Marina Fiorato

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Marina Fiorato

Lebenslauf von Marina Fiorato

Marina Fiorato ist Venezianerin und lebt in ihrer Wahlheimat London. Nach einem Kunst- und Literaturstudium in Oxford war sie als Illustratorin, Schauspielerin und Theaterkritikerin tätig. Nach dem Bestseller «Die Glasbläserin von Murano» war «Die Madonna von Saronno» ihr zweiter Roman.

Alle Bücher von Marina Fiorato

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Die Glasbläserin von Murano

Die Glasbläserin von Murano

 (58)
Erschienen am 02.05.2011
Das Geheimnis des Frühlings

Das Geheimnis des Frühlings

 (22)
Erschienen am 20.02.2012
Das Herz der Kriegerin

Das Herz der Kriegerin

 (18)
Erschienen am 19.02.2018
Das Herz von Siena

Das Herz von Siena

 (17)
Erschienen am 21.10.2013
Die Heilerin von San Marco

Die Heilerin von San Marco

 (12)
Erschienen am 15.08.2016
Das Herz der Kriegerin: Historischer Roman

Das Herz der Kriegerin: Historischer Roman

 (0)
Erschienen am 19.02.2018
Die Glasbläserin von Murano

Die Glasbläserin von Murano

 (5)
Erschienen am 26.07.2007
Die Madonna von Saronno

Die Madonna von Saronno

 (17)
Erschienen am 23.06.2009

Neue Rezensionen zu Marina Fiorato

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majosBookss avatar

Rezension zu "Das Herz der Kriegerin" von Marina Fiorato

Rezension zu "Das Herz der Kriegerin" von Marina Fiorato
majosBooksvor 5 Monaten

Autorin: Marina Fiorato
Verlag: blanvalet
Genre: Historischer Roman
Seitenanzahl: 571
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-7341-0418-3

Inhalt

Eine mutige Frau, die gegen alle Widerstände das Abenteuer sucht – und die Liebe findet …

Dublin 1702. Die schöne Kit Kavanagh mit den feuerroten Haaren ist frisch verheiratet und glücklich. Doch dann wird ihr Mann Richard von Soldaten verschleppt, und Kit ist entschlossen, ihn zurückzuholen – koste es, was es wolle. So zieht sie ihm nach und schließt sich, als Soldat verkleidet, dem Regiment des charismatischen Ross an. Kit spürt, dass sie mehr für ihn empfindet als nur Gehorsam und Freundschaft.

Doch sie muss nicht nur ihre wahre Identität, sondern auch die gefährliche Anziehungskraft um jeden Preis geheim halten. Als sie fast enttarnt wird und sich zu ihrer Sicherheit der gegnerischen Seite anschließen muss, begegnet sie Captain Ross erneut – diesmal in ihrer wahren Gestalt …
(Klappentext „Das Herz der Kriegerin“)

Meine Meinung

Normalerweise lese ich nicht unbedingt historische Romane, da ich sie ziemlich gezogen und fade finde. Aber „Das Herz der Kriegerin“ konnte mich nach ein/zwei Kapiteln überraschenderweise doch ganz und gar für sich gewinnen.

Kit Kavanagh lebt zusammen mit ihrem frisch angetrautem Ehemann Richard Walsh in Dublin und betreibt eine Aleschänke, als sich eines Abends Soldaten in eben dieser Schänke niederlassen und sie später zusammen mit dem zwangsrekrutiertem Richard wieder verlassen. Um ihren Ehemann wieder zurückzuholen, setzt Kit alle Hebel in Bewegung und findet sich schließlich als Mann verkleidet ebenfalls unter Soldaten wieder.

Mit allem hat sie gerechnet, als sie sich auf ihre Mission begab, nur nicht mit dem befehlshabenden Offizier der Scots Grey-Dragoner, Captain Ross. Dieser sieht nicht nur verboten gut aus, er lehrt Kit auch viel über das Leben und die Welt, in der sie leben.

Während ihrer Zeit als Soldat und ihrer Suche nach ihrem Ehemann, stehen Ross und Kit vieles gemeinsam durch und Kits Gefühlswelt wird einmal gehörig auf den Kopf gestellt.

Die Beziehung zwischen Kit und Captain Ross entwickelt sich langsam und stetig. Mir als Leser hat das unglaublich gut gefallen, da Beziehungen in den meisten Büchern ja mittlerweile viel zu überstürzt angegangen werden und dadurch immer dieses ganze Hin und Her entsteht, welches einem richtig auf die Nerven gehen kann.

Ross als Person finde ich mehr als sympathisch. Die Art und Weise wie er mit seinen Kameraden, seinen Freunden, seiner Familie..umgeht, wie er sich selbst immer wieder mit ihnen gleichsetzt, macht ihn in meinen Augen zu so einem liebenswürdigem Charakter.

Kit ist auch eine ziemlich starke Persönlichkeit. Wenn man bedenkt, dass die Geschichte um 1700 spielt, kann man vor ihr eigentlich nur respektvoll das Haupt verneigen. In dieser Zeit den Mut aufzubringen sich gegen die Gesetze zu stellen „nur“ um den eigenen Ehemann wiederzubekommen, grenzt schon an leichten Irrsinn. Von Anfang an war sie mir super sympathisch und ich konnte mich ziemlich gut in sie hineinversetzen, mit ihr mitfühlen und mitfiebern.

Um ihren Mann wiederfinden zu können, ist es ein Muss für sie sich den Soldaten anzuschließen – somit also auch sich als Mann zu verkleiden. Diese Wandlung von Frau zu Mann (und später auch wieder von Mann zu Frau) fand ich sehr interessant mitzuverfolgen. Wie die Kleidung, die Sprache und das allgemeine Verhalten sich verändern, zeigt sich schon sehr deutlich. Diese Verwandlung geschieht zwar eher langsam, aber immerhin geschieht sie – und das auch sehr wirkungsvoll.

Dass ich nicht unbedingt ein großer Fan von historischen Romanen bin, habe ich ja schon oben erwähnt. Das liegt zum Großteil auch mit daran, dass ich die Sprache beziehungsweise auch manchmal den Schreibstil einfach nicht lesen kann. Mir ist es immer viel zu anstrengend mir erst einmal Gedanken darüber machen zu müssen, was das und das Wort vielleicht bedeuten könnte. Auch finde ich, dass sich die Geschichten immer ziemlich in die Länge ziehen und ich habe dann das Gefühl, dass eigentlich gar nichts passiert.

Daher bin ich an dieses Buch auch eher skeptisch herangegangen, auch wenn mich der Klappentext allein schon sehr neugierig gemacht hat.

Der Schreibstil hier ist sehr flüssig und auch einfach zu lesen. Ich hatte das Gefühl, dass es sich zu Beginn des Buches etwas gezogen hat, aber das lag vielleicht auch nur an mir. Nach ein bis zwei Kapiteln war ich dann jedenfalls ganz in die Geschichte vertieft und habe mich auf Kits Abenteuer gefreut.

Fazit

Mal wieder ein Buch, welches mir richtig gut gefallen hat und an dem ich eigentlich kaum etwas auszusetzen habe! Das Leben von Kit Kavanagh war wirklich sehr interessant, aufregend und auch voller Überraschungen. Meiner Meinung nach ist es der Autorin sehr gut gelungen Kit's Wesen einzufangen und wider zu geben.

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Rodrik-Andersens avatar

Rezension zu "Das Herz der Kriegerin" von Marina Fiorato

Nette Geschichte, die sich zu sehr vom historischen Hintergrund entfernt
Rodrik-Andersenvor 5 Monaten

Die junge Irin Kit Kavanagh führt mit ihrem Ehemann Richard eine Ale-Schänke in Dublin. Als Richard von den Briten zwangsrekrutiert wird, folgt sie ihm in den Krieg und gibt sich als männlicher Soldat aus. Dabei lernt sie den Hauptmann Ross kennen und kämpft an der Seite der Scots Grey-Dragoner gegen Frankreich und Spanien.

Beim Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, dessen Handlung mich entfernt an „Mulan“ erinnerte: Eine Frau sieht sich – aus welchen Gründen auch immer – dazu gezwungen, ihre Weiblichkeit zu verbergen und ihren Mann zu stehen. Auf die hiermit verbundenen Probleme und Komplikationen wird glaubhaft eingegangen, weil Kit jederzeit damit rechnen muss, enttarnt und für ihr Vergehen bestraft zu werden. Überhaupt ist der Auftakt des Buches sehr gelungen, der diese Verwandlung beschreibt und die Reise schildert, die Kit antritt. Ebenfalls sind die Auseinandersetzungen mit ihrem Erz-Rivalen Taylor spannend geschrieben.

Ab der Mitte des Romans weicht aber die Autorin plötzlich von ihrer chronologischen Erzählweise ab. Es kommt zu massiven Zeitsprüngen und sich überschlagender Ereignisse, die auf mich überaus holprig wirkten. Auch die hinzukommenden Charaktere werden dann immer diffuser. Das letzte Drittel des Buches liest sich zwar dann wieder etwas besser. Trotzdem machte der Bruch deutlich, dass wir uns nun endgültig in Gefilden bewegen, die sich die Autorin selbst ausgedacht hat.

Fazit: Gerade am Anfang habe ich die Protagonisten Kit Kavanagh gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, weil in der ersten Hälfte des Romans eine stimmige Geschichte erzählt wird, die sich auf wahre Begebenheiten stützt. Leider baut der Plot dann spürbar ab, je mehr sich die Autorin von den historischen Hintergründen entfernt, die mehr als genug Stoff für ein großartiges Buch geboten hätten. Das unausweichliche Ende kam mir ebenfalls künstlich in die Länge gezogen vor. So bleibt am Ende ein Roman, der vor allem sehr viel Potenzial verschenkt hat.

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Klusis avatar

Rezension zu "Das Herz der Kriegerin" von Marina Fiorato

Das Herz der Kriegerin
Klusivor 6 Monaten

Die Basis für diesen Roman lieferte ein ungewöhnliches Frauenschicksal, denn Kit Kavanagh hat es wirklich gegeben. Leben und Taten der mutigen Irin dienten schon Daniel Defoe für seinen Roman „Mother Ross“ als Vorlage, und nun hat auch Marina Fiorato eine fiktive Geschichte um die historischen Fakten aufgebaut. Die Autorin hat ausführlich recherchiert, das merkt man, wenn man Kit Kavanaghs wahre Spuren verfolgt. Vieles, was so unwahrscheinlich klingt, ist wirklich wahr. Kit Kavanagh hat sich, auf der Suche nach ihrem Mann, wirklich bei der Armee verpflichtet und lebte und kämpfte mit den anderen Soldaten, ohne als Frau erkannt zu werden. Wie ihr das gelungen ist, wird zum Teil recht gut geschildert, wobei es doch viele Ereignisse gab, wo meine Vorstellungskraft streikte.
Ein Roman lebt durch seine Personen und eine fesselnde Handlung. Der erste Aspekt wurde sehr gut umgesetzt, denn die Charaktere sind alle fein ausgearbeitet und lebendig dargestellt. Die Handlung entwickelte sich anfangs etwas schwerfällig, so war zumindest mein Eindruck, mit dem ich jedoch nicht allein stehe, wie sich zeigte. Gleich nach mir hat mein Mann den Roman gelesen, und auch er hat es so empfunden und mich im ersten Drittel des Buches häufig gefragt, ob es sich denn lohnen würde, weiter zu lesen. Dies wiederum konnte ich bejahen, denn auch wenn sich die Spannung anfangs nur sehr langsam aufbaut und die Handlung einige Längen aufweist, die den Lesefluss für mein Empfinden häufig bremsten, so ändert sich das spätestens ab der Mitte des Buches. Dann geht es wirklich Schlag auf Schlag, und man verfolgt atemlos, was Kit so alles widerfährt. Die Handlung nimmt zwischendurch eine starke Wendung bzw. die Kulisse ändert sich und führt Kit quasi vom Schlachtfeld in den Ballsaal. Über die Gründe und Zusammenhänge werde ich mich hier nicht äußern, denn sonst würde ich zu viel verraten.
Trotz meiner Kritikpunkte hat mir der Roman letztendlich im Gesamten gut gefallen, auch weil die sprachliche Ausführung meiner Meinung nach sehr schön ist. 

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ChattysBuecherblogs avatar

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