Marina von Rüssen Devote Liebe

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Inhaltsangabe zu „Devote Liebe“ von Marina von Rüssen

Voller Hingabe vertraut sich Joy ihrem Herrn an, den sie doch kaum kennt. Dennoch überlässt sie sich und ihre sexuellen Fantasien nach Unterwerfung, Schmerz und grenzenloser Lust diesem mysteriösen Mann. Auf ihrer Reise führt Vincent sie in ihre Rolle als seine Lustsklavin ein ... Wörter: 24.081, 74 S. Inhalt: BDSM, Erotik, Unterwerfung, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, erotisches eBook, Peitsche, Meister, Sklavin, Dienerin Leseprobe: Joy war eine schöne Frau. Die Aufmerksamkeit der Männer fiel ihr zu. Immer. Keiner behandelte sie wie er. Und sie wusste mit ihrer Schönheit zu spielen – sie machte sich gern einen Spaß daraus, die Männer um den Finger zu wickeln. Aber mit Vincent war das anders. Er war undurchsichtig. Geheimnisvoll. Schien sich nicht blenden zu lassen von ihrem Äußeren. Er wollte ihre Seele. Und das erregte sie auf eigentümliche Weise. Ja, manchmal glaubte sie, dass sie alles für ihn tun würde, was er von ihr verlangte. „Sieh mich an, Joy“, sagte er nun. Aber sie wagte es kaum. Sie nahm ihren Mut zusammen und blickte ihm in die Augen. Sie waren nun noch tiefer, durchdringlicher – kälter. Sie spürte, wie ihr Körper zu zittern begann. Auch, weil sie nicht wusste, was nun passieren würde. Joy fühlte sich ausgeliefert. Die Fremde saß neben Vincent. Und beobachtete die beiden. Joy fühlte sich nackt – obwohl sie angezogen war. Ausgeliefert. Ihr war das unangenehm. Und trotzdem sagte ihr Kopf: Weiter, bitte – mach weiter, Herr. Es war ein merkwürdiger Zustand, in dem sie sich befand, zerrissen, ängstlich und gleichzeitig dunkel und lustvoll. „Öffne deine Bluse und zieh deinen Rock hoch, Joy.“ Was sollte sie tun, ihre Bluse öffnen und ihren Rock hochziehen? Sich entblößen im Beisein der Frau? Nein, das konnte er nicht verlangen, nein! Sie sah, wie die junge Frau zwischen ihr und Vincent hin und her schaute. Sie schien sich nicht wohl zu fühlen, gleichsam aber faszinierte sie dieses Schauspiel, das sie beobachtete. „Los”, befahl Vincent nachdrücklich. Joy bebte. Tausend Gedanken rasten ihr durch den Kopf. Was hatte er vor mit ihr? Sie kannte nicht einmal seinen richtigen Namen, nicht seine Anschrift, seine Telefonnummer, wusste nicht, in welcher Stadt er lebte. Und trotzdem vertraute sie diesem Fremden auf eine Art und Weise, die sie selbst nicht verstand. Er hingegen wusste alles von ihr. Sie musste verrückt sein, was den Dunklen betraf! Das Besondere an Vincent war, dass er nie Gewalt anwendete, um sie zu etwas zu zwingen. Es waren seine Augen, seine Stimme, die sie tun ließen, was er verlangte. Und ihre eigene Lust. Sie sah ihn noch einmal an, wollte sehen, ob er es wirklich ernst meinte. Aber in seinem Blick sah sie nun lediglich Verachtung. Sie staunte, wie strafend Augen sein können. Joy begann wie ferngesteuert, die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen. Einen nach dem anderen. Sie schaute auf das, was sie tat – versuchte, die Fremde und Vincent auszublenden. Ihre Finger zitterten. Sie musste sich konzentrieren. Es war totenstill in ihrem Abteil. Keiner sprach ein Wort. Nur das Rattern des Zuges war zu hören. Joy öffnete den letzten Knopf. Ihre Brüste waren zu sehen, daran die silbernen Klammern, ihr Bauchnabel, ihre Haut. Ohne noch einmal aufzuschauen, zog sie den Rock hoch und spreizte die Beine.

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