Marina Fiorato Das Geheimnis des Frühlings

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Frühlings“ von Marina Fiorato

Eine bezaubernde Frau, ein gefährliches Geheimnis, ein gestohlenes GemäldeFlorenz um 1481. In einer Zeit, in der die Kunst der Renaissance ihren Höhepunkt erreicht, verdingt sich die bezaubernde Luciana Vetra als Straßenmädchen. Der Ruf ihrer ungewöhnlichen Schönheit kommt auch Botticelli zu Ohren, und er lässt sie für sein Bild „Primavera” Modell stehen. Als der Maler sie nicht entlohnen will, entwendet Luciana kurzerhand eine Miniatur des Bildes, nur um daraufhin entsetzt festzustellen, dass jemand dafür über Leichen geht. Doch was hat es mit diesem Gemälde auf sich?

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  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Queenelyza

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  • Rezension zu ,,Das Geheimnis des Frühlings'' von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    Vanillecreme

    Vanillecreme

    29. June 2013 um 19:48

    Spannender und kurzweiliger Roman über Intrigen, Verschwörungen und Politik im 15. Jahrhundert in Italien. Auch wenn sich die Autorin in ihrem Roman hinsichtlich der Ereignisse künstlerischer Freiheit bediente, so klang das Beschriebene absolut nachvollziehbar und vorstellbar. Alles in allem ein schöner Roman, den ich allen weiterempfehlen kann, die gerne Bücher über Verschwörungen, Geheimnisse und Rätsel gepaart mit einer Prise Liebe und Herzschmerz lesen. :)

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2012 um 10:33

    Fiorato ist eine tolle Entdeckung. Ein Bild, ein Geheimnis und eine starke Frau und Sex.
    Tolle Mischung!!

  • Rezension zu "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    larissawolf

    larissawolf

    30. December 2011 um 14:18

    Buchgestaltung: Das Buch ist sehr schön aufgemacht mit warmen Farben. Was mich allerdings etwas irritert hat, war das Bild auf dem Cover. Ich finde das eigentliche Bild um das es in dem Roman geht, "Primavera" von Botticelli, wäre passender als Cover gewesen. Aber damit man trotzdem live bei der Spurensuche dabei sein kann, gibt es auf der Coverinnenseite das genannte Bild. Es ist sehr wichtig, dass das Bild im Buch abgedruckt wurde, denn gerade dadurch, dass man die Erkenntnisse, die die beiden Protagonisten darüber gewinnen, selbst am Bild nachempfinden und verstehen kann. Handlung: Was für eine Handlung! Das Buch liest sich wie ein Krimi / Thriller, ist spannungsgeladen und lässt den Leser bis zum bitteren Ende auf ein Happy End hoffen. Normalerweise sind die meisten historischen Romane eher etwas distanziert geschrieben, aber hier konnte man sich ab der ersten Seite in die Handlung hineinversetzen und zusammen mit Bruder Guido und Luciana quer durch das Italien der Renaissance fliehen. Die Autorin hat es gekonnt geschafft, Spannung und Ruhepausen perfekt einzusetzen. Der Leser freut sich, dass das Buch so dick ist, denn man wird von der Handlung gefangen genommen und auch danach nicht mehr so schnell losgelassen. Besonders toll finde ich die Personenkonstellation. Luciana, eine Hure, die mit ihrer einzigartigen Schönheit besticht. Deswegen wird sie vom Maler Sandro Botticelli für die gestalt der Flora in seinem aktuellen Gemälde "La Primavera" ausgewählt. Nachdem es aber zu einem kleinen Streit wegen der bezahlung kommt, klaut Luciana kurzerhand den Entwurf des Gemäldes, der auf einem kleinen cartone festgehalten wurde. Doch schon bald bemerkt sie, dass es Leute gibt, die über Leichen gehen um dieses Bild zurückzuholen. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an den jungen Mönchsanwärter Guido della Torre, der Neffe des Herrschers von Pisa. Als nicht nur ihre Mitbewohnerin umgebracht wird, sondern auch ein Ordensbruder Guidos, fliehen die beiden aus Florenz und machen sich auf die Suche nach dem im Bild verschlüsselten Geheimnis. Ihre Reise führt sie durch ganz Italien, in prächtige Städte und dunkle Gassen. Werden sie noch rechtzeitig das Geheimnis knacken können oder werden ihre Verfolger sie finden, bevor sie dazu gekommen sind? Charaktere: Luciana Vetra ist mir im Laufe der geschichte sehr ans Herz gewachsen. Ich habe noch nie einen derartigen historischen Roman gelesen, der so witzig aber auch anrührend und spannend war. Luciana ist eine einzigartige Persönlichkeit, die sich selbst treu ist und sich nicht von den Umständen beeinflussen lässt. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt oftmals direkt was sie über etwas denkt. Bruder Guido, ein pisanischer Edelmann, der sich ganz der Liebe Gottes verschrieben hat, ist ebenso toll gelungen wie seine Begleitung Luciana. Seine religiöse Hingabe erscheint dem Leser glaubwürdig und verständlich, diese entwickelt sich aber mit der Geschichte weiter und wird realitätsnaher, denn er muss feststellen, dass seine Kirche nicht die Reinheit in Person ist. Im Gegensatz zu Luciana ist er sehr gebildet und auch an seinem Charakter merkt man immer wieder den Edelmann hervorblitzen. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares und traumhaftes Paar, dass die Geschichte einzigartig macht. Die Liebe die sich zwischen ihnen entwickelt vollzieht eine sehr realistische Entwicklung, das war wirklich sehr schön ausgearbeitet von der Autorin. Sie nähern sich langsam und vorsichtig an, aber dann passiert etwas, das sie wieder auseinander treibt... Sprache: Die jeweilige gesprochene Sprache ist sehr an die einzelnen Charaktere angepasst. Luciana benutzt oft die Sprache der Straße, wohingegen Bruder Guido sich sehr gewählt und gebildet ausdrückt (sehr zum Leidwesen Lucianas). Die Sprache verleiht somit den Charakteren noch mehr Leben und Eigenständigkeit. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Luciana geschriebn, was ich als sehr erfrischend und witzig empfand, da sie einfach ihren eigenen Charme hat. Ich bin nicht der Meinung, dass Lucianas Ausdrucksweise teilweise zu übertrieben straßenhaft war, denn sie hat sich auch sprachlich weiterentwickelt und dadurch wirkt sie auf mich nur noch liebenswerter. Mein Fazit: Das mit Abstand beste historische buch, das mir je untergekommen ist! Es gehört ab jetzt auch zu meinen Lieblingsbüchern, da es einfach witzig, spannend, tragisch, romantisch und noch vieles mehr war. Unbedingt lesen!!!

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    05. December 2011 um 19:24

    Dieses Buch ist ein ganz außergewöhnlich gutes Buch. Es ist nicht unbedingt vollkommen neu oder innovativ, aber die Gesamtkomposition ist magisch und spannend und weiß den Leser zu fesseln. Es handelt sich bei diesem Roman um eine Art historischen Thriller, der alles beinhaltet, was der Leser sich nur wünschen kann. Eine poetische und bildhafte Sprache. Unheimlich sympathische und gut ausgearbeitete Charaktere, mit authentischen Eigenheiten, das wechselnde Setting weiß zu überzeugen und auch von Romantik bis Aktion sind alle Attribute vorhanden. Zu Beginn lernt der Leser Luciana kennen, eine Straßenhure in Florenz, jung, gewitzt und schön. Sie ist von Anfang an ein absolut liebenswerter Charakter, mit dem man mitfiebern kann, der einen mit seinem etwas schrägen Humor unterhalten und der auch schwierige Situationen meistern kann, ohne dabei zu einem Übercharakter, einer sogenannten Mary Sue zu mutieren. Gerade ihre kleine Macke immer allem was sie erlebt drei Fakten oder Tatsachen zuordnen zu müssen, lässt sie sehr real erscheinen und macht sie zu einer authentischen Figur. Der Leser kann ohne Probleme ihre Emotionen und Ängste nachvollziehen. Gerade ihre Zeit in Venedig macht sie sehr lebendig. Man fühlt und leidet mit ihr. Selbst ihre anfängliche Sturheit führt nicht zu Antipathie. Auch Bruder Guido hat das gewisse Etwas, was ihn von anderen Charakteren in historischen Romanen abhebt. Er ist wirklich sehr stark in seinen Überzeugungen und bricht nicht schon zu Beginn des Romans und auch auf gar keinen Fall mit Leichtigkeit mit seinem Glauben. Die Interaktion zwischen den Beiden ist ein Wechselbad an Gefühlen. Von einer spannungsgeladenen Atmosphäre, bis hin zu Witz und Humor ist auch hier alles dabei. Das macht die Lektüre sehr leicht und lässt nie Langeweile aufkommen. Dafür rückt die beginnende Romanze zwischen den Beiden niemals all zu sehr in der Vordergrund. Ich hatte beide Figuren sehr schnell ins Herz geschlossen. Im Verlauf des Buches wird der Leser noch viele weitere Figuren (vor allem Nebenfiguren) kennen lernen. Aber auch hier macht die Autorin alles richtig. Keine der Nebenfiguren wirkt blass. Jeder Charakter bekommt mit wenigen Worten sein eigenes Gesicht, wird durch Gestus und Verhalten charakterisiert. So erschafft Marina Fiorato ein sehr lebendiges Bild Italiens und erschafft ein glaubwürdiges Umfeld für ihre beide Protagonisten. Auch das Setting konnte mich voll und ganz überzeugen. Gerade durch das Krimiartige des Romans ist es möglich, die beiden Figuren einmal quer durch Italien zu schicken. So lernt der Leser nach und nach Florenz, Pisa Neapel, Rom und Genua (und auch andere Orte) kennen. Jede Stadt hat ihr eigenes Gesicht und wird mit einer Liebe zum Detail beschrieben, die oft ihresgleichen sucht. Außerdem macht die Autorin nicht den Fehler die Zeit damals zu idealisieren. Sie versucht diese Antithese zwischen Abscheu, Sünde und Verfall genauso zu beschreiben, wie die Schönheit und den Reichtum der Orte. Dieser Balanceakt zwischen Licht und Dunkelheit gelingt ihr ausnehmend gut. Durch die Aufteilung des Romans in verschiedene Bücher, die immer mit einem Datum versehen sind, ist es sehr leicht sich auch innerhalb der Romanstruktur ohne Probleme und mit Vergnügen zurecht zu finden. Die eigentliche Handlung und das Rätsel um die Primavera wirkt auf den Leser interessant und schlüssig. Die Autorin scheint sehr gut recherchiert zu haben, was sie auch im Nachwort des Romans zugibt. Alle Fäden, offenen Geheimnisse und Fragen werden am Ende des Werkes zusammengeführt und ergeben ein authentisches Gesamtbild. Doch die Autorin beschränkt sich nicht nur auf die offensichtlichen Fäden, sondern webt auch ihre Nebenfiguren und augenscheinlich zunächst unwichtige Begebenheiten mit in ihre Komposition mit ein. Am Ende schafft es die Autorin den Leser mit Kleinigkeiten zu überraschen. Der Epilog rundet das Gesamtgeschehen ab und gibt ihm ein klares Ende. Ein Ende, das zwar nicht unerwartet ist, aber das den Leser absolut zufrieden zurück lässt. Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls hervor zu heben. Er wirkt detailreich und poetisch, ohne zu übertreiben. Er ist immer den einzelnen Situationen angemessen und überzeugt abwechselnd durch eine wissenschaftlich oder philosophische Sprache und dann wieder durch eine Art derbe Gossensprache. Diese Tatsache lässt den Roman weder unausgegoren noch unschlüssig wirken, bewirkt sie doch eher, dass die Figuren noch ein bisschen lebendiger werden, als sie es eh schon sind. Im Großen und Ganzen muss man zugeben, dass die Autorin nicht unbedingt etwas Neues erschafft, aber die Fähigkeit hat aus einer alten Idee etwas sehr Authentisches und Lebendiges zu erschaffen. Wer die Befürchtung hat, dass Marina Fiorato eine Art „Illuminati“ des frühen Italiens geschrieben hat, wird überrascht sein, auf welch vielfältige Weise, sie dieses gängige Thema umzusetzen weiß. Das Cover besticht durch eine schlichte Schönheit. Das Buch erhält von mir eine uneingeschränkte Empfehlung.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2011 um 14:35

    Meine Rezension Luciana arbeitet als Dirne in ihrer Heimatstadt Florenz und verdingt sich so ihren Lebensunterhalt. Mit ihren Aussehen hat sie den ein oder anderen Stammkunden. So kommt sie auch als Model für ein Gemälde in Frage. Das sie nicht bezahlt wird, lässt sie eine große Dummheit begehen, die sie sehr schnell bereut. Jermand ist hinter der Miniatur her, um der sich ein riesengroßer Komplott verbirgt, und geht auch über Leichen. Sie flüchtet in ein Kloster, um Schutz bei Bruder Guido zu suchen, dort auch dort ist sie nicht sicher. Beide versuchen nun der Primavera, dem Gemälde, auf die Spur zu kommen und entdecken in letzter Minute den Plan, der dortrin verborgen liegt. Beide zusammen machen sich auf eine beschwerliche Reise und werden mit einigen Überraschungen fertig werden müssen. Das Cover und der Titel des Buches, scheinen keinen Sinn zu ergeben. Doch nachdem man das Buch gelesen hat, hätte man es nicht passender treffen können. Es passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Wenn man so einen 600seitigen historischen Roman in den Händen hält, bekommt man leicht die Panik, ob nicht zu viel Informationen, die den Roman lang und zäh werden lassen, auf einen zukommt. Aber überraschenderweise hat die Autorin es hier geschafft, ihre Informationen in kurzen Sätzen zu stecken und in den Dialogen zu verarbeiten. Das macht das Buch umso interessanter für den Leser. Das einzige was mich am Anfang dennoch gestört hat, sind die modernen Kampfausdrücke Lucianas, die so gar nicht in die Zeit passen wollen. Doch gleichzeitig stellt man sich die Frage, wieso denn nicht? Wieso sollte die Mittelschicht und die Ärmeren nicht auch schon mit Worten um sich geschmissen haben. Ich fand es dadurch eigentlich sehr angenehm zu lesen, da ich mich nicht an einer schwereren Sprachwahl orientieren musste. Luciana mag es so zu sein und läßt auch jeden daran teilhaben. das führt hier zu interessanten Schlagabtausch, der wirklich das ein oder andere Schmunzeln erzeugt. Es macht Spaß diese zu verfolgen und zu sehen, wer den wohl gewinnt. Beide Figuren, Luciana wie auch Bruder Guido, sind interessant und man muss sie einfach mögen. Beide sind eigen und haben ihren eigenen Charme. Sie stechen hervor und lassen keine Zweifel daran, um wen es sich in dem Buch dreht. Noch immer treibt sie in meinen Gedanken. Die Autorin schreibt aus der Sicht Lucianas, was wirklich ausreicht, um die ganze Geschichte zu verstehen und zu verfolgen. Ich selbst empfinde es als äusserst angenehm. Auch der wirklich einfache und flüssige Schreibstil gefällt mir sehr. Es macht Spass zu lesen. Fazit: Ein wirklich lohnenswertes Abenteuer, das man wirklich gelesen haben sollte. Witzig und dennoch sehr sehr spannend! Ich danke dem Limes-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares!

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    silicia

    silicia

    30. October 2011 um 21:03

    Zum Inhalt: Florenz im Jahre 1481. Die 16-jährige Luciana Vetra verdient ihren Lebensunterhalt als Straßenhure, bis zu dem Tage, an dem sie für ein Gemälde Botticellis Modell stehen soll. Doch der Maler entlohnt sie nicht für ihre Arbeit und so stiehlt sie kurzerhand eine detailgetreue, handliche Kopie des Gemäldes, das den Namen „La Primavera“ trägt. Diese Tat schlägt hohe Wellen: Kurz darauf werden zwei ihr nahe stehenden Menschen auf grausame Weise getötet, denn es steckt ein brisantes Geheimnis hinter diesem Gemälde. Als sie daher Hilfe bei dem jungen frommen Mönch eines nahe gelegenen Klosters sucht, der sie kurz zuvor noch auf den rechten Weg führen wollte, wird ihr bewusst, dass der Mörder ihr immer noch auf den Fersen ist und selbst vor den heiligen Gemäuern eines Klosters nicht halt macht. Zusammen mit dem Mönch, der den Namen Guido trägt, beginnt für sie eine aufregende und abenteuerreiche Flucht durch Italien vor den unbekannte Mächten, auf der sie das Geheimnis hinter diesem Gemälde erforschen wollen. Meine Meinung: Wie immer finde ich es sehr spannend und interessant, Bücher zu lesen, die auf geschichtlichen Fakten beruhen, aber dennoch nicht so trocken in ihrem Aufbau sind. Durch die Ich-Perspektive begleitet man die Protagonistin durch das Abenteuer ihres Lebens und genau das macht das Buch so locker. Luciana redet den Leser immer wieder direkt an und bewirkt so, dass man sich mit einbezogen fühlt. Ihre teils vulgäre Ausdrucksform und ihr sympathischer Sarkasmus und Ironie haben mich des öfteren zum Lachen gebracht und gibt dem Ganze eine gewissen Frische und Lockerheit. Die Autorin hat eine ganz eigene, tolle Art, die Umgebung und Charaktere einprägsam und anschaulich darzustellen. Fazit: Eine rasante Jagd durch Italiens Städte mit einem wirklich tollen und spannenden Geheimnis. Für alle, die Interesse an historischen Romanen, gepaart mit Thriller und politischen Verschwörungen haben ein wirklich empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des Frühlings" von Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings
    BeautyBooks

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    14. January 2011 um 23:00

    Die bezaubernde Luciana Vetra verdingt sich als Straßenmädchen und gelegentliches Künstlermodell.. So posiert sie auch für Botticelli und dessen Bild »Primavera«.. Als der Maler sie dafür jedoch nicht entlohnen will, entwendet sie eine Miniatur des »Frühlings«, nur um kurz darauf entsetzt festzustellen, dass jemand offenbar über Leichen geht, um an dieses Gemälde zu gelangen.. Doch was hat es mit diesem Bild auf sich? – Verzweifelt sucht Luciana den einzigen Mann auf, der gegen ihre Reize immun zu sein scheint: den Novizen Guido.. Gemeinsam mit dem klugen jungen Mönch flieht sie durch Italien und kommt dem brisanten Geheimnis des Bildes auf die Spur.. Mein erster Historischer Roman ;) Hm bin mir jedoch total unschlüssig wegen meiner Meinung zu diesem Buch .. ^^ Irgendwie fand ich es toll, aaber irgendwie wurde mir alles mit dir Zeit zu lang & für mich eindeutig zu viel Kunstgeschichte ^^ Obwohl das Thema Kustgeschichte ja gar nicht so uninteressant wäre .. Ich konnte mich halt nie richtig dazu aufraffen dieses Buch weiterzulesen.. Vielleicht bin ich auch einfach kein Fan von Historischen Romanen..? ich bin mir aber ziemlich sicher, dass euch dieses Buch total gefallen wird, wenn ihr Fans von Historischen Thrillern seit =D ..

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