Marina Heib Drei Meter unter Null

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Inhaltsangabe zu „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

Auf der Suche nach Normalität, wo es keine gibt. Poetische Sprache trifft psychische Abgründe - absolut lesenswert.

— FrauSchafski

Blick in den Abgrund der menschlichen Seele. Beeindruckend, beklemmend und erschreckend. Klare Leseempfehlung

— AnjaSc

Ein spannender Thriller mit einer gehobenen Sprache geschrieben. Besonders.

— Meteorit

Psychogramm einer eiskalten Mörderin - hart, schonungslos, aber absolut überzeugend

— ech

Ein grauenvoller Schreibstil mit schlechter Umsetzung und tollem Ende...

— Ashimaus

Wow, was für ein spannendes Buch!

— brauneye29

Drei Meter unter null beginnt mit prächtigstem Sonnenschein und endet in dunkelster Finsternis

— Krimisofa_com

Heib hat einen großen Thriller geschrieben, der durchhaltende Leser mit enormer Spannung und einer ungeahnten Wendung belohnt.

— HappySteffi

"Der Weg der Gewalt ist nicht Grundlos" - super spanned erzählt wie eine NICHT-normale Frau zur Mörderin wird.

— barely-lived

Ein ganz besonderer, düsterer und sprachgewaltiger Thriller der unter die Haut geht. Lesenswert!

— Seehase1977

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  • Ein Psychothriller der besonderen Art, jedoch nichts für mich

    Drei Meter unter Null

    schacla

    16. February 2018 um 23:41

    Inhalt: Tagelang beobachtet sie ihre Opfer und plant ihre Morde. Sie darf nichts dem Zufall überlassen. Doch wer meint sie tötet grundlos irrt, den sie geht diesen Weg nicht ohne Grund. Schon ihr ganzes Leben lang versucht sie einfach nur normal zu sein. Doch tief in ihr drin, schlummert eine tiefe Verzweiflung, die sie versucht zu verstecken. Bis zu jenem Donnerstag im November, der Tag an dem sie sich entscheidet, eine Mörderin zu werden. Auf der Suche nach Rache, ohne Mitleid. Sie sollen leiden, genauso wie sie es musste.   Meine Meinung: Es tut mir echt leid aber mit dieser Geschichte konnte ich leider nichts Anfange. Der Schreibstil hat mir zwar sehr gefallen. In der Geschichte wechselt es immer von der Vergangenheit zur Gegenwart und wieder zurück. Dies ist zwar am Anfang bisschen gewöhnungsbedürftig, da diese Schreibart für mich jetzt nicht alltäglich ist, aber sie hilft einem sehr die Protagonistin zu verstehen und allgemein der Werdegang der ganzen Geschichte. Trotzdem mochte ich dieses Buch nicht. Ich fand die Protagonistin so unsympathisch und auch wenn man gegen Ende der Geschichte versteht warum sie so ist wie sie ist. Konnte ich kein Verständnis und Sympathie zu dieser Frau aufbauen. Auch die einzelnen anderen Darsteller in der Geschichte waren für mich irgendwie nicht nah, ich mochte einfach keinen. Zu dem Inhalt der Geschichte selber. Ich fand die Thematik sehr interessant und zu gleich auch sehr dramatisch, doch ich finde es dauert extrem lange bis man nachvollziehen kann, was genau passiert ist. Daher fragte ich mich sehr lange, was stimmt mit dieser Frau nicht. Zumal auch gegen Ende es nicht besser wird. Man weiss zwar gegen Ende warum sie so handelt wie sie handelt, doch irgendwie denkt man sich, warum, was bringt dir dieser Weg. Allgemein fand ich diese Geschichte überhaupt nicht spannend sondern eher leicht Verstörend. Das Ende des Buches werden sicher viele überrascht sein, ich persönlich hatte schon ein bisschen das Gefühl das es so rauskommt. Wie gesagt allgemein konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Mein Fazit: Mich konnte dieses Buch nicht überzeugen und ich würde es auch nicht noch einmal lesen. Ich kann mir jedoch vorstellen das es vielleicht wenige Leute gibt, die gerne diese spezielle Art von Psychothriller lesen.

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  • Ein Abstieg in die dunkelste Tiefen

    Drei Meter unter Null

    FrauSchafski

    28. January 2018 um 10:23

    Dieses Buch ist mein erstes Lesehighlight 2018 und hat mich vor allem sprachlich sehr beeindruckt. Allein die Erzählperspektive hält zu jeder Zeit die Spannung hoch. Kurze, stakkatoartig aneinandergereihte Absätze wechseln sich mit längeren Passagen ab, wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Was gleich bleibt, ist die Perspektive der Ich-Erzählerin, die auf der verzweifelten Suche nach Normalität an ihren eigenen Dämonen scheitert. Denn sie ist auf einem Rachefeldzug und wird mehrere Menschen ermorden, das ist gleich zu Beginn klar. Warum sie dies tut, schält sich nach und nach aus der Handlung heraus, wie bei einer Zwiebel wird ein Häutchen nach dem anderen abgetragen, um am Ende vor einer absolut zerstörerischen Wahrheit zu stehen. Dabei bekommt der Leser tiefe Einblicke in die Psyche der Erzählerin und erfährt: „Wie ich war, was ich nicht war, bevor ich wurde, was ich bin.“   Neben der furchtbaren Handlung steht die Sprache, die mich absolut in ihren Bann gezogen hat. Sie ist metaphorisch, synästhetisch, schonungslos offen und seziert damit nicht nur kunstvoll unsere Protagonistin, sondern immer wieder auch gesellschaftliche Konventionen und die Frage danach, was „normal“ ist. Damit steht sie gleichsam in merkwürdigem Kontrast zu den Dingen, die geschehen, und zeugt vom großen Können der Autorin.   Fazit: Ich bin begeistert, schockiert, gefesselt. Ein Psychothriller, der aus der breiten breiigen Masse wie ein kleines Juwel hervorsticht. Kurz und präzise. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits, ich werde Frau Heib im Auge behalten.

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    • 3
  • Harte Kost und hat mich sehr berührt...

    Drei Meter unter Null

    Ayda

    20. August 2017 um 10:14

    Lesehighlight 2017 4,5 SterneAls ist das Buch vor einiger Zeit gesehen habe,haben mich zuerst Titel und das Cover angesprochen,welche sehr passend zur Geschichte sind. Ein Cover,das für eine düsterer und dunkle Atmosphäre spricht. Auch der Klappentext klingt wahsinnig spannend und ich kann sagen, das Buch ist megaspannend!In der Handlung lernen wir ein junge Frau kennen,deren Namen wir nicht erfahren. Sie erzählt uns ihre Geschichte und wir erleben alles aus einer Ich-Perspektive,die alles noch intensiver und authentischer erscheinen lässt. Sie sieht sich nicht als normal an und will Rache an den Menschen nehmen, die für das was sie getan haben bestraft werden müssen. Sie macht sich auf die Suche,um zu töten. Dabei wirkt sie sehr empathielos und gefühlskalt aber in ihrem inneren lebt die Sehnsucht. Ich kam sehr gut in die Handlung und ich wußte auch überhaupt nicht wohin die Geschichte, mit nur knapp 250 Seiten, mich hinführt. Ich dachte am Anfang, wir haben hier eine gestörte Frau,die Morden möchte,weil sie den Drang nach Bösartigkeit hat.Ab einem bestimmten Punkt, nämlich da wo es "drei Meter unter Null" geht, habe ich die Wendung in der Geschichte gesehen und ich muss sagen, es ist keine leichte Kost. Der Schreibstil ist super zu lesen und sehr krass in der Formulierung der Gedanken und Gefühle, also da wird nicht lange um den heißen Brei geredet,sondern das Böse und die Abgründe werden klar beschrieben. Wir bekomme auch immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit,was damals passiert ist und warum die Protagonostin so handelt. Im Laufe der Geschichte habe ich mich gefragt,wie nah und fern ich mich der Protagonistin fühle! Sie hat beides geschafft.Insgesamt ein eher bedrückendes Buch,das mich sehr mitgenommen hat und keine leichte Lektüre ist. Eine klare Leseempfehlung!!!Autorin:Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.(Quelle. www.randomhouse.de)

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  • Ein spannender Psychothriller, der unter die Haut geht

    Drei Meter unter Null

    himbeerbel

    21. July 2017 um 09:49

    Geschrieben ist „Drei Meter unter Null“ aus der Ich-Perspektive einer 34jährigen selbstbewussten unabhängigen Frau, die nach ihrem Einser-Abi und dem abgeschlossenen Informatik Studium einen guten Job hat und in Berlin-Mitte eine schicke Eigentumswohnung bewohnt. Und doch brodelt es unter der scheinbar so perfekten Fassade, wie dem Leser schnell deutlich wird. Ab der ersten Seite spürt man ihre Aggressionen und ahnt, dass sie von großen seelischen Problemen getrieben wird. Kein sympathischer, sondern ein von Besessenheit getriebener Charakter, dem man in diesem Buch folgt.2 Monate lang nimmt die Frau sieben Stunden pro Tag unerbittlichen Unterricht in Kampfsport. Alles ist erlaubt, es gibt keine Regeln. Und während man als Leser gleich von der bildhaften und teilweise poetischen Sprache  mitgerissen wird, erfährt man, dass die junge Frau in wohlbehüteten Verhältnissen aufgewachsen ist und dennoch ein aggressives verhaltensauffälliges Kind war, das sich gern in Phantasiewelten flüchtete. Ihr Berufswunsch war Pippi Langstrumpf, Tarzan oder Winnetou zu werden. Als Kind dachte sie noch, dass man sich aussuchen kann, was man werden möchte.„Jetzt stelle ich mich meinem Schicksal und meiner Bestimmung. Mein neues Ziel ist weniger Beruf als Berufung. Ich werde Mörderin.“Fürchtete ich bei dieser Aussage einem naiven Thriller aufgesessen zu sein, in dem ab diesem Zeitpunkt ein wildes sinnloses morden folgt, wurde ich glücklicherweise eines besseren belehrt.Die Frau wählt den Weg der Gewalt nicht grundlos, wie man nach und nach in Form von Rückblicken erfährt. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen, nimmt in ihrer Firma ein Sabbatical und eröffnet ihre ganz persönliche Jagdsaison:„Heute prügele und schubse ich nicht mehr. Ich töte. Aber ich töte weder Menschenschafe noch Opferlämmer, ich töte Wölfe. Wölfe, die Lämmer zur Schlachtbank führen.“ (S.71)Und sie tötet brutal. Auch hier liegt der Fokus auf dem, was in der Frau vor sich geht und weniger auf blutrünstigen Tötungsakten. Allerdings ist die Phantasie beim Lesen ausreichend genug stimuliert, so dass dies auch gar nicht notwendig ist. Schließlich erfährt der Thriller noch eine Wendung, die für mich in der Art nicht vorhersehbar war und zu einem Ende führt, das nachvollziehbar ist, aufgrund der Geschehnisse aber niemals befriedigend sein kann, egal für welchen Ausgang der Geschichte sich die Autorin entschieden hätte – die Thematik geht einfach zu nah.„Drei Meter unter Null“ ist ein spannender psychologischer Thriller, der unter die Haut geht und durch seine besondere Schreibweise besticht. Empfehlenswert!

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  • Blick in den Abgrund der menschlichen Seele

    Drei Meter unter Null

    AnjaSc

    16. July 2017 um 14:15

    Inhalt: Wir begleiten die namenlose Hauptprotagonistin in diesem Buch und erleben wie sie sich von Kindesbein an bis heute entwickelt.Die Protagonistin übernimmt in dem Thriller die Erzählperspektive, so dass wir immer aus ihrer Sicht alles erleben und erfahren.Als Leser ist einem schnell klar, dass sie mordet, aber es ist lange nicht klar warum. Dieses Rätsel wird ab Seite 150 gelöst und der Bezug zum Titel ist plötzlich da und zutiefst schockierend, aber damit ist das Buch nicht zu Ende. Das wirklich perfide "Highlight" kommt erst viel später zum Vorschein und da hat sich mir definitv einmal der Magen gedreht.Das Buch lebt von der Entwicklung der Protagonistin und dem was sie erlebt oder getan hat und der Form der Schilderung von Ihr."Einst wollte sie Pippi Langstrumpf werden, dann doch lieber Winnetou, als sie älter wurde, konnte ihre Mutter sie überzeugen etwas "Vernünftiges" zu lernen. Doch schon immer fühlte sie, etwas ist anders mit ihr, denn sie war schon immer anders als andere Kinder. Nun ist sie auf der Jagd, sie ist ein Wolf, doch sie jagd andere Wölfe." Fazit: Durch den etwas ungewöhnlichen Schreibstil schafft Marina Heib es eine veschrobene und vielleicht etwas verrückte Protagonistin für uns aufzuzeigen, die in dieser Form seinesgleichen sucht.Während des Lesens, habe ich mich immer wieder gefragt:Was mag ihr Schlimmes passiert sein?Welches Drama hat sich abgespielt, dass sie sich bewusst entscheidet zur Mörderin zu werden?Was würde ich in dieser Situation tun?Wie würde ich mit dem Wissen umgehen?Würde ich für mich diesen Ausgang der Geschichte wählen?Ein Buch, das sicherlich nicht für jeden geeignet ist, aber einen wundervollen Blick in den Abgrund der menschlichen Psyche erlaubt.Ich hatte während des Buches immer ein beklemmendes Gefühl, da die Autorin uns immer mehr in eine Richtung steuert, die mir nicht angenehm war. Bis zum Ende hat die Protagonistin keinen aktuellen Namen, was bei mir die Stimmung maßgeblich beeinflusst hat. Es wirkte so trostlos, so verloren...Von mir erhält es 5 von 5 möglichen Punkten und eine Leseempfehlung für alle, die gerne einen Sprung die Abgründe der menschlichen Seele und Perversitäten dieser Welt wagen wollen.

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  • Toller Schreibstil, philosophische Metaphern, spannende Story.

    Drei Meter unter Null

    Meteorit

    09. July 2017 um 19:32

    Rezension zu ,,Drei Meter unter Null" von Marina Heib Das Buch ,,Drei Meter unter Null" von Marina Heib ist am 06. März 2017 im Heyne Encore Verlag erschienen. Inhalt: Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. (Klappentext) Cover: Das Cover passt zum Buch, es verbirgt etwas. Man hat eigentlich keine Ahnung, was diese dunklen Treppen aussagen sollen. Doch dieses Rätsel löst sich und dann versteht man auch, was es mit dem Titel ,,Drei Meter unter Null" auf sich hat. Charaktere: Die Protagonistin ist die wohl undurchsichtigste Person in diesem Buch. Am Anfang denkt man bei ihren Taten noch an Zufallsopfer, doch immer mehr kristallisiert sich heraus, was diese Frau für eine Vergangenheit an und inwiefern sie die Opfer kennt..Ehrlich gesagt baut man keine große Beziehung zur Protagonistin auf, denn durch ihr Morden erscheint sie zuerst nicht gerade als Sympathieträger. Man versteht aber ihr Leiden, und auch ihre Sorgen, denn ihr Leben verläuft nicht gerade gradlinig. In der Kindheit hegt sie noch ihren großen Traum ,,Pippi Langstrumpf" zu werden, und wird später zur Mörderin .. Meine Meinung: Am Anfang des Buches fiel mir direkt die gehobene Sprache auf, die in vielen Thrillern unüblich ist. Durch die Vermischung eines solchen Schreibstils mit der Spannung, die im Buch aufkommt, entsteht etwas Besonderes. Man liest gerne weiter, und wenn ich ehrlich bin war es auch dieser Schreibstil, der mich am Buch fesselte. Ich muss nämlich sagen, dass die Spannung sich im Buch erst ein mal entwickeln muss. Am Anfang noch recht ,,normal" entwickelt sich das Buch aber schnell zu einem spannenden Thriller.,,Denn wenn sich an einem Ort mehrere Wölfe zusammenrotten, riechen die Schafe irgendwann die Gefahr und fangen an zu böken. Von wegen Schweigen der Lämmer." S.118Mysteriös ist natürlich, warum die Protagonistin mordet und man denkt wirklich am Anfang, dass hinter den Taten nichts als reine Mordlust steht. Die Aufklärung darüber erfährt man nach und nach, was mir sehr gut gefiel. So hielt der Spannungsbogen.,,Ich rieche wie ein wildes Tier. Ich bin ein wildes Tier. Wenn die Polizei mich mit Hunden sucht, werden die Hunde die Wölfin riechen und Angst bekommen." S. 135Die Taten der Frau sind abstoßend und vielmals eklig, doch passen sie zu einem Thriller. Doch auch die Taten der ,,Täter", wie ich sie nennen möchte, um nichts zu verraten, sind schrecklich und man kann mitfühlen, wieso die Protagonistin solche Mordgelüste entwickelt.Das Ende ist wirklich gelungen, und ist zudem auch richtig überraschend.Fazit:Ein lesenswerter Thriller, der durch seine tolle Sprache überzeugt. Mir kam die Spannung am Anfang ein wenig zu kurz, weswegen ich 4 Sterne geben möchte.

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    • 7
  • Abstoßende Szenen in gehobener Sprache

    Drei Meter unter Null

    Federfee

    28. May 2017 um 10:45

    Als Kind wollte sie Pippi Langstrumpf werden oder Winnetou und musste sich dafür auslachen lassen; später beschloss sie, Mörderin zu werden. Eine etwas abstruse Idee und man fragt sich, warum will eine gut aussehende, junge, beruflich erfolgreiche Frau Menschen töten? Diese Frage macht natürlich einen Teil der Spannung aus.Die zukünftige Mörderin geht ganz planmäßig vor und bereitet sich mental und körperlich perfekt vor. In Rückblenden erfährt der Leser von ihrer Kindheit und Jugend und es wird immer klarer, was sie dazu gebracht hat, vier Menschen umbringen zu wollen, aber nicht irgendwelche, sondern vier bestimmte.Wie es zu all dem kam, wird nach und nach ersichtlich. Die Idee fand ich gut, die Rachegedanken verständlich, aber wegen einiger abstoßender Szenen hätte ich das Buch fast abgebrochen. Lediglich 'Ich will wissen, wer was warum gemacht hat' hielt mich bei der Stange.Das Ende hält eine Überraschung bereit und läuft dann sehr unglaubwürdig aus. Inhaltlich würde ich das Buch mit zwei Sternen bewerten, wenn da nicht die Sprache wäre. Sie bewegt sich auf gehobenem Niveau und gibt einen guten Einblick in die Gemütslage der Mörderin.

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    • 3
  • Enttäuschend und übertrieben

    Drei Meter unter Null

    Zeilentraumfaenger

    24. April 2017 um 19:41

    Ich hatte das Buch durch zwei ganz liebe Mädels auf Instagram gefunden und fand, dass es total interessant aussah. Die Inhaltsangabe hat mich auch neugierig gemacht und durch die ganzen positiven Rezensionen dazu, wollte ich es dann unbedingt lesen. Leider hat es mich sehr enttäuscht.Das Cover und der Klappentext sind perfekt aufeinander abgestimmt. Beides vermittelt eine düstere Stimmung und passt somit super zum Buch. Leider gefällt es mir überhaupt nicht, dass das Cover so schnell dreckig aussieht.. Man sieht jeden Fingerabdruck und jeder noch so kleine Fleck gänzt gleich total. Auch der Klappentext wirkt nach dem Lesen nicht mehr so interessant, sondern eher wie eine Warnung, die ich durch meine Neugier nicht verstanden habe.Ich hatte mit einem interessanten Buch gerechnet. Die Geschichte einer Frau, die ihr ganzes Leben lang irgendwie gequält wurde und jetzt Rache will - Bis hierhin hat das Buch genau das geliefert. Die Protagonistin war leider aber so unsympathisch, dass man überhaupt keine Lust hatte, sich ihre Geschichte durchzulesen. Außerdem war das meiste in meinen Augen ziemlich übertrieben und zu konstruiert.Die Szenen aus der Gegenwart, in denen sie mordet, haben mir leider auch nicht gefallen. Es war einfach krank. Nicht auf eine interessante, faszinierende Art, sondern absurd und widerlich.Auch der Schreibstil der Autorin hat mir absolut nicht gefallen, gerade am Anfang. Es war alles viel zu ausgeschmückt. Es las sich wie das Tagebuch, das ich mit 14 geschrieben habe. Dramatisch und pseudophilosophisch.Nicht nur einmal bin ich mit den Gedanken abgeschweift, um dann nach drei Seiten zu merken, dass ich eh nichts verpasst habe.Dann wurden zwischendurch so viele Fremdwörter eingeworfen, was alles noch komischer gemacht hatte. Der Schreibstil war, bis auf die vielen unnötigen Gedankengänge, eher einfach gehalten und die Fremdwörter, die ich zum Teil noch nie gehört habe, haben einfach deplatziert gewirkt.Zwischendurch hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin im Kopf viel weiter war, als auf dem Papier. Als Leser kann man nicht automatisch den Gedankengängen eines Autors folgen und das verstehen einige Autoren vielleicht gar nicht. Das hat sich zum Beispiel dadurch gezeigt, dass ich zwischendurch gar nicht mehr gecheckt habe, wann wir in der Vergangenheit und wann in der Gegenwart waren. Außerdem kam die 'Aufklärung' wirklich relativ spät. Bis dahin fand ich die Protagonistin einfach nur bescheuert und vielleicht hätte es ganz gut getan, schon vorher zu wissen, warum sie tut, was sie tut. Dann wäre man vielleicht nicht direkt so abgeneigt in das alles reingegangen. (SPOILERWARNUNG)Die letzten Seiten gefielen mir vom Stil her besser, als der Rest, aber wirklich gut fand ich sie trotzdem nicht. Dass plötzlich ihr Vater in der ganzen Sache mit drin hing war wirklich interessant und somit hat die Story wenigstens eine gute Wendung hervor gebracht, wenn der Rest schon so komisch war.Leider gefiel mir das Ende an sich dann aber überhaupt nicht. Sie ist ihr ganzes Leben lang so komisch und ganz plötzlich, als wäre das alles nicht passiert, soll alles gut werden.. Irgendwie kann ich mir das absolut nicht vorstellen.Da ich mich in dem Buch aber in absolut keinen Charakter hineinversetzen konnte und alles einfach absurd fand, passt das Ende perfekt. 

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  • Psychogramm einer eiskalten Mörderin - hart, schonungslos, aber absolut überzeugend

    Drei Meter unter Null

    ech

    18. April 2017 um 14:16

    Marina Heib, die ich bisher nur durch ihre Krimis aus der Reihe um den Ermittler Christian Beyer kannte, legt hier einen harten und schonungslosen Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat.Die Geschichte spielt auf zwei unterschiedlichen Ebenen. Auf der einen begleitet man die namenlose Mörderin bei der Durchführung ihres eiskalten Racheplanes, der nach einem klaren Muster verläuft und auch einer vorgegebenen Reihenfolge folgt.Auf der anderen Ebene erfahren wir nach und nach immer mehr Details aus der Vergangenheit der Frau, bis wir mit ihr den Moment erleben, an dem ihre bisherige Welt in Trümmern liegt und sie beschließt, zur Mörderin zu werden.Der Wechsel zwischen diesen beiden Ebenen sorgt dafür, das man ständig zwischen Abscheu und Verständnis bzw. Ablehnung und Zustimmung schwankt und sich im Verlaufe des Buches irgendwann entscheiden muss, welche der beiden Seiten hier die Überhand gewinnen soll und muss. Das das Buch dabei konsequent aus der Sicht der Mörderin geschrieben ist und es keine Passagen aus einer zweiten bzw. einer neutralen Sichtweise gibt, die dem Leser helfen, das Geschehen ein wenig besser einordnen zu können, macht einem diese Entscheidung allerdings auch nicht gerade einfacher.Der Schreibstil des Buches ist hier doch eher ungewöhnlich und sicherlich auch gewöhnungsbedürftig, er gibt aber die zum Teil wirre und abschweifende Gedankenwelt der Protagonistin insgesamt gut wieder, macht es dem Leser aber auch nicht gerade leicht, ihr immer gleich folgen zu können. Viele dieser Gedanken ergeben dann im weiteren Verlauf des Buches aber durchaus noch einen tieferen Sinn. Ein kompromissloser Thriller, der meinen Geschmack voll getroffen hat.

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  • Schlechtes Buch mit gutem Ende!

    Drei Meter unter Null

    Ashimaus

    15. April 2017 um 17:32

    Da ich schon viel Gutes über das Buch gehört habe, sind meine Erwartungen dementsprechend hoch gewesen. Leider konnte das Buch, insbesondere der Schreibstil und die Gliederung, mich überhaupt nicht überzeugen. Drei Meter unter Null ist komplett in der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben. Es ist in mehrere Teile gegliedert, die meist einen Vergangenheitsteil und einen Tathergang schildern. Der Schreibstil in den ersten 2/3 des Buches ist wirklich grausam. Entweder es sind stakkatomäßige Sätze oder es wird rumphilosophiert oder es werden gefühlte 20 irrsinnige Sachen aufgezählt… Dann werden oftmals einfach Fremdwörter (die ich noch nie im Leben gehört habe) in den Raum geschmissen; die, zum plumpen teils vulgären Text, total Fehl am Platz scheinen. Generell hat man in den ersten 2/3 das Gefühl man würde die Gedanken eines getriebenen Tieres lesen. Erst im letzten Drittel des Buches wird der Schreibstil aufeinmal „normal“, sodass man meinen könnte, dass das eine komplett andere Person geschrieben hat. Dieser „Umschwung“ ist meines Erachtens beabsichtigt, da die Autorin wahrscheinlich die menschliche gefühlvolle Seite der Protagonistin hervorheben möchte. Anfangs habe ich mich oft gefragt, ob die Vergangenheit (früheste Kindheit) überhaupt für die eigentliche Story relevant ist. Meine Befürchtung, dass dies nicht der Fall sei, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Jedoch wirkt die Kindheit bzw das Verhalten des Kindes immer wieder total konträr. Zum Beispiel ist sie zu einem Zeitpunkt total gewalttätig und aggressiv, zu einem anderen hingegen ein kleiner Freigeist mit immenser kindlicher Fantasie, der sich von nichts und niemanden reizen lässt – Für mich sind das 2 Wesensarten, die nicht zusammenpassen. Auch störte mich am Anfang, dass nicht erläutert wird, warum sie diese Männer tötet. Der Leser bekommt durch die emotionslose Art der Protagonistin eher das Gefühl, als würde sie sich willkürlich irgendwelche Opfer aussuchen und ihre Ermordung planen. Hier wäre eine leichte Einführung nicht verkehrt gewesen! Dafür gibt es an anderen Stellen extrem viel Input, der total irrelevant ist. Viele Stellen hätte man definitv kürzen und dafür andere Szenen vertiefen können. Das letzte Drittel finde ich dafür sehr interessant! Die Auflösung des Motivs gibt dem Ganzen einen Sinn. Nicht nur der Gegenwart, sondern auch dem Verhalten in der Kindheit. Leider ist es schwer diese psychischen Auswirkungen, die die Protagonistin  zu dem Menschen gemacht haben und dadurch auch mit dem Motiv zusammenhängen, in „nur“ knapp 250 Seiten dem Leser zu verdeutlichen. Hier hätte man einfach viel mehr Tiefe dem Ganzen geben müssen, damit der Leser sich überhaupt in die Protagonistin hineinversetzen kann. Dies kann er nämlich so  absolut nicht, da die Charaktere durchweg eigenartig, stumpf, kontrovers und unsympathisch wirken! Die Schilderung des schrecklichen Martyriums, auf dem das Buch aufgebaut ist, hat mir auch sehr gut gefallen! Hier ist endlich mal an sinniger Stelle genug Tiefe und Input gegeben worden! Daher konnte ich mich super in das Geschehen hineinversetzen und mir ein Bild davon machen, sowie die Gefühle „miterleben“. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht! Teilweise wurde mir schon etwas schlecht während der Schilderungen… Die krasse Wendung zum Schluss ist total unvorhersehbar und hat mich schon etwas aus den Socken gehauen. Durch diese Wendung macht dann wirklich alles einen Sinn! Schade, dass 2/3 des Buches einfach „Schrott“ sind. Daher kann auch das letzte Drittel die Bewertung nicht raushauen Von mir gibt es daher 2/5 Sterne!

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    • 2
  • Wow, was für ein spannendes Buch

    Drei Meter unter Null

    brauneye29

    13. April 2017 um 20:27

    Zum Inhalt:Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste.Meine Meinung:Hammerspannend! Hab mich immer wieder selbst erwischt, wie ich den Atem anhalte. Sehr lange fragt man sich, warum die Opfer sterben müssen und hat auch das Gefühl, dass die Opfer eher zufällig ausgewählt sind. Irgendwann beschleicht einen dann das Gefühl,  dass wahrscheinlich doch bestimmte Personen ausgewählt werden. Die Blicke in die Vergangenheit helfen zunächst aber auch nicht. Aber der Auslöser der Morde und das furiose Ende sind schon grandios.Fazit:Unbedingt lesen! 

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  • Emotionale Achterbahn

    Drei Meter unter Null

    Krimisofa_com

    08. April 2017 um 21:18

    Bücher aus der Täterperspektive gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, von fast 400 Büchern, die ich gelesen habe, waren genau drei davon dabei. Das erste war Paul Cleaves Debütroman Der siebte Tod, an das zweiten kann ich mich nur schemenhaft erinnern – es war nicht sonderlich gut – und das dritte ist Drei Meter unter null – und ist mit Abstand das beste.Ich kannte Marina Heib vorher nicht, wusste auch nicht mehr, was mich bei Drei Meter unter null erwartet, obwohl ich Wochen zuvor eine Rezension dazu gelesen habe. Doch bereits auf den ersten Seiten wird klar, was einem hier begegnet – oder auch nicht. Denn die erste Hälfte ist komplett anders als die zweite. In der ersten Hälfte begegnet man einer Frau, die Mitte 30 und erfolgreich in ihrem Beruf ist, eine Eigentumswohnung in Berlin-Mitte hat, sich eine Jacht kaufen will und Leute ermordet. Das tut sie scheinbar willkürlich, egal, ob das der wohlhabende Hermann oder der versoffene Penner Henryk ist. Man kennt auch ihr Motiv nicht, denn weder hatte sie eine schreckliche Kindheit, noch legte sie die klassische Bettnässer-Tierquäler-Feuerleger-Karriere hin, die man als Serienkiller ja offenbar absolviert haben muss. Würde die Geschichte nur aus der ersten Hälfte bestehen, Psychologen würden sich die Zähne an dem Fall ausbeißen.Doch ab dem Moment, ab dem der Buchtitel in der Geschichte zum ersten Mal fällt, beginnt man zu verstehen – die Geschichte, die Hintergründe, das Motiv, die Person. Ab dann wird alles klar, man kann die Motive nachvollziehen, man versteht, wieso die Mörderin im Kindergarten grundlos andere Kinder verprügelt hat, man versteht, wieso sie Alpträume hatte, man versteht alles, und man kann so gut nachvollziehen, warum sie heute tut was sie tut. Die zweite Hälfte ist so emotional wie die erste es nicht ist. Die erste ist eine kühl geschilderte Geschichte einer Frau, aus der Sicht dieser Frau, eine Geschichte über Hinz und Kunz, über Krethi und Plethi; Namen sind Schall und Rauch in dem Buch, die Protagonistin hat selber keinen, zumindest keinen, zu dem sie steht. Die zweite Hälfte ist das emotionalste, das ich jemals gelesen habe und sorgt für eine Menge Gänsehaut und mehr.Das Buch ist ein innerer Monolog mit relativ wenigen Dialogen, das einen sprachlichen Spagat zwischen gebildet und roh vollzieht. Der Showdown kommt ohne Pistolenschüsse, Verfolgungsjagden oder Explosionen aus, sondern ist ruhig, gefühlsbetont und ergreifend – eben, weil die Geschichte kein x-beliebiger Thriller ist. Drei Meter unter null beginnt mit prächtigstem Sonnenschein und endet in dunkelster Finsternis.Fazit: Ich habe davor nie etwas von Marina Heib gehört, geschweige denn gelesen, aber dieses Buch hat sich mir ins Hirn gebrannt und ich werde vermutlich zum Serientäter werden – schuldig im Sinne der Anklage.

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  • Unglaublich, anders und richtig gut!

    Drei Meter unter Null

    Anjaxxx

    04. April 2017 um 12:34

    Diese Rezi zu schreiben fällt mir nicht leicht, denn ich bin zu Anfang gar nicht so richtig in das Buch reingekommen. Die namenlose Protagonistin war mir unsympathisch und mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich auch nicht sofort anfreunden, weil er einfach neu für mich war. Viel wortgewandter geht es fast nicht, ich musste sogar 2 Worte nachlesen weil mir diese gänzlich unbekannt waren. Großen Respekt hier an die Autorin, selbst wenn ich erstmal meine kleinen Probleme damit hatte. Die Protagonistin erzählt in der "Ich" Form zuallererst mal über die Vorbereitungen der von ihr geplanten Morde und auf der anderen Seite gibt es immer wieder mal ein paar Rückblicke in ihre Kindheit. Ich habe hier mehrfach überlegt was denn nun ihr genaues Problem sein soll und war mir nicht schlüssig ob sie nun einfach eine geistige Störung hat, denn ihre Kindheit scheint sehr behütet gewesen zu sein und ihre Eltern waren immer für sie da und haben sie geliebt, tun es bis heute.  Ich breche sehr selten Bücher ab, ich hätte es hier vielleicht getan, hätte ich nicht vorher eine andere Rezension (ich lese sonst vorher eigentlich keine Rezis zu den Büchern die ich lesen möchte) von der lieben Alex gelesen. Denn rückblickend ist dieses Buch grandios und etwas komplett anderes. Von jetzt auf gleich schlägt diese Geschichte eine komplette Wendung ein, ich war sprachlos und betäubt, mir war übel und ich hab mich einfach nur erschlagen gefühlt. Der absolute Wahnsinn. Plötzlich versteht man alles was vorher unsympathisch und unklar war, es kommt ein Schlag nach dem nächsten und ich hab komplett neben mir gestanden. Die Autorin hat hier nicht nur schockiert, sie hat hier auch eine ganze Menge an Gefühlen aus mir rausgeholt und plötzlich war auch die Protagonistin für mich ganz anders, ich möchte fast behaupten das ich mich sogar hinter sie stellen würde, das ich verstehe was und warum sie diese Dinge getan hat.  Kann man Morde  für richtig halten? Eine Frage, bei der die Antwort eigentlich auf der Hand liegt, in dem Falle aber gar nicht so klar.  Die letzten Seiten um "Manfred" und den kleinen "Ausflug" zuvor habe ich wahrlich verschlungen. Wieder war nichts wie es scheint, absolut gar nichts. Ein traumhaft geschriebener Epilog schließt dieses -buch perfekt ab und lässt keine Fragen mehr offen!

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  • [Rezension] Drei Meter unter Null von Marina Heib

    Drei Meter unter Null

    HappySteffi

    03. April 2017 um 18:08

    https://www.randomhouse.de/Buch/Drei-Meter-unter-Null/Marina-Heib/Heyne-Encore/e514050.rhd#info Gebundene Ausgabe: 256 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungstermin: 6. März 2017 ISBN-10: 3453271114 Klappentext Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. Autor Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen. Cover Fasziniert euch ein dunkles Cover eines Thrillers genauso wie mich? Nahezu komplett schwarz ist dieser Schutzumschlag, nur ein paar hellere „Lichtreflexe“ deuten Stufen an, die nach oben führen und auf denen der Buchtitel zu lesen ist. Zurückgehalten und sehr atmosphärisch wirkt diese Illustration und schafft damit eine tolle Grundstimmung um sich in Thrillerlaune zu bringen. Meinung Als ich dieses Buch in den Händen hielt, wollte ich direkt loslegen es zu lesen. Der Klappentext baute schon eine so große Neugier auf, das ich kaum warten konnte. Und dennoch habe ich etwas anderes gefunden, als ich erwartet habe. Aus der Sicht der Protagonistin, deren Name nicht erwähnt wird, wird dieser Thriller in der Ich-Perspektive erzählt. Die junge Frau wird nach jahrelangen Versuchen ein normales Leben zu führen von ihren Rachegelüsten übermannt und begibt sich auf die Jagd. Dabei geht sie taktisch und durchdacht vor. Die Menschen, die ihr Leid angetan haben, sollen selber leiden. Das macht sie unmissverständlich klar. Anfangs habe ich gedacht, die Hauptperson ist eine ziemlich kranke und abgebrühte Mörderin, sie wirkte unnahbar, kaum greifbar und war immer ein wenig wie ein Schatten. Das ihr Name nicht gefallen ist, hat dieses Gefühl für mich noch verstärkt. Eine Wendung, die ich so überhaupt nicht erwartet habe, brachte dann aber ein wenig Licht ins Dunkel. So viel Licht, das ich sie nicht mehr als die Psychopathin gesehen habe, die ich meinte kennengelernt zu haben sondern sogar Verständnis aufbrachte. Heib´s Schreibstil unterstützt dabei sehr gut die zwei Welten, in denen sich die Protagonistin bewegt. Szenen aus ihrer Kindheit werden ausschweifend und wunderbar erzählt. Man empfindet diesen Wohlfühl-Charakter mit, die nostalgische Gedanken in einem auslösen. In der Gegenwart, der Zeit der Jägerin mit düsterer Seele werden die Sätze komprimierter. Fast schon abgehackt und recht emotionslos. Anfangs hat mich dieses hin und her ziemlich verwirrt, und auch die Längen, die sich besonders zu Beginn eingeschlichen haben, haben in mir manchmal das Gefühl aufkeimen lassen, „Drei Meter unter Null“ doch wieder zur Seite zu legen doch im Laufe des Buches habe ich gemerkt, wie diese Wechsel auf mich gewirkt haben und mich schnell in eine gewisse Lesestimmung und somit auch in jeweils wechselnde Lesetempi gebracht haben. Dann konnte ich das Buch auch nicht mehr zur Seite legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Fazit Heib hat einen großen Thriller geschrieben, der durchhaltende Leser mit einer ungeahnten Wendung und enorm viel Spannung belohnt. Nie war mir eine Protagonistin so fremd und hat mich doch so mitgezogen.  

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    Good as Gone

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    Hast du Lust auf eine Nacht voller Nervenkitzel? Für alle Hörbuchfans, Krimiliebhaber und alle, die es noch werden wollen, haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Gemeinsam werden wir eine Nacht in spannende Fälle, mysteriöse Taten und menschliche Abgründe eintauchen! Das klingt nach einem perfekten Plan für euer Wochenende? Dann schaut euch die beiden Hörbücher "Good as Gone" und "Drei Meter unter Null" an. Ihr könnt entscheiden, welches Hörbuch ihr gewinnen möchtet!Mehr zu den Hörbüchern Spannend, beklemmend, überraschend Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.Jetzt ins ungekürzte Hörbuch reinhören! Sie tötet, um zu leben. Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Der Weg der Gewalt ist nicht grundlos. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Der Tag, an dem sie eine Mörderin wird. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie. Sprecherin Anna Thalbach blickt in die Abgründe der menschlichen Seele.Jetzt ins ungekürzte Hörbuch reinhören!Gemeinsam mit Random House Audio und der Hörverlag veranstalten wir in der Nacht vom 31.03. auf den 01.04.2017 eine spannende Hörnacht, währenddessen ihr gemeinsam mit uns die beiden Hörbücher hören, nervenaufreibende Aufgaben lösen und Hörminuten sammeln könnt. Dafür vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Hörbuchs, also insgesamt 50 Hörbücher, unter allen, die sich bis zum 19.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Frage beantworten:  Wo hört ihr am liebsten ein spannendes Hörbuch? Bitte verratet uns außerdem, welches Hörbuch ihr am liebsten gewinnen würdet!Bitte beachtet, dass es dieses Mal keine Hörabschnitte geben wird. Stattdessen laden wir euch ein, an der Hörnacht teilzunehmen. Dort wird es verschiedene Aufgaben für euch geben.Ich drücke euch die Daumen! Aufgepasst! Hörbücher sind genau dein Ding? Dann schau doch mal auf der Sound der Bücher Aktionsseite vorbei und finde viele weitere tolle Hörbücher!   Außerdem erhälst du für die Bewerbung bei dieser Hörbuchverlosung 10 Hörminuten. Zusätzlich gibt es für die Teilnahme an der Hörnacht mit spannenden Aufgaben (vom 31.03. auf den 01.04.) 40 Hörminuten. Verfasst ihr außerdem eine Rezension bis zum 14.04. erhaltet ihr noch einmal 25 Hörminuten (statt der üblichen 20 Hörminuten für eine Rezension).* Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen! 

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