Marina Heib Tödliches Ritual

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Inhaltsangabe zu „Tödliches Ritual“ von Marina Heib

Der Mörder schlägt an keltischen Festtagen zu, akribisch zelebriert er seine Rituale, und immer sind es grausam zugerichtete Frauenleichen, die man findet. Bei dieser mysteriösen Mordserie tappen selbst die Sonderermittler um Christian Beyer im Dunkeln. Erst die Intuition der Psychologin Anna Maybach führt sie auf eine heiße Spur …

Potenzial war da, wurde aber leider überhaupt nicht genutzt.

— Suhani
Suhani

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  • Mord in Göttingen!

    Tödliches Ritual
    kassandra1010

    kassandra1010

    10. December 2016 um 00:10

    Ich kann nur sagen, Hut ab! Ich habe schon lange keinen so guten deutschen Krimi gelesen. Marina Heib versteht es erstklassig Spannung aufzubauen und diese am Schluss selbst noch auf den letzten Seiten zu erhalten. Stets werden neue Theorien aufgeworfen und Verwicklungen entstehen, aber es ist so gut recherchiert und exzellent geschrieben, das man aus der Story gar nicht mehr heraus will! Einfach spitze!Der Sonderermittler Christian wird aus Hamburg zu seinem Freund Markus nach Göttingen gebeten, um ihm dort bei 2 Frauenmorden weiterzuhelfen. Christian versteht das als Freundschaftsdienst, er hat ja schließlich keinen offiziellen Auftrag. Als jedoch die Tochter der Bürgermeisterin das dritte Opfer wird, geht alles seine offiziellen Wege. Markus jedoch tritt wegen intensiven Ausfällen aufgrund seines sehr großen Alkoholproblems vom Fall zurück. Es passieren noch 2 weitere Morde und man scheint mit Markus altem Ermittlerteam dem oder den Mördern auf der Spur zu sein. Man vermutet, das Mitglieder einer schlagenden Verbindung der Studentenschaft Göttingen dahinter stehen. Jedoch können ohne Beweise leider keine Verhaftungen durchgeführt werden und weitere Verwicklungen mit gleichzeitig in Göttingen passierenden Vergewaltigungen werfen viele Fragen auf. Ratlos ermittelt das Team trotzdem weiter in alle Richtungen.Letztlich wird Elli, Polizistin im Ermittlerteam, auf einer Jungesellinnen-Feier selbst vom Mörder aufgegriffen! Werden Christian und seine Freundin Anna, die freundschaftliche Unterstützung als Psychologin liefert und der alkoholisierte Markus und dessen Team Elli retten?Heib versteht es wirklich erstklassig, mehrere Fäden zu ziehen, dabei die Zeitgeschichte und die Spannung nicht ausser Acht zu lassen. Sie vernetzt geschickt die Geschichtes des Harzer Brockens mit den damaligen Hexenverbrennungen und den darauf zugrunde liegenden inquisitorischen Erlass der Hexenkammer und der daraus resultierenden Rituale. Die Geschichte ist flüssig aufgebaut, man erfährt Interessantes über die Inquisition, Schlagende Verbindungen, Hexenrituale und deren Feiertage und ist sich sicher, das man den Exkommissar Markus lieber nicht als Freund haben möchte...Sehr gut beschriebene Figuren und deren Beziehung zueinander sowie miteinander in dem mordgeplagten klassischen Göttingen machen das Buch sehr reizvoll, man kann es nicht weglegen.

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  • Eher "tödliche Langeweile"

    Tödliches Ritual
    Suhani

    Suhani

    06. August 2016 um 01:11

    Ok, entweder bin ich ein überaus hartgesottener Krimifan, oder ........ das Buch ist wirklich so langweilig, das ich mich immer wieder überwinden musste, es doch noch zu Ende zu lesen. Dabei war Potenzial da, aber ich hatte irgendwie immer wieder den Eindruck, das die Morde nur Nebensache waren und der Kern der Geschichte sich um den Alkoholiker Markus Lorenz, seines Zeichens Polizeichef von Göttingen drehte. Immerwieder ertrinkt er im eigenen Suff und seine Kollegen, und das Team aus Hamburg müssen seine Arbeit mit erledigen. Das führt zu Stress und Streitereien, die auch mal handgreiflich werden können. Da retten auch die gut beschriebenen Leichen und ein bisschen Verwirrspiel genauso wenig, wie ab und an die Sicht des Täters, um die Geschichte spannend zu machen. Wie gesagt, entweder bin ich wirklich so abgebrüht, oder beim Stern und der Hamburger Morgenpost haben Schissbüxen das Buch gelesen ..... Fazit: Für ein Buch mit nur 300 Seiten hab ich noch nie so lange gebraucht, bis ich es durch hatte - und das lag mit Sicherheit nicht daran, das ich es vor lauter Spannung immer wieder weglegen musste um mich unter eine Decke zu verstecken ..... Potenzial war da, wurde aber leider überhaupt nicht genutzt. Aber auch das ist wieder nur MEINE Meinung, vielleicht findet ja jemand von Euch es super spannend. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :)

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  • Ein guter deutscher Thriller

    Tödliches Ritual
    Greedyreader

    Greedyreader

    14. February 2016 um 17:36

    Markus Lorenz, der Chef der Göttinger Kripo, ermittelt in einer Serie von grausamen Frauenmorden und bittet dabei seinen alten Freund Christian Beyer um Hilfe, weil dieser Spezialist für Serienmorde ist. Beyer wird unterstützt von seiner Freundin Anna Maybach, die als Psychologin wertvolle Hinweise beisteuert. Ihre Ideen sind bei der Aufklärung der Verbrechen entscheidend. Lorenz selbst ist kaum in der Lage, die Ermittlungen zu führen, da er seit dem Tod seiner Frau Alkoholiker ist. Er konnte ihren Selbstmord nicht verhindern und fühlt sich schuldig, weil er nichts zu ihrer Rettung unternommen hat. Marina Heib hat einen sehr spannenden, raffiniert konstruierten Thriller mit sorgfältiger Charakterisierung der Personen geschrieben. Der erfahrene Krimileser meint nach dem ersten Drittel des Romans, den oder die Täter zu kennen, da sich die Verdachtsmomente immer mehr verdichten und sowohl die Morde als auch die Vergewaltigungen auf das Konto von zwei bestimmten Personen zu gehen scheinen. Der erfahrene Krimileser weiß aber auch, dass im Regelfall die so frühzeitig Verdächtigten nicht die Täter sind, dass im Gegenteil weitere unerwartete Handlungsumschwünge zu erwarten sind. Das Ende kommt dann überraschend, aber durchaus folgerichtig. Der Roman ist so gut gelungen, dass die Autorin die skandinavische oder angloamerikanische Konkurrenz nicht fürchten muss. 

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  • Solider Krimi

    Tödliches Ritual
    BubuBubu

    BubuBubu

    29. November 2015 um 10:47

    Inhalt: In Göttingen wurde eine Frauenleiche gefunden. Getötet wurde sie mit 30 Messerstichen. Markus Lorenz, der zuständige Hauptkommissar der Stadt Göttingen, steckt in einer schwierigen Lebenskrise.  Er ertränkt seine Gedanken immer mehr in Alkohol. Markus taucht nach einer durchzechten Nacht betrunken am Tatort auf. Die Oberbürgermeisterin drückt im vor Ort einen Spruch auf, daraufhin ohrfeigt Markus sie und kündigt seinen Job. Da er trotzdem weiter ermitteln will, nimmt er Kontakt zu seinem alten Studienfreund Christian Beyer auf. Dieser ist in Hamburg Sonderermittler einer Soko, die auch für ganz Deutschland zuständig ist. Dieser ist gerade im Begriff mit seiner Freundin, der Psychologin Anna Maybach, sich auf den Weg nach Paris zu machen um dort Urlaub zu machen. Kurzerhand verlegen sie ihren Urlaub nach Göttingen. Meine Meinung: In diesem Buch geht es um eine Mordserie, bei der das Motiv zunächst unklar ist. Allerdings stellt sich mit der Zeit raus dass die Morde an keltischen Feiertagen stattfinden, daher auch der Name „Tödliches Ritual“.  Die Morde sind sehr speziell und teilweise sehr brutal, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Man erfährt hier mehr über menschliche Abgründe und begleitet die Ermittler bei der Suche nach dem Mörder. Es tauchen immer wieder zwielichtige Gestalten auf, die auch sehr interessant dargestellt worden sind. Nicht nur die Ermittler tappen im Dunkeln, sondern auch der Leser. Zwischendurch hab ich immer wieder gedacht den Mörder identifiziert zu haben, was sich aber immer wieder als Irrtum rausgestellt hat.  Die überraschenden Wendungen haben dazu beigetragen die Spannung aufrechtzuerhalten. Ein echt solider Krimi. Dieses Buch ist der dritte Fall des Sonderermittlers Christian Beyer. Ich habe die Vorgänger nicht gelesen und konnte es auch ohne Probleme unabhängig von den anderen Werken lesen und verstehen.

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  • Hype um Heib

    Tödliches Ritual
    TochterAlice

    TochterAlice

    15. June 2015 um 11:39

    Göttingen statt Paris heißt es für den Sonderermittler Christian Beyer und sein Partnerin ' privat und immer wieder auch in dienstlichen Belangen ' Anna Maybach an Weihnachten, als es darum geht, Christians altem Freund Markus, Polizeichef in Göttingen, bei der Ermittlung in einer Serien grausamer Morde an jungen Frauen beizustehen. Es zieht sich dann ' dies betrifft sowohl die Morde, die nicht so schnell gestoppt werden können wie erhofft als auch die Freundschaft der beiden Ermittler, die arg strapaziert wird, stellt es sich doch heraus, dass Markus' Leben nach einem schweren privaten Schlag vom Alkohol dominiert wird. Weitere Morde geschehen, unter anderem an der Tochter der Göttinger Oberbürgermeisterin, die von da ab noch stärkeren Anteil an den Ermittlungen nimmt. Als Hauptverdächtige werden aufgrund der Indizienlage die Mitglieder der konservativen schlagenden studentischen Verbindung 'Herculania' gehandelt. Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden von Marina Heibs Serie um den Sonderermittler Christian Beyer 'Weißes Licht' und 'Eisblut' weist 'Tödliches Ritual' viel weniger Thrillerelemente auf und folgt in seinem Aufbau eher der klassischen Krimitradition, die meinem persönlichen Lesegeschmack wesentlich stärker entspricht. So ist dieser dritte Band aus meiner Sicht auch der beste. Göttingen und seine liebenswerte, nicht jedoch immer effiziente Mordkommission drücken dem Buch natürlich ihren Stempel auf, machen es jedoch nicht unbedingt zu einem Regionalkrimi. Erwähnenswert ist die geschmackvolle, Spannung verheißende Gestaltung des Covers, die sicher den ein oder anderen zufälligen Betrachter zum Kauf verleiten und möglicherweise zum Fan von Marina Heib machen kann. Hype um Heib? Den wird es in den Reihen der Liebhaber spannender Kriminalliteratur geben, nicht jedoch unter Freunden nervenzerreißender Thriller.

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  • Abgründe

    Tödliches Ritual
    Arun

    Arun

    Tödliches Ritual von Marina Heib Ein Kriminalroman aus Deutschland Zum Inhalt. In Göttingen wird eine Frauenleiche aufgefunden, getötet mit 30 Messerstichen. Der zuständige Hauptkommissar Markus Lorenz steckt im Moment in einer tiefen Lebenskrise, die er zunehmend mit Alkohol betäubt. Er erscheint nach einer durchzechten Nacht am Tatort, nachdem er dort von der Oberbürgermeisterin mit einem unüberlegten Spruch belegt wird, ohrfeigt er diese und reicht die Kündigung ein. Hilfe suchend wendet er sich an seinen Freund und ehemaligen Studienkollegen Christian Beyer, dieser ist inzwischen Sonderermittler einer Soko aus Hamburg die auch bundesweit eingesetzt wird. Da er gerade mit seiner Freundin zu einem Parisurlaub aufbrechen will als ihn der Hilferuf erreicht wird der Urlaub kurzerhand nach Göttingen verlegt. Dies ist die Ausgangslage der Geschichte, der noch einige Morde folgen sollen. Meine Meinung. Ein Buch über eine Mordserie, bei der sich die Motivsuche als schwierig gestaltet. Viele Spuren verlaufen im Sand oder führen in die falsche Richtung. Die Opfer werden zum Teil auf drastische Weise getötet. In der Geschichte wimmelt es von seltsamen Typen nicht nur im Kreis der Verdächtigen oder der Polizei, sondern auch im alltäglichen Leben. Eine wendungsreiche Story die uns in menschliche Abgründe führt aber durchaus auch einige originelle oder humorige Szenen anbietet. Das Buch hat mich angenehm überrascht. Schwanke zwischen 4 oder 5 Sternen, belasse es aber bei 4 Sternen, da mir der Showdown etwas zu gekünstelt erschien. Um die Spannung nicht zu nehmen, habe ich einige Teile der Story nicht angesprochen. Am besten selbst lesen und sich überraschen lassen, von mir eine klare Leseempfehlung.

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    • 8
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    06. September 2014 um 22:40
  • Schade

    Tödliches Ritual
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    21. October 2013 um 11:36

    Nach dem 2. Teil hab ich mir gedacht das es besser wird nur leider war dem nicht so. Der 3. hat mir nicht so gut gefallen, teilweise hat es sich doch sehr gezogen und die Geschichte an sich war auch nicht so toll. Trotzdem lese ich Teil 4 weil ich wissen will ob der wieder besser ist.

  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    21. August 2011 um 12:03

    "Der Mörder schlägt an keltischen Festtagen zu, akribisch zelebriert er seine Rituale, und immer sind es grausam zugerichtete Frauenleichen, die man findet. Bei dieser mysteriösen Mordserie tappen selbst die Sonderermittler um Christian Beyer im Dunkeln. Erst die Intuition der Psychologin Anna Maybach führt sie auf eine heiße Spur ..."Wieder ziemlich heftig. Die Stadt Göttingen kommt nicht unbedingt gut weg, was mich als Göttingerin etwas stört. Der Plot ist gut, die Geschichte nicht so gut erzählt, wie in den ersten beiden Bänden. Das letzte Drittel versöhnt.

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  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    Toschi3

    Toschi3

    02. July 2011 um 21:51

    Zunächst möchte ich feststellen, dass es zum Glück immer mehr gute bis sehr gute deutsche Krimis in die Bücherläden und damit auch die Bücherregale schaffen. Das Buch von Marina Heib ist wohl mit dabei, wenn in meinen Augen eher unter der Kategorie 'gut'. Die Geschichte ist sehr schön aufgebaut und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Obwohl es sich um den 3. Krimi mit dem selben Ermittler handelt, findet man sehr gut den Einstieg und hat nicht das Gefühl, dass ohne Kenntnis der anderen Krimis nichts läuft. Die letzten 50-60 Seiten ziehen sich etwas in die Länger (grundsätzlich ok, ab er bei insgesamt nur 300 Seiten nicht notwendig). Leider behält die unsympathische Figur des örtlichen Ermittlers Markus einen bitteren Beigeschmack und leider muss ich mich hier vielen meiner Vorbewerter anschließen: der Ausgang ist überzogen und ziemlich unglaubwürdig. Das Buch hätte für einen versöhnlichen Abschluss auch nicht so enden müssen.

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  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    27. March 2011 um 00:17

    Ja, ein guter solider Thriller, nichts besonderes aber zu empfehlen

  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    Lilli33

    Lilli33

    11. March 2011 um 13:53

    Einfach nur gut! Seinen dritten Fall hat Sonderermittler Christian Beyer in Göttingen zu lösen. Der Spezialist für Serienmorde wird von seinem alten Freund Markus Lorenz um Hilfe gebeten, nachdem bereits zwei Leichen junger Frauen gefunden worden sind. Markus kommt mit dem Fall nicht klar, da er nach dem Verlust seiner Frau zum Alkoholiker geworden ist. Lange Zeit tappen die Ermittler im Dunkeln, bis Christians Freundin Anna, eine Psychologin, ein Schema hinter den Morden entdeckt. Eine Spur führt zur Burschenschaft Herculania. Ist der Täter in ihren Reihen zu finden? Das Team um Markus und Christian hängt sich mit Leib und Seele in den Fall, auf Grund menschlicher Schwächen passieren aber immer wieder Pannen, wodurch dann auch Tatverdächtige wieder entkommen können. Die Spannung steigt. Geschickt verknüpft Marina Heib die verschiedenen Fäden bis hin zum fulminanten Finale. Ich kenne die ersten zwei Fälle von Christian Beyer nicht, hatte aber beim Lesen nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen würden. Es wird zwar hin und wieder auf die alten Fälle angespielt, dies hat jedoch für das Verständnis dieses Krimis keine Bedeutung. Sehr gut hat mir gefallen, dass Marina Heib die Personen so menschlich darstellt, mit kleinen und größeren Schwächen, Problemen mit sich und miteinander, mit negativen Gefühlen und vielen Zweifeln. Dagegen treten die Beschreibungen der Morddetails angenehm in den Hintergrund. Fazit: ein spannender, packender deutscher Krimi vom Feinsten, sicher nicht mein letztes Buch von Marina Heib :-)

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  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    olifant

    olifant

    07. November 2010 um 14:40

    1,2,3 ... viele tote Mädchen, die immer wieder an keltischen Feiertagen brutal überfallen, vergewaltigt und getötet werden. Die Spuren führen die Kommissare zunächst zu einer Burschenschaft, die aber jegliche Verbindung abstreitet. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, einfacher Satzbau, nicht zu viele Personen. Dennoch sind die fingierten Spuren und verdeckten Hinweise der Autorin für geübte Leser "nichts Neues" und man ist sich schnell sicher, dass die ersten Spuren auf jeden Fall nicht zum wahren Täter führen. Interessant fand ich die Verbindung zu den keltischen Feiertagen, hier hätte man noch etwas tiefer in deren Erläuterung eintauchen können, um die Spannung zu erhöhen. Für mich war es das erste Buch der Autorin. Insgesamt hat es mir gut gefallen, war aber auch kein"Ausnahmekrimi".

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  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:38

    Mit "Tödliches Ritual" legt Marina Heib den dritten Fall um den Kommissar Christian Beyer vor. Christian Beyer ist Ermittler bei der Soko Bund und eigentlich wollte er mit seiner Freundin Anna, einer Professorin für Psychologie, über Weihnachten einen romantischen Urlaub in Paris verbringen, als er einen Anruf von seinem besten Freund Michael, ebenfalls Polizist, bekommt. In Göttingen treibt ein Serienmörder sein Unwesen und die Ermittlergruppe um Michael ist davon überfordert, daher fordert Michael Christians Hilfe an. Statt nach Paris geht es für Christian also nach Göttingen. Schnell wird jedoch klar, dass hinter Michaels Anruf viel mehr steckt als der Wunsch der Unterstützung bei einem Ermittlungsverfahren. Michael braucht nicht nur Hilfe in einem Fall sondern vor allem in seinem Leben. Nach dem Selbstmord seiner Frau ist Michael von Schuldgefühlen geplagt dem Alkoholismus verfallen und weiß alleine nicht mehr weiter. Er hat Angst davor Weihnachten allein zu verbringen, da sich zu diesem Zeitpunkt der Jahrestag des Selbstmordes seiner Frau jährt. Christan übernimmt die Ermittlungen im Mordfall, muss jedoch kapitulieren angesichts Michaels Alkoholprobleen. Zu früh aus der Entzugsklinik entlassen gefährdet dieser durch sein nicht gelöstes Alkoholproblem die Ermittlungen und bringt dadurch Unbeteiligte in Gefahr. Das Buch besticht durch sehr gute Recherche und eine fesselnde Tätercharakterisierung, was wohl den Büchern von Mark Benecke zu verdanken ist, welche die Autorin als Quellen angibt. Dieses Buch ist voller Göttinger Lokalkolorit gepaart mit einem Sumpf aus Vergewaltigung, Mord und elitären Burschenschaften. "Woher kommt eigentlich die Lust der Göttinger, ihre Gewölbekeller eigenhändig auszubuddeln, um dann ihre Freizeit dort zu verbringen?" [...] "Die Göttinger leben im Zentrum Deutschlands. Daraus schließen sie, dass sie der Nabel der Welt sind, und weil das sonst keiner weiß, sitzen sie im Keller und heulen sich gegenseitig die Ohren voll. [...] " (S. 232). Dieser Krimi ist von Anfang an packend. Michael nervt nicht nur die Protagonisten sondern auch den Leser, eine wunderbar plastische Charakterisierung eines Alkoholikers. Schon recht früh erscheint klar, wer der Mörder ist, aber der Scheint trügt in diesem Buch sehr oft. Die Autorin versteht es mit überraschenden Wendungen die Spannung immer wieder neu Aufzubauen, was teilweise jedoch sehr konstruiert wirkt. Zu viele Zufälle die zu noch mehr (un-)glücklichen Zufällen führen wirken irgendwann doch sehr unrealistisch und überkonstruiert, aber dadurch vielleicht spannend bis zur letzten Seite. Marina Heib, geboren 1960 in St. Ingbert, Saarland, lebt nach ihrem Philosophiestudium und journalistischer Arbeit als Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Hamburg. Nach ihren Kriminalromanen »Weißes Licht« und »Eisblut« folgt mit »Tödliches Ritual« (alle bei Piper) der dritte Fall für die Sonderermittler um Christian Beyer.

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  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    Winterzauber

    Winterzauber

    17. June 2010 um 20:47

    Christian hilft einem Freund bei seinen Ermittlungen und natürlich ist dann auch Anna nicht mehr weit. Spannend, traurig und mit viel Power. Der dritte Teil der Serie ist auch absolut lesenswert !!!

  • Rezension zu "Tödliches Ritual" von Marina Heib

    Tödliches Ritual
    suse9

    suse9

    11. June 2010 um 08:11

    Das Thema ist sehr interressant. Leider gefällt mir die Umsetzung in diesem Buch nicht. Den Anfang finde ich gut gelungen. Die Charaktere werden überzeugend vorgestellt und man erwartet einen Einblick in die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele. Im Laufe der Handlung jedoch werden die Gedanken, Gefühle und Beweggründe der Protagonisten nur angerissen. Zum Teil trifft man intensiv eingeführte Personen - z.B. die Oberbürgermeisterin - nur noch am Rande wieder und fragt sich, wozu sie überhaubt vorgestellt wurden. Die Ermittlungen des Teams um Markus und Christian befassen sich mit - wie der Titel bereits verrät - Ritualmorden. Diese finden immer an keltischen Feiertagen statt, so dass schnell klar wird, dass ein religiöser Beweggrund dahinterstecken könnte. Hilfe erhalten die Ermittler von der Freundin Christians - Anna, die über das geschichtliche Wissen zu verfügen scheint. Wobei ich mich frage, warum sie dann das Buch "Der Hexenhammer" nicht kannte. Die Spur zum Täter wird sehr bald deutlich und die Aufklärung des Falls am Ende des Buches ist keine Überraschung. Der Roman ist flüssig und einfach geschrieben, wobei alle paar Seiten ein überflüssig kluges Fremdwort eingeworfen wird, was hier völlig fehl am Platzes wirkt. Das Buch behandelt viele Probleme (Korruption, Burschenschaften, Alkoholismus, Lieblosigkeit in der Familie usw), so dass ich den Eindruck gewann, das ein oder andere weniger wäre besser gewesen. Warum muss Marina Heib zu allem in einem einizigen Roman ihre Meinung darlegen? Dadurch wirkt alles etwas oberflächlig, sprunghaft und nicht zu Ende gedacht. Beim Lesen stellte ich mir die Frage: Wird eine Mutter an den ungesicherten Tatort ihrer burtal ermordeten Tochter geführt? Oder: Musste die Autorin dieses spektakuläre Ende wählen? Sollte noch einmal alles getoppt werden mit einem brutalen Finale? Ich fand das stark übertrieben und die Glaubwürdigkeit des Romanes litt dadurch für mich enorm. Tödliches Ritual ist ein Thriller ohne Spannung bei dem ich das Gefühl nicht loswurde, alles schon einmal in anderen Büchern gelesen zu haben.

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