Mario Calabresi Der blaue Cinquecento

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Inhaltsangabe zu „Der blaue Cinquecento“ von Mario Calabresi

Mario Calabresi (1970 geboren) ist der New-York-Korrespondent von La Repubblica. Als er zwei Jahre alt war, wurde sein Vater, Kommissar Luigi Calabresi, von Anhängern der linksextremen Lotta Continua ermordet. Sein Buch beschreibt nicht nur, was dieser Mord für ihn und seine Familie bedeutet hat – Marios Mutter hatte zwei kleine Kinder und war mit dem dritten schwanger -, sondern auch, wie die italienische Linke diesen Mord unbehelligt angekündigt und systematisch vorbereitet hat. Auch nach Calabresis Tod ging die Rufmordkampagne weiter – nicht nur gegen ihn, sondern auch gegen andere Opfer der extremen Linken. Ein kleines, sehr persönliches, berührendes Buch, das einen exemplarischen Fall schildert, wie er in Deutschland zu der Zeit ähnlich hätte verlaufen können.

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  • Rezension zu "Der blaue Cinquecento" von Mario Calabresi

    Der blaue Cinquecento

    Duffy

    15. March 2011 um 16:28

    Der Kommissar Luigi Calabresi wurde 1972 von Linksextremisten erschossen. Es waren die "bleiernen Jahre" in Italien, in denen der Terror eine Vielzahl von Opfern fand. Der Sohn, Mario Calabresi, ein Journalist, hat ein Buch über diese Jahre und die Morde geschrieben, dass auf der einen Seite die damaligen Verhältnisse aufzeigen und andererseits die Versöhnung vorantreiben soll. Das Buch enttäuscht. Der Autor schildert viele persönliche Begegnungen, es gibt eine Vielzahl von Namen und wenig Erklärungen, das Ganze läuft für den Unbeteiligten aus dem Ruder und wenn er auch noch nicht mal Italiener ist, ist die Materie kaum transparent. Das ist schade, denn man hätte sehr gut zum Verständnis der damaligen Jahre beitragen können. So bleibt es eine ziemlich persönliche Angelegenheit, die zwar in Italien 200.000 Käufer gefunden hat, hier allerdings vom Ansatz her schon nicht zu überzeugen weiß. Schade um die vertane Chance.

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  • Rezension zu "Der blaue Cinquecento" von Mario Calabresi

    Der blaue Cinquecento

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2010 um 21:42

    Nach der SZ-Rezension hatte ich mir mehr von diesem Buch versprochen. Ein interessanter Einblick in das damals vom Terrorismus geplagte Italien.

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