Mario Alberto Zambrano Sonne, Mond und Sterne

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Inhaltsangabe zu „Sonne, Mond und Sterne“ von Mario Alberto Zambrano

Ein Mädchen, das nicht reden will. 53 Spielkarten, die ihre Geschichte erzählen.
Ein junges Mädchen erzählt die tragische Geschichte ihrer Familie mit Hilfe eines Kartenspiels – des lateinamerikanischen Lotería. Elf Jahre alt ist Luz. Ihre ältere Schwester Estrella liegt auf der Intensivstation, ihr Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter hat Mexiko verlassen. Luz, allein auf sich gestellt, zieht sich hinter eine Mauer des Schweigens zurück. »Lass dir von den Karten helfen«, sagt man ihr im Heim. Jedes der bunten Motive – die Meerjungfrau, der Tod, die Sterne – lässt ihre Erinnerung Funken schlagen. Zusammengesetzt wie ein Satz Spielkarten erzählen die Kapitel dieses Romans Luz‘ Leben, sie erzählen von allem Schönen und allem Schrecklichen – berührend und poetisch, lebenssatt und so bunt, wie die vierfarbigen Illustrationen von Lotería-Karten.

Spielkarten, die eine Geschichte erzählen - oder eben nicht. Keine Spannung, keine Entwicklung, keine Aussage. Ich habe mich gelangweilt!

— leselea

Großartige Aufmachung und eine mitreißende Geschichte - sehr empfehlenswert ♥

— Aisel

Liebevoll gestaltet und kurzweilig erzählt

— Lesemanie

Für mich eher ein kühler, fast distanzierter Erzählton. Kurze Augenblicke anhand von Erinnerungen der Spielkarten. Tolle Innengestaltung

— Buchraettin

Authentisch, gewaltig und ein Roman, der auch nachhaltig noch die Gedanken des Lesers beschäftigt halten kann.

— MelE

Ein ganz außergewöhnliches Buch, dessen Stärke in der sprachlichen Gestaltung und der Idee liegt

— Florentinejo

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    Sonne, Mond und Sterne

    leselea

    07. July 2017 um 17:51

    Man muss dem Autor Mario Alberto Zambrano zugutehalten, dass die Idee für seinen Debütroman Sonne, Mond und Sterne nicht die verkehrteste war:  Anhand von 53 Karten des lateinamerikanischen Glücksspiels Lotería, das ein wenig dem uns bekannten Bingo erinnert, lässt er seine Protagonistin und Icherzählerin Luz, ein 11-jähriges Mädchen, in Amerika geboren, jedoch mit mexikanischen Wurzeln, die Geschichte ihrer Familie erzählen. Gleichzeitig muss man auch dem deutschen Verlag Luchterhand anrechnen, dass er sich auf die Idee seines Autors eingelassen hat und die erzählerische Struktur der Spielkarten auch graphisch im Buch widerspiegelt: Jedem Kapitel ist eine bunt gedruckte Lotería-Karte vorangestellt, generell ist der Roman hochwertig verarbeitet und macht einen ansprechenden Eindruck. Allein: Das war es auch schon! Denn nach 275 Seiten Lektüre ordne ich den Roman ganz klar der Kategorie „Mehr Schein als Sein“ zu. Klappt man nämlich das liebevoll gestaltete Buch auf und beginnt sich in Luz‘ Welt einzulesen, merkt man schnell, dass es dem Roman jenseits der Gestaltung an Substanz fehlt. Zambrano reiht kurze Kapitel aneinander, in denen Luz – angeregt durch das Motiv der jeweiligen Spielkarte – eine Erinnerung herauskramt und eine Episode aus ihrem Familienleben erzählt. In diesem ist nämlich vor kurzer Zeit eine schlimme, nicht näher beschriebene Tragödie passiert: die Mutter ist verschwunden, der Vater ist im Gefägnis, die Schwester liegt im Krankenhaus und Luz selber wurde in staatliche Obhut gegeben. Angedacht ist wohl, dass sich in der Darstellung der einzelnen Episoden das Bild der Familie zusammensetzt, Spannung erzeugt wird und der Leser durch die Konfrontation mit der Gedankenwelt der 11-Jährigen Nähe zu ihr empfindet – jedoch wird keines dieser Ziele erreicht! Zambrano (oder vielmehr seine Protagonistin) verliert sich nämlich in reinen Andeutung, ohne eine wirkliche Geschichte zu erzählen. Der Roman ist handlungsarm, teilweise ohne roten Faden und – so viel sein verraten – es wird bis zum Schluss nicht deutlich, was eigentlich passiert ist. Das rein assoziative Erzählen lässt zudem kein Eintauchen in das Geschilderte zu: Die Geschichte bleibt ohne Atmosphäre (auch wenn Zambrano durch das willkürliche Einstreuen spanischer Floskeln, die dann mühselig im hinten befindlichen Glossar nachgeschlagen werden müssen, bemüht ist, Authentizität zu erzeugen), die Figuren auf Distanz. Spannung? Emotionen? Fehlanzeige! Am meisten hat mich neben dem schon erwähnten unhandlichen Glossar, dessen Benutzung einen jedes Mal aus der eh schon zusammenhangslosen Geschichte herauskatapultiert hat, gestört, wie sehr Zambrano es vermeidet, die wichtigen Themen, die in dieser Geschichte vorhanden sind, anzugehen: Eigentlich erzählt er nämlich von einer in die USA eingewanderten lateinamerikanischen Familie, deren Integration mangelhaft ist, die von Geldsorgen und Arbeitslosigkeit geplagt ist und deren „Lösungsversuche“ sich in Alkoholismus, Gewalttätigkeit und Verrohung erschöpfen. Doch statt diese einzelnen Faktoren in ihrem Zusammenhang zu analysieren und darzustellen, sich mit dem amerikanischen Einwanderungssystem zu beschäftigen und hier einen mehr denn je aktuellen Roman zu schaffen, macht er es sich einfach und zieht sich auf die Perspektive des naiven Mädchens zurück. So wird in Sonne, Mond und Sterne letztlich nur Offensichtliches geschildert, aber nicht über diese Schilderung hinausgegangen: Nichts wird eingeordnet, nichts wird motiviert und vor allem wird nichts erklärt. Der Roman bleibt inhaltslos, nutzt seine Chancen nicht und ordnet den Inhalt eindeutig der Struktur unter. Somit taugt Sonne, Mond und Sterne schlussendlich nur als Bilderbuch – zugegebenermaßen jedoch als besonders schönes.

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  • Rezension - Sonne, Mond und Sterne

    Sonne, Mond und Sterne

    Aisel

    24. January 2017 um 22:06

    Inhalt: Ein junges Mädchen erzählt die tragische Geschichte ihrer Familie mit Hilfe eines Kartenspiels – des lateinamerikanischen Lotería. Elf Jahre alt ist Luz. Ihre ältere Schwester Estrella liegt auf der Intensivstation, ihr Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter hat Mexiko verlassen. Luz, allein auf sich gestellt, zieht sich hinter eine Mauer des Schweigens zurück. »Lass dir von den Karten helfen«, sagt man ihr im Heim. Jedes der bunten Motive – die Meerjungfrau, der Tod, die Sterne – lässt ihre Erinnerung Funken schlagen. Zusammengesetzt wie ein Satz Spielkarten erzählen die Kapitel dieses Romans Luz‘ Leben, sie erzählen von allem Schönen und allem Schrecklichen – berührend und poetisch, lebenssatt und so bunt, wie die vierfarbigen Illustrationen von Lotería-Karten. Meinung: "Sonne, Mond und Sterne" von Mario Alberto Zambrano ist ein ganz besonderes Buch, dessen Cover mich darauf aufmerksam gemacht hat. Es ist leider noch sehr unbekannt. Zuerst möchte ich was zu der Aufmachung sagen. Das Buch kostet 22,99 € und das nicht grundlos. Es ist zwar klein, aber ein richtig hochwertiges Hardcover. Finde ich schon erwähnenswert irgendwie, denn es ist wirklich gut gemacht. Auch innen ist die Aufmachung echt toll. Die farbigen Illustrationen sind wunderschön und machen das Buch einzigartig.Das Buch erzählt die tragische Geschichte des lateinamerikanischen Mädchens Luz und ihrer Familie. Stück für Stück werden einzelne Teile ihrer Vergangenheit mit Hilfe von Spielkarten zusammen gesetzt. Diese Idee finde ich schon mal super und ist mal was anderes. Mich hat das Schicksal des Mädchens sehr berührt, denn sie hat in ihren jungen Jahren schon viele schlimme Dinge erlebt. Im Laufe der Geschichte wächst sie einem richtig ans Herz und man fühlt mit ihr mit, also würde man sie kennen. Auch wenn es nicht nur schlechte Erinnerungen gab, herrschte größtenteils eine bedrückende Stimmung. Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht, weil man sich quasi von Kapitel zu Kapitel vorgearbeitet hat. Das hat das ganze irgendwie spannend gemacht, auch wenn durch den Stil nicht wirklich ein Spannungsbogen aufgebaut werden konnte. Das braucht man bei so einer Geschichte aber meiner Meinung nach garnicht. Das Buch hat mich auch so mitgenommen und zum Nachdenken gebracht.Positiv aufgefallen ist mir auch der Schreibstil des Autors. Dieser ist sehr besonders und hat einen poetischen Touch. Es ist aufjedenfall angenehm zu lesen und obwohl ich mich erstmal daran gewöhnen musste, hat mir der Stil gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich  mag es überhaupt nicht, wenn Kapitel kein Ende finden. Was ich nicht so gut fand, waren die zahlreichen spanischen Begriffe. An sich keine schlechte Idee, nur habe ich keine Ahnung von der Sprache und musste deswegen immer wieder das Lesen unterbrechen, um hinten nach der Übersetzung zu schauen. Das hätte man vielleicht besser regeln können, man kann damit aber leben. Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas besonderes lesen möchte mit einer tragischen Geschichte, die keineswegs eine leichte Lektüre ist. Ich werde bestimmt noch des öfteren einen Blick in das Buch werfen und kann euch nur raten, es euch mal anzusehen.

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  • Das Spiel des Lebens

    Sonne, Mond und Sterne

    YukBook

    18. September 2016 um 15:10

    Wir stoßen hin und wieder auf Dinge, die bestimmte Erinnerungen in uns wecken: ein Familienfoto, ein Urlaubsandenken, ein Duft oder eine Melodie. Ganz ungewöhnlich ist jedoch die Idee in diesem Roman von Mario Alberto Zambrano. Die elfjährige Hauptfigur Luz Maria Castillo hat nach einem traumatischen Erlebnis aufgehört zu sprechen und lebt in einem Heim. Ihre Tante Tencha ermutigt sie, sich von den Spielkarten aus der mexikanischen Lotería – vergleichbar mit Bingo – inspirieren zu lassen und ihre Gedanken zu jeder einzelnen Spielkarte aufzuschreiben. So entsteht ein Kaleidoskop aus 53 Momentaufnahmen, die uns das Schicksal einer mexikanischen Migrantenfamilie in den USA näher bringen. Der Autor selbst ist Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln und in Houston aufgewachsen. In einem Interview sagt er, dass er in seiner Jugend oft verwirrt war, ob er "mexikanisch" oder "weiß" war.  Nach und nach lernen wir Luz’ Familie kennen, erleben die Auseinandersetzungen mit dem gewalttätigen Vater und die Sticheleien zwischen den ungleichen Schwestern mit. Es gibt auch schöne Erinnerungen an Freunde und Feste, doch immer wieder droht die latente Gefahr von Gewalt. Es ist bemerkenswert, wie gut sich der Autor in die kindliche Seele hineinversetzen kann, zum Beispiel wenn Luz der Flasche San Pedro die Schuld für den Untergang der Familie gibt. Luz verwendet viele spanische Wörter und Ausrufe, die am Ende der Geschichte übersetzt werden und ihren Einträgen einen temperamentvollen und authentischen Touch verleihen. Ein Spannungsbogen fehlt, da es sich um bunt zusammengewürfelte Szenen handelt. Dafür entsteht eine starke emotionale Nähe zu Luz, sofern man bereit ist, sich ganz auf ihre Person und ihre Empfindungen einzulassen. Es finden sich auch kleine Sprachjuwelen wie der Satz, der einen begabten Jungen bei einem Gesangswettbewerb im Fernsehen beschreibt: „Aus seinen Augen leuchtete alles, was seine Eltern ihm beigebracht hatten.“ Besonders gefällt mir die optische Gestaltung dieses ungewöhnlichen Tagebuchs. Die Tragik, die die Geschichte durchzieht, wird durch die bunte Pracht der Spielkarten, die einzeln vor jeder Episode abgedruckt sind, ausgeglichen. Vielleicht lasse ich mich auch einmal von den ansprechenden Motiven zu einer Geschichte inspirieren.

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  • Das Geheimnis der Karten

    Sonne, Mond und Sterne

    Angelika123

    24. July 2016 um 20:45

    Sensibel, detailreich und aufmerksam erzählt, wird das Lesevergnügen leider durch die vielen spanischen Worte geschmälert, deren Bedeutung man alle paar Zeilen im hinten angehängten Glossar nachschlagen muss. Lästig! Dadurch erhält der Roman leider den Charakter eines Wörterbuches. Schade, denn sowohl die kreative Gestaltung als auch die unkonventionelle Idee des Buches mit seinen Kapiteln, die jeweils mit dem Motiv einer mexikanischen Loteria-Spielkarte beginnen, ist super und einfach mal etwas ganz anderes: Jede Karte erzählt eine Episode aus dem Leben der jungen Luz, die über ihre traumatischen Erlebnisse nicht reden kann, aber sich ihre Last von der Seele schreibt. Den Leser lässt sie dadurch Stück für Stück, Karte für Karte – wie bei einem Puzzle – an ihrem Leben teilhaben und gewährt ihm ungeahnte und teils schockierende Einblicke.Fazit: Wer sich an spanischen Worten und dem Nachschlagen von selbigen nicht stört, über sie hinweglesen kann oder sie sogar versteht, für den ist „Sonne, Mond und Sterne“ auf alle Fälle zu empfehlen.Alle anderen: Besser die Finger von lassen!Mario Alberto Zambrano. Sonne, Mond und Sterne. Luchterhand Literaturverlag. 22,99 €.

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  • Lebensgeschichte anhand von 53 Karten

    Sonne, Mond und Sterne

    skywatcher

    20. July 2016 um 13:39

    "Sonne, Mond und Sterne" von Mario Alberto Zambrano hat mich zunächst von dem Cover und Titel überzeugt, denn der Buchdeckel ist mit einem rauen Papier beschichtet, innen befinden sich viele farbige Abbildung. Die Geschichte konnte auch überzeugen.In dieser beschreibt die 11-jährige Luz ihre Familiengeschichte, eine Auswanderungsgeschichte. Ihre Eltern sind mit ihr und ihrer älteren Schwester aus Mexiko in die Vereinigten Staaten von Amerika eingewandert und sie ist das einzige Familienmitglied, dass in Amerika geboren wurde. Doch das Leben in dem neuen Land ist nicht einfach und welchen Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen sich die Familie, und vor allem Luz, stellen muss, schildert sie anhand von 53 Spielkarten des Spiels "Loteria". Jeder Spielkarte ist ein Kapitel gewidmet, das scheinbar wahllos aus dem Leben der kleinen Luz in der Ich-Perspektive berichtet. Die Kapitel sind kurz und lassen sich schnell lesen.Leider war es etwas mühselig, die spanischen Begriffe, die nicht komplex waren oder unübersetzbar dem Wortsinn nach, ständig in dem Glossar nachzuschauen (Fußnoten oder eine Übersetzung ins Deutsche wären besser gewesen). Zwar ist es nachvollziehbar, dass der Text einer 11-Jährigen in der Ich-Perspektive natürlich auch stilistisch dementsprechend klingen sollte, und es ist an manchen Stellen auch sehr gut gewählt, Fakten kindlich-direkt auszudrücken. Mir persönlich war die Sprache etwas zu "einfach".Alles in allem aber eine beeindruckende Geschichte, interessant (und schnell!) erzählt!

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  • Die gestrandete Meerjungfrau

    Sonne, Mond und Sterne

    Lesemanie

    09. July 2016 um 08:41

    Die elfjährige Luz wünscht sich, eine Meerjungfrau zu sein. Denn Meerjungfrauen können schwimmen wohin sie wollen, und niemand kommt ihnen zu nah. Doch Luz kann nicht schwimmen wohin sie will und sie muss es sich gefallen lassen, dass die Menschen ihr nahe kommen. Dass sie sie dazu drängen, zu erzählen was wirklich passiert ist. Aber Luz will nicht reden – nicht von ihrer Mutter, die die Familie vor einem Jahr verlassen hat, oder vom Vater, der im Gefängnis sitzt, und auch nicht von der Schwester, die auf der Intensivstation um ihr Leben kämpft.Anstatt zu reden, verkriecht Luz sich in einem Stapel Spielkarten und in ihrem Tagebuch. Diese Karten sind sogenannte Loteria-Karten, ein mexikanisches Spiel, das Bingo gleicht. Jede Karte ist mit einem anderem bunten Motiv bedruckt und während Luz sich diese Motive ansieht, steigen in ihr Erinnerungen an ihre Kindheit hoch und sie schreibt sie in ihr Tagebuch. So erinnert sie „Das Kanu“ an Besuche auf dem Flohmarkt mit ihrer Familie, denn auf dem Flohmarkt saß eine Frau in einem alten Kanu und verkaufte ihre Waren.Die Meerjungfrau weckt Erinnerungen an den Pool der befreundeten Nachbarin, bei der sich die Familie oft mit Freunden und Bekannten traf und dort bis spät in die Nacht spielte und lachte und trank. An diesen Abenden wickelte sich Luz unbeobachtet Handtücher um die Beine, sodass sie an die Flosse einer Meerjungfrau erinnerten, und rollte sich ins Wasser: "Ich schlängelte mich mit weit offenen Augen von einem Ende des Pools zum anderen und summte dabei ein Lied. Weil ich ja unter Wasser war, wusste ich nicht, ob ich weinte. Als Mutprobe versucht ich, so lange unter Wasser zu bleiben, wie ich konnte."Und dann ist da der Mond, La Luna. Als Luz diese Karte aus dem Stapel zieht, denkt sie an ihre Schwester Estrella, mit der sie an manchen Abenden vor dem elterlichen Haus gesessen hat und zu Mond und Sternen hinauf geblickt hat. Und sie denkt daran, wie Tencha, die gute Seele, alte Freundin der Familie, sie einmal fest an sich gezogen hat: „Te quiero, Luz. Lo sabes, verdad?“ [Ich habe dich lieb, Luz. Das weißt du, nicht wahr?] „Ja, ich weiß“, sagte ich. Und dann haben wir zum Mond hochgeschaut.Eine vergleichbare Szene mit ihrer Mutter fällt der jungen Luz nicht ein.Zambrano führt den Lese ganz behutsam an das Schreckliche heran, das schuld daran ist, dass Luz so ganz allein in diesem Heim sitzt. In den kurzen Episoden, die durch die Motive der Spielkarten inspiriert werden, erhascht der Leser kurze Einblick in ein Kinderleben, in Szenen einer Ehe, in die enge Beziehung zweier ungleicher Schwestern. Ohne politisch zu sein, zeichnet Zambrano außerdem das Porträt einer Familie, die im heimischen Mexiko fremd ist und in den USA nicht ankommt.Die Einblicke, die Zambrano in die Geschichte gewährt sind detailliert genug, sodass diese Geschichte nicht oberflächlich daher kommt. Gleichzeitig sind sie so kurz gehalten, dass er seine Leser vor einem ganz großen Schmerz bewahrt. So ergeht es dem Leser wie Luz: die schlimmsten Ereignisse werden nach Kräften verdrängt.Sonne, Mond und Sterne ist ein schönes Leseerlebnis, das wehmütig stimmt. Nicht nur aufgrund der Sprache, die kindlich aber nicht plump ist, und nicht nur aufgrund der kunstvollen Narrrativ-Konstruktion schleicht sich dieses Buch behutsam ins Leserherz; auch die liebevolle Gestaltung mit den bunten Loteria-Karten, die den Beginn jeden Sinn-Abschnitts markieren , trägt ihren Teil dazu bei.

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  • Ein Leben so bunt wie ein Satz Spielkarten

    Sonne, Mond und Sterne

    ForeverAngel

    30. June 2016 um 12:26

    Aufgebaut wie ein Satz Karten des lateinamerikanischen Spiels Lotería, erzählt dieser Roman die tragische Familiengeschichte der 11-jährigen Luz. 53 Spielkarten bilden 53 kurze Kapitel, die wie ein chronologisch nicht sortiertes Tagebuch von Luz aufgebaut sind. Sie springt in ihren Gedanken und Erinnerungen, lässt sich von den Motiven auf den Karten inspirieren, erzählt kurze Episoden aus ihrem bisherigen Leben. Manche davon sind bunt und fröhlich wie die Lotería-Karten sellbst, andere erzählen von all dem  Schrecklichen, das Luz in ihren jungen Jahre schon erlebt hat. Jede Karte steht für eine Erinnerung, für ein Ereignis aus Luz' Leben und indem sie eine Geschichte zu dieser Karte erzählt, versucht sie, ihrem Leben wieder Ordnung zu geben. Sonne, Mond und Sterne gibt uns Einblicke in eine Familie, die ursprünglich aus Mexiko stammt und in die Vereinigten Staaten eingewandert ist, doch damit scheint das Unglück seinen Lauf zu nehmen. Luz' Familie scheint Fuß gefasst zu haben in den USA, doch der Schein der glücklichen, erfolgreichen Familie währt nicht lange. Etwas ist passiert und löst eine Kettenreaktion aus. Luz Mutter erträgt das Leben in den USA nicht länger und geht zurück nach Mexiko. Luz Vater wird verhaftet. Sie selbst kommt ins Heim, in welchem sie ihre Geschichten schreibt. Und ihre Schwester Estrella... Nun, diese Tragödie ist es, die Luz versucht uns zu erzählen. Versucht, mithilfe der Karten zu verarbeiten. Um die Geschichte noch authentischer zu machen, verwendet Luz - ebenso wie ihre Familie - viel spanisches Vokabular. In einem Glossar werden die wichtigsten Vokabeln, Phrasen und Sätze übersetzt, allerdings fehlen ein paar, wie ich beim Lesen feststellen musste. Auf Dauer war es etwas nervig, ständig ins Glossar zu blättern und die Übersetzung zu suchen, Authentizität hin oder her. Fußnoten wären mir lieber gewesen. Vielleicht ist es auch dieses ewige Blättern, dass das Buch trotz seiner geringen Seitenzahl etwas zäh wirken lässt. Man muss Geduld mit bringen, so wie man sicherlich auch mit Luz geduldig sein muss. Das Besondere an Sonne, Mond und Sterne ist die Aufmachung des Buches. Die Tagebucheinträge oder Geschichten hängen nicht nur eng mit den Lotería-Karten zusammen. Jedem Kapitel ist auch die entsprechende Karte vorgesetzt, groß und fabrig abgedruckt. Manchmal fühlt man sich beim Lesen selbst wie Luz, die dasitzt und die Lotería-Karten betrachtet, ganz in ihrer bunten Pracht versinkt und sich in Erinnerungen verliert.    [c] Books and Biscuit

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  • Gewaltige Erinnerungen

    Sonne, Mond und Sterne

    MelE

    16. May 2016 um 07:46

    In "Sonne, Mond und Sterne" erhalten wir Rückblicke auf Ereignisse, die in ihrer Ausführung sehr ungewöhnlich sind. Spielkarten erzählen eine Lebensgeschichte, die geprägt ist von Gewalt, die sich auf Luz ausgewirkt haben und verarbeitet werden müssen. Die Schönheit ihrer Kindheit findet natürlich auch ihren Platz, aber letztendlich ist es ein Drama, welches hier und da eingestreut wird. Mühsam ist mitunter die Sprache, auch wenn dem Roman ein Glossar eingefügt wurde. Da ich über keinerlei Spanischkenntnisse verfüge, war dies etwas, was mich in meinem Lesefluss ein klein wenig gebremst hat, Um den Sinn zu verstehen, ist es ratsam zurückzublättern, um die Worte zu verstehen, damit die Handlung verdeutlicht wird. Gefallen haben mir die Loteria - Karten, die thematisch zu den kurzen, knackigen Kapiteln gepasst haben. Der Roman wirkt dadurch bunt und erfrischend, auch wenn der Inhalt des Kapitels oft traurig stimmt. Alkohol und Gewalt übernehmen mitunter die Überhand und wirken auf mich beklemmend. Die Story wirkt oft ein wenig wirr, da die Zeitsprünge des Geschehens nicht chronologisch erfolgen, dennoch fügt sich im Nachhinein alles nahtlos ineinander.Luz ist 11 Jahre alt und die jüngste Tochter einer Einwanderfamilie, die aus Mexiko stammend einen Neuanfang in den USA starten wollen. Die Schwierigkeiten sich einzuleben und Fuß zu fassen, werden sehr deutlich. Ein klein wenig erinnert dies an die aktuelle Situation in Deutschland, denn auch hier treffen unterschiedliche Kulturen aufeinander. Wir lesen letztendlich ein Drama, welches sich innerhalb der Familie abspielt und erst nach und nach zu einem Puzzle zusammengefügt wird. Die Loteria - Karten peppen auf, können aber nicht ablenken davon, welch Traurigkeiten Luz in ihrem kurzen Leben erlebt haben muss. "Sonne, Mond und Sterne" ist recht zügig gelesen durch das recht große Schriftbild. Schwierigkeiten bereiteten mir letztendlich nur die einfließenden spanischen Worte, die das Geschehen innerhalb der Familie verdeutlichen und authentisch machen konnten. Gerne eine Leseempfehlung an einen Roman, der sich nachhaltig noch auf meine Gedanken auswirken konnte und eine Thematik behandelt, die so wie sie beschrieben wird, tatsächlich hätte stattfinden können. ★★★★★ (4,5 Sterne)

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  • Rezension zu "Sonne, Mond und Sterne" von Mario Alberto Zambrano

    Sonne, Mond und Sterne

    aba

    15. May 2016 um 17:19

    Lotería Menschliche Verhaltensweisen und Gefühle sind sehr kompliziert. Sie sind das Produkt vieler Faktoren genetischer, sozialer und familiärer Art. Dazu kommen alle möglichen Erlebnisse im Leben jedes Menschen, die auch eine große Rolle spielen. Die kleine Luz ist Tochter mexikanischer Einwanderer. Ihre Eltern haben es geschafft, in den USA einigermaßen Fuß zu fassen. Luz und ihre Schwester pendeln zwischen den Traditionen und Sitten zweier Kulturen. Sie sind intelligent, lebhaft und scheinen, eine ganz normale Kindheit zu genießen. Aber nur scheinbar, denn nach und nach erfährt der Leser, dass Luz und ihre Schwester es alles andere als einfach haben. Luz erzählt uns ihre Geschichte und die ihrer Familie. Sie erzählt offen über alles, was sie erlebt und fühlt, und was sie über ihre Eltern denkt, über Sorgen und glückliche Momente. Als sie mit ihrer Schilderung anfängt, befindet sie sich in einer Ausnahmesituation. Ganz deutlich ist es nicht, was dazu geführt hat, aber schnell wird es klar, dass Luz versucht, Ordnung in ihre Existenz zu bringen. Das gelingt ihr mittels eines mexikanischen Kartenspiels, ähnlich Bingo, Lotería genannt. Das Lieblingsgesellschaftsspiel ihrer Familie. Jede Karte ist mit einer Illustration versehen, und hat eine eigene Bedeutung. Luz verbringt viel Zeit dabei, diese Karten zu betrachten. Jede Abbildung bringt eine Episode ihres Lebens in Erinnerung. Dazu schreibt sie eine Geschichte. Zu jeder Karte eine Geschichte zu einem Erlebnis in ihrer Kindheit. Die Karten geben ihr Halt, lassen sie nicht vergessen, helfen ihr zu verstehen, sich selber und die Situation, in der sie sich befindet. Und so kommen nach und nach die Erinnerungen: eine Karte, eine Figur, eine Szene im eigenen Leben. Eine Art Puzzle, das zwischendurch viele Fragen aufwirft, aber zusammengesetzt eine Antwort ergibt und ein schreckliches Ereignis enthüllt, eine schockierende Wahrheit, mit der der Leser absolut nicht rechnet, und die die ganze Tragödie Luz' offenbart. "Sonne, Mond und Sterne" (englischer Originaltitel "Lotería") ist das Debüt des US-amerikanischen kosmopolitischen Tänzers Mario Alberto Zambrano. Zambranos Originalität liegt daran, dass er Luz' Geschichte mittels Lotería-Karten erzählt. Und sie stellen nicht nur Luz' Schicksal dar, sie sind gleichzeitig ein Beispiel für ein Volksschicksal, das der mexikanischen Einwanderer in den USA. Ein bisschen Durchhaltevermögen muss man beim Lesen dieses Buches vorweisen. Der Autor strapaziert ein wenig die Geduld des Lesers, indem er ihn ahnen lässt, dass Luz etwas Furchtbares widerfahren ist, und ihn nur ganz langsam, mit vielen Unterbrechungen und Rückblenden, zur Auflösung führt. Am Ende wird man mit einer überraschenden Erkenntnis belohnt, einer traurigen Überraschung. Eine Besonderheit dieses Buches sind die Abbildungen. Alle Lotería-Karten werden in ihrer ganzen bunten Pracht präsentiert. Man kann sich Luz sehr gut beim Betrachten der Karten vorstellen, man spürt die Faszination, die diese auf sie ausüben und wie sie ihr helfen, die Episode ihres Lebens in Erinnerung zu bringen. Wer rätselhafte aber gleichzeitig lebensnahe Geschichten mag, mit einem ungeahnten und teils offenen Ende, und wer bereit ist, Luz' Familie ohne Vorurteile zu begegnen, wird mit diesem Buch eine neue Art des Erzählens erleben!

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  • Besonders, wird noch lange in Erinnerung bleiben

    Sonne, Mond und Sterne

    Florentinejo

    08. May 2016 um 12:37

    Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch ein Interview mit dem Autor Mario Alberto Zambrano, der sagte, er wolle einer der vielen Flüchtlingsgeschichten ein Gesicht geben. Da dachte ich allerdings zuerst an das aktuelle Deutschland und nicht an die USA mit ihren mexikanischen Einwanderern. Na gut, einen Versuch war es aber wert. Das Buch macht nämlich mit seiner schönen Cover-Illustration und dem angenehmen Leinenrücken Lust aufs Lesen. Zuerst muss ich sagen, dass mir die Bilder der Loteria-Karten sehr gut gefallen haben. Ich mag diesen Malstil. Außerdem wird am Anfang des Buchs erklärt, wie das Spiel funktioniert. Das bekommt man aber während des Lesens auch mit, vielleicht sogar besser als in dieser vorangestellten Anleitung. Das Buch ist in 53 Kapitel gegliedert, diese sind jeweils relativ kurz, was mir gut gefällt. Am Anfang der Kapitel steht eine Loteria-Karte, die schon einen Hinweis auf den Inhalt des Kapitels gibt. Schnell wird klar, dass man wenigstens Grundkenntnisse in Spanisch haben sollte. Ich mache schon lange Französisch und deshalb war es für mich nicht sooo schwierig, die spanischen Begriffe zu verstehen. Desweiteren sind sie auch in einem Glossar am Ende des Buchs erklärt. Allerdings unterbricht das ständige Blättern den Fluss der Geschichte und ohne einige Übersetzungen zu wissen, machen manche Stellen des Buchs keinen Sinn. Also sollte man wenigstens ein wenig Spanisch verstehen, damit einem entspannten Lesevergnügen nichts im Wege steht. Von Kapitel zu Kapitel entstehen immer wieder zeitliche oder inhaltliche Sprünge, es gibt keine chronologische Abfolge. Mein Augenmerk liegt aber auf dem sehr indirekten Schreibstil Zambranos. Durch das Andeuten, abernicht Ausformulieren von Handlungen oder Emotionen schafft er eine komplizierte, aber fesselnde Geschichte, die den Leser zum Nachdenken und Selbstdenken anregt. „Sonne, Mond und Sterne“ ist sicherlich keine leichte Lektüre. Inhalt sind eigentlich die Probleme von eingewanderten Mexikanern in Amerika, doch diese stehen nicht im Vordergrund. Luz ist als Charakter gut durchdacht, jedoch ein bisschen farblos. Doch das ist vielleicht bei elfjährigen Mädchen so. Da kann man keine großen philosophischen Gedanken erwarten. Fazit: Ein außergewöhnliches Buch, das mir durch den Stil des Autors und die gesamte sprachliche Gestaltungnoch lange in Erinnerung bleiben wird. Der Inhalt kommt leider nicht so gut an, da das indirekte Beschreiben von Ereignissen auf Dauer mehr verbirgt als zeigt.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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