Mario Hammer

 4.7 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Time Dwarfs Inn.

Lebenslauf von Mario Hammer

Mario Hammer wurde am 18.10.1978 in Bochum geboren. Er ist verheiratet und seiner Geburtsstadt bis heute treu geblieben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mario Hammer

Cover des Buches Time Dwarfs Inn (ISBN: 9783752820973)

Time Dwarfs Inn

 (6)
Erschienen am 09.08.2018

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Rezension zu "Time Dwarfs Inn" von Mario Hammer

Humorvoll und vielfältig
anra1993vor einem Jahr

Im Rahmen der Challenge #EinHerzFürSelfpublisher bin ich auf das Buch Time Dwarf's Inn aufmerksam geworden. Der Klappentext klingt spannend und witzig zugleich. Humoristische Fantasy habe ich aber bislang eher weniger gelesen und war sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird. Der Schreibstil des Autors ist leicht zu verstehen, wenn auch an manchen Stellen komplex durch lange Sätze. Hier kam es bei mir sehr stark auf den Handlungsstrang an und die Charaktere, die ich begleiten durfte.

Am Anfang habe ich mich etwas schwer mit dem Einstieg in die Geschichte getan. Ich musste mich an Marios Schreibstil gewöhnen und erst einmal alle Charaktere kennenlernen. Denn er hat viele individuelle und spannende Charaktere geschaffen. War die erste Hürde überwunden, konnte er mich an seine Geschichte fesseln. Ich war begeistert von den vielen Charakteren, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Über einem "Untoten", Zentauren, Androiden, einen Kopf und vieles mehr, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Charaktere treten meist in 2er bis 3er Gruppen auf und bestreiten ihren eigenen Handlungsstrang, bis sie aufeinandertreffen und neu gemischt werden. 

Die Idee finde ich richtig gut, aber definitiv mit noch mehr Potential nach oben. Durch die verschiedenen Handlungsstränge geht das Ziel der Gruppen schnell von statten und ich hatte das Gefühl, dass es mir einfach zu schnell geht. Zu dem ist die Geschichte an vielen Stellen sehr vorhersehbar, da die mögliche Zukunft durch eine weitere Perspektive durchsichtiger wird. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Geschichte trotz allem ziemlich spannend finde. Viele verschiedene Ideen sind in die Geschichte eingeflossen. Ebenso unterschiedliche Genre, wie Fantasy, Science-Fiction und Western.

Soweit ich weiß, soll noch ein zweiter Teil erscheinen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie es weitergeht, da der erste Teil abgeschlossen ist. Ich lasse mich überraschen und werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

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Rezension zu "Time Dwarfs Inn" von Mario Hammer

Fantasy mit Augenzwinkern für vergnügliche Lesestunden zwischendurch
Rhalkaiisvor einem Jahr

»Es war einmal das Ende von Etwas und der Anfang von Nichts. In dieses Nichts wurde eine Welt hineingeboren. [...] Sie war rein, und sie war unschuldig. Doch ... sie war allein.« (S.7)

Weil sie so allein war, teilte sie sich in neue Welten, diese teilten sich wieder bis schließlich viele verschiedene Welten entstanden. Alle diese Welten sind verbunden an einem Punkt: Dem Time Dwarf’s Inn.

Und hier startet das Abenteuer, doch zuvor lernen wir die Protagonisten kennen.

Man nehme:

  • Einen untoten Revolverhelden mit einer Vorliebe für Dosenpfirsiche und sein sprechendes Streifenhörnchen
  • Einen Raumschiffcaptain, begleitet von einer Angefälligkeitsandroidin und einem schwebenden Roboterkopf
  • Eine Dämonenjägerin und ihren rosafarbenen, geflügelten Zentauren

Diese illustre Truppe wird vom Zeitzwerg, dem Hüter über die Ordnung in den Welten zusammengerufen und mit einer großen Aufgabe betraut: Sammelt drei Artefakte, baut daraus eine Waffe und verhindert das Ende allen Seins! Damit das gelingt, müssen die zuvor genannten Gespanne neu kombiniert werden. Der Revolverheld zieht mit der Androidin herum, der Captain und der Zentaur müssen sich miteinander abgeben und die Dämonenjägerin wird fortan vom Roboterkopf begleitet.

Wir begleiten abwechselnd eine der drei Abenteurergruppen, treffen auf seltsame, skurrile und noch sehr viel merkwürdigere Gestalten und Herausforderungen. Nebenbei beobachten wir auch noch den Bösewicht und verfolgen seine Vorbereitungen für das unvermeidliche Zusammentreffen mit unseren Helden.

Der Schreibstil ist flüssig, sprüht vor skurrilen Ideen und Wortwitz und lässt einen durch das Buch fliegen. Die Ideen des Autors sind kreativ und ungewöhnlich, die unterschiedlichen Charaktere gut gezeichnet und jeder auf seine eigene Weise recht skurril (allen voran natürlich der rosafarbene Zentaur ... rosa! Man könnte auch sagen: Ein Einhorn für echte Männer!)

Die Beschreibungen der Orte und Personen formen sich durch gut gewählte (häufig sehr skurrile, aber treffende) Vergleiche vor dem Auge des Lesers, zaubern immer wieder ein Schmunzeln auf die Lippen und nehmen sich selbst dabei nicht ganz ernst. An manchen Stellen entstehen durch Aufzählungen, Nebensätze und Einschübe jedoch recht lange Bandwurmsätze. Teilweise so lang, dass ich am Ende des Satzes nicht mehr wusste, was am Anfang stand. Da hätte der eine oder andere Punkt geholfen.

Es macht einfach Spaß, die Abenteurer zu begleiten und zu lesen, welche seltsamen Gestalten und Aufgaben auf der nächsten Seite auf sie warten.

Das Ende jedoch (ca. die letzten 25 Seiten) fand ich leider enttäuschend. Der Autor hat so viele kreative und humoristische Ideen – die ihn beim Kampf gegen den Endgegner leider im Stich lassen, denn der (zugegeben sehr kreative und - mal wieder - skurrile) Bösewicht wird einfach niedergemetzelt. Das passt für mich nicht in das Gesamtbild des Buches.

Auch geht mir das Ende zu schnell. Nachdem die drei Artefakte gefunden sind, wird noch schnell der Bösewicht vernichtet und dann ist die Geschichte vorbei – da hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht (vielleicht auch, weil mir das Buch gut gefallen hat und ich gerne mehr gelesen hätte.)

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass dem Autor gegen Ende etwas »die Puste ausgeht«, denn die bildhaften, witzigen Vergleiche lassen ein wenig nach und es geht plötzlich alles ganz schnell. Schade. Da wäre noch mehr Potenzial gewesen.

Generell hat der Autor – meiner Meinung nach – Potenzial verschenkt. Die Idee mit den zahlreichen Welten fand ich herrlich, leider nutzt er sie nicht konsequent aus, sondern beschränkt sich auf klassische Fantasy, Western und etwas SciFi – und in der Regel auf eine »Weltart«, die mindestens einem Prota bekannt ist. Da hätte man mehr machen und sie in Welten schicken können, die ihnen völlig fremd sind (spontan fallen mir Dinge wie 20er- oder 50er-Jahre, Endzeit, Steinzeit, Steampunk, Cyberpunk etc. ein).

Auch finde ich es schade, dass die Protas in kleine Gruppen geteilt werden. Dadurch kommen zwar ihre Persönlichkeiten besser zur Geltung, doch es hätte sich eine interessante Gruppendynamik entwickeln können, wenn die Skurrilitäten aller zusammengekommen wären. So einen Abschnitt hätte ich mir nach dem Auffinden der Artefakte gewünscht. Etwas, wo alle zusammenarbeiten müssen (abgesehen von schnell mal den Bösewicht umhauen).

Dennoch ist Time Dwarf’s Inn alles in allem ein rundes Buch für Leute, die Fantasy mit Augenzwinkern mögen. Von mir gibt es – trotz aller Kritik – eine klare Leseempfehlung für vergnügliche Stunden zwischendurch und 4 von 5 Sternen.

Schade, dass es bisher keine weiteren Bücher des Autors gibt – ich hoffe, das wird sich bald ändern!

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Rezension zu "Time Dwarfs Inn" von Mario Hammer

Witzig, kurios, einfallsreich und ein genialer Bösewicht
Die_Buchdompteurinvor 2 Jahren

>>Vor dem Lesen<<

Ich habe mit einer kuriosen, verrückten Geschichte gerechnet.

Das Cover sagt mir jedoch nicht besonders zu, wobei es einfach zur Geschichte passt. Es würde nicht in meinem Regal landen.

 

*Es handelt sich hier um ein Rezensionsexemplar, war aber keineswegs meine Meinung beeinflusst. 

 

>>Meinung<<

Wenn ein Buch wie folgt beginnt,

 

Wie schon so viele Geschichten vor  ihr, sollte auch diese mit den Worten „Es war einmal“ beginnen, obwohl sich auch gleichermaßen „Es wird einmal“ anbieten würde. 
(S. 3 Time Dwarf´s Inn von Mario Hammer)

 

kann es nur gut werden. Was für eine Kraft. Ich war direkt vom Ersten Satz begeistert. Jeder Satz ist gewaltig. Der Schreibstil/ Erzählweise ist etwas anspruchsvoller, dies kommt durch die vielen Satzreihen, jedoch kommt man hierdurch auch schnell in die Geschichte, da man die Welt direkt im Kopf projiziert bekommt. Verstärkt wird es noch durch die Vergleiche und verschaffte mir so noch besser die Möglichkeit die Welt und die Charaktere zu verstehen.
Der Schreibstil wird durch die teils witzigen Dialoge der Charaktere aufgelockert.

Die Charaktere waren für mich ein Highlight. Sie waren jetzt nicht unbedingt unbekannt, was sie aber besonders macht sind ihre kleinen witzigen Eigenarten. Wie ein Revolverheld der nicht schießen kann und Dosenpfirsiche liebt oder eine Dämonenjägerin die auf einem Zentauren reitet.
Aber alle machen sie einen Sinn und ihre Handlung ist klar nachvollziehbar.
Was aber wirklich genial war und die Charaktere nochmal von anderen unterscheidet ist, dass sie alle aus unterschiedlichen Welten und Zeiten stammen. Dennoch ist alles sehr stimmig und hat alles seinen Grund.

Während dem Lesen, gerade am Anfang des Hauptteils, dachte ob ich mich nicht doch durchs Buch quälen muss. Es lag daran, dass ich die Befürchtung hatte, dass dies nun nach einem Schema ablaufen wird, so wie bei allen anderen auch. Hier wurde ich aber gründlich enttäuscht und das war gut so, denn nun war es soweit, dass man weitere Welten kennenlernt und auch noch mehr über die Figuren. Untermalt wird alles mit Humor, der ein wenig überspitzt ist, aber auf gesellschaftliche Punkte hinweist, diese aber durch den Humor gut in den Handlungsstrang eingebaut sind.

Das Ende, so dachte ich am Anfang wäre klar aber hier und da vergebt mir werde ich nur eines sagen.
What? Das Ende war klasse. Mich hat es überrascht und der Autor hat mich so derbe in die Irre geführt das ich dachte, was echt jetzt.

 

>>Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist<<

Der Bösewicht war der Hammer und jeder der ein typischer Gamer ist wird ihn mögen.
Aber es gibt noch einen Punkt, es war der Epilog oder soll ich sagen was danach geschah.

 

>>Fazit<<

Witzig, kurios, einfallsreich und der sympathischste Bösewicht den ich kennenlernen durfte, macht für mich dieses Buch zu einem Highlights Anwärter, über das ich immer noch gerne nachdenke und dafür genug Stoff geliefert hat.
Denn der Mario Hammer schafft mit einem zwar typischen Charakter etwas Neuen zu erschaffen und scheut sich nicht den Leser zu zeigen wo der Hammer hängt. ,-)

Es bekommt für mich eine klare Empfehlung und wird einen Platz in meinem Buchregal bekommen, denn sowas besonderes braucht man signiert im Schrank.

 

>>Bewertung<<

5 von 5 Zylindern

 

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