Marina Lewycka Caravan

(122)

Lovelybooks Bewertung

  • 119 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 21 Rezensionen
(15)
(44)
(42)
(15)
(6)

Inhaltsangabe zu „Caravan“ von Marina Lewycka

Die Abenteuer einer Truppe ausländischer Erdbeerpflücker in England. Sie kommen aus Polen, der Ukraine, Afrika und China, haben alle gänzlich verschiedene Lebenswege und sehr bestimmte Ansichten darüber, was im Leben wichtig ist. Irina ist eine Tochter aus gutem ukrainischem Hause, will ihr (hervorragendes) Englisch verbessern und die große Liebe mit einem romantischen Engländer finden. Andrij kommt aus einer ganz anderen Ukraine: Er ist der Sohn eines Bergarbeiters und will keinesfalls so enden wie sein Vater. Dann sind da die Polen: der Bob-Dylan-Fan Tomasz, dessen Turnschuhe bald zu einer Geißel für seine männlichen Kollegen und Mitbewohner werden, Jola, die erfahrene Pflückerin mit der üppigen Figur, und ihre religiöse Nichte Marta, die so erstaunlich gut kochen kann. Dazu zwei Chinesinnen und Emanuel, ein Teenager aus Malawi, der in England seine Schwester suchen will und mit großen Augen diese merkwürdige Welt bestaunt. Doch die ist voller Gefahren, in Gestalt von erpresserischen Arbeitgebern, regelwütigen Behörden und bewaffneten Gangstern. Als dann der ausbeuterische Erdbeerfarmer überfahren wird, ergreift die ganze Mannschaft in einem klapprigen Wohnwagen die Flucht. Was sie bei ihrer Fahrt durch England erleben, kann sich so nur Marina Lewycka (oder vielleicht das Leben) ausdenken ...»Eine todernste, dabei aber urkomische Geschichte über Immigranten der Gegenwart« Süddeutsche Zeitung

Irina hofft auf ein gutes Leben im reichen England, doch als Saisonarbeiterin lernt sie die Schattenseiten ihres Traumlandes kennen.

— Dagmar_Urban

Mir persönlich etwas zu kitschig, muss ich sagen.. und der Hund hat mich genervt. Aber ich liebe das Buchcover!

— katha_strophe

lustig geschriebener Roadtrip aus verscheidenen Perspektiven, u. a. der eines Hundes

— teetaesschen

Stöbern in Romane

Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

War leider absolut nicht mein Fall. Fand den Schreibstil ganz schrecklich.

Edition_S

Der Junge auf dem Berg

Ein aufwühlendes Buch, das zum Nachdenken anregt und das man lange nicht vergessen kann.

corbie

Kleine Stadt der großen Träume

Ein streckenweise sehr spannendes Buch, welches aber manchmal auch mit nicht notwendigen Wiederholungselementen aufwartet.

DaniB83

Bis ans Ende meiner Welt

Eines meiner Jahreshighlights.

AmyJBrown

Evangelio

Eine anstrengende Lektüre aufgrund der historischen Phantasiesprache Zaimoglus - die Geschichte selbst fällt eher bescheiden aus.

Xirxe

Ehemänner

Eine wundervolle bildhafte Sprache, realistisch wirkenden Figuren, eine emotionale und zum Nachdenken über das Leben anregende Geschichte.

Buchraettin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Humorvoller Blick hinter die Kulissen westlichen Wohlstands

    Caravan

    Dagmar_Urban

    01. November 2016 um 19:56

    Die junge Ukrainerin Irina will in England ihre Sprachkenntnisse verbessern und einen guten Mann finden. Als Erdbeerpflückerin landet sie in einer Truppe mit Polen, Chinesinnen, einem Afrikaner und dem Ukrainer Andrij. Die Wohnverhältnisse - fünf Frauen in einem Mini-Wohnwagen, vier Männer im anderen Wohnwagen - sind ebenso gewöhnungsbedürftig wie Verdienst und Verpflegung mehr als dürftig sind. Zudem macht der derbe, alte Plantagenbesitzer nicht nur Irina schöne Augen. Eines Nachts kommt es zum Streit zwischen Irinas Kollegin Jola und der Frau des Arbeitgebers. Gleichzeitig stellt der Schlepper bzw. Zuhälter Irina nach. Sie rennt weg und versteckt sich im Wald, ihre Kollegen fliehen mit dem Wohnwagen. Doch Andrij kann und will Irina nicht ihre Schicksal überlassen. Während sich die Truppe mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, sucht er nach Irina und findet sie schließlich dank der Hilfe von Hund, der ihm zugelaufen ist. Gemeinsam erleben sie noch einige Abenteuer auf der Suche nach einem guten Leben und der großen Liebe bis ihnen klar wird, was sie wirklich wollen.Marina Lewycka erzählt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Warmherzig, humorvoll und trotz aller Dramatik teils sogar komisch legt sie den Finger auf die Wunden unserer konsumorientierten Gesellschaft.

    Mehr
  • Schwaches Zweitwerk

    Caravan

    Duffy

    03. March 2016 um 08:11

    Nach dem "Ukrainischen Traktor" eine herbe Enttäuschung. Die Geschichte von Gastarbeitern in England, die in erster Linie zum Erdbeerpflücken gekommen sind, aus aller Herren Länder, ihre Schwierigkeiten mit Löhnen, schlechter Behandlung, Streitigkeiten und dem unweigerlichen Angebot des reichen Westens könnte zwar eine gute und humorvolle Story abgeben, wird aber von Marina Lewycka mit nur allen erdenklichen Klischees abgehandelt, nimmt überhaupt keine Fahrt auf, ergeht sich in teilweise haarstäubenden Plattitüden und benutzt dann auch noch diese lautmalerischen Geistlosigkeiten wie schnüff schnüff oder bumm bumm, nein, das alles reicht nicht, um dieses Buch lesenswert zu machen. Dabei kann die Autorin schreiben und dass sie auch ziemlich gute Pointen setzen kann, hat sie mit ihrem Debüt bewiesen. Das hier ist ein billiger Abklatsch und wenn man das Gefühl hat, man will aufhören zu lesen, dann sollte man das tun, es wird nicht besser.

    Mehr
  • multiperspektivischer Roadtrip

    Caravan

    teetaesschen

    05. August 2014 um 17:10

    Irina, 19 Jahre alt, Ukrainerin und ziemlich naiv, reist nach England, um dort Geld zu verdienen und vielleicht den Mann ihres Lebens zu finden. Als sie in England ankommt, werden ihr allerdings von Vulk, dem "Personalmanager", erst mal ihr Pass abgenommen und ein paar unsittliche Avancen gemacht. Sie wird zu einem Bauern in den Downs gebracht und soll im Akkord Erdbeeren pflücken. Ihre Kollegen kommen aus aller Herren Länder: Jola und Marta aus Polen, zwei Chinesinnen, Vitali aus Weissrussland, Tomasz aus Polen, Emanuel aus Malawi und Andrij, ebenfalls Ukrainer. Doch Vulk gibt nicht auf und will Irina für sich, sie flieht. Kurz nach ihrer Flucht müssen sich auch die anderen aufmachen, denn die Bauersfrau hat in einem Anfall von Raserei den Bauern angefahren (er hat mit Jola geschlafen) und will Andrij für diesen "Unfall" an die Polizei ausliefern. Nun schließt sich eine wilde Reise durch England an, in deren Verlauf einige Mitglieder nach Polen zurückkehren, einer zum "Personalmanager"aufsteigt und ein anderer einen Freund wiederfindet. Diese Reise durch England wird aus den Perspektiven der Erdbeerpflücker erzählt, wobei Emanuels Perspektive in seinen Briefen an seine Schwester gespiegelt wird. Außerdem kommt auch ein Hund, der den Erdbeerpflückern zuläuft, zu Wort. Irina ist zwar die Hauptfigur der Erzählung, aber durch die Multiperspektivität rücken auch die Nebenfiguren mehr in den Fokus. Diese Stärke des Romans ist zugleich auch seine Schwäche: wenn man sich gerade auf eine Figur eingelassen hat, wird wieder die Perspektive gewechselt. Besonders die Hundeperspektive (die ganz ernst folgendermaßen realisiert wird: ICH BIN HUND ICH BIN FROHER HUND ICH LAUFE ICH PISSE ICH RIECHE...) reißt einem immer wieder aus dem Lesefluß, sodass man geneigt ist, sie zu überspringen. Trotzdem ein lesenswertes Buch, aber einmal lesen reicht!

    Mehr
  • Erdbeerpflücker in England

    Caravan

    Sabine17

    03. March 2014 um 20:27

    Ich brauchte ein bisschen, um mit den Akteuren warm zu werden, aber dann habe ich sie richtig lieb gewonnen. Es beginnt mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe aus aller Herren Länder, die auf dem Erdbeerfeld von Bauer Leapish in zwei Wohnwagen hausen und tagsüber Erdbeeren pflücken. Alle träumen von einem besseren Leben. Doch dann eskaliert ein Streit zwischen dem Bauern und seiner Frau und plötzlich sind alle auf der Flucht mit einem der Wohnwagen. Sie werden zeitweilig in Kleingruppen zersprengt, finden sich wieder, werden ausgebeutet als billige Hilfskräfte und müssen ständig aufpassen, nicht dem schmierigen Menschenhändler Vulk in die Hände zu fallen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der verschienen Hauptakteure erzählt. Bei einem sogar in Form von Briefen, die er an seine Schwester schreibt. Selbst der Hund gibt ab und zu seinen Senf dazu. Marina Lewycka schreibt schon wie in "Das Leben kleben" von einfachen Menschen, denen das Glück nicht immer hold ist. Doch sie beschreibt sie mit so viel liebevollen Details und lässt sie so viel Skurriles erleben, dass man sie einfach in sein Herz schließen muss und mit ihnen mitfiebert auf ihrer Suche nach einem kleinen bisschen Glück.

    Mehr
  • Ein Buch über das Leben... sehr gut!

    Caravan

    WildRose

    29. July 2013 um 09:06

    Mir hat "Caravan" sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, die Geschichten der Protagonisten glaubwürdig erscheinen zu lassen. Sie verleiht ihren Charakteren Persönlichkeit und eine Stimme. Die Geschichte rund um die Erdbeerpflücker liest sich flüssig und angenehm. Man ist gespannt, wie es weitergeht, und lebt richtig mit. "Caravan" ist für mich ein Buch über das Leben in all seinen Formen und Facetten. Und obwohl der Schreibstil sehr locker und teilweise witzig ist, schafft die Autorin es, den Blick des Lesers auch auf Ungerechtigkeit und unangenehme Tatsachen zu richten. Man denke nur an die Hühnerfarm oder an die Herkunftsländer der Protagonisten. Also:  Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, gut geschrieben ist, und ruhig noch 100 Seiten länger hätte sein können.

    Mehr
  • Frivol & chauvinistisch

    Caravan

    Ruebie

    26. July 2013 um 09:27

    Angesprochen von dem hübsch gestalteten Buchumschlag, griff ich auf dem Flohmarkt zu diesem Buch. Als der Klappentext dann auch noch vielversprechend klang, entschied ich mich für den Kauf - Welch Fehlentscheidung! Darüber, dass der Roman sprachlich möglichst "realistisch" geschrieben ist und daher Sätze wie z.B. "Ist sie immer noch lebt in [...]?" oder "Ist sie heiraten?" durchaus dazu beitragen, konnte ich noch ansatzweise hinwegsehen, nicht aber über diese nervige Hund-Perspektive. "ICH BIN HUND ICH BIN GUTER HUND ICH SITZE BEI MEINEM MANN ICH ESSE HUNDEFUTTER FLEISCH MEIN MAN ISST [...]." Als wäre der Hund auf den Kopf gefallen~ Grundsätzlich war mir der Schreibstil zu obszön. Es gab keine zehn Seiten, ohne die Wörter "furzen", "Pissen", o.ä. - Fand ich recht bedenklich. "Zum Abendbrot gab es den gleichen geschmacklosen unterhosen-farbenen Brei [...]" - Warum muss denn immer alles aussehen wie "Unterhosen", "Pisse" oder "Kotze"?? Und als wäre dies noch nicht genug. Nein. Es RIECHT auch ständig alles nach "Urin" und Co... Soll wahrscheinlich ganz witzig wirken.. naja, finde ich persönlich jetzt nicht so. Weitere Problematik: Sympathie zu den (Haupt)personen gab es nicht wirklich. Liebesgeschichte hin oder her. Bin ich die Einzige, die den Mann total chauvinistisch findet?! Verliebt sich erst nur in ihr Aussehen (ok), aber will sie dann auch noch (ich zitiere) "umerziehen" - Was stimmt denn da nicht?! Hätte ich bei einer weiblichen Autorin eigentlich nicht erwartet. ACHTUNG SPOILER: Wenn dann in einer Geschichte auch noch Tiere sterben, hört der Spaß bei mir dann ohnehin auf~ ABER! "Auch wenn er ein toller Kerl war, er war trotzdem nur ein Hund [...] - WAS ist DAS denn für eine Art, jemanden (den man nochdazu liebt) zu trösten?! Zum Glück konnte ich die 1,50Euro vom Flohmarkt noch einigermaßen verkraften, wer für dieses Buch allerdings, unter falschen Vorstellungen, ganze 14Euro bezahlt, tut mir leid. Fazit: Einen Stern für den schönen Buchumschlag, ansonsten leider Flop

    Mehr
  • Caravan von Marina Lewycka.

    Caravan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 04:39

    Irina reist nach England um dort für einen Bauern Erdbeeren zu pflücken und nebenbei für die Universität etwas Englisch zu lernen. Doch in Dover angekommen sehen die Dinge etwas weniger glänzend aus als sie von Kiew aus schienen. Abgeholt wird sie von einem schmierigen Typen, der sie nur wiederwillig an ihrem Arbeitsplatz absetzt. Dort trifft sie allerhand andere Osteuropäer, die alle in England Geld verdienen wollen, damit sie sich zuhause ein Bungalow am Meer leisten können, oder im Falle von André einfach der Vergangenheit zu entfliehen versuchen. Doch als der Bauer bei einem Autounfall ums Leben kommt, den seine Arbeiter verschuldet haben, müssen sie vor der Polizei fliehen und dabei auch noch eine neue Arbeit finden… Marina Lewycka versteht es auf charmante Art humorvolles mit ernstem zu verflechten. So geht es in ihrem Roman nicht nur um eine lustige Truppe Gastarbeiter sondern auch um die menschenunwürdigen Bedingungen mit denen sie sich am Arbeitsplatz konfrontiert sehen und die Schlepperbanden, die den Jobsuchenden zum Job bringen, immer mit Luxusunterkunft natürlich und zwanzig Euro Stundenlohn. Wer beim Lachen gern ein Tränchen verdrückt und dabei melancholisch zu nicken pflegt, weil es eigentlich doch gar nicht so lustig ist, dass Hauptfigur Irina bei ihrer Ankunft in Dover erst einmal ihren Reisepass abgeben muss, dann aber doch auf dem Erdbeerfeld abgesetzt wird, den wird dieser Roman begeistern und mindestens so gut unterhalten, wie er mich unterhalten hat. Marina Lewycka hat etwas, was vielen humorvollen Autoren auf der Jagd nach der Komik im Alltag abhandengekommen ist, und das ist eine einzigartige Stimme, die jeder Leser wieder zu erkennen vermag, sobald er nur die Prämisse des Romans gehört hat. So konnte mich, nach „Kleines Handbuch über Traktoren auf Ukrainisch“ auch „Caravan“ an meinen Lesesessel schweißen und das für Stunden und Stunden, im Wechselbad der Gefühle. Wer ähnliches erleben möchte, der greife zu, greife sich den Roman aus dem Regal und tauche ein, Kopf voran. Denn die Abenteuer von Irina und ihrer Gastarbeitertruppe warten darauf gelesen, genossen und weiterempfohlen zu werden. Ich habe also meine Schuldigkeit getan, und nun liegt es an Dir. Immer wieder ein Vergnügen mit der Prosa Lewyckas. Gute Unterhaltung mit gesellschaftskritischen Untertönen.

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    Weltverbesserer

    30. June 2011 um 16:50

    Schade, leider bin ich mit diesem Buch nicht so warm geworden. Ich hab das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen. ------------------ Auch wenn der Schreibstil nicht schlecht war, gab es doch so einige Dinge die mich dazu bewogen haben, nicht weiter zu lesen. Ständige Zwischentexte von einem Hund, von denen ich nicht wusste, worauf sie sich beziehen sollen und dann die russischen und polnischen Männernamen. Auch wenn ich die 100 Seiten recht flüssig durchgelesen habe, ist es mir nicht gelungen die Charaktere auseinander zu halten. Auch konnte ich mir die meisten Charaktere nicht bildlich vorstellen, außer den latent aggressiv wirkenden Vulk, in seiner knarzenden Lederjacke. Irgendwann habe ich dann den Überblick verloren und habe das Buch abgebrochen.

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    Minerva

    22. November 2010 um 20:11

    Der Vorgänger war ganz witzig, bin jedoch vom Nachfolger enttäuscht. Die Geschichte von Gastarbeitern in England, die zuerst als Erdbeerpflücker ihr Glück suchen und sich aus den Augen verlieren fängt vielversprechend an. Der Schreibstil ist auch okay - allein die Zwischentexte vom Hund störten mich. Jedoch hat die Passage auf der Hühnerfarm mich emotional echt mitgenommen! Ich bin Tierschützerin, und sicher dass es genauso in solchen Farmen zugeht - das jedoch derart zu lesen, hat mich ziemlich aufgebracht.. Habe danach das Buch zur Seite gelegt... Wer´s mag.. mehr kann ich dazu nicht sagen!

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    Affenbrotwald

    18. September 2010 um 03:39

    Eine junge Ukrainerin kommt nach England um ihr Englisch zu verbessern. Stattdessen beginnt für sie eine Odyssee durch all die dreckigen Hinterhöfe des Kaptalismus, wo sie unerwartet die Liebe findet.
    Ziemlich trauriger und gleichzeitig sehr fröhlicher und sommerlicher Roman. Keine hohe Literatur, aber sehr liebenswert.

  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    elvira

    15. July 2010 um 12:46

    Also dieses Buch ist das erste Buch was ich von Lewycka gelesen habe und ich muss sagen, das es mir wirklich sehr gut gefallen hat! Die Geschichte an sich war sehr toll, man hat die Erdbeerpflücker wirklich lieb gewonnen. Ich fand das Buch an manchen Stellen ganz lustig, aber auch dann wieder sehr traurig! Einen Stern ziehe ich für die furchtbare Stelle in der Hühnerfarm ab, das hat sich wirklich gezogen und war sehr grausam!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. June 2010 um 13:29

    Gastarbeiter in England erzählen von Ihren Erlebnissen, ihren Jobs und den Gründen, warum sie nach England gekommen sind. Klingt deprimierend, ist es aber nicht. Bespnders die Perspektivwechsel der Personen, durch die man unterschiedliche Sichtweisen auf die gleiche Situation bekommt, sind großartig. Manche Kapitel sind allerdings nichts für einen schwachen Magen, ich werde wohl so schnell nicht mehr Hühnchen essen. Fazit: Lesen lohnt sich, auch wenn das Ende etwas konstruiert daher kommt.

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2010 um 18:16

    Nachdem ich Marina Lewyckas Erstlingstroman „Kleine Geschichte des Traktors…“ gelesen hatte, war ich unglaublich neugierig auf das Buch „Caravan“. Doch leider enttäuscht das Buch komplett! Mit Mühe und Not habe ich mich bis zum Ende der Geschichte durchgekämpft. Was am Anfang noch interessant wirkt (die verschiedenen Erzählperspektiven) ist am Ende nur noch verwirrend und bringt den Leser durcheinander. Generell ist die Geschichte eher zwanghaft als komisch und wirkt stark konstruiert. So verliert auch die Liebesgeschichte zwischen Andrij und Irina ihren Reiz, da keinerlei Romantik aufkommt und alles ziemlich hölzern wirkt. Störend war auch die „Sicht“ des Hundes, mit denen der Handlungsstrang immer wieder sinnlos unterbrochen wird. Was für ein Fehlgriff…

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    sternthaler75

    19. May 2010 um 11:26

    Nachdem ich "Das Leben kleben" gelesen habe, hoffte ich, dass mir auch dieses Buch gefallen könnte. Leider ist dies nicht der Fall. Irina kommt aus der Ukraine und will in England als Erdbeerpflückerin Geld verdienen. Anfangs ist sie sicher, dass alles klappen wird, doch ziemlich schnell wird sie eines besseren belehrt. Die Unterbringung für die Frauen ist ein alter Wohnwagen, in einem zweiten wohnen die Männer der Truppe. Eigentlich ist Irina auf der Suche nach einer Figur aus ihrem Englischbuch, Mr. Brown. Stattdessen lernt sie einen Jungen kennen, der ebenfalls aus der Ukraine kommt. Und dann gibt es da noch Vulk, der ständig nach ihr- kleiner Blume- sucht, doch der Typ ist absolut widerlich. Zumindest kann man sich das gleich sehr gut vorstellen. Insgesamt ist es einfach ein Aneinanderreihen von Geschehnissen und blöden Zufällen. Leider hat es mich nicht überzeugen können. Das liegt nicht am Schreibstil, sondern wohl eher an der Geschichte an sich.

    Mehr
  • Rezension zu "Caravan" von Marina Lewycka

    Caravan

    Thaila

    16. March 2010 um 13:29

    Die junge Irina aus der Ukraine kommt nach England um Geld zu verdienen und einen Mann wie Mr. Brown aus ihrem Englischschulbuch kennenzulernen: Ein Mann, der eine Melone trägt, charmant und kultiviert ist. Zunächst landet sie jedoch auf einem Erdbeerfeld, wo sie mit anderen Illegalen aus der ganzen Welt zu einem Hungerlohn arbeitet, von dem ihr für miserables Essen und ein geteiltes Bett in einem Wohnwagen noch die Hälfte abgezogen wird. Nachdem die Bäuerin den Bauern im Streit überfahren hat, fliehen die Feldarbeiter aus der Befürchtung die Tat in die Schuhe geschoben zu bekommen. Nun beginnt, einzeln oder in Gruppen, für alle eine Odyssee durch England, von einem miesen, gefählichen und unterbezahlten Job zum nächsten. In allen Rezensionen wird Lewyckas Komik gelobt, und das Buch hat in der Tat die Komik eines absurden Road-Movies. Aber wie oft bei guten Büchern bleibt einem zuweilen das Lachen im Halse stecken. Denn "Caravan" ist vor allem eine bittere Abrechnung mit der westlichen Wohlstandsgesellschaft, die Tiere und Menschen zu unterträglichen Bedingungen leben lasst, um in Supermarkt zwei Hühnchen zum Preis von einem kaufen zu können. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich im Supermarkt an der Fleichtheke vorbeigegangen. Lewychkas Europa teilt sich auf, in der der Legalen (EU-Bürger), die den Kuchen haben und alles tun, ihn nicht teilen zu müssen und den Illegalen, die mit den krummsten Mitteln versuchen auch ein Stückchen anzubekommen. Ein paar naive Träumer werden dazwischen zerieben. Opfer sind bei Lewychka vor allem die Frauen, die ständig von der Zwangsprostutition bedroht sind. Es ist schon ein Talent solch bittere Wahrheiten nicht lehrmeisterhaft rüberzubringen, sondern heiter zu verpacken, so dass man ihren Roman trotz allem mit Vergnügen liest und vielleicht gerade aus diesem Grund mehr daraus mitnimmt.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks