Mario Lima Barco Negro

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Inhaltsangabe zu „Barco Negro“ von Mario Lima

Ein vielschichtiger Fall. Ein besonderes Land: Portugal.
Die alte Hafenstadt Porto, am Morgen nach einem heftigen Herbststurm. Straßen sind überflutet, der Verkehr ist zusammengebrochen. Auch bei der Mordkommission stecken die meisten im Stau, als die Meldung eingeht. Ein Leichenfund in einem abgelegenen Haus am Atlantik.
Für Ana Cristina, frisch von der Polizeischule, ist das die Chance, endlich an einer richtigen Mordermittlung beteiligt zu werden. Diesmal ist sie dabei, in dem ersten Wagen, der am Tatort eintrifft.
In dem Haus liegen zwei Tote, ein Mann und eine Frau. Ein rätselhafter Doppelmord, der immer neue Fragen aufwirft. Eine Spur führt zurück in die dunkle Vergangenheit Portugals, die noch gar nicht so lange her ist.
Ana Cristina setzt alles daran, ihren ersten Fall zu lösen. Doch selbst der erfahrene Chefinspektor Fonseca stößt hier an seine Grenzen. Das Verbrechen hat Dinge in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Unbemerkt bahnt sich ein Drama an, das tödlich enden wird.

Raffinierter vielschichtiger und überraschender Krimi mit einem netten und gut zusammenarbeitenden Ermittlungsteam - lesenswert!

— talisha

Ein vielschichtiger Fall in einem facettenreichen Land. Ein Krimi, der sich wirklich zu lesen lohnt.

— amena25

Ein fesselnder Fall mit interessantem Background aus Portugal.

— eiger

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  • Vinho Verde und ein Doppelmord in Porto

    Barco Negro

    talisha

    29. April 2017 um 13:33

    Autor Mario Lima ist einer der ersten deutschen Autoren, der Portugal als Schauplatz seiner Bücher verwendet. Er lebt im Land und kann somit vor Ort recherchieren. Daraus entstand ein Krimi, der in Porto, der zweitgrössten Stadt Portugals angesiedelt ist. Die Polizisten sind immer ein wenig im Wettstreit mit der Landeshauptstadt Lissabon, und ich glaube, real fühlen sich die Einwohner Portos wohl auch immer als "Zweite", ein wenig benachteiligt, obwohl Porto viel schöner sein soll als Lissabon.  Eines der Sehenswürdigkeiten Portos spielt eine tragende Rolle in Barco Negro. Beim Fischerdenkmal in Matosinhos ist einer Zeugin etwas Wichtiges aufgefallen. Hat die Geschichte des Denkmals eventuell etwas mit dem Mord an dem Ehepaar zu tun?Ana Cristina, die junge Polizeipraktikantin, ihr Kollege Rui Pinto und ihr Chef Fonsecca ermitteln in einem schwierigen Mordfall. Aufgrund des schlechten Wetters gibt es kaum Spuren und niemand will was gesehen haben und niemand hat eine Ahnung, wieso die zwei ermordet wurden. Ana Cristina fällt an einem der Opfer etwas auf, aber die Ermittler können es nicht einordnen und erst spät zeigt sich was es damit auf sich hat. Bis dahin haben sie alle ganz schön viel zu tun mit ihrem geheimnisvollen Fall. In "Barco Negro" erwartete mich ein sympathisches Ermittlerteam. Alle drei haben ihre Eigenheiten: Ana Cristina ist noch etwas scheu, aber schlagfertig und unkonventionell. Sie erledigt ohne zu Murren auch die Drecksarbeit, vor der sich alle drücken. Ausserdem achtet sie genau auf die Worte der Zeugen, kein Wunder hat Ana doch ein Psychologiestudium hinter sich; Pinto flirtet gerne, er ist ein Schlitzohr, aber auch sehr kollegial; Fonsecca kennt die Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiter. Er lässt den Chef nicht heraushängen und seine Leute auch nach ihren eigenen Ideen ermitteln.Oft stossen sie alle an ihre Grenzen, die leider dem portugiesischen Polizeiapparat geschuldet sind. Viele Abfragen laufen über Lissabon und wenn die viel zu tun haben, muss Porto warten. Aber auch sonst sind die Ermittlungen in diesem undurchsichtigen Fall schwierig und sorgen immer wieder für Überraschungsmomente. Die Ermittlungen führen unter anderem ins Umland von Porto, so dass der Leser einiges vom nördlichen Portugal mitbekommt. Der Autor nahm noch mehr portugiesisches Lebensgefühl mit auf: nicht nur, dass oft Vinho Verde getrunken wird; der Titel des Buches ist gleichzeitig auch der Titel des bekannten Fado von Amalia Rodriquez und spielt eine wichtige Rolle im vorliegenden Fall. Ich habe nur zwei kleine Sachen zu bemängeln: erstens könnte eine Karte im Buchumschlag hilfreich sein, wenn die Leser die Touren nachverfolgen wollen. Zweitens das Alter von Ana Christina. Laut Buch ist sie Anfang 20 und hat schon die Polizeischule abgeschlossen, dazu Psychologie studiert. Das dünkt mich ein bisschen viel für so eine junge Frau; da müsste sie eher schon mindestens 25 Jahre alt sein. Ansonsten war ich extrem positiv überrascht von der Vielschichtigkeit des Krimis: der Fall war klar konstruiert, dazu schlüssig und vor allem spannend bis zum Ende und ich frage mich, wieso keiner der grossen Verlage das Potential gesehen hat. Fazit: Eine raffinierte und überraschende Kriminalgeschichte - nicht nur für Portugalliebhaber absolut lesenswert! 4.5 Punkte.

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  • Barco Negro

    Barco Negro

    thenight

    15. October 2016 um 12:51

    Meine Meinung: Mario Lima hat mit Barco Negro einen vielschichtigen und so weit ich das beurteilen kann authentischen Krimi geschrieben. Mit einer ruhigen Erzählweise führt er seine Leser nah an das Geschehen, wie heißt es so schön *Mittendrin, statt nur dabei* der Autor gab mir die Gelegenheit seine Protagonisten kennenzulernen, Sympathien oder auch Antipathien zu entwickeln, sie kennen zulernen, etwas das manchmal in Kriminalromanen zu kurz kommt. Mario Lima verzichtet auf allzu blutige Details, die in diesem Fall auch nicht nötig waren um genau das Maß an Spannung zu erzeugen das mich am Buch hält, ich wollte immer wissen wie es weitergeht, wie sich alles entwickelt und ob das Motiv, das schließlich auftaucht, auch das Wahre ist und ob nicht doch die Schatten der Vergangenheit ans Tageslicht kommen. Ich gebe für Barco Negro eine absolute Leseempfehlung für Liebhaber von Portugal Krimis, die das Land vielleicht schon kennen und einiges wieder erkennen werden oder die Portugal kennenlernen wollen und natürlich für alle die unaufgeregt Krimis lieben, in denen viel Wert auf die Ermittlungsarbeiten gelegt wird. Ich auf jeden Fall würde mich sehr freuen noch mehr von Chefinspektor Fonseca und seinem Team zu lesen.

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  • Authentischer Portugal-Krimi

    Barco Negro

    amena25

    14. October 2016 um 17:45

    Mit Portugal verbindet man wohl eher Sonne, Strand und Lebenslust. Doch in diesem Krimi, der in der alten Hafenstadt Porto spielt, wird man öfter mit Überraschungen konfrontiert. So beginnt die Handlung direkt am Morgen nach einem heftigen Herbststurm, der Dächer abdeckt und Häuser voll laufen lässt, Straßen überflutet und ein riesiges Verkehrschaos verursacht. Als bei der Mordkommission die Meldung eines Leichenfundes eingeht, sieht Ana Cristina ihre Chance. Als frischgebackene Polizistin mit abgeschlossenem Psychologiestudium hat sie nun endlich die Möglichkeit, bei einer richtigen Mordermittlung dabei zu sein. Doch auch sie und ihr Kollege stehen zunächst einmal im Stau und haben Schwierigkeiten, den Tatort, ein abgelegenes Haus in einem weniger wohlhabenden Außenbezirk zu finden. Im Haus wurden die Leichen eines Mannes und einer Frau gefunden. Während der Mann offensichtlich von hinten erstochen wurde, liegt die Frau mit Blumen aufgebahrt, wie zu einer Totenfeier. Die Spuren rund um den rätselhaften Doppelmord führen in verschiedenste Richtungen. Chefinspektor Fonseca, der zunächst eher bequem und phlegmatisch erscheint, nimmt allmählich die richtige Fährte auf. Und Ana Cristina, die all ihr psychologisches Gespür einsetzt, kann sich in dieser von Männern und Macho-Gehabe dominierten Welt beweisen. Fonseca wächst einem zunehmend ans Herz und gerne möchte man mehr von ihm und Ana Cristina lesen.   Obwohl Mario Lima eigentlich das Pseudonym eines deutschen Autors ist, wirkt der Krimi sehr authentisch und vermittelt die teils lebenslustige, teils aber auch melancholische und triste Seite Portugals auf sehr anschauliche Weise. Ein vielschichtiger Fall in einem facettenreichen Land. Ein Krimi, der sich wirklich zu lesen lohnt.

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  • Erster Mordfall für Ana-Cristina

    Barco Negro

    eiger

    09. October 2016 um 16:55

    Die hat Polizei einen mysteriösen Doppelmord an einem Ehepaar aufzuklären. Doch schon die vollständigen Namen der Opfer zu erfahren, ist nicht ganz einfach.Ana-Cristina, die neu in der Abteilung von Chefkommissar Fonseca ist, wird mit einem Kollegen zum Tatort geschickt. Sie ist hoch motiviert, denn es ist ihr erster Mordfall. Joao und Maria lebten relativ zurückgezogen, abseits der Hafenstadt Porto, unweit der Raffinerie. Die Ermittlungen in der Spedition von Joaos Neffen, wo er als Fahrer tätig war, bringen zunächst wenige verwertbare Erkenntnisse.Als plötzlich Kokain in Joaos Tiefkühltruhe entdeckt wird, ermittelt eine weitere Abteilung der Polizei, die Drogenfahndung. Beide Teams arbeiten nicht unbedingt einvernehmlich, eher behindern sie sich. Hat Joao tatsächlich mit Drogen gehandelt und ist hier in diesem Umfeld der Mörder zu suchen?Das Profil von Kommissar Fonseca nimmt im Verlauf der Geschichte immer mehr Kontur an und der Leser lernt einen sympathischen und kompetenten Polizisten kennen.Ana Cristina hat vor dem Besuch der Polizeischule Psychologie studiert. Dieses Wissen wird im Verlauf der Recherchen immer mehr nachgefragt.Mario Lima erzählt flüssig, sachlich und führt nach und nach neue Personen ein, über die der Leser den Fall von verschiedenen Seiten betrachten kann.Inès, die Tochter von Maria, kommt aus Marseille nach Porto. Sie ist eine interessante Person mit einem nicht ganz einfachen Hintergrund. Der Leser ahnt, dass das möglicherweise Mordmotiv in der Vergangenheit der Opfer zu suchen ist. Sie selbst möchte ihrem Vater Antonio finden, der Maria verließ, als sie 15 Jahre alt war. Über das Fernsehen, welches im Zusammenhang mit dem Kokainfund berichtet, startet Inès einen Aufruf.Unerwartet, während der Ermittlungen, entwickelt der Fall eine Eigendynamik und es entsteht eine hochdramatische und gefährliche Situation. Ana-Cristinas Sachverstand und Einfühlungsvermögen sind gefragt. Fonseca vertraut ihr und sie befindet sich plötzlich in einer Bewährungsprobe. Doch die Kräfte der Vergangenheit sind stärker und das Ende wird nicht gut. Aber vielleicht war auch nichts anderes zu erwarten, weil Fehler und Irrtümer vergangener Zeit nicht einfach zu vergessen und zu bewältigen sind. Auf jeden Fall ist es Mario Lima gelungen eine Geschichte zu erzählen, die einen nicht so schnell los lässt. Da Ana Cristina aufgrund ihres Einsatzes und ihrer Leistungen als vollwertige Inspektorin in die PJ aufgenommen wird, sind mit Sicherheit noch weitere Fälle mit ihr und Fonseca zu erwarten, auf die ich schon sehr gespannt bin.Aus meiner Sicht ist „Barco Negro“ eine klare Leseempfehlung für alle, die einen gut durchdachten Krimi mit authentischen Persönlichkeiten, spannenden Ermittlungen und einem Blick in Gegenwart und Vergangenheit Portugals mögen. 

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  • Leserunde zu "Barco Negro" von Mario Lima

    Barco Negro

    MarioLima

    Lust auf Portugal? Einladung zur Leserunde Portugal-Krimi: Barco Negro - Ein Fall für Chefinspektor Fonseca, Mordkommission Porto Ihr seid herzlich eingeladen, in der Runde Barco Negro zu lesen, den ersten Band meiner geplanten Reihe Portugal-Krimis. Dazu vergebe ich 10 E-Books. Schickt eure Bewerbung bitte an info@mario-lima.com und vergesst nicht, das gewünschte Format anzugeben, Kindle oder ePUB.Klappentext:Die alte Hafenstadt Porto, am Morgen nach einem heftigen Herbststurm. Straßen sind überflutet, der Verkehr ist zusammengebrochen. Auch bei der Mordkommission stecken die meisten im Stau, als die Meldung eingeht. Ein Leichenfund in einem abgelegenen Haus am Atlantik. Für Ana Cristina, frisch von der Polizeischule, ist das die Chance, endlich an einer richtigen Mordermittlung beteiligt zu werden. Diesmal ist sie dabei, in dem ersten Wagen, der am Tatort eintrifft.In dem Haus liegen zwei Tote, ein Mann und eine Frau. Ein rätselhafter Doppelmord, der immer neue Fragen aufwirft. Eine Spur führt zurück in die dunkle Vergangenheit Portugals, die noch gar nicht so lange her ist. Ana Cristina setzt alles daran, ihren ersten Fall zu lösen. Doch selbst der erfahrene Chefinspektor Fonseca stößt hier an seine Grenzen. Das Verbrechen hat Dinge in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Unbemerkt bahnt sich ein Drama an, das tödlich enden wird. Leseprobe:http://www.mario-lima.com/leseprobe/Und wer kein Exemplar gewinnt, der kann natürlich trotzdem mitmachen! Während der ganzen Zeit bis zum Start der Leserunde läuft noch die Preisaktion fürs E-Book, und da ist es auch (fast) geschenkt. Also, Freunde des Kriminalromans mit südlichem Flair: Lasst uns eintauchen in die bunte portugiesische Welt!Ich freue mich darauf, von euch zu hören,Mario Lima

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