Marina Mander Meine erste Lüge

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Inhaltsangabe zu „Meine erste Lüge“ von Marina Mander

Der kleine Luca weiß, was von Waisenhäusern zu halten ist – die kennt er aus dem Fernsehen. Da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschließt er, niemandem zu sagen, dass seine Mutter tot im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schließlich kümmert er sich oft um sich selbst, denn Mama war manchmal ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. Luca versucht, regelmäßig zu essen und einigermaßen sauber in der Schule zu erscheinen. Eine Zeit lang läuft alles glatt, aber dann gibt es doch ein Problem ...

Erschütternd ohne emotional zu sein. Keine einfach Lektüre.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr berührend! Leider ein offenes Ende!

— Pagina86
Pagina86

Philosophisches, irgendwie auch verstörendes Buch...der kleine Kerl tut einem leid....

— Schreiberling1986
Schreiberling1986

Rührende, fast phantastische Geschichte aus der Sicht eines Kindes.

— Malynaa
Malynaa

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  • Meine erste Lüge

    Meine erste Lüge
    Sooy

    Sooy

    Der 10 jährige Luca weiß, dass er nicht lügen soll, er bekommt es immer wieder von seiner Mama gesagt. Doch die ist manchmal ein bisschen komisch und als sie eines Morgens einfach nicht mehr aufsteht, weiß Luca, dass ihm nichts anderes übrig bleibt. Denn noch schlimmer als Ärger für seine Lügen zu bekommen, findet Luca den Gedanken in einem Waisenhaus leben zu müssen... "Meine erste Lüge" ist ein wunderschön und absolut berührend geschriebenes Buch zum Thema Tod, Lügen... einfach die Geschichte eines 10 jährigen Jungen, der sich seine Traumwelt erschafft und alleine überleben muss. Ich finde die Idee des Buches super interessant und habe das Buch daher regelrecht verschlungen. Vorallem gefiel mir der Schreibstil, aus Sicht von Luca, der manchmal etwas naiv wirkt und dazu gezwungen ist schon ganz früh auf eigenen Beinen zu stehen und erwachsen zu werden. Leider hat mich das Ende ein wenig enttäuscht, ein zweiter Teil wäre nett, denn ich wüsste gerne wie es mit Luca weitergeht.

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    • 5
    Sooy

    Sooy

    30. July 2014 um 03:27
  • Ich bleibe da, wo ich bin!

    Meine erste Lüge
    britta70

    britta70

    Als der 9jährige Luca eines Tages aus der Schule kommt, liegt seine Mutter, die seit längerem unter Depressionen litt, reglos in ihrem Bett im Schlafzimmer. Dass sie tot ist, realisiert Luca erst nach und nach. Zunächst hat er noch die vage Hoffnung, dass seine Mutter wieder aufwacht. Doch mit dem Voranschreiten der Zeit tritt an deren Stelle die schmerzhafte Erkenntnis, dass seine Mutter niemals mehr aufwachen wird und dass er nun alleine ist. Luca hat eine unvorstellbare Angst davor, im Waisenhaus zu landen. Seine einzige Chance dies zu verhindern sieht er darin, den Schein der Normalität zu waren. Alles muss so weiterlaufen wie bisher. Niemandem kann er sich vertrauen, nirgendwo Unterstützung bekommen, denn wer garantiert ihm, dass der Schuss nicht nach hinten los geht und er letztlich doch im Waisenhaus landet? Nur ein Gespinst aus Lügen scheint ihm ein probates Mittel. Luca ist sehr tapfer und stark, doch seine Kräfte sind nicht unerschöpflich. Wie nicht zuletzt das Beispiel seiner Mutter zeigt, zerbrechen schon Erwachsene an ihren Sorgen und Luca ist doch noch ein kleiner Junge. Wird ihm jemand zu Hilfe kommen? Was für eine bewegende und aufwühlende Geschichte! Lucas Schicksal geht richtig unter die Haut und lässt einen lange nicht mehr los. Er ist so tapfer und stark und doch so einsam. Er erträgt alles, steht alles alleine durch. Die Verzweiflung und Panik, im Waisenhaus zu landen ist der Motor seines Bestrebens, alles in gewohnten Bahnen weiterlaufen zu lassen. Die Gefühls- und Gedankenwelt des Jungen wird von der Autorin brilliant beschrieben. Zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht sie ihrem Protagonisten durch die Verwendung einer altersgemäßen Sprache. Überhaupt besticht das Buch durch eine wundervolle Sprache. Ich bin tief in die Geschichte eingetaucht, habe mit Luca gehofft und gebangt. Sein Schicksal hat mich lange nicht los gelassen. "Meine erste Lüge" ist ein wunderschönes und gleichzeitig tief trauriges und aufwühlendes Buch, das lange nachklingt. Absolut lesenswert!

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    • 2
  • "...Aber ohne Lüge wäre ich schon im Waisenhaus:"

    Meine erste Lüge
    dicketilla

    dicketilla

    19. February 2014 um 15:26

    Luca ist eine Halbwaise, obwohl er oft als Waise beschimpft wird. Sein Vater ist tot, oder treibt sich irgendwo mit einer Ersatzmama rum, genaues weiß er nicht. So lebt er mit seiner Mama allein, die oft traurig ist, was er nicht gerne sehen mag. Die Ersatzväter verschwanden schnell, machten sie immer wieder traurig, und so ist sie oft unzufrieden mit ihrem Leben, aber Luca hat auch oft Spaß mit ihr. Eines Morgens steht seine Mutter nicht mehr auf. Er denkt es liegt an der Arznei gegen Neuralgie oder Nostalgie, womit sie manchmal etwas übertreibt. Als er von der Schule zurückkommt, liegt sie noch immer reglos dort. Sollte sie tot sein, dann könne er es keinem sagen, keine Hilfe holen, würde man ihn doch dann in ein Waisenhaus stecken. Und wie es den Kindern dort ergeht, kennt er aus einer Fernsehsendung. Er will keine Vollwaise sein, hofft seine Mutter wacht wieder auf. Bis dahin muss er so tun, als wäre nichts geschehen, versuchen zu überleben. Nur seinen Kater Blu an seiner Seite, versucht er sich unauffällig zu benehmen, erfindet immer wieder Ausreden, wo seine Mutter sei. Seine Mutter sei sicher an Herzschmerz gestorben, doch er fühlte sich einsam, und stellt sich die Frage, warum er ihr nicht genügte, und ob seine Liebe zu ihr nicht ausreichend gewesen sei. Immer wieder sucht er den Fehler bei sich. Erinnert sich an das Zusammenleben mit seiner Mutter. Luca ist ein Junge, der viel Fantasie in sich trägt, daher gelingt es ihm immer wieder den Schein zu wahren, obwohl es immer schwieriger wird. Man möchte Luca ständig in den Arm nehmen, diesen gerade mal zehnjährigen Jungen, der sein Leben lang immer verzichten musste, dennoch an der Liebe zu seiner Mutter festhält. In der Schule ein guter Schüler, aber dennoch oft gehänselt wird. Seinen Tränen freien Lauf lässt, sich dann aber wieder fängt, an der Lüge festhält. Es gibt auch Momente der Komik, in dieser herzzerreißenden Geschichte, die diese Unerträglichkeit oftmals einen Raum des Innehaltens schenkt. Man fragt sich, warum der Junge über einen langen Zeitraum diese Lüge bekräftigen kann, warum der einst so gepflegte Junge nicht durch seine äußerliche Veränderung Aufmerksamkeit erregt. “…, sie hat ihre eigenen Probleme, Dinge, die ich nicht verstehen kann, ihre Probleme sind größer als meine, weil sie größer ist, ich bin noch klein. Klein, aber einsam, ist das so wie groß, aber einsam?” (S:33) Eine Geschichte, die lange nachwirkt. Erzählt aus der Sicht Lucas, die dann öfter in eine Sprache der Erwachsenen wechselt, was mich manchmal etwas irritierte, da ich deren Gedankengänge für einen Zehnjährigen für zu erwachsen empfand. Und dennoch ein bedeutendes Erstlingswerk der Autorin, was durchaus empfehlenswert ist.

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  • Eine wahnsinnige Geschichte. So traurig, so skuril.

    Meine erste Lüge
    Nil

    Nil

    02. January 2014 um 13:29

    Der Debütroman von Marina Mander "Meine erste Lüge" ist ein interessanter Roman mit einer sehr traurigen wie guten Geschichte. Der kleine Luca lebt mit seiner scheinbar psychisch kranken Mutter (mein Tipp wäre Depressionen) alleine und nun stirbt sie. Er findet sie am nächsten Morgen im Bett und merkt, dass sie nicht aufwacht. Er beschließt weiterhin ein normales Leben zu führen, keinem etwas von der toten Mutter zu erzählen. Warum? Weil er ganz furchtbare Angst vor dem Heim hat und nicht als Waisenkind dort landen möchte. So entspinnt sich diese grauenhafte Geschichte die mit viel Poesie erzählt wird. Toll ist die Art wie die Ich-Perspektive des Jungen beschrieben wird. Marina Mander schreibt das ganze sehr glaubhaft aus seiner Perspektive. Auch, wenn das Thema und die Umstände herzzerreißend traurig sind, gibt es Stellen und Momente, die zum Lachen sind. Toller Roman, wobei ich beim Lesen leicht ins Stocken geraten bin. Ich weiß nicht so recht, ob es an der Übersetzung oder am Text selbst liegt...Wobei das eher eine Randbemerkung meinerseits ist und kein gesteigerter Wert draufzulegen ist.

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  • Die Geschichte eines Jungen, der viel zu früh mit der grausamen Wirklichkeit konfrontiert wird

    Meine erste Lüge
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    08. November 2013 um 16:10

    Die Geschichte eines Jungen, der viel zu früh mit der grausamen Wirklichkeit konfrontiert wird Meine erste Lüge handelt zwar von einem neunjährigen Jungen, doch ist es gewiss kein Buch, das Neunjährige lesen sollten. Dafür ist die Geschichte, die Autorin Marina Mander hier erzählt, zu beklemmend und verstörend. Inhalt: Luca will nicht ins Waisenheim abgeschoben werden. Deswegen entschließt er sich, als er seine Mutter morgens tot im Bett vorfindet, zu schweigen und sein Leben, so gut es geht, weiterzuleben. Kritik: Der Roman wird aus der Sicht eines traumatisierten Kindes, das vieles nicht begreift, aber einiges dafür umso mehr, erzählt. Die schlichte, einfache und ehrliche Sprache trägt erstaunlicherweise zu noch mehr Beklemmung bei. Der Satzbau erinnert teilweise tatsächlich an den eines Kindes, aber die stellenweise sehr komplexen Gedankengänge und der Gebrauch einiger Wörter, die ich hier nicht nennen werde, widersprechen diesem Eindruck. Aber für mich ist diese Tatsache nicht ausschlaggebend, denn Meine erste Lüge ist ein fiktives Werk, da muss nicht alles vollkommen logisch und realistisch sein. Außerdem ist Luca ein aufgewecktes Kind, das viel zu früh gezwungen wurde, erwachsen zu werden. Luca tat mir an einigen Stellen unfassbar leid. Seine gesamte Situation ist so tieftraurig, verzweifelt und scheint keinen Ausweg zu haben, denn er will unter keinen Umständen ins Heim und gleichzeitig droht er es psychisch nicht mehr auszuhalten, mit seiner toten Mutter im Zimmer nebenan. Ich finde es erschreckend zu sehen, wie der kleine Junge mit seiner Situation umgeht, ganz allein und auf sich gestellt, ohne irgendeine Vertrauensperson. Das offene Ende ist für mich auch nicht unbedingt eines - jedenfalls habe ich es nicht als störend empfunden - denn Luca trifft am Ende eine Entscheidung, die er in diesem Moment fast unterbewusst und automatisch als die beste Möglichkeit für seine Situation ausgewählt hat und ich habe es als hoffnungsvollen Schimmer für Lucas Zukunft aufgefasst. Für mich ging es am Ende nicht mehr darum, was genau mit Luca geschehen wird, sondern darum, welche Entscheidung er trifft. Die Handlung des Romans ist eher unspektakulär und das Buch lebt von Lucas Gedanken und Gefühlen und den Rückblenden und Erinnerungen an seine depressive Mutter. Die dadurch geschaffene Atmosphäre ist unglaublich dicht, bedrückend und intensiv. Fazit: Meine erste Lüge ist ein schockierender, stellenweise tragikomischer Roman, der zu berühren und bewegen weiß. Zitat: "Ich will nicht an Würmer denken. Ich will an nichts mehr denken. Ich muss lernen, nichts zu denken. Da muss es ein System geben. Um nichts zu hören, reicht es, sich die Ohren zuzuhalten und laut zu singen, um nichts zu denken, was kann man da tun?"

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  • Leserunde zu "Meine erste Lüge" von Marina Mander

    Meine erste Lüge
    hippeline

    hippeline

    Liebe Leserinnen und Leser, lieber Lovelybooker,

    ich bin die Lektorin von diesem wie ich finde - ganz besonderen kleinen - Roman und würde gerne Eure Meinungen dazu kennenlernen und mich mit Euch austtauschen.

    Ich freue mich auf Euch !

     

     

     

    • 108
  • Offene Fragen und ein Kind, das zu erwachsen wirkt

    Meine erste Lüge
    Marcuria

    Marcuria

    30. July 2013 um 19:46

    "Sie sagen dir immer, dass du nicht lügen sollst, doch ohne Lügen wäre ich schon im Waisenhaus." "Waise, nein, das ist wirklich übel, es ist, als würde dir ein Stück fehlen , und alle sehen nur dies Stück, das nicht da ist. Du bist nicht das, was du bist, sondern das, was dir fehlt." (S.85, S.13) Als der neunjährige Luca eines Tages seine Mutter reglos im Bett vorfindet, denkt er zunächst, dass sie nur wieder einmal zu erschöpft vom Leben ist, um aufzustehen, denn schließlich leidet sie, seit sie ihren Job verloren hat, an schweren Depressionen. Doch als sie auch die nächsten Tage liegen bleibt, muss Luca einsehen, dass sie nie wieder aufstehen wird. Da sein Vater schon lange fort ist, muss er sich von nun an alleine mit seinem Kater Blu durch das Leben schlagen. Plötzlich muss er selbst einkaufen gehen, Wäsche waschen, Kochen, auf ein gepflegtes Äußeres achten und zur Schule gehen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Seine tote Mutter darf unter keinen Umständen entdeckt werden, denn er will mit allen Mitteln vermeiden, im Waisenhaus zu landen. "Nicht mal Mama hat sich Mühe gegeben, für mich zu leben. Warum? Was haben die anderen, was ich nicht habe?" (S.141) Der Umgang mit dem Tod eines nahestehenden Menschen ist ein Thema, über das die meisten nur ungerne nachdenken. Noch viel unbeliebter ist aber wahrscheinlich der Gedanke, wie ein Kind all dies wahrnimmt und verarbeitet. Die Geschichte eines kleinen Jungen, der plötzlich sämtlichen Schutz verliert und von heute auf morgen reif genug sein muss, um sich alleine durch das Leben zu schlagen, hat viel Potenzial, unbekannte Gebiete aufzudecken. Tatsächlich untersucht die Autorin in "Meine erste Lüge" mehr die Psyche eines trauernden Kindes, als eine unterhaltende Geschichte zu bieten. Der Verlauf ist wenig abwechslungsreich, sehr deprimierend, es gibt keine wirkliche Entwicklung in der Gegenwart, vielmehr wird mit Rückblenden gearbeitet, die aber auch nur wenig Neues offenbaren. Das Buch dreht sich größtenteils um Lucas Versuche, den Schein der Normalität zu wahren, um seine ständige Sorge, erwischt zu werden, um seine Trauer und um seine Selbstzweifel. Dieser an sich interessante Ansatz, sich auf das Kind zu konzentrieren, scheitert aber vor allem daran, dass Lucas Charakter kaum glaubwürdig scheint. Das Buch ist überfüllt mit anspruchsvollen Gedankengängen, die zwar an sich sehr gelungen sind, die aber ein Kind in diesem Alter nicht haben würde: "Ich bin so frei, dass sich mir der Kopf dreht, wenn ich nur daran denke, frei und gefangen gleichzeitig, wie die Hamster, die im Rad laufen und immer stillstehen. Sie drehen sich und drehen sich und kommen nirgendwohin." (S.67) Mir fiel es hierdurch sehr schwer, mir beim Lesen tatsächlich einen Neunjährigen vorzustellen, geschweige denn mit ihm mitzufühlen. Spätestens wenn dieser Junge dann anfängt, Vergleiche zu Odysseus und den Sirenen anzustellen, ist es vorbei mit dem Einfühlen in die arme Kinderseele. Für mich ist es der Autorin schlichtweg nicht gelungen, sich in das Kind reinzuversetzen und seine Gedanken authentisch rüberzubringen. Gut gelungen ist dagegen das ungewohnte Hin- und Her dieser Gedankengänge und Zeiten, das sich durch das gesamte Buch zieht, denn es passt gut zu der Sprunghaftigkeit in diesem Alter, allerdings ist die Geschichte hierdurch auf Dauer recht anstrengend zu lesen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass so einige Fragen aufgeworfen und letztendlich nicht geklärt werden. Natürlich ist es manchmal schön, selbst Vermutungen aufzustellen, doch hier wirken diese Lücken eher störend und hinterlassen durch die völlige Unklarheit einen schalen Nachgeschmack. Insgesamt ist "Meine erste Lüge" ein sehr ruhiges und mit bedrückenden Gedanken gefülltes Buch, das weder durch die entwicklungsarme Geschichte, noch durch den wenig glaubwürdigen Charakter so recht zu fesseln weiß und so zusammen mit dem abrupten Ende ein eher unbefriedigendes Gefühl hinterlässt.

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  • eine berührende Geschichte die noch lange Zeit Spuren hinterlässt...ein Geschichte für einen Film!

    Meine erste Lüge
    Ayda

    Ayda

    25. July 2013 um 11:12

    Kurzer Inhalt: In dieser Geschichte geht es um den kleinen Luca. Er ist 10 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter . Sie nimmt seit einiger Zeit Medikament und ist oft niedergeschlagen und leidet an Depressionen. Sie hat immer wieder wechselnde Partner von denen auch Luca mitbekommt und mit der Sehnsucht lebt einen Vater zu haben Oft zieht sie sich in ihrer niedergeschlagenen Phase in ihr Zimmer zurück und schläft, doch eines Tages wacht sie nicht mehr auf. Als Luca merkt das etwas nicht stimmt und seine Mutter tot sein könnte versucht er aus der Situation das Leben normal weiter zu leben in dem er seinen Alltag als zehnjähriger weitergeht denn er weis sonst müsste er in ein Waisenhaus und das will er auf keinen Fall... Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich sehr mitgenommen. Als ich den Klappentext gelesen hatte war mir sofort klar ich möchte die Geschichte um Luca und seine Mutter lesen. Die Autorin schaffte es mit einem besonderen Schreibstil aus der Sicht von Luca den Leser/in an die Geschichte zu fesseln. Er versucht die ganze Zeit alleine seinen Alttag zu meistern und die Mutter liegt Tot in ihrem Bett. Schon die Vorstellung ist unbegreiflich und sehr bedrückend. Das Buch hat knapp 192 Seiten und verfolgt gespannt und mit einer Trauer die Geschichte. Ich hatte beim lesen ganz oft das Gefühl und Verlangen Luca in die Arme zu schließen und ihm zu helfen. Selbst jetzt bekomme ich wieder Gänsehaut!

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  • Traurig

    Meine erste Lüge
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    15. July 2013 um 15:31

    Mitfühlend erzählt die Autorin die Geschichte eines Jungen der seine Mutter verliert und alles tut um Normalität zu bewahren, damit er nicht ins Heim muss. Die Gedanken die er sich die ganze Zeit macht berühren einem zutiefst und man kann sich richtig in seine Situation einfühlen. Eigentlich ein sehr trauriges Buch mit traurigem Hintergrund. Ich habe etwas mehr erwartet, aber ich muss gestehen, dass ich diese Art von Büchern selten lese und es mir vielleicht deshalb einfach grundsätzlich nicht so zugesagt hat.

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  • Ein bewegender Roman!

    Meine erste Lüge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2013 um 23:49

    Klappentext: Luca ist kaum zehn Jahre alt, aber was von Waisenhäusern zu halten ist, weiß er genau – die kennt er aus dem Fernsehen, und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschließt er, niemanden zu sagen, dass im Schlafzimmer seine Mutter toto im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schließlich ist er es gewohnt, sich um das meiste selbst zu kümmern, denn Mama war gelegentlich ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. So gut es geht versucht er, regelmäßig zu essen und einigermaßen sauber und ordentlich in der Schule zu erscheinen. Eine Zeit lang läuft alles glatt, aber dann gibt doch ein Problem…. Dieses Buch ist wunderbar und herzzerreißend geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Luca ist ein sehr intelligenter Junge und wie er die ganze Sache in die Hand nimmt, hat mich berührt. Ich habe regelrecht mitgefiebert. Ein sehr bewegendes Buch, das ich durchaus weiterempfehlen kann.  

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  • Das Schicksal ist manchmal sehr grausam

    Meine erste Lüge
    Dreamworx

    Dreamworx

    Der neunjährige Luca lebt mit seiner Mutter und Kater Blu allein, einen Vater gibt es nicht. Früher ist die Mutter noch ausgegangen, hatte oft Herrenbesuch. Als sie jedoch ihren Job verliert, verfällt sie in Depressionen, schluckt Tabletten und liegt tagelang im Bett. Sie geht kaum noch aus dem Haus und unternimmt auch nichts mehr mit ihrer Freundin Guilia. Luca hat keine einfache Kindheit, denn seine Mutter hat sich über die Jahre verändert. In der Schule wird er als Halbwaise gehänselt, er fürchtet sich davor, eines Tages als Waisenkind in ein Kinderheim zu kommen. Eines Morgens findet er seine Mutter tot in ihrem Bett, aber er realisiert erst Stunden später, dass sie nicht mehr wach wird und er nun wirklich eine Waise ist. Aus Angst, dass jemand davon erfährt, verhält sich Luca weiterhin ganz normal, geht weiterhin zur Schule und einkaufen, solange das Geld reicht. Daheim reflektiert er die Zeit mit seiner Mutter aus der Erinnerung. Die Tage vergehen, und bald ist der Leichengeruch unerträglich… In Marina Manders Buch „Meine erste Lüge“ erzählt Luca seine Geschichte. Die Sprache ist teils kindlich, driftet manchmal in die Erwachsenenwelt ab. Luca ist ein sympathischer tapferer kleiner „Held“, dessen Erlebnis einen tief im Herzen berührt und den man am liebsten in den Arm nehmen und trösten möchte, weil er so allein ist mit dieser so ausweglosen Situation. In ihrem Debütroman hat Marina Mander das ergreifende Schicksal von Luca und seiner Mutter sehr sensibel erzählt. Dieses Buch wird einen auch lange nach dem Lesen nicht loslassen!

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    • 2
  • Wie ein 10jähriger versucht den "Schein" zu wahren

    Meine erste Lüge
    19angelika63

    19angelika63

    02. July 2013 um 09:25

    Klappentext Luca ist kaum zehn Jahre alt, aber was er von Waisenhäusern zu halten hat, weiß er genau – die kennt er aus dem Fernsehen, und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschließt er, niemanden zu sagen, dass im Schlafzimmer seine Mutter tot im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schließlich ist er es gewohnt, sich um das meiste selbst zu kümmern, denn Mama war gelegentlich ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. So gut es geht versucht er, regelmäßig zu essen und einigermaßen sauber und ordentlich in der Schule zu erscheinen. Eine Zeit lang läuft alles glatt, aber dann gibt es ein Problem … Ich möchte nicht weiter auf den Inhalt eingehen, da man sonst zu viel verrät. Dieses Buch ist eins von der Sorte, die einen lange nachhaltig beschäftigen. Da ist dieser kleine Kerl, keine zehn Jahre alt, und er muss von heute auf morgen ohne seine Mutter auskommen. Er denkt immer nur daran, dass er den „Schein“ wahren muss, hofft, dass seine Mutter wie Jesus vielleicht am dritten Tage aufersteht und muss dann erfahren, dass er an seine Grenzen kommt. Während des Lesens habe ich immer nur Gedacht … oh je, der arme kleine Kerl. Ich wollte ihn in den Arm nehmen, trösten und ihm sagen, dass er nicht Schuld ist am Tod seiner Mutter, denn das denkt er unentwegt. Aber auch frage ich mich ständig … merkt das wirklich niemand? Riecht keiner nach den süßlichen Geruch der verwesenden Leiche? Schließlich leben sie in einem Mehrparteienhaushalt. Vermisst niemand die Mutter? Fragen, die mich wütend werden lassen und mir wieder einmal zeigen, dass wir in einer Gesellschaft leben in der weggeschaut wird. Man will mit den Problemen der anderen nichts zu tun haben. Die Autorin versteht es, diese „Spurenhinterlassende“ Geschichte einfühlsam zu erzählen. Ein Buch das noch lange nachwirken wird!!!

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Meine erste Lüge

    Meine erste Lüge
    Manu2106

    Manu2106

    28. June 2013 um 20:08

    Klappentext: »Mama sagt immer, dass man keine Lügen erzählen soll. Aber ohne Lügen wäre ich schon im Waisenhaus.« Als Mama eines Tages nicht mehr aufwachen will, beschließt Luca, lieber niemandem etwas davon zu sagen ... Wunderbar geschrieben, herzzerreißend, tragikomisch ist diese Geschichte eines kleinen Jungen, der versucht, ganz allein zurechtzukommen. Luca ist kaum zehn Jahre alt, aber was von Waisenhäusern zu halten ist, weiß er genau – die kennt er aus dem Fernsehen, und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschließt er, niemandem zu sagen, dass im Schlafzimmer seine Mutter tot im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schließlich ist er es gewohnt, sich um das meiste selbst zu kümmern, denn Mama war gelegentlich ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. So gut es geht versucht er, regelmäßig zu essen und einigermaßen sauber und ordentlich in der Schule zu erscheinen. Eine Zeit lang läuft alles glatt, aber dann gibt es doch ein Problem ... Luca ist der knapp zehn jährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter, einen Vater scheint es nicht zu geben und die sozialen Kontakte halten sich ziemlich in Grenzen, bis auf eine Freundin von der Mutter und den ein oder anderen Männerbesuch haben sie niemanden. Nachdem seine Mutter ihren Job verliert, verfällt sie in Depressionen, liegt fast nur noch im Bett. Eines Morgens wacht Luca auf,es ist ein Schultag, er geht ins Schlafzimmer seiner Mutter, aber sie regt sich nicht. Luca hat ein ganz komisches Gefühl, macht sich aber trotzdem fertig, und geht zur Schule, als wieder zurück ist, hat sich an der Situation zuhause nichts geändert. Langsam realisiert er, das seine Mutter tot ist. Luca beschliesst es niemandem zu erzählen, denn er hat Angst als Waise im Heim zu landen, also will der den Schein wahren das eben alles so ist wie es war, indem er sich nach aussen hin nichts anmerken lässt, er wäscht sich, zieht sich saubere Sachen an, besucht regelmässig weiter die Schule, geht sogar einkaufen solange das Geld reicht und kümmert sich rührend um seinen Kater. Mehr möchte ich nun nicht zum Inhalt erzählen, denn es soll ja noch gelesen werden. Erzählt wird dieser Roman von Luca selbst, in seiner kindlichen, aber doch irgendwie schon fast erwachsenen Sprache. Wir erfahren einiges aus der Vergangenheit, denn es gibt viele Rückblenden von Situationen an die sich Luca erinnert. Das Buch fesselt, man möchte es garnicht aus der Hand legen, weil man wissen möchte wie es weitergeht, was Luca als nächstes macht. Ich wär am liebsten hin, und hätte Luca und seinen Kater da raus geholt. Die Autorin hat hier einen sehr bewegenden Roman geschrieben, der auf jedenfall sehr zum nachdenken anregt.

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  • ein bewegendes und tief betroffen machendes Buch...

    Meine erste Lüge
    tweedledee

    tweedledee

    28. June 2013 um 09:16

    In ihrem Roman "meine erste Lüge" erzählt die Autorin Marina Mander die Geschichte von Luca. Luca ist 10 Jahre alt und lebt alleine mit seiner Mutter. Einen Vater gibt es nicht, die beiden leben für sich, ohne großen Freundeskreis. Lucas Mutter hat nur eine Freundin, mit der sie sich unregelmäßig trifft und telefoniert. Ab und zu bringt Lucas Mutter Männer mit nach Hause, aber nichts ist von Dauer. Als sie ihre Arbeit verliert verändert sie sich, scheint depressiv zu werden. Luca beschreibt dass sie oft im Bett oder auf dem Sofa liegt und manchmal sehr verlangsamt ist. Als sie eines Morgens nicht aufsteht, beschleicht Luca ein merkwürdiges Gefühl, aber er will keinem davon erzählen. Denn er weiß genau, dass man als Waise in ein Waisenhaus kommt und nichts ist schlimmer als das. Recht schnell realisiert er dass seine Mutter tot ist, verdrängt den Gedanken aber immer wieder, hofft dass sie doch noch aufsteht. Inzwischen macht er so weiter wie bisher, wäscht sich und zieht sich ordentlich an, geht zur Schule, wahrt den Anschein, dass alles wie ist wie immer. Denn keiner darf merken, dass etwas nicht stimmt. Zusammen mit Blu, seinem Kater und der toten Mutter verbringt er die Tage, die Leiche seiner Mutter fängt an zu riechen... Die Autorin lässt Luca mit seinen Worten die Geschichte erzählen. Teils sprunghaft, wie ein Kind erzählt, dem alle möglichen Gedanken durch den Kopf gehen. Luca erinnert sich an Begebenheiten aus der Vergangenheit und man kann erahnen, dass seine Mutter Depressionen hatte und wohl zu viel Tabletten genommen hat, was zu ihrem Tod führte. Die Atmosphäre ist richtig beklemmend, am liebsten möchte man Luca an der Hand nehmen und ihm sagen, dass alles wieder gut wird. Die Geschichte ist unglaublich traurig und macht betroffen, sie ist sehr gefühlvoll erzählt. Man hofft dass die Situation irgendwie ein gutes Ende nimmt und weiß doch, dass es nicht sein kann. "Meine erste Lüge" ist ein lesenswertes und sehr bewegendes Buch.

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