Mario Goldstein Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

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Inhaltsangabe zu „Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama“ von Mario Goldstein

Mario Goldstein ist ein Aussteiger. Fast ein Jahrzehnt ist vergangen, seit der Vogtländer sein Leben in Deutschland hinter sich ließ und fünf Jahre mit einem Katamaran um die Welt segelte. Es war der Beginn einer Suche nach der Erfüllung einer tiefen Sehnsucht: dem Wunsch nach Freiheit und nach Glück. Sie hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen.§§Sein neuestes Abenteuer führt Mario Goldstein auf dem Landweg bis nach Indien - in einem ganz besonderen Expeditionsmobil. Ein Wasserwerfer der Polizei, Symbol für staatlich legitimierte Gewalt, ist das Herzstück der Reise. Mit an Bord sind über tausend Friedensbotschaften aus ganz Deutschland. Das Ziel der Mission: den Dalai Lama treffen und die Friedensbücher überreichen. Eine Reise mit spannenden Begegnungen und einem überraschenden Ende.

Tolle Reiseidee, Ausführung teils sehr spannend, teils leider auch nervig und monoton - bedingte Leseempfehlung.

— orfe1975

Interessanter Reisebericht eines Individualisten von Plauen bis nach Indien zum Dalai Lama mit einem ausrangierten Wasserwerfer .

— Nayla

Eine beeindruckende Reise zu einer der charismatischsten Persönlichkeiten der Welt,erzählt mit sehr offenen,ehrlichen Worten...

— hannelore259

Tiefgründig, berührend - mitten im Leben

— Spleno

Informative und spannende Sinnsuche hautnah mitzuerleben- sehr zu empfehlen! 💛

— mamamal3

Interessante Fahrt mit allerlei Länderkunde

— Gudrun67
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  • Leserunde zu "Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama" von Mario Goldstein

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    MarioGoldstein

    Seit über zehn Jahren bin ich als Abenteurer dem Glück und der großen Freiheit auf der Spur. 2011 habe ich mich mit einem ausrangierten Wasserwerfer der Polizei - Symbol für staatlich legitimierte Gewalt - auf den Landweg nach Indien begeben. Mit an Bord hatte ich über tausend Friedensbotschaften aus ganz Deutschland. Das Ziel meiner Mission: den Dalai Lama treffen und die Friedensbücher überreichen. Eine Reise mit spannenden Begegnungen und einem überraschenden Ende. Meine Erlebnisse möchte ich mit euch in in dieser Leserunde teilen und bin gespannt auf eure Meinung! Zum Inhalt: Einen ausgedienten Wasserwerfer zum Expeditionsmobil umbauen und damit den Dalai Lama im indischen Exil besuchen. Zugegeben: kein alltäglicher Wunsch. Für Mario Goldstein sollte er Wirklichkeit werden. Nach monatelangen Umbauarbeiten macht er sich im Juli 2011 zusammen mit seinem Bruder René auf den Weg nach Indien. Ihr Zuhause für die nächsten Monate ist 10,70 Meter lang, 2,50 Meter breit, 3,90 hoch und wiegt 17 Tonnen. Der Wasserwerfer sorgt für Aufsehen, ermöglicht aber auch Begegnungen mit besonderen Menschen. In Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei werden die Brüder mit offenen Armen empfangen. Sie treffen Einheimische und deutsche Auswanderer. Doch es liegt auch schwieriges Terrain vor ihnen: Iran und Pakistan, eins der gefährlichsten Länder der Welt. Sprachliche Barrieren, eingeengte Bewegungsfreiheit und ein Gefühl der Unsicherheit sind ihre ständigen Begleiter. Hinzu kommt ein privater Schicksalsschlag, der fast zum vorzeitigen Abbruch der Tour führt. Zum Autor: Ich wuchs in einem kleinen Ort im Vogtland auf. Neugierig auf die Welt war ich bereits in meiner frühen Jugend. Doch mein Freiheitsdrang endete in der ehemaligen DDR mit zwei Gefängnisaufenthalten. Schließlich gelangte ich in die Bundesrebublik und war viele Jahre als Unternehmer tätig. Ich strebte nach Erfolg und suchte meine Bestätigung im Anhäufen von materiellen Dingen. Irgendwann begriff ich, dass diese Art des Glücks nicht von Dauer sein kann. Also hängte ich das Unternehmertum an den Nagel und schlug ein neues Kapitel auf - als Abenteurer. Mehrere Jahre lebte ich mit meiner Familie auf einem Katamaran und segelte von Thailand in die Karibik. Getrieben von Abenteuerlust und Sinnsuche wurde das Reisen zu meinem Lebensinhalt. Seit 2010 berichte ich in Live-Reportagen von meinen Erlebnisse. Mehr über mich und meine Reisen erfahrt ihr auf www.mario-goldstein.de Begebt euch gemeinsam mit mir auf die spannende Reise zum Dalai Lama! Für diese Leserunde verlose ich zehn Hardcoverexemplare meines Buches "Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama". Wenn ihr Lust habt, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen, euch darüber auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben, bewerbt euch*, indem ihr bis zum 30.06. auf die folgende Frage antwortet: Welche Gedanken und Gefühle verbindet ihr mit dem Dalai Lama? Hier könnt ihr euch den Vortragstrailer anschauen und erhaltet schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch: *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension.

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  • Spannende Reiseidee - mäßiger Bericht

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    orfe1975

    25. August 2015 um 22:37

    Cover und Optik: Vorne ist eine Fotomontage vom Dalai Lama, dem Autor sowie vom Wasserwerfer vor bergiger Landschaft. Bei genauer Betrachtung wirkt das Bild etwas künstlich, passt aber zur beschriebenen Reise sehr gut. Innen ist vorne eine Karte der Reise, hinten im Buch eine technische Zeichnung des Wasserwerfers (kurz WaWe) enthalten. Beides ist auf nostalgisch getrimmt und ist optisch daher sehr schön anzusehen und macht Lust auf das Buch. Das Buch selber ist mit einem Papiereinband sowie einem Lesezeichenbändchen versehen, was es sehr hochwertig wirken lässt. Dazu tragen auch eine Menge schöner Fotos von der Reise bei, die in guter Qualität im Buch zu finden sind. Inhalt: Der Autor Mario Goldstein hat einen alten Wasserwerfer gekauft und zum Wohnmobil umrüsten lassen. Gemeinsam mit seinem Bruder macht er sich quer durch verschiedene Länder auf die Reise, um zum Dalai Lama zu gelangen. Ziel ist die Übergabe von "Friedensbüchern": Bücher mit Friedensbotschaften von hauptsächlich Kindern, aber auch Erwachsenen aus ganz Deutschland. Mein Eindruck: Die Idee an sich, ein ehemaliges Polizeifahrzeug als Friedensmobil umzufunktionieren und damit eine so lange Reise zu machen, um Friedensbotschaften an den Dalai Lama zu übermitteln, finde ich spitze. Stellenweise liest sich das Buch auch sehr spannend. Vor allem die Grenzübergänge oder Begegnungen mit Soldaten und der Polizei sind sehr detailliert beschrieben und man fiebert mit, wie es ausgehen wird, ob es weitergeht oder ob jemand zu Schaden kommt. Auch bestimmte Wegstrecken, die mit dem WaWe extrem schwer zu bewältigen sind, lassen einen Kurve für Kurve, Wendemanöver für Wendemanöver mitzittern. Neben diesen kurzweiligen, spannenden Stellen gibt es aber leider auch sehr eintönige Stellen, an denen ich das Buch schon fast wieder aus der Hand legen wollte. Zwar ist es interessant, was der Autor über die Lebensumstände in den bereisten Ländern und über die Leute schreibt, denen er dort begegnet. Aber die Art, WIE er es beschreibt, liest sich teilweise monoton, wie eine bloße Aneinanderreihung von Tatsachen und Feststellungen. Hier hätte ich mir etwas mehr "Pepp" gewünscht. Ein Teil der Reportage handelt auch von den privaten Problemen, die den Autor während der Reise beschäftigen. Zwar ist dies menschlich und sicher auch ein Teil, der dazugehört. Aber die Art, wie diese Probleme Raum einnehmen, ist mir beim Lesen etwas auf die Nerven gegangen, weil sich der Autor hier leider öfter wiederholt als zum Verständnis notwendig gewesen wäre. Dafür erwähnt er später das Thema so gut wie gar nicht mehr und eine weitere Erläuterung, wie das vorher ausgewälzte Problem denn nun wirklich gelöst wurde, bleibt aus. Besser wäre gewesen, das Thema gar nicht oder nur am Rande zu erwähnen und sich dafür mehr auf die Reise und die Leute in den Ländern zu konzentrieren. Die Fotos in dem Buch sind sehr anschaulich. Leider sind sie m.E. sehr ungünstig verteilt: Sie tauchen immer konzentriert auf, ein Teil der Fotos bezieht sich auf lange zuvor Gelesenes, ein Teil auf das, was noch zu lesen sein wird. Ich hätte es besser gefunden, die Fotos in den Kapiteln vorzufinden, zu denen sie gehören. Hätte viel Hin- und Herblätterei erspart und den Lesefluss weniger gehindert. Fazit: Tolle Reiseidee, Ausführung teils sehr spannend, teils leider auch nervig und monoton - bedingte Leseempfehlung.

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  • Interessanter Reisebericht eines Individualisten

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    Nayla

    30. July 2015 um 00:02

    Dies ist der 2012 erschienene zweite Reisebericht von Mario Goldstein aus Plauen nach seinem ersten Buch "Der Freiträumer" von 2004. Dieses mal geht die Reise nicht über´s Wasser, sondern mit einem ausrangierten Wasserwerfer über´s Land, und zwar von Plauen (Sachsen) über Griechenland,Türkei, Iran, Pakistan nach Indien, nach Dharamsala im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh, dem Exil des Dalai Lama. Mario Goldstein unternimmt die Reise mit seinem Bruder.Der Wasserwerfer, welcher für ursprüngliche Polizeigewalt steht, wurde zu einem Symbol des gewaltlosen Friedens umgebaut. Mit dabei hat er Friedensbücher, hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen geschrieben, die er dem Dalai Lama überreichen möchte. Es gibt ein Vorwort vom Dalai Lama, was ich sehr schön finde und auch gleich die humane Absicht dieser Reise und Marios Einstellung zum Leben offenbart. Durch Rückblenden und seine offene Art über Dinge, Gedanken und Ideen zu schreiben, wirkt das Buch sehr persönlich. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich die Landschaften, Menschen und Erlebnisse wie z.B. die gedrückte Stimmung im Iran oder die Armut in Pakistan bildhaft vorstellen. Das Buch selber wirkt sehr hochwertig, sogar mit Lesebändchen, im vorderen Buchinnendeckel ist die Reiseroute eingezeichnet, im hinteren Buchinnendeckel die technischen Details des Wasserwerfers und im Innenteil gibt es eine Menge Fotos. Mich hat das Buch mitnehmen können auf eine ungewöhnliche und persönliche Reise und ich kann es vorbehaltlos weiterempfehlen.

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  • Eine Reise die berührt

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    hannelore259

    27. July 2015 um 22:42

    Mario Goldstein hat 2011 das große Ziel mit einem als "Friedensmobil" umgebauten Wasserwerfer über den Landweg nach Indien zum Dalai Lama zu fahren und setzt dieses auch gemeinsam mit seinem Bruder um. Dabei legen sie 22000 gefahrene Kilometer durch teilweise "gefährliches" Gebiet zurück. 8 Länder durchfahren sie während ihrer 3 monatigen Reise, darunter Griechenland, die Türkei, Iran und Pakistan. Dieser Reisbericht überzeugt vor allem durch seine offenen und ehrlichen Erzählungen. Mario Goldstein teilt seine Gedanken und Gefühle während der Reise mit dem Leser, läßt ihn teilhaben an den Erfahrungen die er mit Land und Leuten gemacht hat. Das wirkt sehr authentisch und man hat das Gefühl mit an Bord zu sitzen. Auch private Gedanken, etwa die Hintergründe seiner Freiheitsliebe, den hohen Preis den er dafür bezahlen muß, kommen in den Buch nicht zu kurz. Besonders gefallen haben mir die vielen Fotos, die einen Teil der bewegenden Erlebnisse auf dieser Fahrt einfangen. Was mich sehr bewegt hat, war das Vorwort des Dalai Lama und die Berichte über ihn und die Begegnung mit ihm. Es zeigt was für eine Persönlichkeit er ist, welche Aura er um sich hat und wie viel man von ihm lernen kann. Aber das kann man auch von Mario Goldstein. Er zeigt in seinem Buch vor allem auch eins: Weg mit den Vorurteilen und sich einfach auf das besinnen, was uns alle ausmacht, die Menschlichkeit! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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  • Friedenstour

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    Arun

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama von Mario Goldstein Hier liegt uns ein Sachbuch in Form eines Reiseberichtes vor welcher von Plauen nach Dharamsala in Indien dem Wohnsitz des 14. Dalai Lamas führt. Der Weltenbummler Mario Goldstein plant eine Tour nach Indien, die sich zu einer Friedensmission entwickelt. Ziel soll es sein „Friedensbücher“ eine Sammlung von Nachrichten und Briefen welche hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen verfasst wurden dem Dalai Lama zu, überreichen. Etwas Besonderes an dieser Reise ist das Fortbewegungsmittel, hier handelt es sich um einen für die Reise umgebauten ehemaligen Wasserwerfer der Polizei. Im Buch können wir nachlesen, wie das Fahrzeug erstanden und umgebaut wurde. Wir begleiten den Autor, seinen Bruder René, den Hund Sunny und auf einem Teilstück Yvonne und Yoko Lebensgefährtin und Tochter auf dieser Reise durch acht Länder. Hierbei dürfen wir teilhaben an den Erlebnissen und Abenteuern, die eine solche Reise birgt. Interessant auch immer die Rückblicke, die der Autor einstreut, welche uns einiges erklären. Wir erhalten in diesem flott geschriebenen Reiseabenteuer einen guten Einblick auf Land, Leute und Strukturen der bereisten Länder. Abgerundet wird das Buch durch einen Bildteil mit aussagekräftigen Fotos.

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    • 8
  • Tiefgründig, berührend - mitten im Leben

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    Spleno

    15. July 2015 um 11:00

    Inhalt: Der ausrangierte Wasserwerfer (kurz WAWE) hatte in Mario Goldsteins Leben eine Große Rolle. Mit dem WAWE ist er quer durch verschiedene Länder nach Indien zum Dalai Lama gereist. Viele Menschen, Kulturen und Hinternisse hat Goldstein bewältigt. Aber das i-Tüpfelchen war die einmalige Begegnung mit dem Dalai Lama. Meinung: Großartig. Der Autor und Abenteurer Mario Goldstein hat mich mitgenommen auf den Weg im WAWE zum Dalai Lama. Ich konnte die Strapazen, Freude, Glück und Ängste durch die Zeilen spüren. Es war mein persönliches Abenteuer in meinen eigenen vier Wänden. Herzlichen Dank. Die Expidition wird mit einem flüssigen, leichten Schreibstil erzählt. Goldstein hat mir einen großartigen Einblick gewährt und diesen sehr schön niedergeschrieben. Der Autor hat mir Land und Leute vorgestellt. Die verschiedenen Kulturen und Schwierigkeiten die auf ihn zukamen hat er so bildlich geschrieben. Hatte das Gefühl ich wäre mit auf Reisen. Wunderbar waren die Fotos im Buch die er auf seinen Reisen von den unterschiedlichen Punkten gemacht hat. Es rundet das Buch ab. Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen und hoffe auf seinen nächsten Abenteuer wieder mitreisen zu dürfen (natürlich zwischen den Zeilen)

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  • Informative und spannende Sinnsuche hautnah mitzuerleben- sehr empfehlenswert!! :-)

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    mamamal3

    10. July 2015 um 08:20

    Mario Goldstein liebt das Abenteuer! Mit seiner damaligen Freundin und kleinen Tochter war er bereits für längere Zeit zum Segeln unterwegs- doch jetzt zieht es in nach Indien, das ihn schon immer faszinierte. Zunächst steht der Wunsch nach einer spannenden Reise, dann der ausrangierte, "berentete" Wasserwerfer und dessen Ausbau im Mittelpunkt. Schnell wird klar, dieses Gefährt kann nur ein friedliches Ziel verfolgen und zwar den Besuch des Dalai Lama. Die Idee Friedensbücher zu überreichen, die mit Briefen und Wünschen von Kindern und Erwachsenen voll gepackt sind, ist eigentlich nur die logische Konsequenz. Gemeinsam mit dem Autor reist der Leser zunächst per Fähre von Italien nach Griechenland, um dann den Landweg nach Indien über die Türkei mit der gefährlichen Passage Iran/Pakistan zu erleben. Verschieden Probleme entwickeln sich erst während der Fahrt, v. a. Persönliches, was den Autor mehrmals an ein Aufhören denken lassen. Doch zum Glück ist sein Bruder mit dabei, der ihm Kraft und Vertrauen entgegenbringt und so wird die Reise erfolgreich enden. -------------------------------------------------------------- Zunächst war ich ein wenig skeptisch, weil mir der Umbau des ehemaligen Wasserwerfers doch sehr luxuriös erschien- demnach eher unpassend für eine derartige Reise, die ja eher vom alltäglichen Luxus ablenken soll, zu sich selbst führend. Aber im Verlauf der Reise meinte ich zumindest, eine Entwicklung des Autors wahrzunehmen- er kommt immer mehr zur Ruhe, zu sich selbst- je weiter er fährt. Das imponierte mir sehr, so daß man durchaus den Symbolcharakter des jetzt endlich friedlichen Gefährtes sehen und in den Vordergrund stellen kann. Die Geschichte bleibt im Kopf, an einer Stelle musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken (was mir sonst nicht so oft passiert...)! Ich würde mich freuen, wieder ein Buch von Mario Goldstein zu lesen, denn seine Art die Menschen zu beobachten, mit Ihnen zu sein finde ich super. Gerade in der heutigen Zeit ist es ganz besonders wichtig: Weg mit den ganzen Vorurteilen- es lohnt sich!! :-)

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  • Interessante Fahrt mit allerlei Länderkunde

    Mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama

    Gudrun67

    09. July 2015 um 13:46

    Quellenangaben: Quelle: Klappentext: "Einen ausgedienten Wasserwerfer zum Expeditionsmobil umbauen und damit den Dalai Lama im indischen Exil besuchen. Zugegeben: kein ganz alltäglicher Wunsch. Für Mario Goldstein sollte er Wirklichkeit werden. Nach monatelangen Umbauarbeiten macht er sich im Juli 2011 zusammen mit seinem Bruder René auf den Weg nach Indien. Ihr Zuhause für die nächsten Monate ist 10,70 Meter lang, 2,50 Meter breit, 3,90 Meter hoch und wiegt 17 Tonnen. Der Wasserwerfer sorgt für Ausehen, ermöglicht aber auch Begegnungen mit besonderen Menschen. In Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei werden die Brüder mit offenen Armen empfangen. Sie treffen Einheimische und deutsche Auswanderer. Doch es liegt auch schwieriges Terrain vor ihnen: Iran und Pakistan, eins der gefährlichsten Länder der Welt. Sprachliche Barrieren, eingeengte Bewegungsfreiheit und ein Gefühl der Unsicherheit sind dort die täglichen Begleiter der Reisenden. Hinzu kommt ein privater Schicksalsschlag, der fast zum vorzeitigen Abbruch der Tour führt. Mario Goldstein ist ein Aussteiger. Fast ein Jahrzehnt ist vergangen, seit der Vogtländer sein Leben in Deutschland hinter sich ließ und fünf Jahre mit einem Katamaran um die Welt segelte. Es war der Beginn einer Such nach der Erfüllung einer tiefen Sehnsucht: dem Wunsch nach Freiheit und nach Glück. Sie hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Sein neuestes Abenteuer führt Mario Goldstein auf dem Landweg bis nach Indien - in einem ganz besonderen Expeditionsmobil. Ein Wasserwerfer der Polizei, Symbol für staatlich legitimierte Gewalt, ist das Herzstück der Reise. Mit an Bord sind über tausend Friedensbotschaften aus ganz Deutschland. Das Ziel der Mission: den Dalai Lama treffen und die Friedensbücher überreichen. Eine Reise mit spannenden Begegnungen und einem überraschenden Ende. Der Autor: Mario Goldstein wurde 1969 in Oelsnitz im Vogtland geboren. Nach Jahren der Unfreiheit in der DDR und zwei missglückten Fluchtversuchen folgt die Abschiebung in die Bundesrepublik. Er widmet sich zunächst dem Unternehmertum und führt bis zu fünf Firmen gleichzeitig. Im Alter von 30 Jahren steigt Goldstein aus und schlägt ein neues Lebenskapitel auf - als Abenteurer. Nach einem Jahrzehnt des Reisens durch Europa, Asien, Afrika und Südamerika teilt er seine Eindrücke und Erlebnisse mit den Besuchern der Multivisionsshows. Doch der Aufenthalt in Deutschland ist keine Endstation, vielmehr ein Zwischenstopp." Mario Goldstein hat mich einerseits mit seiner offenen und ehrlichen Schreibweise fasziniert, jedoch andererseits waren die Erlebnisse, die er im Buch beschreibt, oft etwas langatmig. Das Vorwort ist ein Brief vom Dalai Lama und ist ein hervorragender Einstieg ins Buch. Auf den folgenden Kapiteln verflicht er vielerlei Eindrücke, die er auf vergangenen Reisen erlebt hat mit dem jetzigen Abenteuer. Leider ist dies in den ersten Kapiteln etwas durcheinander geraten. Dies sollte wahrscheinlich der Auflockerung dienen, aber in meinen Augen ist es etwas zu wirr. Was ich sehr positiv finde, sind die Informationen, die er zu Land, Leuten und sogar Tieren in den jeweiligen Orten und Ländern gibt. Super interessante Beiträge. Man kann deutlich erkennen, dass er ein Aussteiger ist, wie er im Buche steht. Mein Eindruck hierzu ist einerseits: "Wow, der hat echt Mut und Charisma. Andererseits jedoch kommt hier für mich auch der Aspekt vom Egoisten und Narzissten durch, was ich ablehne. Mein Fazit: Wortreiches "Tagebuch" zu einer abenteuerlichen Reise mit viel Gefühl

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  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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    • 177
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