Marina Heib Animus

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Inhaltsangabe zu „Animus“ von Marina Heib

Sie sind der weibliche Abschaum der Gesellschaft. Sie werden manipuliert, benutzt, dem sicheren Tod ausgeliefert. Sie sollen den Präsidenten vor Terroristen schützen. Sie wollen das Land vor dem Präsidenten schützen. Aber dann machen sie einen Fehler.

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— Volleyballer8
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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2012 um 19:13

    Jedes Kapitel hat als Überschrift den Namen der Person, aus deren Sicht es erzählt wird, sowie eine kurze Information über sie. So kommt man besonders am Anfang nicht mit den vielen Personen durcheinander. Mir gefallen die verschiedenen Sichtweisen. Sie beleuchten die Handlung von verschiedenen Seiten und geben mehr Informationen preis. Gleichzeitig verraten sie aber nicht zu viel, sondern eben nur das, was die aktuelle Person weiß. Außerdem lernt man die wichtigen Charaktere besser kennen, erfährt was sie denken und fühlen und kann ihre Handlungen gut nachvollziehen. Die ganze Geschichte ist richtig gut durchdacht. Gerade durch die vielen verschiedenen Erzählperspektiven ist es nicht einfach, die Handlung logisch aufzubauen und die Figuren nicht zu viel verraten zu lassen. Hier ist das alles sehr gut umgesetzt, wodurch die Spannung immer hoch bleibt und man einfach immer weiter lesen will. Der Schreibstil gefällt mir und die Geschichte hat keine Längen, sondern die Handlung wird zügig und interessant vorangetrieben. Zum Schluss führen die Handlungsstränge zusammen und enden in einem fulminanten Finale. Außerdem bleibt einiges zum Nachdenken übrig. Mir hat das Buch von Anfang bis Ende gefallen. Die verschiedenen Perspektiven machen die Geschichte spannend, die Personen sind durchdacht und die Handlung ist logisch. Schade, dass es das Buch nur als E-book gibt. Aber auf jeden Fall gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    30. September 2012 um 12:39

    Stell dir vor, du sitzt im Gefängnis. Jemand ist bereit, dich zu befreien, dir eine zweite Chance zu geben. Du hast die Möglichkeit, deinem Land zu dienen und Menschen zu retten. Doch die Ausbildung ist hart, die Umwandlung schmerzhaft und die Nebenwirkungen unbekannt. Stell dir vor, dir bleibt keine Wahl... Es ist die Sensation. Frauen aus Gefängnissen werden rekrutiert und genmanipuliert. Es entstehen Wesen, die Sensoren genannt werden. Menschliche Frühwarnsysteme, die Katastrophen vorraussehen können. Doch der Preis ist hoch und nicht alle Nebenwirkungen sind bekannt. Animus ist ein besonderer Thriller, erzählt aus vielen verschiedenen Blickwinkeln mit einer genialen Idee. Die Sensoren. Anfangs vielleicht etwas verwirrend, wird es immer spannender und fesselnder, bis man das EBook nicht mehr aus der Hand legen mag. Auch die Kritik an der Politik und Gesellschaft ist fesselnd und am Ende entwickelt sich alles anders, als man zunächst angenommen hat. Es macht nachdenklich, aber in erster Linie ist es einfach ein genialer Thriller!

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  • Leserunde zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    Piper_Verlag

    Piper_Verlag

    Marina Heib, die viele schon von ihren Krimis um Sonderermittler Christian Beyer kennen, veröffentlicht am 20. August ihr neues Buch »Animus« als E-Book. Hier findet ihr ein Interview mit Marina Heib zu ihrem neuem Buch und der Veröffentlichung als E-Book: >> Zum Interview In »Animus« hat Marina Heib eine beängstigende Zukunftsvision entworfen: Die politische Lage in den USA einer nahen Zukunft ist prekär. Das Land wird täglich von Terroranschlägen erschüttert. Um hochrangige Politiker zu schützen, arbeiten Regierung und Geheimdienste seit Jahren an einem wissenschaftlichen Projekt, in dessen Rahmen die psychischen und physischen Reaktionen speziell ausgewählter Frauen durch Gen- und Hormontherapie derart hypersensibilisiert, dass sie extrem auf drohende Gefahren reagieren. Sie werden als Frühwarnsysteme eingesetzt, als `Sensoren´. Doch die Behandlung zeigt mit der Zeit Nebenwirkungen. Tödliche Nebenwirkungen. Als die Frauen die Gefahr erkennen und anfangen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, müssen sie einsehen, dass eine Trennung zwischen Opfer und Täter nicht mehr möglich ist. Hier erfahrt ihr mehr über das Buch und könnt Euch mit einer Leseprobe einen ersten Eindruck verschaffen. >> Leseprobe Wir vom Piper Verlag starten zum Erscheinen des Buches gemeinsam mit Marina Heib eine Leserunde und verlosen 15 Testexemplare. Beantwortet uns zur Teilnahme an der Verlosung bis einschließlich 26. August die folgende Frage: Wie findet ihr die Idee, dass Menschen als Frühwarnsysteme eingesetzt werden? Meint ihr, so etwas könnte in Zukunft wirklich auf uns zukommen? Ähnlich wie im Tierreich, wo es ja häufig vorkommt, dass Tiere bestimmte Gefahren wittern können? Natürlich sind auch alle Leser mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen. Marina Heib wird die Leserunde begleiten und freut sich schon darauf zu erfahren, wie  Euch das Buch gefällt. Für allgemeine Fragen an Marina Heib haben wir ein eigenes Unterthema eingerichtet, Fragen zum jeweiligen Leseabschnitt könnt ihr natürlich auch in den entsprechenden Unterthemen mit der Autorin diskutieren.

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    conneling

    conneling

    22. September 2012 um 21:57

    Ratten sollen den Präsidenten vor Bedrohungen schützen, sie sind in der Lage oder werden zumindest dazu ausgebildet, Sprengstoff und versteckte Waffen zu entdecken. Bei diesen Ratten handelt es sich um Frauen, ehemalige Gefangene, die durch DNA Behandlung und spezieller Ausbildung zum Schutz des Präsidenten als Sensoren ausgebildet werden, als Frühwarnsystem. Eigentlich ein sehr ausgeklügeltes System, aber es ist noch nicht komplett ausgereift und es kommt immer wieder zu Zwischenfällen, zu Todesfällen. Ratten können nicht alle gefangenen Frauen werden, es werden nur alleinstehende Frauen ausgewählt aber diese Ausgewählten beginnen über ihre Situation nachzudenken. Sehr spannend und sehr beängstigend fesselt Animus von Anfang an, die Forschung geht Wege die wir bestimmt nicht kennen, was aber wahrscheinlich auch besser ist. Der Erzählstil ist sehr ungewöhnlich, man liest aus der Perspektive von vielen verschiedenen Charakteren, was einem ermöglicht anders und aus verschiedenen Richtungen in die Geschichte einzutauchen. Sehr spannend und wirklich empfehlenswert, danke, dass ich mitlesen konnte.

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    misslittledarkangel

    misslittledarkangel

    09. September 2012 um 03:57

    Dieses Buch beschreibt sehr gut, wie evtl. die Zukunft aussehen kann und was man mit falscher Forschung alles kaputt machen kann. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es war auch sehr schön zu lesen, das dieses Buch von verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man dadurch als Leser noch mehr erfährt, auch wenn es am Anfang vielleicht ein wenig irritierend ist. Wer Thriller liebt... Dies ist ein MUSS für jeden Thriller-Liebhaber...

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    Spatzi79

    Spatzi79

    08. September 2012 um 19:06

    Mithilfe einer speziellen Gen- und Hormontherapie ist es gelungen, Frauen zu sogenannten Sensoren zu machen. Die dermaßen behandelten und ausgebildeten Frauen fungieren wie ein menschliches Frühwarnsystem für Katastrophen und Anschläge aller Art. Für dieses Projekt werden weibliche Strafgefangene rekrutiert, denen man anstatt einer lebenslänglichen Haftstrafe die Mitarbeit und damit die Chance auf ein Leben außerhalb der Gefängniszelle verspricht. Doch die Risiken und Nebenwirkungen sind selbst den Verantwortlichen anfangs nicht ganz bewusst, geschweige denn den Frauen, die sich selber als „Ratten“ bezeichnen. Das Buch beginnt mit Kapiteln aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln. Da sind zum einen der Professor, der das ganze Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat, Frauen auf verschiedenen Ebenen der Ausbildung, Geheimdienstmitarbeiter, Politiker, Militärs, usw. Was anfangs beinahe ein wenig überfordert, entwickelt sich schnell zu einer stimmigen Geschichte, bei der die Hintergründe und die Entwicklung des Projekts nach und nach aufgeklärt werden. Doch dann entwickelt sich die Handlung in eine von mir nicht erwartete Richtung. Ich hätte vermutet, dass das Schicksal der Ratten näher anhand von Einzelschicksalen beleuchtet wird, stattdessen entwirft die Autorin ein erschreckendes Szenario der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung einer Großmacht. Es stellt sich die Frage, wie weit skrupellose Machthaber auch in einer sogenannten Demokratie gehen können, wenn sie es zum Beispiel unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung tun. Wie viel würden die Bürger hinnehmen, um nicht aus der eigenen Bequemlichkeit hinaus gezwungen zu werden? Sehr spannend ist auch die Frage nach Ursache und Wirkung. Welche Taten und Pläne rechtfertigen einen vorbeugenden Gegen-Angriff? Ist ein Attentat auf einen Machthaber eine Rettung der Nation oder die Ursache für eine nicht mehr kontrollierbare Gewaltspirale? Sprachlich bewegt sich das Buch auf hohem Niveau, Angst vor Fremdwörtern sollte der Leser hier nicht haben, aber es gelingt der Autorin, trotzdem immer gut verständlich zu formulieren und die Handlung spannend voranzutreiben. Ich kannte Marina Heib von ihrer Krimireihe um Christian Beyer, die ich auch durchaus gerne lese, mit „Animus“ hat sie aber ein ganz anderes Werk vorgelegt, das mich noch viel mehr überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    Livres

    Livres

    07. September 2012 um 09:14

    Professor Schmelzer ist Mitentwickler eines geheimen Regierungsprojektes der USA: Ausgewählte Frauen werden durch medikamentöse Behandlung und spezielles Training auf das Erkennen verschiedenster Bedrohungen sensibilisiert. Sie fungieren sozusagen als Frühwarngeräte, um Katastrophen, Anschläge etc. zu erkennen, bevor sie geschehen, um diese dadurch zu verhindern. Aber ist das Projekt so sicher, wie es den Anschein haben soll? Und bleiben die Behandlungen ohne Nebenwirkungen, oder Auswirkungen? Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, die immer eine eigene Kapitelüberschrift haben. Bemerkenswert ist der ungewöhnliche Erzählstil: Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der Protagonisten erzählt. Zunächst scheint dies verwirrend zu sein, da kurz nacheinander einige Personen eingeführt werden. Dann jedoch wird der Vorteil dieser Art des Erzählens klar ersichtlich: Der Leser ist näher am Geschehen, da er viele Gedanken und Gefühle der verschiedenen Personen miterleben und somit tiefer in die Geschichte einsteigen kann. Der Spannungsbogen wird über das komplette Buch hoch gehalten. Die verschiedenen Handlungsstränge und Verbindungen finden im Verlauf der Geschichte koordiniert und ausgeklügelt zusammen. Das Cover ist in starken Farben gehalten und erweckt die Aufmerksamkeit des Betrachters. Marina Heib hat einen packenden und sehr spannenden Thriller verfasst, der zum Nachdenken anregt. Es werden verschiedenste Themen angesprochen, z.B. von Politik über medizinische Experimente bis hin zu der Überlegung, dass gute Intentionen ungeplant sehr negative Resultate hervorbringen können. Ein wirklich lohnenswertes Buch, über das man auch nach dem Lesen noch grübelt und spricht!

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    WolfgangB

    WolfgangB

    06. September 2012 um 21:35

    Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Aufgrund eines ausgeprägten Sinnes für Gefahren sind die Nagetiere in der Lage, bereits frühzeitig auf Bedrohungen zu reagieren. In einer nicht allzu fernen Zukunft macht sich die Wissenschaft diesen Umstand zunutze und bildet Frauen durch Hormonbehandlungen zum menschlichen Äquivalent aus. Ihre Aufgabe ist es, den Präsidenten der Vereingten Staaten zu beschützen. Doch was, wenn alles darauf hindeutet, daß dieser nicht das erste Opfer eines bevorstehenden Krieges ist, sondern dessen Verursacher? Mit ihrem aktuellen Thriller beweist die Autorin Marina Heib stilistische Kreativität, indem jedes der zahlreichen Kapitel aus der Perspektive einer anderen Figur jeweils in der ersten Person erzählt wird. Diese Technik wirkt zunächst ob der Fülle an handelnden Personen verwirrend, gewinnt jedoch zunehmend an Klarheit und erfüllt zweierlei Funktion: Einerseits erleichtert die erste Person die Identifikation mit den Charakteren, andererseits findet sich der Leser ortsunabhängig stets innerhalb des aktuellen Geschehens. Zudem verzichtet die Autorin im ersten der vier Teile bewußt auf die Entwicklung einer konkreten Handlung, um Vertrautheit mit der Ausgangssituation zu schaffen. Der kontinuierliche Wechsel der Perspektiven ermöglicht es auch, jede der agierenden Personen mit einer eigenen Stimme sprechen zu lassen. Marina Heib legt Wert auf Differenzierung im Idiom, was sich gerade in den inneren Monologen bemerkbar macht, wenn einzelne Situationen abhängig von der Perspektive unterschiedlich eingeschätzt und kommentiert werden. Daß sich dadurch keine der Figuren dezidiert als Haupthandlungsträger etabliert, bildet die Komplexität des Geschehens ab. Ein Präsident, der durch Präkognition als möglicher Auslöser einer Katastrophe entlarvt wird, erinnert an Stephen Kings "Dead Zone" und verleiht dem Plot durch die Zwangsrekrutierung verurteilter Straftäterinnen zusätzlich an Kontroverse. Ist die Zukunft festgeschrieben, oder sind wir in der Lage, sie zu beeinflussen, wenn wir um sie wissen? Mit dieser Fragestellung lächelt dem Leser auch Philip K. Dick entgegen, dessen Romanverfilmungen "Minority Report" und "Paycheck" ebenfalls laut diese Gedanken wälzen. "... die Sätze wurden vom Knattern eines Maschinengewehrs in Fetzen gerissen." "Katya war der Meinung, daß das B der wundervollste, anschmiegsamste Buchstabe überhaupt sei ..." Mit Zitaten wie diesen beweist die Autorin Sinn für poetisch anmutende Metaphern, die für das Thrillergenre beinahe wie ein Stilbruch wirken. Im konkreten Fall schaffen sie jedoch sprachliche Inseln im reißenden Strom der Spannung, die den Roman in besonderer Weise aufwerten. Kurzum, mit "Animus" läßt sich der Leser auf ein feinsinnig erzähltes spannungsgeladenes Abenteuer ein, das leise das Spiel von Ursache und Wirkung hinterfragt.

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    06. September 2012 um 20:26

    In einer Zeit, in der in den in den USA Terroranschläge überhand nehmen und die Regierung Probleme hat, diese einzudämmen, benötigt der Präsident persönlichen Schutz. Zuständig dafür sind Frauen, ehemalige Gefangene, die zu Sensoren ausgebildet wurden und verstecke Waffen oder Sprengstoff erkennen können. Dementsprechend setz ich der Präsident und seine Gefolgschaft für eine Vergrößerung des geheimen Projekts an. Doch die Behandlung ist nicht ganz risikofrei und die Frauen beginnen, intensiver über ihre Situation nachzudenken... Die Geschichte ist von Beginn an sehr spannend und bietet immer wieder überraschende Wendungen. Dabei ist die Story in sich stimmig und beantwortet im Verlauf die während des Lesens ausgeworfenen Fragen. Der ungewöhnliche Erzählstil ermöglicht eine Sicht aus vielen Perspektiven. Durch den Prolog des zuständigen Projekt-Professors wird deutlich, dass hier Berichte der handelnden Personen zusammengetragen wurden, die „nach der Geschichte“ entstanden. Somit wird die Geschichte aus der Sicht verschiedener Figuren erzählt, sodass man jeweils tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt bekommt. Besonders packend ist es, dass mitten in einem Ereignis teilweise Figurenwechsel erfolgen und man noch mal eine ganze neue Sicht erfährt. Jeder Charakter hat seinen eigenen Stil – mal sachlicher, mal emotionaler, mal umgangssprachlicher – je nach Hintergrund der Figur, was eine große Vielfalt ergibt und es ermöglicht, sich besser in den jeweiligen Menschen hineinzuversetzen. Dabei haben alle Figuren gemeinsam, dass sich ihre Berichte sehr flüssig lesen und viele kleine Details, auch bei brutaleren oder blutigen Szenen, ermöglichen eine genaue Vorstellung des Geschehens. "Animus" von Marina Heib ist ein Buch, dass in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken anregt. Zum einen fragt man sich, inwiefern die geschilderten biologischen Zusammenhänge möglich sind. Und auf der anderen Seite steht die rücksichtslose Ausnutzung der Frauen sowie das Wetteifern nach Macht, Geld und Ansehen hinter den Kulissen, während der Bevölkerung ein ganz anderes Bild vermittelt wird...

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    irismaria

    irismaria

    06. September 2012 um 19:01

    "Animus" von Marina Heib spielt in den USA in naher Zukunft. Im Mittelpunkt des Thrillers stehen die "Ratten", Frauen, die durch eine DNA-Behandlung und intensive Schulung zu Sensoren ausgebildet werden, die Gefahren wie Sprengstoffe und Attentate erkennen und verhindern können. Doch die Sache ist nicht ganz ausgereift, sodass es immer wieder zu Todesfällen kommt. Daher werden auch nur Frauen mit hohen Gefängnisstrafen und ohne Familie als Rattenanwärter ausgewählt und stets streng von sogenannten Schatten bewacht. Doch der US-Präsident schwört auf dieses Warnsystem und hat große Pläne... Die spannende Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, aus der des Wissenschaftlers, der das Sensorensystem entwickelt hat, aus Sicht von Frauen in verschiedenen Ausbildungsstufen, ihrer Schatten vom FBI etc. Nach anfänglicher Verwirrung über die Fülle der Personen kann man der Story aus mehreren Perspektiven folgen und fasziniert miterleben, wie sich das Sensorensytem entwickelt. Fesselnd erzähltes Ebook, das auf einer interessanten, wenn auch beängstigenden Idee beruht.

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  • Rezension zu "Animus" von Marina Heib

    Animus
    Ekath

    Ekath

    05. September 2012 um 13:56

    Kurzbeschreibung Menschen, die als Frühwarnsysteme eingesetzt werden um terroristische Anschläge zu verhindern. Sie sollen damit die amerikanische Regierung schützen. Jedoch verändert sich etwas und die sogenannten Sensoren sehen immer häufiger erschreckende Bilder von Blut und Tod. Die glauben die Ursache für die Bilder gefunden zu haben und versuchen mit allen Mitteln die große Katastrophe zu verhindern. Rezension Das Buch beginnt mit der Erzählung des Professors, der es überhaupt möglich gemacht hat Menschen als Frühwarnsystem einzusetzen. Er gibt sich die Schuld an Ereignissen, die nicht näher beschrieben werden. Es folgt ein Perspektivwechsel. Dies zeigt sogleich die Struktur des Romans. Die einzelnen Kapitel werden jeweils immer aus einer anderen Perspektive erzählt. Zuerst ist dies etwas verwirrend, aber nachdem jede handelnde Person einmal aufgetreten ist, hat man sich eingelesen und genießt die Vorzüge dieses Stils. Denn das Thema wird jeweils immer von einer anderen Perspektive betrachtet, besonders gut fand ich hierbei auch, dass sich der Erzählstil immer wieder ändert und man sich in die jeweilige Person besser reinversetzen kann. Der Roman ist durchweg spannend, da die eigentlichen Ausmaße des Sensorenprogramms erst Stück für Stück aufgedeckt werden. Hat man gedacht, jetzt gleich kommt die Lösung, so wird ein Perspektivwechsel eingebaut. Auch wenn man meint, dass nun die ganze Wahrheit aufgedeckt wurde, so tauchen neue Fragen auf, die noch tiefer an den Kern des Problems gehen. Was nicht unerwähnt bleiben darf, der Roman spielt in der heutigen Zeit und dementsprechend macht die Autorin auch auf einige gesellschaftliche Probleme der heutigen Gesellschaft aufmerksam. Diese stehen zwar nicht im Mittelpunkt des Romans, werden jedoch von der Autorin geschickt in die Handlung eingebaut. Empfehlung Mir hat der Roman sehr gefallen. Die Spannung nimmt mit fortschreiten der Geschichte zu, so dass es teilweise schwer war das Buch aus der Hand zu legen. Mich haben aber auch die einzelnen Schicksale des Romans bewegt, die sehr authentisch beschrieben wurden und mir gezeigt haben echte Helden gibt es nicht. Ich empfehle das Buch allen, die Thriller mit einer rasanten Handlung mögen. Vielen Dank an die Autorin für das begleiten der Leserunde

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