Tante Poldi und der schöne Antonio

von Mario Giordano 
3,7 Sterne bei25 Bewertungen
Tante Poldi und der schöne Antonio
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Wieder mit viel Witz und italienischem Flair mischt sich Poldi in die Ermittlungen ihres Commisarios. Abgedrehter geht es kaum mehr.

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Poldi setzt nochmal einen drauf: schneller, lauter, schriller, verrückter. Wahrscheinlich soll man gar nicht mehr alles glauben...

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Inhaltsangabe zu "Tante Poldi und der schöne Antonio"

Bei der Poldi bleibt's weiterhin turbulent. Es kreuzen wieder mal viel zu viele Männer ihren Weg, die ihr das Leben schwermachen. Und dann ist auch noch einer verschwunden: Thomas, der vor zwei Wochen mit einem Koffer äußerst wertvollen Inhalts von Tansania nach Europa aufgebrochen ist. Dass er diesen Koffer einem afrikanischen Boss gestohlen hat, macht die Sache nicht unbedingt besser. Als Poldi Thomas schließlich aufspürt, ist der Afrikaner leider bereits mausetot und auch nicht mehr ganz vollständig. Klar, dass die Poldi wieder mal für Gerechtigkeit sorgen muss!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783431039832
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:334 Seiten
Verlag:Ehrenwirth
Erscheinungsdatum:26.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.01.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Katrin87vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder mit viel Witz und italienischem Flair mischt sich Poldi in die Ermittlungen ihres Commisarios. Abgedrehter geht es kaum mehr.
    3. Teil, mit üblichem Witz, aber abgedrehter Story und völlig unerwartetem Ende

    Der Krimi wurde im Jahr 2018 im Lübbe Verlag veröffentlicht als dritter Teil der Serie um Tante Poldi mit dem Titel "Tante Poldi und der schöne Antonio" von Mario Giordano.


    Um was es diesmal geht: Poldis Ex-Mann John stand unerwartet vor der Tür, im Gepäck natürlich einen Fall, den die Poldi auf gar keinen Fall unbeachtet lassen kann auch wenn wie immer ihr Commissario des Herzens - Montana - darauf besteht, dass sie die Finger von dem Fall lässt. Johns Bruder Thomas ist verschwunden. Er war mit einem Koffer nach Sizilien aufgebrochen, dessen Inhalt natürlich gestohlen ist. Der eigentliche Besitzer, ein afrikanischer Boss, will den Koffer selbstredend zurückhaben. Tante Poldi hilft John bei der Suche und wie zu erwarten ist, finden Sie Thomas nicht mehr lebend auf. Poldi macht sich an die Aufklärung dieses Falles, sehr zum Entsetzen ihres Neffen, der dieses Mal selbst mitermitteln darf - oder muss.  Auch im Dritten Teil ermittelt die Poldi mit bayerischem Charme und sizilianischer Gelassenheit den Täter. Neu ist dabei, das auch der Neffe live im Geschehen dabei ist - zumindest wenn er nicht irgendwo sitzengelassen wird. Schließlich soll er eigene Erfahrungen für seinen Roman sammeln, der immer noch nicht so wirklich vorankommt und dem es laut der Poldi einfach an Erfahrungen fehlt. Auch ein Onkel und dessen Hund ist mit von der Partie, der mit seinen weitreichenden Ortskenntnissen eine große Hilfe darstellt. Auch wieder dabei ist natürlich Commissario Montana, mit dem die Poldi auch das Bett teilt und der wie immer der Meinung ist, Poldi solle sich aus dem Fall heraushalten. Was die natürlich nicht tut und das ein oder andere Mal vom Commissario gerettet wird oder Montana entscheidende Tipps gibt. Wie in den vorigen beiden Fällen auch. Neu auf der Bildfläche erschienen ist John aus Afrika, Poldis Ex-Mann und der Leser erfährt, was Poldi damals in Tansania getrieben hat und wer hinter Johns Bruder Thomas her ist. Denn natürlich kennt Tante Poldi den Übeltäter und weiß, dass dieser zu allem fähig ist. Die Titelfigur der schöne Antonio kommt gleich mehrfach vor, bis der Leser weiß, welcher der vielen Antonios denn der schöne Antonio ist. Es wimmelt in diesem Roman von Figuren, bei denen man nicht weiß, ob sie zur Geschichte gehören oder nicht. Eine Band unter Drogen, deren hinreisende Sängerin dem Neffen den Kopf verdreht; eine verzogener Junge, der ein ganzes Dorf mit seinen wunderschönen Zeichnungen auf Trab hält und natürlich wieder ein paar sexy Carabinieri, die es der Poldi angetan haben. Und die Poldi trifft dank ihrer Beziehungen einen längst tot geglaubten Star, der nicht tot ist, sondern sich nur aus der Öffentlichkeit zurückziehen wollte. Und wir erfahren ein erstaunliches Detail aus Poldis Vergangenheit, das man der rüstigen Dame niemals zugetraut hätte.

    Giordano versteht es, die bayerische Tante in Sizilien munter und lustig ermitteln zu lassen. Er schreibt aus der Ich-Perspektive des schusseligen Neffen, der sein Leben nicht den Vorstellungen der Tante entsprechend gestaltet hat und kommt etwas einfältig rüber. Sprachlich sehr schön geschrieben und flüssig zu lesen. Er baut gekonnt Spannung auf und verrät dem Leser sehr lange nicht, was eigentlich in dem gestohlenen Koffer drin ist. Der Inhalt dann ist völlig überraschend. Erst spät löst der Autor die ganze Geschichte auf. Allerdings ist dieses Ende dann meiner Meinung nach sehr unglaubwürdig. Auch die Tatsache, dass Poldi einer "Firma" angehört und noch einmal einen Einsatz bekommt mit Kreditkarten mit unbegrenztem Limit und einer wilden Hetzjagd über ganz Sizilien kommt einer verkorksten James-Bond-Geschichte gleich. Trotzdem war der Krimi spannend und man konnte durch die vielen Beschreibungen und der Karte in der Umschlagklappe gut dem Geschehen- auch örtlich - folgen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob ich einen vierten Band von Tante Poldi lesen möchte, da ich fürchte, die Ideen für Kriminalfälle sind dem Autor schon ausgegangen.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gemessen an den beiden Vorgängern, fand ich diesen Krimi deutlich schwächer.
    Gemessen an den beiden Vorgängern, fand ich diesen Krimi deutlich schwächer.

    Irgendwie hatte es mir Tante Poldi angetan. Die ersten beiden Bände hatten mich zwar nicht gänzlich überzeugt, aber irgendwas war an dieser Protagonisten, das mich gefesselt hat. Es war so ein richtiger Sog, als ich das Buch in der Buchhandlung erblickt hatte. Sofort war klar, dass ich auch den dritten Band lesen wollte.

     

    Wie gewohnt, wurde auch hier viel Dialekt gesprochen, zwar bayrisch, aber dennoch gut verständlich. Ich mag diese dialektischen Einwürfe, da es die Story dann immer etwas auflockert und mir Land und Leute etwas näher bringt.

     

    Interessant war auch, dass auch in diesem Band von Poldis doch recht lockerem Sexleben berichtet wird. Nun gut, sie hatte in der Tat ein sehr ausschweifendes Leben geführt und wirkte dadurch etwas menschlicher, ja, man könnte schon fast sagen, etwas verruchter. Einfach passend zum Charakter.

     

    Sehr gut hat mir gefallen, dass die Ganovensprache ausführlich erklärt wurde. Wirklich interessant, mit welchen Zeichen sich hier verständigt wird. Da sollte wirklich jeder mal auf solche Symbole achten.

     

    Weniger gut hat mir dagegen gefallen, dass nahezu gefühlt alle Obst- und Gemüsesorten, die es auf einem Markt zu kaufen gibt, explizit beschrieben wurden. Man sollte eigentlich meinen, dass der Leser in seinem Leben doch schon einiges gesehen und probiert hat. Oder war es einfach nur, um ein paar Seiten zu füllen?

     

    Lesespaß oder Lesefrust?

    Gemessen an den beiden Vorgängern, fand ich diesen Krimi deutlich schwächer. Ob dem Autor so langsam der Stoff ausgeht. Zumindest hatte ich an einigen Passagen diesen Verdacht. Die Story zog sich in die Länge, zuviele doch seeeehr ausführliche Beschreibungen (siehe oben)

    Ich denke, dass es nun mit diesem dritten Band auch genug sein sollte. Tante Poldi hat irgendwie einfach nichts mehr zu sagen.

     

    Ach ja, eine Anregung habe ich trotzdem noch erhalten. Auf meiner Beerdigung sollte auch unbedingt Mama Mia gespielt werden. Wer diesen Krimi gelesen hat, wird meine Andeutung auch verstehen. *zwinker*

     

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zu viele Wiederholungen. Konnte mich einfach nicht packen.
    Ganz ok, aber nicht so gut wie der Vorgänger

    Da denkt man, man kennt die Poldi und dann taucht ihr Ehemann aus Tansania auf und braucht ihre Hilfe. Und na klar, da kann die Poldi nicht wiederstehen.

     

    Ich muss leider sagen, dass mir dieser dritte Teil nicht so gut gefallen hat. Die Poldi ist wie gewohnt eine Urgewalt und doch sehr speziell, doch die ganzen Liebeleien waren mir irgendwann zu viel des Guten. Zuerst war auch der Stil etwas ungewohnt, doch daran habe ich mich recht schnell wieder gewöhnt. Geschrieben ist es gut, doch die kurzen Absätze am Kapitelanfang verraten meist zu viel. Zudem wiederholt sich die Geschichte mit den vielen Antonio`s immer wieder. Ich habe jedoch oft geschmunzelt und gelacht, denn es passieren mehr als einmal unvorhergesehene, skurrile Dinge, die einen umhauen. Besonders lustig ist der Tod, der immer dann kommt, wenn man am wenigsten mit ihm rechnet. Und eben nicht nur als Überbringer schlechter Nachrichten, nein auch mal als Retter.

     

    Ein guter dritter Band, wenn auch nicht so gut wie die Vorgänger. Ein paar Längen und zu viele Männer haben mir den Spaß etwas genommen.

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    Irves avatar
    Irvevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Namaste, Poldi, für diese erneute amüsante Unterhaltung. Ein bisschen superschräg und sehr liebestoll ging es aber schon zu, gell ;-)
    *+* Mario Giordano: "Tante Poldi und der schöne Antonio" *+*

    Da denkt man, man kennt diese Isolde Oberreiter, die von allen nur liebevoll Tante Poldi genannt wird, nach den ersten beiden Bänden – und dann so was! Die verrückte Perückenträgerin hat nämlich eine noch viel aufregendere Vergangenheit als ich bisher dachte. Selbst in Afrika hat sie schon gelebt und dort Land und Leute ordentlich durchgewirbelt. Als ob sie uns das verheimlichen könnte! Früher oder später holt einen die Vergangenheit schließlich immer ein, eh?!
    Bei ihr ist das geschehen in Form ihres Ehemannes, dem John, mit dem sie zwar schon so lange getrennt von Tisch und Bett lebt, dass sie ihn in ihrem aktuellen Liebesglück fast vergessen hätte. (Die Rezension ist meinem Bücherblog "Irve liest" entnommen.) Und nun steht eben dieser John vor der Tür und braucht ihre Hilfe – sein Bruder ist verschwunden…
    Und weil die Poldi halt die Poldi ist, hilft sie ihm, na freilich! Auch wenn sie dem John eigentlich ganz gram ist, aber Familie ist halt Familie und außerdem hat das feine Spürnäschen der schrägen Dame eine kleine, aber feine Spur gewittert! Und da gibt es kein Halten mehr! Sie mutiert zu ihrer zweiten Identität, Poldi 007, und zeigt mal wieder den Ordnungshütern, wo der Frosch die Locken hat… Dabei geht es oft turbulent und bisweilen etwas unübersichtlich zu, aber Poldi ist immer im Bilde und das ist die Hauptsache!

    Die rüstige 60-Jährige, die doch eigentlich ursprünglich mit dem Leben abgeschlossen hatte – Totsaufen mit Blick auf den Ätna, ihr wisst schon… – verschiebt diese Pläne erneut und läuft zu Höchstform auf, Namaste dafür, Poldi!!
    Kein schöner Antonio ist dabei vor ihr sicher, keine Gefahr zu groß, kein Problem zu schwer. Und als schließlich das Geheimnis um das Corpus Delicti gelüftet wird, endet der Krimi mit einem Paukenschlag.

    Der Neffe – ihr wisst schon, dieser verklemmte Möchte-gern-Autor, der die Poldi insgeheim glühendst bewundert und ihr doch niemals das Wasser wird reichen können – darf natürlich nicht fehlen. Und er macht sich, findet hin und wieder Gnade vor den Augen der Tante und die so manches lobende Wort für ihn. Auch der schnittige Carabinieri und Lieblings-Lover ist wieder mit von der Partie und auch er weiß letzten Endes zu überraschen.

    Mario Giordano erzählt seinen temporeichen, amüsanten Krimi mit viel Sicilianità und Lokalflair in der gewohnt lockeren Art der ersten beiden Teile „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ und „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“. Die Poldi trägt wie immer das Herz auf der Zunge und ist tollkühner und liebestoller denn je – aber besser so als Totsaufen mit Blick auf den Ätna! Sie begeistert mich erneut mit ihrem großartigen, weit umspannenden Gefühls-Repertoire, ihrem großen Herzen und ihren Weisheiten. Poldi, mach bloß keinen Quatsch, ich warte doch schon auf den vierten Teil!

    Inhalt
    Poldis Leben bleibt turbulent. Ihr Mann John lebt nun schon seit drei Monaten in der Via Baronessa, weil er seinen Bruder James sucht, der vor Monaten mit einem Koffer voll Geld nach Europa aufgebrochen und seitdem verschwunden ist. Sein letztes Lebenszeichen war eine Postkarte aus Palermo mit der Bitte, ihm mehr Geld zu schicken. Als Poldi James schließlich aufspürt, ist der Afrikaner leider bereits mausetot und auch nicht mehr ganz vollständig. Und die Spur führt zum schönen Antonio. Klar, dass die Poldi wieder mal für Gerechtigkeit sorgen muss!

    Autor
    Mario Giordano, geboren 1963 in München, studierte Psychologie in Düsseldorf, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher (u.a. Tatort, Schimanski, Polizeiruf 110, Das Experiment). Er lebt in Köln.
    Quelle: Bastei Lübbe Verlag

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    baerins avatar
    baerinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Aufregend schräger Trip mit Tante Poldi durch Sizilien!
    Aufregend schräger Trip mit Tante Poldi durch Sizilien!

    Im dritten Band um Tante Poldi gibt es wieder mal mordsmäßig viel Action! Eigentlich ist sie ja an ihrem 60. Geburtstag von München nach Sizilien gezogen, um sich mit Blick auf den Ätna schön gemütlich zu Tode zu saufen - doch irgendwie ist nix daraus geworden. Denn - Sizilien ist kompliziert, immer kommt was dazwischen. Der Tod schaut zwar öfter mal bei der Poldi vorbei, aber mehr als guter Freund und um auch schon mal das Schlimmste zu verhindern.

    Tante Poldi bekommt überraschend Besuch von ihrem Noch-Ehemann John aus Tansania, worüber der eifersüchtige Vito Montana, Commissario ihres Herzens, verständlicherweise nicht sehr erbaut ist. John ist auf der Suche nach seinem Halbbruder, der mit einerm Koffer mit millionenschwerem Inhalt unterwegs ist. Doch nicht nur John sucht danach, auch sämtliche Ganoven, Mafiosi und Afrikaner sind ebenfalls auf der Jagd nach dem wertvollen Stück. Es wird eine Leiche gefunden und Poldi begibt sich mit ihrem Neffen, aus dessen Sicht das Buch erzählt wird, und mit Onkel Martino samt furzendem Hund auf eine wilde Jagd in einem gestohlenen Maserati. Es geht also wieder schön schräg zu. Aber egal, wie wild die Reise wird und ihr Bomben und Kugeln um die Nase fliegen, ihre Perücke hält bombig!

    Man darf dieses Buch nicht zu ernst nehmen und nur mit einem Augenzwinkern lesen! Zu viele unglaubwürdige und skurrile Sachen passieren. Aber das ist halt Original-Poldi - genauso wie ihre wilden bayrischen Flüche, das gehört halt zu ihr. Ich habe mich wieder köstlich amüsiert und musste öfters laut lachen. Es gab anfangs einige Längen, bis es richtig spannend wurde und man hatte wirklich keine Ahnung, wonach da so eifrig gesucht und gejagt wurde.
    Ich werde auch den 4. Band lesen, wenn es denn einen geben sollte.

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Poldi setzt nochmal einen drauf: schneller, lauter, schriller, verrückter. Wahrscheinlich soll man gar nicht mehr alles glauben...
    Sogar noch durchgeknallter als die ersten beiden Bände

    Wie soll man Tante Poldis drittes Abenteuer beschreiben?
    Dolce Vita, bella figura, gutes italienisches Essen und ganz viel amore, das ist die eine Seite der Geschichte. Und diese Seite strotzt nur so vor Lokalkolorit, Urlaubsatmosphäre und Sommerflair. Der Autor beschreibt Land und Leute mit viel Liebe zum Detail, so dass man alles vor sich sehen, hören, riechen und schmecken kann, und er lässt sich Zeit dabei. Vielleicht nicht ganz das Richtige für Hardcore-Krimifans, aber schön zu lesen!
    Nun zur anderen Seite der Geschichte:
    Mafiosi, Fabelwesen, Geheimdienste und eine Vielzahl an schönen Antonios, und zusammen ergibt das den durchgeknalltesten Krimi, den man sich nur vorstellen kann. Waren die ersten beiden Abenteuer von Tante Poldi schon knallbunt und jenseits aller üblichen Maßstäbe von Glaubwürdigkeit, muss man sich hier von Anfang an darauf einlassen, seine Zweifel an der Tür abzugeben.
    Ehrlich gesagt wurde das selbst mir manchmal zu viel, und ich bin ein ganz, ganz großer Fan von Tante Poldi. In dieser Geschichte ist einfach alles möglich. Da wirbelt die über 60-jährige Poldi herum wie Jackie Chan oder betätigt sich als verführerische Spionin wie Mata Hari. Und über Wunderkinder, Zyklopen und Meerjungfrauen brauchen wir gar nicht erst reden.
    Gelegentlich ging mir da ein wenig die Spannung verloren, weil Poldi so übermächtig erschien, dass ihr sowieso nichts passieren konnte. Unterhaltsam fand ich das Buch dennoch immer, wenn auch auf Nicht-Krimi-Art.
     Poldi ist nach wie vor ein Charakter, den man wahrscheinlich liebt oder hasst. Sie ist laut, sie ist schrill, sie wirkt oft selbstsüchtig, und trotz allem ist sie auch ein Charakter mit einer gewissen Tragik. So lustig sie auch wirkt mit ihrer riesigen Perücke, ihrer frechen Art, ihren absurden Klamotten und ihrem enormen Alkoholkonsum, merkt man doch oft, dass sie eigentlich an Depressionen leidet.
    Immerhin ist sie ja ursprünglich nach Sizilien gezogen, um sich mit Meerblick zu Tode zu saufen.
    Und so leicht es auch wäre, Poldi zu unterschätzen, zeigt sie doch oft eine große Lebensweisheit. Ich konnte als Leserin sehr gut verstehen, warum es so viele Menschen gibt, die Poldi lieben und für Poldi fast alles tun würden.
    Der Autor zeichnet seine Charaktere ungemein liebenswert. Und so überlebensgroß, wie sie manchmal wirken, sind sie doch auch gleichzeitig sehr glaubhaft.
    Der Schreibstil ist eine Nummer für sich. Manchmal ist er grandios, vor allem, wenn der Autor Land und Leute beschreibt.  Dann ist er wieder sehr überzogen, mit viel zu vielen Adjektiven und überdramatischen Metaphern. Aber! Anders dürfte er gar nicht sein. Man darf nicht vergessen, wer diese Geschichte erzählt: Nämlich Poldis Neffe, der Möchtegern-Schriftsteller, der sich manchmal für das größte literarische Talent aller Zeiten hält und dann übers Ziel hinausschießt.
    Mit dem Humor in diesem Buch ist es wie mit Tante Poldi selber, subtil ist was anderes. Aber wie Poldi sagen würde: Dezenz ist Schwäche. Da muss man als Leser einfach durch.
    | FAZIT | 
    Poldis drittes Abenteuer setzt nochmal einen drauf. Schneller, lauter, schriller, verrückter. Vieles kann man hier einfach nicht mehr glauben, aber das soll man wahrscheinlich auch nicht. Ein richtiger Krimi ist das nicht mehr, obwohl es eine Leiche gibt und sowohl Geheimdienste als auch die Cosa Nostra eine Rolle spielen.  
    Aber in meinen Augen liest man die Abenteuer von Poldi auch nicht wegen dem Krimi, sondern wegen der Poldi. Mir reicht das vollkommen, und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.
    Als Einstieg würde ich diesen dritten Band allerdings nicht empfehlen. Obwohl man ihn sicher auch ohne Vorwissen der ersten beiden Bände lesen kann, ist es besser, wenn man die Charaktere und die Vorgeschichte schon kennt.

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    Flattervor 8 Monaten
    Poldi mischt mal wieder alle auf

    Über den Autor:

    Maria Giordano, geboren 1963 in München, studierte Psychologie in Düsseldorf, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher (u.a. Tatort, Schimanski, Polizeiruf 110, Das Experiment). Er lebt in Köln. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Bei der Poldi bleibt´s weiterhin turbulent. Es kreuzen wieder mal viel zu viele Männer ihren Weg, die ihr das Leben schwermachen. Und dann ist auch noch einer verschwunden. Thomas, der vor zwei Wochen mit einem Koffer äußerst wertvollen Inhalts von Tansania nach Europa aufgebrochen ist. Dass er diesen Koffer einem afrikanischen Boss gestohlen hat, macht die Sache nicht unbedingt besser. Als Poldi Thomas schließlich aufspürt, ist der Afrikaner leider bereits mausetot und auch nicht mehr ganz vollständig. Klar, dass die Poldi wieder mal für Gerechtigkeit sorgen muss!


    Meine Meinung:

    Der dritte Teil und die Poldi wirbelt wieder eine Menge Staub auf. Ich habe diesem Band entgegen gefiebert, da ich ein riesengroßer Fan der Poldi bin. Sie ist witzig, clever und wirklich gutherzig. Aber sie kann auch aufbrausend und vor allem kann sie eins: Bayrisch. Sie ist ein regelrechter Wirbelwind und wer ihr blöd kommt, beschwört einen Orkan herauf. Es ist diesmal aber auch wieder verzwickt. Und schon wieder liegt da einfach ein Toter rum. Es kommen vielen Charaktere vor, mit denen die Poldi Bekanntschaft macht. Der Neffe wird wieder herzitiert, denn von Poldi als Respektsperson (quasi) kann er eine Menge lernen. (Ob er will oder nicht). Auch wenn er es nicht zugibt, findet er seine Aufenthalte bei der Tante immer toll. Diesmal hat der Autor viel "Fantasie" mit eingebaut, die der Geschichte aber sehr gut steht. Manche Szenen sind so abgedreht wie die Poldi selbst und daher passt es wieder hervorragend zusammen. Die Situationskomik ist sehr gekonnt eingesetzt und ich mußte oft laut lachen. Die verbalen Schlagabtausche mit Vito sind großartig und er hat oft seine liebe Not mit ihr. Der Schreibstil ist flüssig, lustig und spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. 


    Cover:

    Auf dem Cover ist hat sich die Poldi perfekt ins Szene geworfen. Dezenz ist halt eben Schwäche!


    Fazit:

    Die Poldi ist eine Naturgewalt, denn damit kennt sie sich wirklich aus. Ein tolles Lesevergnüngen, von dem ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden. 

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    seschats avatar
    seschatvor 8 Monaten
    Krampfige Lektüre

    Zur Geschichte um Unikum Tante Poldi und den schönen Antonio habe ich ehrlich gesagt nur aufgrund des spaßigen Covers und des gelungenen Klappentextes gegriffen. 

    Worum geht's?
    Die rüstige Bayerin Tante Poldi hat es faustdick hinter den Ohren. So pflegt sie trotz ihrer nunmehr sechzig Lenze wechselnde Männerbekanntschaften, ist dem Alkohol nicht abgeneigt und liebt es, die Hobbyermittlerin in verschiedenen italienischen Kriminalfällen zu geben.

    Dieses Mal hat das Schicksal sie nach Sizilien gebracht, wo sie sich mit der Leiche eines Tansaniers, der Mafia und ihrem Neffen, einem verkappten Schriftsteller, herumschlagen muss.

    Meinung
    Mich konnte die verquere Krimiposse um Tante Poldi so gar nicht begeistern. Dies lag zum einen an der unmöglichen Hauptprotagonistin, die mir zu exzessiv und zu sprunghaft agierte. Zum anderen wurde die Story dermaßen skurril inszeniert, dass ich beim Lesen des Öfteren vom Glauben abfiel und mich nicht nur einmal dazu zwingen musste, weiterzulesen. Wenn die Cosa Nostra, okkulte Gläubige aus Tansania, eine finnische Metal-Band sowie Michael Jackson zur gleichen Zeit auftreten, dann muss man sich m. E. schon Gedanken um die geistige Verfassung bzw. Fantasie des Autors machen. Ein bisschen Spinnerei, gerade im Genre Humor, ist erlaubt, aber derartige Auswüchse sind eindeutig zu viel des Guten; dergleichen kannte ich bisher nur von Oliver Geissens Roman "Kokostee". Vielleicht lag es auch daran, dass Giordano beim dritten Fall um Tante Poldi nichts auslassen wollte, wer weiß? Zwei Lichtblicke gab es allerdings noch, nämlich das unbezahlbar schöne italienische Setting und den Wunderkind-Antonio. Beide haben mich bis zum Ende der Geschichte durchhalten lassen, obschon ich mit Giordanos eigenwilligem Sprachstil kämpfen musste. Die detailreichen und langatmigen Beschreibungen lasen sich nicht gerade leicht. Spannend wurde die Story zudem erst gegen Ende.

    Fazit
    Keine Geschichte für jedermann und alles andere als locker-leichte Unterhaltung.

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    Galladans avatar
    Galladanvor 8 Monaten
    Temporeich und ziemlich schräg

    Tante Poldi und der schöne Antonio von Mario Giordano, erschienen im Bastei Entertainment Verlag am 26. Januar 2018

    Der Überraschungsbesuch an Tante Poldis Haustür sorgt für Verstimmungen zwischen Poldi, dem Besuch und ihrem Commissario. Diesmal gerät Tante Poldi an richtig heftige Gegner und der erste Mord lässt nicht lange auf sich warten.

    Streckenweise viel es mir etwas schwer die Geschichte zu mögen. Die Erzählerei des Neffen beginnt doch zu nerven und ich bin echt froh gewesen, als wir uns wieder mehr auf die aktuelle Geschichte konzentriert haben. Tante Poldi spielt noch immer totsaufen mit Meerblick, manchmal auch mit Mehrblick wenn ein hübscher Polizist in Uniform auftaucht und ermittelt ziemlich konzentriert an einem ziemlich verworrenen Fall, der etwas an die verworrenen Spielfilme der 70er Jahre erinnert. Zeitweise hat man das Gefühl Mario Giordano will austesten wie weit er mit der Story gehen kann und macht einen ziemlichen Tanz am Vulkan mit dem Leser. Da mir, wie immer, gerade die Gestalt des „Tod“ sehr gut gefällt und sein Auftreten für mich immer zu den Highlights gehört, rennt er da offene Türen ein und darf gerne völlig unglaubwürdige Wendungen einbauen ohne dass ich ihm wirklich nachhaltig böse bin.

    Wieder sehr flüssig geschrieben in einer Sprache die verzaubert, einigermaßen spannend, ziemlich viel Überdrehtes und Okkultes, nicht jugendfreie Handlungen und ein Road Trip über die Insel sind diesmal außer vielen Männern die Hauptsache in dem Buch. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen, wenn man etwas überspannt und verhaltensoriginell mag.

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    Anteks avatar
    Antekvor 8 Monaten
    Gerade noch fünf Sterne für Poldis dritten Einsatz

    Ich bin so froh, dass aus Tante Poldis Plan „Totsaufen mit Meeresblick", mit dem sie an ihrem 60. Geburtstag nach Sizilien gezogen ist, nichts geworden ist und ich mich deshalb auf den neues Abenteuer des bayrisch, sizilianischen Urgesteins freuen konnte.

    Überraschungsbesuch aus Tansania ist dieses Mal angesagt, der Tante Poldi schmerzlich an ihre Vergangenheit erinnert, Commissario Vito Montana so richtig eifersüchtig macht und natürlich einen neuen Fall im Gepäck hat. John Owenya vermisst seinen Bruder Thomas, der sich vor zwei Wochen samt einem Koffer mit einem Inhalt, für den nicht nur einer töten würde, auf den Weg nach Sizilien gemacht hat. Reste von Thomas lassen sich finden, nicht so einfach ist es aber mit dem Kofferinhalt und dem Rätsel drum herum. Klar, dass Tante Poldis voller Einsatz hier gefragt ist.

    Der Fall an sich ist interessant, geheimnisvoll und man weiß lange Zeit nicht, um was es wirklich geht, wer die Fäden in der Hand hält und wie man je eine Lösung finden will, auch wenn die Spannung hier mit Sicherheit nicht im Vordergrund steht. Meinem Erachten nach sogar noch weniger als in den ersten beiden Fällen, die durchaus auch fesselnde Ermittlungen zu bieten hatten. Hier habe ich doch die eine oder andere kleine Länge empfunden, vielleicht auch weil es mir stellenweise zu unreal wurde.  

    Als Leser darf man mit auf eine Art Roadtrip gehen, würde man Poldis Neffen fragen, würde er am Ende sagen: „Ich habe einen Zentauren gesehen und einen Zyklopenschädel. Der Hund hat gefurzt, der Onkel hat mich koffeinsüchtig gemacht, der Maserati ist explodiert, die Poldi wollte sich umbringen, man hat auf uns geschossen und mit einer Machete bedroht, und ich habe ständig Todesangst gehabt. Es war die schönste Reise meines Lebens.“

    Ich war ja bereits auf das eine oder andere unreale Detail gefasst, hier ist es mir stellenweise doch schon etwas grenzwertig. Nach wie vor empfinde ich allerdings die gelegentlichen Besuche des „Tod“ absolut witzig, weil sie sich von dem Saubatzi auch nichts sagen lässt, da muss der schon die Handbremse ziehen.

    „Ein bisserl Tantra und Kundalini und dann passt des scho“, da spricht die Tante Poldi aus Erfahrung, denn bei ihr kann das „elektrisches Gerät aus der Nachttischschublade“ getrost dort bleiben, denn an Liebhabern mangelt es ihr nicht und sie lässt keine Gelegenheit aus, um auch zu beweisen, dass „jenseits der sechzig noch multiple Orgasmen möglich waren“, wenn es sein muss sogar beim Sex im Alfa Romeo. Ich bin absolut kein Leser von erotischer Literatur, hier amüsiere ich mich aber prächtig, weil nur auf witziger Art angedeutet wird und ihr Neffe so gschamig reagiert, wenn sie ihm davon erzählt.

    Wie schon die beiden ersten Fälle berichtet und erzählt hier Poldis Neffe, der „Nerd mit dem verkorksten Familienroman.“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Roman je etwas werden wird. Die Ausschnitte daraus und seine Ideen dafür sind nicht so mein Ding, das könnte er wegen mir ganz bleiben lassen und sich nur noch auf Poldis Geschichten konzentrieren.

    Der Sprachstil ist pointiert, sprachgewaltig, mit vielen gelungenen wörtlichen Reden gespickt und ich habe mich wieder einmal beim Lesen ganz köstlich amüsiert. Teilweise hatte ich vor Situationskomik  Lachtränen in den Augen und kann z.B. jetzt noch schmunzeln wenn ich nur daran denke, wie Tante Poldi Spuren sichert, „Madonna, jetzt schieb mich mal weiter unter das Bett, ich schaff´s nicht alleine“. Zur Poldi gehört nicht nur ihre trockene Art, die mich so humorvoll unterhält, sondern auch ihr bayrischer Dialekt, der mich lachen lässt. „Gar nix werd i dem Saubatzi sagen!“, „die oide Arschkampen“ „du g´scherter Gloifel“ oder ihr beliebtes „Jalecktsmiealleamarsch!“ gefallen mir so gut, wie die vielen Vergleiche der Art „ihren Allerwertesten dermaßen aufreißen, dass jeder Pavian sich in Sie verlieben wird.“ oder „so dezent wie der Komet, der die Dinosaurier ausgelöscht hatte“.

    Tante Poldi ist für mich schon zu einer ganz besonderen Kultfigur geworden. Sie ist „sechzig, vom Leben, der Schwermut und dem Suff kreuzweise schraffiert.“, aber macht wohl jedem Jungspund Konkurrenz und zieht Männer immer noch magisch an. „Dezenz ist Schwäche“ ist ihr Motto und bestimmt auch ihre Auftritte. Vito Montana ist der „grantige,  kettenrauchende, zerknitterte und eifersüchtige Commissario ihres Herzens“, der sich dieses Mal ein bisschen rar bei ihr macht, weil er nicht den „gehörnten Idioten“ abgeben mag. Super gerne mag ich auch Poldis Neffe. Der „gedungene Chronist ihrer Eskapaden, Ausschweifungen und Ermittlungen“, dem sie normal nur von ihren Erlebnissen berichtet. Hier darf er aber sogar einmal mehr mitmischen, weil er als Chauffeur herhalten muss. Aber auch die ganzen anderen Nebendarsteller sind gelungen gezeichnet, bei der vermeintlichen Mafiagröße Russo angefangen, über Onkel Martino mit seinem furzenden Hund, bis hin zu den schönen Antonios, die es in vielfacher Ausfertigung gibt.

    Auch das Regionalkolorit muss hier auf jeden Fall lobend erwähnt werden. Man hat nicht nur das Gefühl mit vor Ort zu sein, sondern erfährt auch unheimlich viel über die verschiedensten Städte in Sizilien, die sie bei ihrem Roadtrip streifen. Die Lebensart wird authentisch dargestellt, ein Gesten Guide ist inklusive und der Mund wurde mir nicht nur einmal wässrig bei den leckersten original sizilianischen Köstlichkeiten, die verspeist werden. Ab und an ein paar italienische Worte und Aussprüche runden das Italienfeeling perfekt ab. Vergessen werden darf natürlich auch nicht der bayrische Einschlag, den die Poldi hier zum perfekten Gesamtpacket noch oben drauf packt.

    Alles in allem bin ich nicht ganz so begeistert, wie bei den ersten beiden Teilen, war nicht mit jedem kleinen Detail ganz so glücklich, hatte aber einfach wieder einmal urgelungene, originelle und witzige Unterhaltung, so dass es gerade noch für 5 Sterne genügt.

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