des Öfteren nur knapp mit dem Leben davon. Vieles hat mehr mit Glück als Verstand zu tun, denn ein kleines, hilfloses Mädchen, das von niemandem irgendetwas gelernt hatte, bevor es alleine im Dschungel ausgesetzt wurde, kann nur mit viel Glück überleben. Und Marina hat es geschafft. Es ist wahrhaftig eine traurige, verstörende, spannende, dem Leben sehr nahe Geschichte. Mir gefiel auch sehr gut, dass sie das Buch ihren “Eltern” gewidmet hat. Den Menschen, die sie später liebevoll aufnahmen und ihr ihr heutiges Leben ermöglichten. Ebenso schrieb sie dieses Buch zum Gedenken an Maruja. Die Frau, die sie zweimal gerettet hat, sie womöglich vor dem Tod bewahrte und ihr ermöglichte, dieses neue Leben zu beginnen. Sie war die erste Person, die Marina lieben und vertrauen konnte. Nach all diesen Enttäuschungen. Außerdem gibt es ein Nachwort von ihrer Ghostwriterin und wie sie sich kennenlernten. Doch das Beste kam für mich zum Schluss. Es werden zwei Wohltätigkeitsorganisationen vorgestellt, die in direktem Zusammenhang mit dem Buch stehen. Die eine hilft hilflosen Kindern, wie Marina eines war und versucht ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Die andere Organisation versucht Affen zu schützen. Insbesondere die, die in Gefangenschaft von Wilderern geraten sind.

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  • Leserunde zu "Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam" von Marina Chapman

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    ROZUBI

    Kurz vor ihrem fünften Geburtstag wird Marina aus ihrem Dorf in Kolumbien entführt und im Dschungel ausgesetzt. Ein kleines Mädchen, ganz auf sich gestellt, eigentlich chancenlos in der Wildnis. Völlig verängstigt irrt sie umher, bis sie auf ihre Retter trifft: Kapuzineraffen, die sie in ihren Clan aufnehmen und von denen sie schließlich alles lernt, was sie im Dschungel braucht. Je mehr Zeit sie mit den Affen verbringt, desto mehr vergisst Marina ihr Menschenleben. Aber dann, nach etwa fünf Jahren, wird sie von Wilderern entdeckt und in eine „zivilisierte“ Welt zurück gebracht – sie wird an ein Bordell verkauft. Marina kann diesem Schicksal entfliehen, doch ein normales Leben kann sie so schnell noch nicht aufnehmen …     Wir verlosen – wie immer – zehn Exemplare, mit denen ihr an unserer Leserunde teilnehmen könnt. Alle anderen sind natürlich auch herzlich eingeladen!   Um zu gewinnen, erzählt mir doch einfach, warum ihr euch für dieses Thema interessiert. Deadline ist der 02.12.2013.   Ich freue mich auf euch! Eure Antonia

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    • 183
  • "Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam"

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    LimaKatze

    03. January 2014 um 18:52

    „Ich sage den Menschen, dass ich Marina heiße. Doch dies ist nicht der Name, den ich bei meiner Geburt von meinen Eltern bekommen habe, sondern der Name, den ich mir im Alter von etwa vierzehn Jahren selbst gegeben habe.“ (Seite 13) Zum Inhalt: „Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam“ ist die heutige Marina Chapman. Das Buch beschreibt die unfassbaren Kindheitserlebnisse dieser Frau. Mit noch nicht einmal fünf Jahren wurde Marina vermutlich in Kolumbien im Garten ihrer Eltern überfallen und entführt. Das kleine Mädchen wurde von den Entführern im Dschungel ausgesetzt und lebte dort fast fünf Jahre bei einer Affenfamilie. Aus einer unbestimmten Sehnsucht heraus macht sie eines Tages Wilderer auf sich aufmerksam, und kehrt deshalb nicht ganz unfreiwillig mit ihnen zurück in die Zivilisation. Nach der langen Zeit im Dschungel ist das Mädchen durch ihr Leben mit den Affen derart geprägt, dass die Tiere zu ihrer Familie geworden sind. Marina hat in diesen Jahren immer mehr von deren tierischem Verhalten angenommen und sogar ihre menschliche Sprache und die Erinnerung an ihren Namen verloren. Als sie in die Zivilisation zurückkehrt, sind die Eindrücke dort ein Schock für das Kind. Ohne jegliche Erfahrung und Unterstützung ist Marina von Anfang an in die falschen Hände geraten, und sie bereut sehr bald, dass sie auf ihre Sehnsucht hörte, die sie zu den Menschen führte. Sie wird von den Wilderern an die Besitzerin eines Bordells verkauft, kann später flüchten und muss sich in Cúcuta als Straßenkind durchschlagen, gerät in die Hände von Verbrechern und, und, und... Es sollten noch einige Jahre vergehen, bis das Schicksal es endlich gut mit Marina meint. *** Mein Fazit: Dieses Buch ist auf Wunsch einer Tochter von Marina Chapman und mit Hilfe einer Ghostwriterin entstanden. Die biografischen Schilderungen lesen sich spannend wie ein Roman. Die aufgeführten Kindheitserinnerungen von Marina Chapman sind faszinierend, berührend und erschütternd. Es wird in Vorwort und Prolog darauf hingewiesen, dass die Erinnerungen mühsam erarbeitet werden mussten und teilweise auch lückenhaft sind. Viele Dinge sind so unglaublich, dass man sich als Leser kaum vorstellen kann, dass ein einzelnes Kind so viel aushalten kann. Allerdings leben wir hier auch in einem Land, in dem man sich solch extreme Lebensumstände, wie sie im Buch dargestellt werden, nur schwer vorstellen kann. Ich muss an dieser Stelle zugeben, am Ende des Buches fragte ich mich: Kann es wirklich so gewesen sein??? Aber dann kam ich zu dem Schluss: Selbst wenn nicht alle Einzelheiten im Buch zutreffen sollten, zu Gunsten einer gut lesbaren Geschichte, so hat diese Frau als Kind sicherlich Dinge erlebt, die für sie eigentlich kaum zu verkraften und zu verarbeiten waren. Doch darüber sollte sich der interessierte Leser selbst ein Bild machen. Ein Buch über ein außergewöhnliches Einzelschicksal, und darüber, wie häufig die Menschen den angebrachten Respekt gegenüber Mensch und Tier vermissen lassen. Aber auch ein Buch, welches das Bewusstsein weckt über die Situation von Straßenkindern in Kolumbien und in aller Welt. Deshalb vergebe ich hier insgesamt, trotz meiner Bedenken wegen einiger Darstellungen im Buch, gerne vier Sterne.

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  • Eine Kindheit unter Affen

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    irismaria

    31. December 2013 um 11:14

    „Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam: Eine Kindheit unter Affen“ ist die Biographie der Kindheit und Jugend der Kolumbianerin Marina Chapman, die sie Jahrzehnte später auf Wunsch ihrer Kinder erinnert und aufgeschrieben hat. Marina lebt mit ihrer Familie in einem kolumbianischen Dorf bis sie im Alter von 5 Jahren entführt wird. Doch die Entführer werden gestört und setzen das Mädchen im Dschungel aus. Marina überlebt, auch mit Hilfe einer Gruppe Kapuzineraffen. Sie passt sich immer mehr dem Leben der Affen an, doch als sie auf Menschen trifft, wird ihre Sehnsucht nach menschlicher Gesellschaft groß. Doch sie wird von Dorfbewohnern verjagt und gerät in die Hände von Wilderern, die sie wie ein Tier an eine Bordellbetreiberin verkaufen. Nur schwer kommt Marina mit dem Leben unter Menschen zurecht, flieht schließlich und wird Straßenkind. Dadurch, dass seit Marinas Kindheit viele Jahre vergangen sind, sind ihre Erinnerungen bruchstückhaft und sicher auch nicht immer genau. Doch es ist faszinierend zu lesen, wie ein Kind unter so widrigen Umständen überleben kann. Marinas Geschichte ist kaum zu glauben, aber es gibt ja ähnliche Berichte, die zeigen, zu was Menschen fähig sein können.  

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  • Ergreifend

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    dieFlo

    26. December 2013 um 12:29

    Heiligabend lag das Buch unter dem Baum - heute bekommt ihr die Rezension,denn es war schon am 25. ausgelesen Das Buch bringt den Leser nach Kolumbien in eines der ärmsten Regionen, fernab von allem was wir kennen und lieben. Dort wuchs Marina irgendwo auf, sie kann sich nicht mehr an viel erinnern, nur an einen Garten, an einen Erbsenstrauch, einen Ziegelweg .... und an das Tuch, dass auf ihren Mund zurauscht, sie ohnmächtig werden lässt .... Sie wacht kurz auf einen Lastwagen auf, inmitten anderer Kinder .... irgendwann wacht sie wieder auf, sie hängt über der Schulter eines Mannes .. .er wird sie im Dschungel abwerfen und damit ihr Leben umschreiben. Fortan folgen harte Jahre, Jahre unter Affen, im täglichen Kampf um das Überleben. Sie ist vielleicht vier Jahre alt und hat die Hoffnung, das es irgendwann endet - das irgendwann Menschen kommen und sie wieder zurück kann. Als die Menschen Jahre später kommen, muss Marina erkennen, dass sie Angst vor Ihnen hat. Sie jagen und töten und rauben die Tiere. Wieder vergehen die Monate, da kommt eine Jägerin und Marina denkt, ihr kann ich vertrauen. Sie zeigt sich, schmutzig, verwahrlost wie sie ist und wird mitgenommen. Sie verlässt ihre Affenfamilie und es beginnt: Kein ordentliches Leben, kein Zurückkommen zu ihrer Familie - es beginnt ein Kampf, der Jahre dauern wird. Ein Kampf, wo sie zuerst wieder lernen muss, wie ein Mensch zu gehen, zu essen .... Sklaverei, Kloster .. nur einige Stationen aus ihrem Leben. Da Buch endet damit, dass das Mädchen sich einen Namen geben kann. Sie nennt sich Marina und ist fast erwachsen. Das Buch hat mich unheimlich berührt, ich habe mit in dem hohlen Baumstamm gesessen, die Papageien gehört, mein Herz hat geklopft, als ich mit ihr geflohen bin - Leute, das Buch hat mich total überzeugt und es lässt mir nur eines zu sagen übrig: Ich bin sprachlos und voller Bewunderung, denn es ist nicht selbstverständlich, nach diesem Kindheitserlebnissen geschafft zu haben normal zu leben!

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  • Auf der Suche nach dem kleinen Glück...

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    Bagirabalu

    17. December 2013 um 10:22

    **Inhaltsangabe** Kolumbien: Im Alter von 5 Jahren wird ein kleines Mädchen aus dem Garten ihres Hauses entführt, verschleppt und allein im Dschungel ausgesetzt. Vor lauter Angst wird ihr Überlebensinstinkt geweckt und sie schließt sich einer Horde Affen an. Von ihnen lernt sie, im Urwald zu überleben und sich ihre tägliche Nahrung zu beschaffen. Als sie nach Jahren die Tiere als ihre Familie ansieht, tauchen Menschen im Dschungel auf. Sie ist so fasziniert von dieser Spezies, dass sie mit ihnen den Dschungel verlässt und in einem Bordell landet. Es beginnt eine reale Geschichte um die Machenschaften Kolumbiens, um Kriminalität, Hass, Wut und das kleine Glück, das  man vielleicht zum Überleben braucht. Marina erfährt auf ihrem Weg zum Menschsein eine Menge über Hass und Wut, und dem Bewusstsein, sein eigenes ICH gefunden zu haben und geliebt zu werden… **Cover & Schreibstil** Das Softcoverbuch  ist in grüner Farbe gehalten. Auf dem Bild ist ein kleines Mädchen zu erkennen, das seine Hand nach einem Äffchen ausstreckt. Genau so habe ich Marina im Urwald auch gesehen. Das Buch enthält stolze 316 Seiten und wurde von der Ghostwriterin Lynne Barrett-Lee mit Hilfe der Tochter Vanessa verfasst. Meiner Meinung nach ist es eher ein Roman als eine reale Geschichte, da sie doch sehr ausgeschmückt ist. Es ist sehr schön und flüssig zu lesen. Mitten im Buch sind Fotografien enthalten, die ich sehr schön finde. Man kann so eine kleine Verbindung zu Marina aufbauen und sie sich vorstellen. **Mein Fazit** Ich fühlte mich mit dem Buch sehr gut unterhalten. Mir ist mal wieder klar geworden, wie gut wir es doch in Deutschland haben. Das Buch hat mich zum Nachdenken animiert. Wenn es wirklich so gewesen sein sollte, was Luz Marina alles widerfahren ist, dann sage ich „Hut ab“, das Mädel hat doch vieles miterleben müssen, was einem Kind eigentlich erspart bleiben sollte. Am besten haben mir die Ausführungen auf Seite 106 zum Thema Familie gefallen. Dort heißt es „Familie hat nicht nur damit zu tun, zu wem man dem äußeren Anschein nach gehört, wie der Eintrag in eine Geburtsurkunde lautet oder wem man ähnlich sieht oder was man finden würde, ließe man seine DNA analysieren. Familie ist überall dort, wo man geliebt und umsorgt wird“ Sehr schön, dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Für einen Nachfolgeroman wird es meiner Meinung nach dennoch nicht reichen… Ich gebe liebevolle 4 von 5 Sternen!

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  • Nein.

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    buchfeemelanie

    15. December 2013 um 17:28

    Der Schreibstil ist gut. Die Autorin ( bzw. deren Tochter) schreibt sehr sympathisch und man kommt gut durchs Buch. Die Kapitellängen sind gut gewählt und ich war froh, dass der Leser farbige Bilder betrachten konnte. ABER - und jetzt kommt das große und fette ABER - ich finde die Geschichte im ganzen betrachtet unglaubwürdig. ACHTUNG SPOILER! Dem Leser wird das Buch als eine wahre, tragische Geschichte verkauft. Im einzeln betrachtet kann ich mir einige Gegebenheiten gut vorstellen, aber diese so auffällige Häufung kann ich ehrlich nicht glauben. Die Problematik der Entführungen waren mir schon vorher bekannt. Die Frage ob man alleine im Wald überlebt, sich an die winzigsten Kleinigkeiten erinnert, und 5 Jahre dabei seinen Namen, den man täglich mehrmals hört hat mich beschäftigt. Und wenn jemand die menschliche Sprache völlig abhanden gekommen ist, und erst langsam begreift, dass bestimmte Worte Namen sind, gleichzeitig die Bedeutung von Beschimpfungen versteht finde ich fraglich. Die Autorin sagt selbst, dass viele Erinnerungen verblasst sind oder dass sie sich zu erinnern versucht. Hier habe ich mir lange die Frage gestellt, ob sie als Kind das so erlebt hat oder sich heute wohl denkt, dass es so war. Vieles wirkt einfach "geschliffen", sodass es inhaltlich gut passt. Dann wird der Leser noch mit dem fast ertrinken, Mordversuche, Auftragskiller, Morddrohungen, Zwangsprostitution ... konfrontiert. Hätte es sich um einen "normalen " Roman gehandelt, hätte ich geschrieben, der Autor war krampfhaft damit befasst, möglichst viele verschiedene Spannungsbögen zu konstruieren um dem Protagonisten von eine gefährliche Situation in eine noch gefährlichere und unfassbarere zu schicken. Es tut mir leid, das so knallhart sagen zu müssen, aber dies ist meine ehrliche Meinung, denke aber, hier muss sich jeder sein eigenes Bild machen.

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  • Chapman, Marina - Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    Emili

    15. December 2013 um 07:20

    Der Roman "Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam" ist eine biographische Geschichte, die von einer Ghostwriterin Lynne Barrett-Lee verfasst worden ist. Die Tochter der Hauptdarstellerin des Romans, Vanessa James hat zwei Jahre damit zugebracht, die Geschichten ihrer Mutter Marina Chapman, die Erinnerungen an die Zeit ihrer Kindheit in Dschungel und die folgende Jahre zusammen zu tragen, sortieren und eine erste Version des Romans zu erstellen. Daraus ist ein packender, emotionaler und bewegender Roman entstanden. Die Geschichte fängt tragisch an, Marina wurde im Alter von etwa 5 Jahren verschleppt. Wie es dazu kam, wer diese Männer waren, weiß man nicht, doch als sie das Kind fallen gelassen haben, passiert es Mitten in Dschungel. Das Mädchen findet sich in der Nähe von einer Affen Horde wieder, es ist hungrig, durstig, traurig und allein. Drei Tage lang braucht es um überhaupt zu realisieren, was passiert ist. Eine Zeitlang beobachtet es ihre Umgebung und das Leben der Affen, schaut sich ihr Verhalten an, und nach und nach in einem Lernprozess macht sie ihr Verhalten zu ihrem eigenen. Die Affen greifen das Mädchen nicht an, doch zu der Horde gehört es noch nicht. Erst nach längere Zeit wird sie aufgenommen. Etwa zehn Jahre vergehen, bis Marina sich unter Menschen wieder findet, doch das, was danach kommt, kann man wohl kaum als glückliche Fügung bezeichnet. Viele Stationen muss Marina durchgehen, bis sie zu einem normalen Leben findet. Dramatische, tragische Wendungen begleiten sie, sie erlebt Misshandlungen, Bosheit, Kriminalität, sie lernt das Leben als Straßenkind kennen. Doch eines Tages wendet sich ihr Schicksal. Eine sehr interessante, authentische und ungewöhnliche Geschichte, die den Leser nicht kalt lässt. Mit großem  Interesse und Spannung habe ich den Weg des kleinen Mädchen aus dem Dschungel verfolgt. Die Geschichte ist lebhaft erzählt, flüssig geschrieben und lässt einen nicht los. Sehr schön fand ich, dass in dem Buch auch einige Bilder von der Protagonistin, ihrer Familie, von den Orten und Personen, die Marina wichtig sind, abgebildet sind. Eine lesenswerte biographische Geschichte, die ich gerne weiter empfehlen würde.

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  • Das Mädchen das aus dem Dschungel kam / Marina Chapman

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    aftersunblau

    13. December 2013 um 17:24

    Kurz vor ihrem fünften Geburtstag wird Marina aus dem Gemüsegarten ihrer Eltern entführt und im Dschungel ausgesetzt. Dort schließt sie sich einer Horde Kapuzineraffen an und lernt durch sie sich zu ernähren und sich am Leben zu erhalten. Etwa fünf Jahre ihres Lebens verbringt sie so und vergisst dabei wie ihr früheres Leben war und kann sich an nichts mehr erinnern. Dann tauchen Wilderer im Urwald auf, nehmen sie mit und verkaufen sie an ein Bordell, in dem sie für die Sauberkeit zuständig ist. Niemandem kann sie es recht machen und sie wird schwer misshandelt bis sie es schafft zu fliehen. Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um Marinas Leben im Dschungel. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen denn er war so facettenreich und farbig beschrieben, dass die Handlung während des Lesens wie ein Film im Kopf mit gelaufen ist. Beim zweiten Teil habe ich anfangs noch mit gefiebert und gehofft dass Marina ihrem Schicksal entfliehen kann, dann wurde die Handlung für mich aber immer unglaubwürdiger. Bei der Bewertung bin ich zweigeteilt. Sehe ich das Buch als Biografie an, die es sein soll, dann ist sie mehr als unglaubwürdig. Marinas Leben im Dschungel wird so klar und voller Details geschildert das ich es für unmöglich halte dass sich eine fünfjährige so stark zurückerinnern kann. Sehe ich das Buch als Roman an, dann kann ich die Ghostwriterin Lynne Barrett- Lee nur loben für ihre Schreibweise und was sie aus dem Grundgerüst eines wahren Falles gezaubert hat. Wenn man das Buch als Leser unter diesem Gesichtspunkt liest, dann kann ich es nur weiter empfehlen. Im Vorwort schreibt Marina Chapman das sie an diese Zeit so gut wie keine Erinnerungen hat, somit müsste klar sein dass es sich m keine Biografie handeln kann. Betrachten sie das Buch als guten Unterhaltungsroman auf den Grundlagen eines wahren Falles basierend und sie sind mit diesem Werk gut unterhalten

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte über ein mutiges Mädchen

    Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam

    Nabura

    05. May 2013 um 17:39

    An ihre ersten vier Lebensjahre hat die Frau, die heute als Marina Chapman bekannt ist, so gut wie keine Erinnerungen mehr. Kurz vor ihrem fünften Geburtstag wird sie aus ihrem Dorf, vermutlich in Kolumbien, entführt und dann im Dschungel ausgesetzt. Dort überlebt sie, indem sie sich einem Clan von Kapuzineraffen anschließt und ihre Lebensweise übernimmt. Etwa fünf Jahre lebt sie unter ihnen und gibt mit der Zeit den Großteil der menschlichen Denk- und Lebensweisen auf. Sie verlernt die menschliche Sprache und erinnert sich nicht einmal mehr an ihren eigenen Namen. Dann jedoch begegnet sie Wilderern, die sie als Haussklavin an eine Bordellbetreiberin verkaufen. Für Marina Chapman beginnt eine weitere Odyssee als Sklavin, Straßenkind und Dienerin mit immer wieder neuen Rufnamen  Doch Marina möchte nur eins: Frei sein. Und dafür kämpft sie.   Wie überlebt ein vierjähriges Kind allein im Dschungel? Marina Chapman hat gezeigt, dass es möglich ist. Der erste Teil des Buch widmet sich ihren etwa fünf Jahren, welche sie im Dschungel verbracht hat. Sie erinnert sich an ihre ersten Versuche, Wasser und Nahrung zu finden und ihre bald folgende Begegnung mit den Kapuzineraffen. Schließlich wird sie vom Affenclan immer stärker akzeptiert und passt sich deren Lebensweise an. Während man sich fragte, warum ein Kind so ein Schicksal verdient hat, fand ich es zugleich faszinierend und beeindruckend, welchen Willen und Mut Marina aufbringt, um zu überleben.   Schließlich jedoch trifft Marina auf Menschen und hofft, dass sie sich ihrer annehmen. Sie bringen sie zurück in die Zivilisation, verkaufen sie jedoch an eine Bordellinhaberin. Ihrer Zeit als Sklavin und Straßenkind widmet sich der zweite Teil des Buches. Marina begegnet Menschen, die ihr nichts Gutes wollen, beweist jedoch immer wieder Mut. Ihr gelingt es, nicht in den Teufelskreis aus Prostitution und Drogen einzusteigen und unter den unwürdigsten Bedingungen die Hoffnung nicht aufzugeben. Dabei erhält sie auch Hilfe von verschiedenen Menschen, die zeigen: Es ist nicht jedem egal, was mit einem Kind ohne Heimat geschieht. So vermittelt das Buch auch Hoffnung und wirft die große Frage auf, was Freiheit ist und wie weit ein Mensch gehen kann und will, um Freiheit zu empfinden. Marina setzt ihr Schicksal immer wieder aufs Spiel, um ebenjene Freiheit zu erlangen, und so ist dieser zweite Buchteil nicht minder beeindruckend.   Um Marinas Geschichte zum Buch werden zu lassen, war ein langer Weg nötig. Ihre Tochter protokollierte akribisch ihre gemeinsamen Gespräche über die Vergangenheit. Auch Recherchen vor Ort und Eigenexperimente wie das Färben der Haare, um aus der Geschwindigkeit des Haarwuchses auf die Dauer der im Dschungel verbrachten Zeit zu schließen, wurden durchgeführt und werden im Buch berichtet. Schließlich verarbeitete Lynne Barrett-Lee als Ghostwriterin das Material zu jener ergreifenden und beeindruckenden Geschichte, die „Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam“ geworden ist. Dieser Aufwand hat sich in meinen Augen mehr als gelohnt, denn Marinas Geschichte sollte nicht unbekannt bleiben und bietet auch dem deutschen Leser Stoff zum Nachdenken.   Schön fand ich auch die Fotos in der Buchmitte, welche einzelne Aspekte der Geschichte visualisieren und die Beschreibung von Marinas Leben noch lebendiger werden lassen. Auch Fotos von Marina selbst sind enthalten und verschaffen dem Leser einen besseren Eindruck von ihrer Person.   Das Buch endet mit der Aufnahme des Mädchens in eine Pflegefamilie und ihrer selbst gewählten Umbenennung in „Marina“, den Namen, den sie auch heute noch trägt. Ihre Geschichte ist damit aber noch nicht zu Ende erzählt. Es wird eine Fortsetzung geben, die – so denke ich – nicht mehr so erschreckend dramatisch ist wie dieses Buch, auf die ich trotzdem schon jetzt gespannt bin.   Ich kann „Das Mädchen, das aus dem Dschungel kam“ an Leser empfehlen, die sich für eine Biographie über ein ganz und gar ungewöhnliches und dramatisches Leben einer Frau interessieren, die im Dschungel ihren Überlebenswillen gezeigt und als Kind ohne Heimat schließlich mutig für ihre Freiheit gekämpft hat.

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