Marina Jenkner

 4.8 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Die UnWillkommenen, Nimmersatt + Hungermatt und weiteren Büchern.
Autorenbild von Marina Jenkner (©Foto: John Oechtering)

Lebenslauf von Marina Jenkner

Marina Jenkner wurde 1980 in Detmold geboren und wuchs dort auf. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Kunst- und Designwissenschaften und Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal und schloss 2004 als Magistra Artium ab. Sie arbeitet als freiberufliche Schriftstellerin, Filmemacherin und Werbetexterin.

Bereits während des Studiums veröffentlichte Marina Jenkner erste Lyrik und Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften, außerdem drehte sie über ein Dutzend Kurzfilme und 2003 den Langspielfilm „Blaue Ufer“.

2006 erschien ihr erstes Buch „WUPPERlyrik“ im Heiner Labonde Verlag, ein Lyrik-Foto-Band mit 50 Gedichten über ihre Wahlheimat Wuppertal.

2007 folgte ihr Kurzgeschichtenband „Nimmersatt und Hungermatt“ im Münchener Verlag Frauenoffensive, mit dem sie seit zwölf Jahren zu Lesungen zur Prävention von Essstörungen in ganz Deutschland unterwegs ist.

2009 legte sie zusammen mit Christoph Müller den Dokumentarfilm „Und tschüss, Hormone!“ vor.

Im Oktober 2015 gründete Marina Jenkner den Kulturort „Die arme Poetin“ in der Wuppertaler Spitzwegstraße.

2019 erschien ihr Flüchtlingsroman „Die UnWillkommenen“ im Frankfurter Größenwahn Verlag.

Marina Jenkner ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und der GEDOK Wuppertal. Sie setzt sich aktiv für die regionale Literaturszene ein, war Dozentin für Kreatives Schreiben an der Junior-Uni Wuppertal und führt Lesungen und Schreibworkshops in Schulen durch.

Alle Bücher von Marina Jenkner

Cover des Buches Die UnWillkommenen (ISBN:9783957712400)

Die UnWillkommenen

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Erschienen am 07.03.2019
Cover des Buches Wupperlyrik (ISBN:9783937507101)

Wupperlyrik

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Erschienen am 22.09.2006
Cover des Buches Nimmersatt + Hungermatt (ISBN:9783881043779)

Nimmersatt + Hungermatt

 (2)
Erschienen am 01.02.2007

Neue Rezensionen zu Marina Jenkner

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Rezension zu "Die UnWillkommenen" von Marina Jenkner

Die UnWillkommenen - wirklich gut.
Fotomomofthreevor einem Monat

Zum Inhalt:

2015 - Bettys Sohn bekommt einen syrischen Jungen in die Klasse und sie lernen die Familie Ibrahim kennen, Flüchtlinge. Schnell merkt Betty, dass es Vorurteile abzubauen gilt, es viele Gemeinsamkeiten gibt und wie schwierig es ist für eine syrische Familie in Deutschland Fuß zu fassen und den Bürokratie-Dschungel zu überstehen oder besser zu verstehen.
Durch diese Erfahrungen erinnert sich Betty an die Geschichte ihrer Familie, ebenfalls geprägt von Flucht und auch ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema spielt eine große Rolle in der Reflektion der Ereignisse.

Gekonnt werden von der Autorin die Geschichten im Jetzt, die aus Bettys Vergangenheit und die ihrer Großeltern wie an einer Perlenkette aufgereiht. Trotz unterschiedlicher Zeiten, fügen sie sich perfekt aneinander und zeigen uns so auf eine besondere Weise, wie sich Muster von damals wiederholen.

Fazit: Ein wichtiges Buch, was uns mahnt wachsam zu bleiben, hinzusehen, Vorurteile beiseite zu schieben und ins Gespräch zu kommen. Ich kann es allen nur sehr ans Herz legen, dieses Buch zu lesen und miteinander in den Dialog zu gehen.

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Rezension zu "Die UnWillkommenen" von Marina Jenkner

Flüchtlinge - einst und jetzt
mabuerelevor einem Monat

„...Ein kleiner Junge am Strand an der türkischen Küste, in rotem T-Shirt und blauer Hose, die dunklen nassen Haare kleben am Kopf, bäuchlings mit dem Gesicht im Sand, drei Jahre alt wie Jasper und tot. Ein Foto, das mich schlucken lässt...“


Wir schreiben das Jahr 2015. Jonathan, sechs Jahre alt, erzählt seiner Mutter, dass in seine Klasse ein Junge aus Syrien gekommen ist. Im Bus treffen sie wenige Tage später Rami, den Jungen, mit seinem kleinen Bruder und dem Vater. Sie kommen ins Gespräch.

Kurze Szenen von Flüchtlingsströmen gehen der Autorin durch den Kopf. Dazu gehört auch das Eingangszitat.

Die Autorin hat einen besonderen Roman zum Thema Flüchtlinge geschrieben. Einerseits erzählt sie von ihrer Bekanntschaft mit der syrischen Familie, andererseits gibt es viele Rückblenden in die Vergangenheit und in die eigene Familiengeschichte.


„...Da kamen so viele Flüchtlinge, man wusste gar nicht, wo man die alle unterbringen sollte. Die hatten nichts mehr, sie hatten alles verloren. Das war schrecklich, als die ankamen...“


Das Zitat beschreibt nicht die aktuelle Situation. Es stammt von Grete, der Oma der Autorin. Damit beginnt deren Bericht über die letzten Kriegstage. Ihr Vater war Bürgermeister in einem Dorf und damit für die Unterbringung der Flüchtlinge verantwortlich. Schon damals wurden Unterschiede gemacht. Wer aus dem Osten kam, war ein Flüchtling, wer aus westlicher Richtung floh ein Evakuierter.

Über Albrecht, den Opa, fallen nur wenige Worte. Er war psychisch gezeichnet von den Erlebnissen im Russlandfeldzug.

Ein anderer Handlungsstrang erinnert an Christel, die andere Großmutter. Sie musste in jungen Jahren aus Ostpreußen fliehen. Erinnerungen an die Flucht gibt es in der Familie nicht. Die Enkelin besucht Kaliningrad. Die Fahrt hinterlässt einen schalen Geschmack.

Und dann gibt es Mo, einen Freund der Familie. Er fährt nach Serbien, um dort in Flüchtlingslagern zu helfen. Sein bitteres Fazit lautet:


„...Wenn ich diese Lager mit den unwürdigen Bedingungen schwarz-weiß eingefärbt hätte, hätte mich das an eine andere Zeit erinnert. Ich glaube nicht mehr an Europa...“


In der Gegenwart kommt es zu einer freundschaftlichen Beziehung zwischen der Familie der Autorin und Reyhan und Nadim, Ramis Eltern. Natürlich kommt es ab und an zu Missverständnissen. Zu unterschiedlich sind die gewohnten Traditionen. Für beide Seiten wird es ein Lernprozess. Es ist ein Geben und ein Nehmen.

Im Flüchtlingscafè lernt die Autorin weitere Personen kennen. Ihre Schicksale werden kurz erzählt.

Nadim war Rechtsanwalt, auch Reyhan hatte studiert. Doch die Abschlüsse werden nicht anerkannt. Nadim hat auch keine Chance auf eine geförderte Ausbildung, weil er mit 37 Jahren dafür zu alt ist. Die Autorin hilft der Familie durch den Dschungel des deutschen Bürokratismus und stößt immer wieder an Grenzen. Angeboten werden bestenfalls Jobs im Niedriglohnbereich. Die Autorin konstatiert:


„...Ich weigere mich zu glauben, dass es Utopie ist, einem geflüchteten Akademiker in Deutschland zu einer Ausbildung oder einer Arbeit zu verhelfen...“


In gemeinsamen Gesprächen werden Fest- und Feiertage erläutert. Außerdem wird deutlich, dass beide Religionen auf gleiche Wurzeln zurück gehen. Abraham und Joseph sind zwei Namen, die dabei fallen. Parallelen zeigen sich auch im Bereich der Märchen.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig macht die Geschichte Mut, unvoreingenommen aufeinander zuzugehen.

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Rezension zu "Die UnWillkommenen" von Marina Jenkner

Die Unwillkommenen
Louise_Michellevor einem Monat

Klappentext:
Betty führt ein heiles Familienleben in einer deutschen Kleinstadt. Als sie im Sommer 2015 die syrische Flüchtlingsfamilie Ibrahim kennenlernt, ist plötzlich alles ganz nah: der Krieg, der Islam und die Politik. Während die Kinder viel Zeit mit den beiden syrischen Jungen verbringen, versuchen Betty und ihr Mann der Familie zu helfen. Eine Freundschaft entsteht, die jedoch immer wieder auf die Probe gestellt wird, da die Ibrahims oftmals auf Ablehnung stoßen. Ungerechtigkeit und Bürokratie zwingen die junge Mutter, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen. Auch ihre Vorfahren waren Flüchtlinge, die während des 1. und 2. Weltkriegs aus Ostpreußen und Oberschlesien vertrieben wurden. Sie mussten ihre Heimat verlassen und sich anderswo eine neue aufbauen. Betty wird schmerzlich bewusst, dass es sowohl damals als auch heute Menschen in Deutschland gibt, die sich unwillkommen fühlen. Wie kann dieses Rad der Geschichte gebremst werden? Und wie kann Betty den Ibrahims helfen?


Persönliche Meinung: Marina Jenker hat eine Geschichte geschrieben, die großer Aktualität unterliegt. Die syrische Familie Ibrahim muss ihr Land – ihre Heimat mit allen Erinnerungen verlassen und sucht nun in Deutschland einen neuen Ort der möglichen Heimat, aber besonders einen Ort der Sicherheit. Jenker „verpackt“ das Thema Migration, mit ihren aktuellen Ursachen und Bedingungen, in eine angenehme Geschichte, die gleichzeitig die erschreckenden Seiten sowie die schönen, neuen Erfahrungen widerspiegelt.
 Zum einen folgen wir der Hauptgeschichte mit unserer Protagonistin Betty und ihrer Familie und den Ibrahims, zum anderen gehen wir, durch Bettys Gedanken, immer wieder zurück in die Vergangenheit und können so Vergleiche und Verbindungen zum Thema  "Migration und Heimatverlust" anstellen. Besonders dieser Aspekt hat mir gut gefallen und konnte mir viel geben. Zusätzlich wird das Thema 'Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen' thematisiert, auch hier werden die positiven sowie  die anfänglichen Schwierigkeiten angesprochen. 
Schwierigkeiten sind besonders am Anfang aufgetreten, da mir der rote Faden nicht besonders greifbar war, dies hat sich nach ein paar Seiten jedoch erledigt und das lesen erfolgte flüssig und schnell.
Die Geschichte ist eine tolle Auseinandersetzung einer Flüchtlingsgeschichte mit einem möglichen Verlauf des Ankommens in einem neuen Land und deren kulturellen und bürokratischen Hürden. Dabei bezieht sich Jenker auf Fakten und nimmt zu vielen Ereignissen eine persönliche Stellung. 
Ich kann das Buch empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken!
Gemeinsam möchten wir wieder Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2019 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor*in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2019 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2019 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 24. Januar 2020 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche ganz viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Sammelbeiträge:

  

Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Existo" von Ludwig Demar (ebook, Bewerbung bis 16. Juni)
- Leserunde zu "Zwei Welten" von Kristina Tiedemann (ebook, Bewerbung bis 19. Juni)
Leserunde zu "Zweimal Sommer" von Andreas Pohl (Bewerbung bis 27. Juni)
- Leserunde zu "Evas Spiel" von Verena Schindler (ebook, Bewerbung bis 29. Juni)
- Leserunde zu "Fleischmaler" von Jo Machedanz (Bewerbung bis 01. Juli) 

( HINWEIS: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber an diesem Startbeitrag angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   
Zur Leserunde

Warum haben die Deutschen Angst vor der Fremde? 

Wir vom Größenwahn-Verlag verlosen für eine gemeinsame Leserunde acht Hardcover Bücher vondem Roman »die UnWillkommenen« geschrieben von Marina Jenkner.

Ein Roman über Familie, ein Leben fernab der Heimat, Angst vor dem Fremden, die eigene Familiengeschichte und Freundschaft über Grenzen hinweg.

 

Zum Buch:

Betty führt ein heiles Familienleben in einer deutschen Kleinstadt. Als sie im Sommer 2015 die syrische Flüchtlingsfamilie Ibrahim kennenlernt, ist plötzlich alles ganz nah: der Krieg, der Islam und die Politik. Während die Kinder viel Zeit mit den beiden syrischen Jungen verbringen, versuchen Betty und ihr Mann der Familie zu helfen. Eine Freundschaft entsteht, die jedoch immer wieder auf die Probe gestellt wird, da die Ibrahims oftmals auf Ablehnung stoßen. Ungerechtigkeit und Bürokratie zwingen die junge Mutter, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen. Auch ihre Vorfahren waren Flüchtlinge, die während des 1. und 2. Weltkriegs aus Ostpreußen und Oberschlesien vertrieben wurden. Sie mussten ihre Heimat verlassen und sich anderswo eine neue aufbauen. Betty wird schmerzlich bewusst, dass es sowohl damals als auch heute Menschen in Deutschland gibt, die sich unwillkommen fühlen. Wie kann dieses Rad der Geschichte gebremst werden? Und wie kann Betty den Ibrahims helfen?

Marina Jenkner stellt mit geradezu quälerischer Detailgenauigkeit die Xenophobie der Deutschen dar. Es sind Bilder, die jeden Abend die Wohnzimmer überfluten und Meinungen formen, aus denen sie ihre Geschichte spinnt. Dabei beweist sie, dass die Angst vor Fremden kein neues Phänomen in der Gesellschaft ist. Das Überwinden aber dieser Angst ist ein Lernprozess, der kühle Köpfe und mutige Herzen braucht. »Von dem Mosaik der Erlebnisse und Gedanken, die sich zu einem Ganzen fügen.«

 

Neugierig geworden? Du hast Lust Betty auf ihrer Suche nach ihrer Familiengeschichte zu begleiten, dann bewirb Dich über den blauen »Jetzt Bewerben« Button und beantworte die Frage:

Was verbindest Du mit einer Freundschaft über die Grenzen hinweg?

 

Über die Autorin:

Marina Jenkner wurde 1980 in Detmold geboren. Nach dem Germanistik-, Kunst-Designwissenschaften und Architektur Studium arbeitete sie als freiberufliche Schriftstellerin, Filmemacherin und Werbetexterin. Bereits während des Studiums veröffentlichte sie erste Lyrik und Kurzgeschichten, drehte über ein Dutzend Kurzfilme und 2003 den Spielfilm »Blaue Ufer«. 2006 erschien ihr erstes Buch »WUPPERlyrik.« Im Oktober 2015 gründete Marina Jenkner den Kulturort »Die arme Poetin« in der Wuppertaler Spitzwegstraße. Sie setzt sich aktiv für die regionale Literaturszene ein, war Dozentin für Kreatives Schreiben an der Junior-Uni Wuppertal und führt Lesungen und Schreibworkshops in Schulen durch. 

 

Die acht Gewinner und Gewinnerinnen eines kostenlosen Buchs verpflichten sich mit dem Gewinn zur Teilnahme an der Leserunde und zu einer Rezension auf LovelyBooks, unserer Homepage und Amazon. Mehr dazu erfährst Du unter den Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.

 
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner! Wir freuen uns auf einen regen Austausch.
Gewonnen haben:  mabuerele, Smberge, Jacky2708, Louise_Michelle, Germania, Starbucks, Fotomomofthree, Antek
Letzter Beitrag von  Marina-Jenknervor 16 Tagen
Hallo zusammen, unsere Leserunde ist nun schon wieder eine Weile her, aber ich wollte Euch doch nicht vorenthalten, dass ich auf Instagram ein heutiges Foto von Gretes Bauernhof hochgeladen habe: https://www.instagram.com/die_unwillkommenen/ Und in meinem Blog gibt es das natürlich auch: https://www.marina-jenkner.de/2019/07/03/die-unwillkommenen-in-gretes-lippischem-dorf/ Vielleicht interessiert Euch das ja, obwohl man ja manchmal enttäuscht ist, wenn man sich in seiner Fantasie etwas anders vorgestellt hat. Hier spielten jedenfalls die Grete-Geschichten. Herzliche Grüße! Marina
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Marina Jenkner im Netz:

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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