Marina Keegan

 4 Sterne bei 175 Bewertungen
Autorin von Das Gegenteil von Einsamkeit, The Opposite of Loneliness und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marina Keegan

Marina Keegan wuchs im US-Bundestaat Massachusetts auf und studierte an der Yale Universität englische Literatur. Sie engagierte sich bereits während ihrer Zeit als Schülerin im Debattierclub, sang im Chor und stand als Schauspielerin und Sängerin auf der Theaterbühne. Als Studentin setzte Marina Keegan ihr Engagement fort und wurde politische Aktivistin. Für ihre Kurzgeschichten, Essays und Artikel wurde sie vielfach ausgezeichnet und konnte ihre Texte unter anderem in der "New York Times" veröffentlichen. Zu ihrem Studienende an der Universität 2012 hielt das junge Talent eine inspirierende Abschlussrede, deren Text sich im Internet um die Welt verbreitete. Fünf Tage danach verunglückte die 22-Jährige im einem tödlichen Autounfall. Ihre besten Kurzgeschichten, Essays und der Text ihrer Abschlussrede wurden posthum als Buch unter dem Titel "Das Gegenteil von Einsamkeit" veröffentlicht und zum internationalen Bestseller. Es ist das literarische Vermächtnis der engagierten jungen Frau, deren tragische Geschichte die ganze Welt bewegt hat. In Deutschland erschien "Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan im März 2015 im Verlag S. Fischer.

Alle Bücher von Marina Keegan

Das Gegenteil von Einsamkeit

Das Gegenteil von Einsamkeit

 (151)
Erschienen am 26.09.2018
Das Gegenteil von Einsamkeit

Das Gegenteil von Einsamkeit

 (9)
Erschienen am 05.03.2015
The Opposite of Loneliness

The Opposite of Loneliness

 (15)
Erschienen am 07.05.2015

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Rezension zu "Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan

Kurzgeschichten, gute, schlechte, zum Lachen, zum Nachdenken
janakavor 22 Tagen

"Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, einige sind richtig gut, andere weniger. Ein paar haben mich zum Lachen gebracht und andere zum Nachdenken.
Die tragische Geschichte von der Autorin hat mich traurig gemacht und ich bedauere es sehr, dass sie so jung sterben musste.

„Wir haben kein Wort für das Gegenteil von Einsamkeit, aber wenn es eins gäbe, könnte ich sagen, genau das will ich im Leben“
Marina Keegan

Diese Worten zeigen dem Leser wie wunderbar Marina Keegan war!!!

Ihren Schreibstil finde ich frisch und fröhlich aber auch düster und nachdenklich. Sie bringt ernste Themen wie auch alltägliche auf den Punkt und rückt sie in ein besonderes Licht.
Nach den ersten beiden Kurzgeschichten war ich richtig begeistert, doch die nächste sagte mir dann absolut nicht zu. Da habe ich dann gemerkt, dass ich kein großer Freund von Kurzgeschichten bin.
Trotzdem kann ich dieses Buch nur empfehlen, denn sonst verpasst man eine wunderbare Schriftstellerin.

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Rezension zu "Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan

Das Werk einer ambitionierten Schreiberin
DrunkenCherryvor 25 Tagen

De Geschichte der Autorin ist schon tragisch. Kaum vom College, mit großen Träumen, stirbt sie bei einem Unfall. Das gleich zu Beginn des Buches zu lesen, war doch sehr berührend.
Marina Keegan wollte eine erfolgreiche Autorin werden, die den Menschen eine Botschaft vermittelt, etwas hinterlässt. Und man merkt vielen ihren Kurzgeschichten und Essays an, das hier ihr ganzes Herzblut drin steckt.  Doch es waren auch einige dabei, die ich nur eher mittelmäßig fand und bei denen ich mir nicht sicher bin, ob die Autorin sie selbst in dieser Form veröffentlicht hätte.
Marina Keegan soll eine Perfektionistin gewesen sein - leider merkt man das an manchen Stellen doch sehr. In einigen Texten finden sich Stellen, die einfach "zu gewollt" wirken.
Manche ihrer Kurzgeschichten waren mitten aus dem Leben gegriffen, bei anderen habe ich mich gefragt, wie solch ein junges Mädchen über gewisse Themen schreiben will, wie sie Sachen behandeln will, von denen sie vermutlich noch gar keine Ahnung hat. Ja, teilweise hat sie es geschafft, sich in ältere Männer oder Frauen hineinzuversetzen, aber das waren zumeist eher die schwachen Texte.
Ich denke, Marina Keegan hätte eine tolle Schriftstellerin werden können, wenn das Leben ihr die Möglichkeit dazu gegeben hätte, sie hätte aber auch noch an sich arbeiten müssen.
In dieser Sammlung bekommt man einen Vorgeschmack auf das, was hätte kommen können, aber nie kommen wird. Ein Buch, das mich nachdenklich zurück gelassen hat.

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Rezension zu "Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan

großer Hype, nicht genug Qualität
Kitty_Catinavor 2 Monaten

Marina Keegan war eine amerikanische Literaturstudentin, die mit gerade einmal 22 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Sie hinterließ einige Kurzgeschichten und Essays, die in diesem Buch zusammengefasst wurden.

Auf Grund einiger sehr positiver Meinungen und des ansprechenden Klappentextes musste ich auch ein Exemplar dieses Buches haben. Leider muss ich aber sagen, dass ich nur bedingt davon begeistert war, eher sogar ein bisschen enttäuscht.

Dieses Buch beginnt mit einer emotionalen Einleitung der Schriftstellerin Anne Fadiman, welche einen kleinen Einblick in das Leben von Marina Keegan gibt und aufzeigt, was für eine Person sie war. Danach geht es mit den Kurzgeschichten und Essays der Autorin weiter. Dabei ist deren Schreibstil schon besonders. Einerseits wirkt er sehr nüchtern, andererseits aber auch wieder poetisch und philosophisch, lässt sich aber dennoch sehr gut und schnell lesen.

Anders ist es da bei den Texten.

Die Kurzgeschichten haben allesamt eine tiefere Aussage, die man beim Lesen erst einmal ergründen muss, was mir jedoch mal mehr mal weniger gut gelang. Es bleibt eben auch viel Platz für Interpretation. Ebenso haben sie mich zwar alle recht gut unterhalten, aber nur teilweise wirklich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Außerdem fand ich, dass manche Geschichten viel zu abrupt endeten. Und was mir gänzlich gefehlt hat, war die auf dem Klappentext groß angepriesene Lebensfreude. Viel mehr fand ich, dass die einzelnen Storys einen eher melancholischen Unterton hatten und auch die Protagonisten spiegelten den Titel des Buches überhaupt nicht wieder. Diese wirkten auf mich nämlich sehr einsam und das, obwohl sie von anderen Menschen umgeben waren.

Die Hälfte der Essays hingegen konnte mich so gar nicht packen. Nur die ersten vier Texte haben mich noch ein Stück weit berührt, der Rest hat mich einfach nur gelangweilt. Ich weiß nicht, ob es an den Themen an sich lag, die die Autorin angeschnitten hat, oder daran, dass ich grundsätzlich nicht viel damit anfangen konnte. Jedenfalls konnten mich die Essays insgesamt nicht überzeugen.

Ohne Frage hatte Marina Keegan auf ihre Weise wirklich Talent, aber dieses Buch würde ich absolut nicht als Sensation bezeichnen. Viel mehr wirkt diese Sammlung an Texten eher wie eine Hommage an eine außergewöhnliche junge Frau, die durch ihren viel zu frühen Tod eine Extraportion Aufmerksamkeit erlangte. 

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Zusätzliche Informationen

Marina Keegan wurde am 25. Oktober 1989 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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