Marina Gessner The Distance from me to you

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Inhaltsangabe zu „The Distance from me to you“ von Marina Gessner

Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen.

Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht ...

Gessner ermutigt sowohl junge als auch ältere Leser dazu, mehr im Hier zu sein und sich nicht von Angst leiten zu lassen. Be wild, be free!

— Nightingale78

Das Buch hat mich inspiriert, motiviert und Lust auf Natur, frische Luft und Freiheit gemacht. Bin begeistert!

— killerprincess

Spannender coming of age-Roman über ein junges Mädchen, das - buchstäblich - seinen Weg findet.

— IlleBille

unvergesslich - unvergleichlich - WOW!

— romi89

Ein schönes Jugendbuch , leider wird nicht so viel über den appalachian Trailer und die Wanderung gesprochen.

— buechermauschen

Wenig spannende Geschichte über ein junges Mädchen auf dem Trail.

— Wiesmt

Eine gute Idee, die aufgrund einer toxischen Beziehung und flachen Charakteren nicht überzeugen kann.

— Isabella_

Tolle Geschichte, tolle Atmosphäre, tolle Charaktere. Eines meiner Lieblingsbücher!

— levanaXblood

Hat mir zu Beginn gut gefallen, aber wurde leider irgendwann etwas langweilig durch viele Längen und wenig Spannung

— Leseeule96

Süße, ungeschliffene Lovestory mit Freiluftwohlfühlfaktor. Leider übertrieben spannungsgeladen in der zweiten Hälfte.

— lex-books

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Zwischendurch wusste ich gar nicht mehr, wem ich trauen sollte. Schöne Geschichte, tolles Hotel

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  • Eine einzigartige Wanderung auf dem Appalachian Trail...

    The Distance from me to you

    STEFANIE608

    28. September 2017 um 10:02

    ...die Kendra eigentlich mit ihrer besten Freundin bestreiten wollte. Leider wird sie von ihr hängen gelassen, da diese wegen ihres Freundes nicht mitkommen möchte. Auch wenn die Enttäuschung groß ist, hält sie das nicht davon ab , diese Wanderung durchzuziehen und zwar ALLEINE. Kendra hat alles bis ins letzte durchgeplant, sich monatelang darauf vorbereitet und ist fest entschlossen allen Widrigkeiten zum Trotz es zu schaffen. Sie beginnt mit dem schwierigsten Teil der Wanderung und kommt dort schon schnell an ihre Grenzen, dass sie schon fast aufgeben möchte. Dies tut sie natürlich nicht. Auf ihrem langen Weg begegnet sie eines Tages Sam der auch auf dem Trail unterwegs ist, jedoch nicht weil er das geplant hatte. Die beiden bestreiten das größte Abenteuer ihres Lebens, begleitet von Gefahren die sie sich nie vorgestellt hatten, Erfahrungen die man im normalen Leben nie machen würde, und auch etwas anderes finden sie...die Liebe. Ich bin sehr beeindruckt von Kendra, wie entschlossen , selbstbewusst und stark sie ist. Sie lässt sich nicht unterkriegen und weiß genau was sie will. Zu Beginn der Geschichte hatte ich etwas Probleme mit ihrem Verhalten. Sie kam mir sehr verbissen, Ich-bezogen und unnahbar vor, dass ich nicht ganz warm mit ihr wurde. Das änderte sich aber im Laufe der Geschichte und ganz besonders als Sam dazu kam wurde sie weicher, liebevoller und da hab ich sie dann auch in mein Herz geschlossen. Sam mochte ich sofort, er war mir direkt sympathisch. Er hat keine so schöne Kindheit wie Kendra erlebt und ist nicht so behütet aufgewachsen. Das hat mich sehr berührt und ich konnte verstehen warum er sich auf den Weg gemacht hat. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war spannend, emotional, aufregend und hat mich mitfiebern lassen. Ich konnte mir auch die Umgebung sehr gut vorstellen, da die Autorin alles sehr gut beschrieben hat ohne Ausschweifend zu werden und sich in Details zu verlieren. Der Schreibstil war flüssig und ich hatte keine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Besonders schön finde ich es, wenn aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Das war auch hier der Fall und man konnte sich noch besser in die Charakteren einfühlen. Das einzige was mich dann doch mit vielen Tränen zurückgelassen hat, war das Ende. Damit konnte mich mich nicht so ganz anfreunden obwohl es zur Geschichte und zu Kendra passt. Ich würde mir und könnte mir eine Fortsetzung der Geschichte gut vorstellen und wünschen. Die beiden hätten es verdient, ganz besonders Sam. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und das war der Grund warum ich mir den Klappentext angesehen habe. Der hat mich dann überzeugt, die Geschichte lesen zu wollen. Danke deshalb an NetGalley und den bloomoon Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemlares.

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  • Ein schönes Jugendbuch mit interessantem Thema

    The Distance from me to you

    KleineLeseecke

    02. September 2017 um 17:23

    Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen. Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht ... (Quelle: Verlag)"The Distance from me to you" von Marina Gessner hatte mich sofort angesprochen. Obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre lese ich nach wie vor sehr gerne Jugendbücher und dieses klang sehr vielversprechend. Ich bin sehr froh, dass ich diesen schönen Roman lesen durfte, denn er hat mir zwei regennasse, ungemütliche Tage versüßt.Vor der Lektüre hatte ich noch nie vom Appalachian Trail gehört, aber ich finde es absolut faszinierend, dass man sage und schreibe 3500km zu Fuß zurücklegt, was ja echt der Wahnsinn ist. Wir Leser/innen werden durch Kendra auf dieses Abenteuer mitgenommen und erleben die Wanderung also indirekt mit, allerdings wurde die Geschichte nie langweilig. Ganz im Gegenteil, ich konnte mir die einzelnen Etappen auch sehr gut bildlich vorstellen und bin sehr gut unterhalten worden.Wie es für Jugendbücher inzwischen üblich ist darf natürlich auch in "The Distance from me to you" keine Liebesgeschichte fehlen. Ich fand sie in diesem Roman aber schlüssig und glaubhaft erzählt und es hat mir großen Spaß gemacht die Annäherung zwischen Kendra und Sam mitzuverfolgen.Zum Schluss kommt es dann zum actionreichen, großen Showdown, auf den ich an dieser Stelle nicht näher eingehen möchte, um nicht zu spoilern. Jedenfalls ist der ganze Roman spannend zu lesen und das Ende wirklich ein Highlight.Alles in allem ist "The Distance from me to you" ein schöner, unterhaltsamer Jugendroman mit einem etwas anderem Thema. Ich bin gut unterhalten worden und empfehle das Buch deshalb auch gerne weiter.

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  • ...Appalachian Trial...

    The Distance from me to you

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:12

    Kendra wandert alleine den 3500 Kilometer langen Appalachian Trial. Eines Tages trifft sie auf den feschen Sam. Schnell verlieben sich die Beiden ineinander. Doch die frische Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Lesefutter für Mädels ab 15 Jahren.

  • Eine Geschichte über Selbstfindung, Zielstrebigkeit und das Loslassen

    The Distance from me to you

    Nightingale78

    07. August 2017 um 10:59

    Meine Meinung Vor ein paar Jahren machte die Amerikanerin Cheryl Strayed von sich reden, als sie die Erfahrungen ihrer lebensverändernden Wanderung durch den Pacific Crest Trail, im Buch „Der große Trip“ (Goldmann Verlag) verarbeitete. Nicht weniger erfolgreich porträtierte Reese Witherspoon die damals junge Cheryl in der Buchverfilmung. Aber was hat das mit dieser Besprechung zum fiktiven Jugendbuch THE DISTANCE FROM ME TO YOU von Marina Gessner zutun? Menschen, die kurz- oder auch längerfristig zu Aussteigern werden, bewundere ich für ihre Willensstärke und ihren Mut. Als ich den Klappentext zum Buch las, wurde ich also zwangsläufig neugierig. Im Mittelpunkt dieser Gegenwartsgeschichte steht die knapp 18-jährige Kendra. So beginnt auch sie aus der dritten Person ihren Alltag zu schildern. Angefixt von ihrem Vater, weil dieser während seiner Jugend den Pacific Northwest Trail gewandert ist, steht für sie schon lange fest, dass sie den Appalachian Trail entlang wandern möchte. Es ist eine Strecke von sagenhaften 3.500 Kilometern. Auch als ihre beste Freundin Courtney für ihren Freund kurz vor Reisebeginn abspringt, lässt sich Kendra nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Sie belügt ihre Familie, lässt diese im Glauben, dass sie nach wie vor mit Courtney loszieht. Auf der einen Seite, fand ich diesen Entschluss bewundernswert. Auf der anderen Seite aber auch absolut wahnsinnig und ziemlich blauäugig. In diesem Alter so eine Monsterwanderung alleine durchzuziehen, (fast) ohne Kontakt zur Familie? Wäre bei mir undenkbar gewesen. Es ist schließlich schon etwas anderes, auf eine Uni zu gehen/Ausbildung in einer anderen Stadt zu machen, als wie ALLEIN in die große Wildnis zu ziehen. Kendras Eltern sind viel zu sehr mit sich beschäftigt, um das in Frage zu stellen. Meine anfängliche Skepsis dem Mädchen gegenüber, löste sich bald auf. Trotz einiger Rückschläge auf ihrem Weg, rappelte sie sich auf und biss sich durch. Mir gefiel Kendras Esprit und das sie sich nicht beirren lässt. Zumindest nicht, bis Sam kommt… Einen Perspektivenwechsel, ebenfalls aus der dritten Person, gibt es schon kurz nachdem Kendra allein ihren Startpunkt des Appalachian Trail in Maine betritt. Man trifft auf Sam, der diesen Trail gerade erst hinter sich gebracht hat. Im Gegensatz zu Kendra war seine Wanderung jedoch nicht akribisch geplant, sondern eher ziellos. In der Hoffnung bei seinem älteren Bruder Unterschlupf zu finden, nachdem er vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist, stapfte Sam einfach drauf los. Er ist ein junger Mann, der schon seit Jahren auf sich allein gestellt ist. Nachdem er bei seinem Bruder nicht auf Hilfe hoffen kann, tritt er verzweifelt und ziellos den Rückweg an. Auf diesem Weg begegnet er während einiger Stopps immer wieder Kendra. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine romantische Beziehung. Sie verleben traumhafte Wochen und laufen den langen Weg Richtung Virginia gemeinsam. Doch während für Kendra das Ziel näher rückt, ist für Sam die Zukunft ungewiss. Dieses Wissen lässt ihn leichtsinnig werden. So begibt er sich und seine Freundin in höchste Gefahr. Die Geschichte ist überwiegend Handlungsgetrieben. Vor allem im ersten Drittel. Obgleich die Message in der Selbstfindung liegt, gibt es bei Kendra keine übermäßige charakteristische Entwicklung. Sie hat ohnehin schon eine sehr starke Persönlichkeit. Der Fokus ist auf die Erlebnisse gerichtet und was man aus Begegnungen, sowie der bloßen Natur für sich mitnimmt. Kendras Schilderungen ihrer Umgebung sind keinesfalls langweilig, eher interessant. Nichtsdestotrotz kommt mit Sam ein willkommend anderer Rythmus.  Die Befürchtung, dass es „zu“ romantisch werden könnte, stellte sich nicht ein. In den letzten Kapiteln wird es zerreißend spannend und man grübelt, ob sie es lebend aus der Wildnis schaffen. Überrumpelt und positiv überrascht hat mich auch das Ende. Wird die zielstrebige durchgeplante Kendra mit dem orientierungslosen Sam einen Weg für die Liebe finden?   Fazit THE DISTANCE FROM ME TO YOU ist eine Geschichte über Selbstfindung, Zielstrebigkeit und das Loslassen. Die Autorin erinnert daran, wie wichtig es ist, mit Leidenschaft unseren eigenen Weg zu gehen. Man bekommt unweigerlich große Lust, sich mit dem Outdoor-Thema intensiver zu beschäftigen. Marina Gessner beschreibt Kendras abenteuerlichen, gefährlichen Weg eindrucksvoll. Die kleine Romanze kommt ohne jeglichen Kitsch aus. Gessner ermutigt sowohl junge als auch ältere Leser dazu, mehr im Hier zu sein und sich nicht von ständiger Angst leiten zu lassen. Be wild, be free!

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  • Spannend und ungewöhnlich

    The Distance from me to you

    Gelis

    28. July 2017 um 14:10

    Bewertet mit 4,5 SternenDie 17jährige Kendra will nach ihrem Schulabschluss bevor ihr Studium beginnt den 'Appalachian Trail' wandern. Eigentlich zusammen mit ihrer besten Freundin, die jedoch kurzfristig abspringt. Da es auch so schon schwer genug war, Kendras Eltern von dieser Wanderung zu überzeugen, verheimlichen die beiden Mädchen, dass Courtney nicht mitwandert und Kendra macht sich alleine auf den Weg. Dreitausendfünfhundert Kilometer! Von Maine bis Georgia. Fünf bis sechs Monate. Und das ganz alleine als Mädchen. Ganz schön wagemutig!Aber es passt zu Kendra, die einen starken Willen hat, sich von Rückschlägen nicht von ihrem Weg abbringen lässt und die vor allem gut vorbereitet und mit Plan an die Sache rangeht.Unterwegs lernt sie den gleichaltrigen Sam kennen. Er wandert nicht zum Spaß, sondern weil er vor seinem gewalttätigen Vater weggelaufen ist. Dementsprechend ist seine Ausrüstung bescheiden und er muss zwischendurch jobben, um sich etwas zu essen kaufen zu können. Ganz anders als Kendra, die die Kreditkarte ihrer Eltern im Gepäck hat und sich ihre teure Wanderausrüstung mit Bedacht ausgewählt hat.Aber es geht in diesem Buch nicht um eine Liebesgeschichte, auch wenn sich die beiden verlieben. Das Ende ist ungewöhnlich und zeigt auch, es geht um Kendras Weg, um ihr Zu-sich-selbst-finden, um ihr Herausfinden, wer sie ist, welches ihre Stärken und Schwächen sind und wie sie diese für ihren Lebensweg einsetzen kann.Das einzig für mich "unstimmige" war, dass ihre Eltern die Wanderung überhaupt erlaubt haben und dass diese so spät dahinter gekommen sind, dass Kendra alleine unterwegs ist. Das passt nicht so ganz zu ihrem wohlbehüteten Aufwachsen. Da dies aber notwendig war, um Kendras Geschichte so erzählen zu können, kann ich darüber hinwegsehen.Ich fand die Geschichte total spannend und konnte das Buch nicht beseite legen, bis ich wusste wie es ausgeht. Kendra ist eine ungewöhnliche Person und im Verlauf des Weges zeigt sich erst wie mutig und stark sie ist. Ihre Geschichte wird mich sicher noch eine Weile beschäftigen.

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  • Leider nicht so gut, wie erhofft.

    The Distance from me to you

    Leseeule96

    05. July 2017 um 22:57

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür!Kendra ist 17 Jahre alt und hat gerade ihren Highschool Abschluss gemacht. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Courtney will sie nun eine Auszeit nehmen, bevor sie ans College gehen werden. In dieser Zeit wollen sie gemeinsam den Appalachian Trail entlangwandern, eine riesen große Wanderroute (vergleichbar mit dem Jakobsweg bei uns in Europa), die sich 3.000 Km durch die USA erstreckt. Aber dann macht ihre Freundin doch noch einen Rückzieher und schließlich macht sich Kendra allein auf den Weg, denn dieses Abenteuer möchte sie auf keinen Fall sausen lassen. Unterwegs lernt sie nicht nur sich selber kennen, sondern auch Sam.Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, sodass ich es schwer hatte, eine Beziehung zu Kendra und Sam auf zu bauen. Bücher aus der Ich-Perspektive gefallen mir da irgendwie immer besser. Leider bin ich mit den beiden Protagonisten auch nicht wirklich warm geworden. Ich konnte sie einfach nicht leiden. Es ist nicht so, als hätten sie irgendwas schlimmes getan, aber sie sind mir einfach die ganze Zeit über unsympathisch gewesen und leider auch bis zum Schluss geblieben.Die erste Hälfte des Buches hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber irgendwann wurde es etwas langweilig, weil das Geschehen nur so dahin geplätschert ist, ohne dass es mal endlich spannend wurde. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass mal was aufregendes passiert, aber da musste ich vergeblich warten. Zum Schluss gab es noch ein kleines bisschen Spannung, aber wirklich packen konnte es mich nach wie vor nicht. Das Ende fand ich dann sogar nochmal richtig blöd. Aber dazu sage ich nicht mehr, lest selber.Fazit: Für mich leider eher eine Enttäuschung. Der Anfang hat mir ganz gut gefallen, aber es wurde mit der Zeit einfach langweilig, da nichts spannendes passiert ist und das Geschehen nur so dahin geplätschert ist. Die Protagonisten mochte ich nicht und habe dementsprechend auch nicht mit ihnen mitfiebern können. Ich hatte mir einfach mehr erhofft. Schade.

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  • Eine "natürliche" Jugendbuch Liebesgeschichte

    The Distance from me to you

    psychomaeh

    05. July 2017 um 17:53

    I N H A L TEndlich ist Kendra mit der Highschool fertig und will mit ihrer besten Freundin den Appalachian Trail bezwingen aber diese macht einen Rückzieher. Kendra beschließt, ihn trotzdem zu gehen, ohne das ihre Eltern was davon wissen. Was sollte schon auf dieser 3500 km langen Strecke schon passieren? Sie ist ja nicht die Einzige, die den Trail entlangwandert.Unterwegs trifft sie auf den geheimnisvollen Sam der kaum etwas von sich preisgibt, ihr aber ein guter Weggefährte ist. Zusammen  helfen sie sich gegenseitig und erkunden die schönen wie auch gefährliche Gegenden des Trails...M E I N E     M E I N U N GDas Cover war das erste, was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Es sieht einfach so wunderbar schlicht aus und vermittelt schon gleich einen groben Eindruck, um was es in dem Buch gehen könnte. Gleich den Klappentext reingezogen und schon war ich sicher, ich musste dieses Buch lesen! Endlich mal ein Jugendbuch, welches eines meiner Hobbies beinhaltet: Das Wandern!Es geht auch relativ flott mit Kendra auf den Trail (steht für einen Weg abseits der Strecke, im Sprachgebrauch werden so Wanderstrecken genannt). Zwischendrin wechseln die Kapiteln zwischen ihr und Sam (und gegen Ende sogar die Eltern von Kendra). Was die Geschichte echt gut vorantreibt und sich dann freut, wenn beide Fäden inaneinder verwoben werden.Kendra und Sam gefallen mir sehr gut und man wird sehr schnell mit ihnen warm, Auch kann man die anderen Charaktere wie Courtney (Kendras Freundin) oder Mike (Sams Bruder) sehr gut nachempfinden und hasst sie nicht für das, was sie getan haben. Das Besondere an diesem Buch ist einfach, es ist so anders als andere Jugendbücher. Keine Liebesdreiecke, eine einfache Liebesgeschichte (aus dem Alltag) die doch so zerbrechlich sein kann, Natur, ein Ziel vor Augen zum Erwachsen werden (wie auch immer damit umgeht). Die letzten 40% vom Buch konnte ich auch nicht mehr aus der Hand legen und musste unbedingt wissen, wie Kendras und Sams Odyssee ausgeht.Ich hoffe mal es gibt einen zweiten Teil, denn so wie das Buch endet.... kann es, nein darf es nicht enden 😱F A Z I TIch kann das Buch wirklich empfehlen, der ein Jugendbuch lesen will indem nicht so will Tamtam passiert. Richtig tiefgründig ist es nicht, aber voller Liebe, zur Natur, zu der Person die gerade bei einem ist und zu sich selber. Und das Cover ist mal mega schön, das reicht auch schon als Kaufgrund 💕

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  • Schöne Geschichte, sehr gerne gelesen

    The Distance from me to you

    IlleBille

    29. June 2017 um 10:35

    Der Zufall hat mich kürzlich über dieses Buch stolpern lassen, wofür ich im Nachhinein sehr dankbar bin. Kendras langen, mühseligen Weg nicht nur über den legendären Appalachian Trail, sondern insbesondere ihre Suche nach sich selbst und den Weg dorthin mitzuverfolgen, gehörte für mich zu einem der ganz starken Leseerlebnisse der letzten Zeit. Es braucht ein bisschen Zeit und Geduld, mit der Protagonistin warm zu werden, doch es lohnt sich. Für alle, die "Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst" von Cheryl Strayed mochten.

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  • unvergesslich .... unvergleichlich .... WOW!

    The Distance from me to you

    romi89

    26. June 2017 um 12:24

    Bücher, wie dieses sind es, die mein Leben verändern und bereichern! "The distance from me to you" ist ein so ergreifendes und wunderbares Werk, dass ich Angst habe, dass meine Rezension diesem nicht mal in Ansätzen gerecht werden kann! Das Cover ist einfach, aber sticht ins Auge... Es ist so farbenfroh und vielfältig wie die Geschichte selbst. Die Hauptfigur Kendra ist ein bemerkenswerter Mensch, in den man sich sehr gut hineinversetzen kann und der meinen größten Respekt verdient. Die Story ist stets aufregend, mal spannend, mal emotional fesselnd. Ich hätte nie geglaubt, dass ein "Wanderroman" so tiefsinnig und überzeugend sein kann! Inhaltlich möchte ich gar nicht viel verraten - man muss es selbst gelesen und miterlebt haben. Oft fühlte ich mich direkt mit auf dem Trail... Es war der Wahnsinn! Oft passierte Unerwartetes, ich fieberte immer mit....und auch das Ende war überraschend! Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll: Es war perfekt! ....und immer wieder denke ich zurück an dieses Buch! Wenn es ginge, würde ich 10 Sterne vergeben!!!

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  • 3500 km von Maine nach Georgia

    The Distance from me to you

    buechermauschen

    23. June 2017 um 17:48

    Die 17 jährige Kendra hat den High school abschließen in der Tasche und zum leidwesen ihrer Eltern möchte sie nicht sofort zum Studium aufs College , sondern wandern . Mit ihrer besten Freundin Courtney hat sie seit Jahren alles geplant , als diese jedoch kurz vor dem Trip ihres Lebens absagt zieht Kendra alleine los. Sie verheimlichen ihren Eltern jedoch das Courtney nicht mehr mit von der Partie ist. 3500 km appalachian Trailer liegen vor ihr , mit allen Höhen und Tiefen die das (wander)leben zu bieten hat.Die Geschichte ist gut geschrieben , man fliegt nur so durch das Buch . Die Charaktere sind auch sympatisch , doch mir hat der Aspekt des wandern (hiken) gefehlt. Gerne hätte ich mehr über den Trailer erfahren, doch das kann man von einem Jugendbuch das nicht Autobiographie du ist wohl auch nicht erwarten .

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  • The Distance from me to you...war in diesem Fall zu groß

    The Distance from me to you

    Wiesmt

    22. June 2017 um 15:32

    Die Idee derGeschichte hat mir gefallen und mich das Buch aus der Bücherei ausleihen lassen. Allerdings empfand ich weder Sympathie mit der Protagonistin, noch hat mich der Erzählfluss überzeugt. Die Geschichte dümpelt über die Seiten so vor sich hin. Ich empfand auch die Liebesgeschichte zwischen Kendra und Sam nicht als berührend und überzeugend. Habe das Buch daher nach etwa zweidrittel abgebrochen. Schade!

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  • Enttäuschend

    The Distance from me to you

    Isabella_

    20. June 2017 um 17:01

    Vielleicht hätte ich es besser wissen müssen.In letzter Zeit bin ich den "klassischen" Jugendbüchern à la Girl meets Boy aus dem Weg gegangen. Weil ich kein Fan von den Liebesgeschichten war, weil sie bestenfalls schlecht und schlimmstenfalls katastrophal dargestellt wurden. Dennoch entschloss ich mich, The Distance from me to you eine Chance zu geben. Denn die Idee eines Mädchens, das alleine eine 2000 Meilen lange Wanderung macht, hat mich einfach unglaublich fasziniert und ich war zumindest gespannt, wie die Autorin dieses Element ausgestalten würde.Leider konnte mich das Buch nicht im Geringsten überzeugen, schlimmer noch: Es hat mich durchweg schockiert und wütend gemacht.Schon in den ersten Kapiteln, noch bevor Sam überhaupt eingeführt wird, wird klar, dass hier viel schwarz-weiß gezeichnet wird. Courtney bleibt zu Hause wegen einem Jungen; obwohl sie als beste Freundin betitelt wird, hatte ich nicht das Gefühl, zwischen ihr und Kendra eine Freundschaft zu sehen.Mit Brendan, Kendras Freund, ist es ähnlich. Er wird als "lieb, aufrichtig und ernst" beschrieben, außerdem will er im Herbst sein Studium aufnehmen. Da der Klappentext bereits Sam ankündigt, rechnete ich damit, dass Kendra und Brendan sich trennen würden. Genau das passierte auch: Als Kendra auf dem Trail unterwegs ist, erhält sich die Nachricht von Brendan, er wolle sich auf sein Studium konzentrieren und daher eine Beziehungspause. Aha. Das ist von seiner Seite schön blöd, aber Kendras Reaktion ist noch absurder. Sie trauert nicht, ist nicht wütend, verurteilt ihn höchstens für seine Prioritäten. Schließlich steckt er ja in seinen Plänen fest.Grundsätzlich fiel es mir unglaublich schwer, eine emotionale Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Das liegt gar nicht einmal daran, dass Gessner in der dritten Person schreibt — vielmehr berichtet sie tatsächlich nicht von den Gefühlen der Charaktere. Sie reagieren kaum emotional, setzen sich nie mit ihren Handlungen auseinander... und das gilt für die Protagonisten! Die wenigen Nebencharaktere werden nur klischeehaft charakterisiert, sodass sie vollkommen blass bleiben.Meine Meinung über Kendra schwankte regelmäßig, worauf ich später noch zurückkommen werde, aber aus ihr hätte man grundsätzlich etwas machen können. Was Sam anbetrifft... puh.Eingeführt wird er als klassisches Loveinterest: Groß, gutaussehend, ein Mädchenmagnet. (Dass er seit Wochen auf dem Trail herumläuft und vermutlich nicht mehr frisch riecht, erwähnt niemand.) Er flirtet natürlich mit Kendra, die sich als bestenfalls unauffällig beschreibt, und da die beiden in dieselbe Richtung laufen, begegnen sie sich in der Folge immer wieder.Anstatt die Chance auszunutzen und die beiden sich wirklich kennenlernen zu lassen, konstruiert die Autorin lediglich zufällige Treffen, von denen eins absurder als das andere ist. Sam erzählt nichts von sich selbst und seiner Vergangenheit, und wenn Kendra etwas sagt, dann verhöhnt er sie regelrecht dafür. Leute, ich habe so einiges gelesen, aber ich bin noch nie einem so verachtungsvollen Charakter begegnet. Sam ist unfähig, irgendetwas zu kommunizieren, und in der Folge dessen schlichtweg voreingenommen und verbittert:"Sam hatte ihr nichts davon gesagt, wie aufgewühlt und unruhig er war. Komisch, dass sie es nicht bemerkte. Er vergaß, dass er manchmal [...] schwer zu durchschauen war."(The Distance from me to you, Marina Gessner, bloomoon)Nur, dass wir uns richtig verstehen. Sam macht Kendra für seine Unfähigkeit verantwortlich. Sie muss ihn verstehen. Ganz zu schweigen von verallgemeinernden, sexistischen Aussagen wie diesen:"Sie sah genauso aus, wie ein Mädchen aussehen sollte, süß, brav und anständig."(The Distance from me to you, Marina Gessner, bloomoon)"Unglaublich, wie reiche Mädchen ihr Geld verschwendeten, ganz abgesehen von ihrer Energie."(The Distance from me to you, Marina Gessner, bloomoon)Da fehlen selbst mir die Worte, und ich dachte, ich hätte schon alles gelesen.Das Ganze gipfelt in einem von zahlreichen Ausbrüchen Sams:"'Halt die Klappe', rief Sam endlich."(The Distance from me to you, Marina Gessner, bloomoon)Es besteht einfach keinerlei Chemie zwischen den beiden, wie auch? Sie reden ja nicht miteinander. Sie wissen in der Konsequenz nichts voneinander und hören sich nicht zu. An irgendeinem Punkt entscheidet Kendra, sich vor ihm auszuziehen, was den Start der "Beziehung" der beiden markiert. Wow. Super romantisch. Ich glaube, ich hätte das sogar noch hingenommen, aber das, was ich oben zitiert habe, markiert keine schlecht geschriebene, sondern eine schlichtweg toxische Beziehung. (Sam bringt sie im Laufe des Buches auch noch dazu, sehr viele, sehr blöde Dinge zu machen.) Was für ein Bild wird da jüngeren Lesern vermittelt?Dieses Verhalten färbt natürlich auch auf Kendra ab:"Die ganzen Bücherstapel zu Hause, das viele Lernen, die ganzen guten Noten, und trotzdem wusste sie nicht, wie man es anstellte: die simpelste, grundlegendste Sache der Welt, nämlich einen Jungen dazu zu bringen, sie zu küssen."(The Distance from me to you, Marina Gessner, bloomoon)Das Problem habe ich schon öfters bei Jugendbüchern beobachtet. Gerade, wenn das Mädchen einen Hintergrund aus einer intakten bzw. wohlhabenden Familie und guten Noten hat, wird das oft als etwas Schlechtes dargestellt? Als ob man sie dafür verurteilen müsste. Als ob sie das zu einem Langweiler oder einem weniger guten Menschen machen würde. Wieder gibt es nur schwarz oder weiß. Verdammt schade. Es ist nichts Falsches daran, aus seiner Komfortzone auszubrechen. Aber auch hier animiert Sam Kendra zu Dingen, auf die sie niemals eigenständig gekommen wäre, und wodurch sie unverantwortliche Entscheidungen trifft, mit denen sie sich selbst in Gefahr bringt. Und das nur, um mit ihren "langweiligen" Regeln zu brechen? Um begehrenswert für diesen Jungen zu sein?Was Sam anbetrifft, kann ich nichts Revidierendes sagen. Seine Vergangenheit rechtfertigt nicht im Geringsten sein Verhalten.Kendra... Kendra hätte eine ziemlich gute Protagonistin werden können. Es gibt vereinzelte Augenblicke im Buch, in denen man einen ganz anderen Blick auf sie erhaschen kann. Allein schon die Tatsache, dass sie sich vornimmt, die Wanderung alleine durchzuziehen, fand ich unglaublich bewundernswert! Leider geht die Kendra des Anfangs (wenn auch sie Vorurteile hegt und undankbar wirkt) im Mittelteil verloren. Der Wanderaspekt geht mit Sams Auftauchen den Bach herunter, rückt schlichtweg in den Hintergrund und verliert sich stellenweise komplett. Da wäre so viel mehr gegangen!Am Ende des Buches gelang es Gessner zumindest, einen Hoffnungsschimmer zu erwecken (nicht nur, weil es vorbei war). Ich werde nichts spoilern, aber meiner Meinung nach hat sie mit dem Ausgang die bestmöglichste Entscheidung getroffen; noch dazu sieht auch Kendra bis zu einem gewissen Grad ein, was für gefährliche Entscheidungen sie getroffen hat.Aber, wie bereits gesagt, nichts kann über diesen katastrophalen männlichen Protagonisten hinwegretten. Wieder einmal ist es schockierend, was man in Jugendbüchern vorfinden kann, was von vielen als schlichtweg "normal" gelesen wird. Da bildet The Distance from me to you keine Ausnahme.

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  • Trendthema Wandertour in der Jugendversion - charmant, aber teilweise zu belehrend

    The Distance from me to you

    lex-books

    19. June 2017 um 10:22

    Die 17jährige Kendra ist ein echter Sturkopf: Als ihre beste Freundin Courtney kurz vor dem lange geplanten Wandertrip auf dem Appalachian Trail abspringt, beschließt sie, sich alleine auf den Weg zu machen und ihren Eltern zu verheimlichen, dass sie ohne Begleitung unterwegs ist. Hoch motiviert beginnt Kendra ihre Mammuttour - 3.500 Kilometer durch mehrere amerikanische Bundesstaaten, die keineswegs immer so verlaufen, wie Kendra sich das vorgestellt hat. Vor allem mit Sam hat sie nicht gerechnet - der gutaussehende Junge, der immer wieder ihren Weg kreuzt und der sie mit seiner undurchdringlichen Art fasziniert und verunsichert.Das Buch musste ich (Wanderratte mit Campingfaible und Vorliebe für Jugendbücher) einfach lesen. Frische Luft, Berge, Wälder, Zeltplätze und Wanderbekanntschaften. Autorin Marina Gessner hat eine gute Portion Realität und viel tolles Wanderfeeling in ihre frei erfundene Geschichte gepackt und zwei Protagonisten losgeschickt, die sofort meine Sympathie hatten. Kendra, die dickköpfige Akademikertochter, die sich selbst und allen anderen beweisen will, was in ihr steckt und Sam, der nicht ganz freiwillig unterwegs ist, weil seine Familiensituation mehr als schwierig ist. Der einfache Erzählstil lässt schnell in die Ereignisse finden und ist für die Zielgruppe sicher genau passend. Kendra und Sam sind gleichermaßen eigensinnig und voller kleinerer und größerer innerer Unsicherheiten. Man begleitet die beiden gerne und ich finde, die Autorin hat sich eine sehr natürlich wirkende Lovestory mit jugendlichen Kribbelszenen aber auch ernsten, nachdenklichen Momenten ausgedacht. Frisch, unverbraucht und irgendwie sympathisch ungeschliffen. Eine detaillierte Beschreibung der Wanderroute liefert die Autorin nicht - wer sich ausführliche Informationen zum Verlauf dieser speziellen Wegstrecke erhofft, der sollte seine Erwartungen also herunterschrauben. Das Buch ist nun einmal nicht autobiografisch und insbesondere in den ersten Kapiteln werden viele Erlebnisse nur kurz zusammengefasst. Da ist Kendra gerade erst losgewandert, schwupps, macht sie auch schon wieder Rast, berichtet von Mückenstichen und Muskelkater und ruckzuck sind einige Wochen vergangen und die Hälfte des Weges ist geschafft. Die Zielgruppe wird aber wohl nicht allzu traurig sein, dass nicht übermäßig in Wald- und Wiesenflair geschwelgt wird. Lust, sofort aufzubrechen und den Alltag samt Medienwelt hinter sich zu lassen, bekommt man, wie ich finde, trotzdem. Das Verhalten der Charaktere weist allerdings einige logische Diskrepanzen auf und genau hier setzt auch meine Kritik an. Ich hatte den Eindruck, die Figuren MÜSSEN sich teilweise unvernünftig verhalten, damit anhand ihrer Reaktionen eventuelle Krisensituationen aufgezeigt werden können. Ich vermute, die Autorin möchte junge Leute vor den Gefahren einer langen Wandertour warnen, dabei sind aber bisweilen die Pferde mit ihr durchgegangen, denn es werden einfach zuviele unglückliche Begebenheiten in die Geschichte gepackt. So wunderte ich mich schon auf den ersten Seiten, dass Kendra derart sorglos ihre Reise beginnt. Mir nichts, dir nichts macht sie sich alleine auf den Weg und täuscht bewusst ihre Familie, obwohl sie vernünftige Eltern zu haben scheint und man gemeinsam sicher eine gute Lösung gefunden hätte. Obwohl sie insgesamt ein wirklich patentes Mädchen ist, tauchten ähnliche Widersprüche immer wieder auf, was ich schade fand, weil der Weg von Kendra und Sam für mich persönlich auch ohne die Extraportion Zündstoff genug Potenzial für einen fesselnden Lauf der Dinge gehabt hätte und die logischen Brüche die Greifbarkeit der Charaktere für mich in immer weitere Ferne rücken ließ. Vor allem der Aufruhr in der zweiten Hälfte war mir persönlich zuviel des Guten (SPOILER-WARNUNG). Eine Katastrophe nach der anderen regnet plötzlich über das frisch verliebte Pärchen herab. Kendra und Sam bleibt wirklich nichts erspart. Gefühlt 90 Prozent aller Widrigkeiten, vor denen in Wanderführern gewarnt wird, tun sich vor ihnen auf und die Geschichte verlor für mich ihren Zauber und ihren Reiz. Ein Unheil, oder zwei hätten bestimmt gut in die Handlung gepasst - aber SOVIELE! Obwohl sich die Erlebnisse spannend lesen lassen, ermüdete mich diese abwechslungsarme Aneinanderreihung von Unglücks- und dann auch wieder Glücksmomenten und mir schien allzu deutlich der erhobene Zeigefinger über allem zu schweben. Fazit: Über die Intention der Autorin muss ich spekulieren. Meine Vermutung ist, dass sie junge Leute ermutigen möchte, die Welt fernab der (sozialen) Medien zu erleben, sie aber auch vor möglichen Krisen während einer langen Wandertour warnen will. Das geht leider zu Lasten der Liebesgeschichte und ihrem Coming-of-Age-Charme, da die Masse an Gefahrenmomenten, wie ich finde, zu Authentizitätsverlust führt, belehrend wirkt und die Erlebnisse auch zu austauschbar erscheinen. Der Schreibstil ist jedoch sehr passend für das Alter und jedes Ereignis einzeln und für sich genommen wirkt realistisch. Wer sich oder seine Teenagerkids auf unterhaltsame Weise über die Unwägbarkeiten in der freien Natur informieren möchte, liegt mit diesem Buch also richtig - denn davon gibt es hier wahrlich nicht zu knapp!

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  • Meine Rezension zu "The Distance From Me To You"

    The Distance from me to you

    levanaXblood

    17. June 2017 um 19:45

    Meine Rezension zu "The Distance From Me To You" Heii liebe Leser, heute habe ich eine Rezension zu "The Distance From Me To You" von Marina Gessner für euch:) Eckdaten: Titel: The Distance From Me To You Autorin: Marina Gessner Verlag: bloomoon Preis: 14, 99 € Seiten: 328 Inhalt: Kendra, die siebzehnjährige Protagonistin, entscheidet sich ihrem langersehnten Ziel nachzugehen und zwar den Appalachian Trail zu wandern, der wirklich nicht ganz ohne ist. Alles hat sie strengstens mit ihrer besten Freundin Courtney durchgeplant, die dann aber kurzfristig absagt. Für Kendra steht allerdings fest die Reise alleine durchzuziehen und doch, wie sie nach einigen Wochen merkt, ist sie doch nicht ganz alleine, denn auf ihrem Weg trifft sie Sam. Sie stellen sich gemeinsam allen Abenteuern die ihnen bevor stehen aber auch ihren eigenen Gefühlen die sie füreinander entwickeln. Das Cover: Das Cover gefällt mir wirklich unheimlich gut. Es ist zwar sehr schlicht gehalten aber die aufregenden Details wurden so gezielt gesetzt, dass es nicht langweilig wirkt sondern man sich fragt wie ein so schlichtes Cover so wunderschön aussehen kann. Mit dem Logo und dem Namen des Verlages wurde auch gespielt, was mir gut gefällt. Alles passt super zum Buch und ich bin froh es in meinem Regal stehen haben zu dürfen. Es wurde auch sehr daran gehalten modern zu wirken und es ein wenig wie ein Selfmade-Einband aussehen zu lassen, was wirklich sehr gelungen ist und das Cover nur noch schöner aussehen lässt. Meine Meinung: Bücher von Marina Gessner habe ich noch nie zuvor gelesen, weshalb ich sehr gespannt auf Ihre Erzählweise und ihren Schreibstil war. Hohe Erwartungen hatte ich nicht, da ich von einem Einteiler von dem ich bisher noch gar nichts gehört habe einfach weder positive noch negative voreilige Schlüsse ziehen möchte. Ich finde es besser, wenn man sich erst eine Meinung darüber bildet wenn man das Buch gelesen oder zumindest schon angefangen hat. Allerdings hat mir die Autorin Lust auf mehr von diesen Einteilern über Abenteuern und auf mehr von ihren geschriebenen Büchern gemacht, obwohl sie eine englische Autorin ist und das Buch übersetzt wurde. Ihr Schreibstil ist sehr einfach zu lesen und man merkt, dass sie für das Buch sehr ausführlich recherchiert hat. Das Buch wird nicht aus der Ich-Perspektive erzählt aber die Protagonistin ist hierbei -wie schon erwähnt- Kendra. Über Kendra und Sam erfährt man fast gleich viel, was mir sehr gut gefallen hat. Kendra mochte ich super gerne, da sie sehr mutig, hoffnungsvoll und durchsetzungsfähig ist. In vielen Stellen erkennt man gewisse Dinge aus dem Alltag wieder und man kann sich stets gut in die Geschichte hineinversetzen. Sam mochte ich auch obwohl er manchmal wirklich seine 'Tage' bzw. Momente hat, die mich mehr als nur verwirrt und fertig gemacht haben. Die Beziehung zwischen den beiden hat mindestens genauso viele Höhen und Tiefen wie der Trail den sie zusammen wandern. Es ist eine abenteuerliche Liebesgeschichte. Für Spannung wurde an vielen Stellen sehr intensiv gesorgt, was mich dazu gebracht hat das Buch nicht mehr loslassen zu können und als eines meiner Lieblingsbücher abstempeln zu können. Unerwartete Wendungen passieren immer wieder und sorgen für zusätzliche Spannung. Ich hätte mir vielleicht noch zusätzliche zehn Seiten gewünscht in denen eine harmonische Abschiedsszene zwischen Sam und Kendra kommt in denen sie ausmachen, dass sie sich regelmäßig sehen werden und sich über alles lieben. Ich hätte auch gerne bestätigt bekommen, dass Kendra den Begleiterhund Hank behalten hat. Ich weiß, das klingt sehr kitschig, aber das gefällt mir nun mal. :) Fazit: Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch wahnsinnig gut und bekommt 5 volle Sterne von mir. Es ist jetzt eines von meinen Lieblingsbüchern. Definitiv eine Weiterempfehlung von mir. Wenn ihr anderer Meinung seid oder über irgend etwas anderes reden wollt, mein Account auf Instagram heißt: ncbxdy;) Vielen Dank, dass es mir ermöglicht wurde dieses wahnsinnig tolle und spannende Rezensionsexemplar lesen zu können :)

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  • Eine tolle Geschichte...

    The Distance from me to you

    buecherwuermli

    08. June 2017 um 19:50

    Titel : The Distance from me to youAutor : Marina GessnerSeitenzahl : 336Verlag : bloomoonInhaltsangabe:Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen. Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht ...Die Geschichte ist einfach toll..Sie lässt sich Dank des tollen und flüssigen Schreibstil der Autorin sehr gut lesen.Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und sehr sympathisch. Kendra hat mir wirklich gut gefallen. Die Zeit mit ihr auf dem Trail hat wirklich Spass gemacht und man fiebert bis zum Ende der Geschichte mit ihr mit.Man möchte unbedingt wissen wie es mit ihr und ihrer Wanderung weitergeht.  Bei Sam war ich mit zwischendurch nicht immer so sicher. Erst ist er sympathisch, aber dann mittendrin wird er dann mal kurz nervig:-) Obwohl er sehr viel durchmachen musste mit seinem Vater und auch mit seinem Bruder. Die Liebesgeschichte der beiden fand ich sehr teilweise sehr anrührend und romantisch. Trotz ihrer ganzen Höhen und Tiefen.Toll fand ich auch das die Geschichte auch ein kleiner Reiseführer über den Trail ist. Man erfährt das ein oder andere Das besondere am Ende der Geschichte war für mich, das es kein klassiches Happy Ende gab, sondern die Autorin das Ende offen gelassen hat. So das sich der Leser sein eigenes Ende "fantasieren" kann.Fazit:Eine Geschichte die ein bißchen auch Lust aufs wandern macht:-)

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