Der Pate

von Mario Puzo 
4,6 Sterne bei393 Bewertungen
Der Pate
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S

Eins meiner Lieblingsbücher, an das ich mich auch Jahre später noch gut erinnern kann und sogar weiß wo ich es gelesen habe! Ein Muss!

Julien_Applers avatar

Man kann nicht anders als beeindruckt sein. Die Figuren im Paten haben eine Kälte, die mit nichts zu vergleichen ist.

Alle 393 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Pate"

Ein mitreißender Mafia-Thriller. Auch als Film ein Welterfolg. Der kleine Vito entkommt als einziger einem Massaker in seinem Heimatort auf Sizilien. Er flieht nach New York und wird als Erwachsener zum gefürchteten Paten der amerikanischen Mafia. Aber ihn beherrscht nur ein Gedanke: Er will den Mord an seiner Familie rächen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499247651
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:505 Seiten
Verlag:Rowohlt TB.
Erscheinungsdatum:01.07.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.08.2004 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kuempelds avatar
    Kuempeldvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung pur
    Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird

    Mario Puzo legt mit "Der Pate" die Grundlage für den gleichnamigen Film vor. Er führt spannend vor Augen, wie sich das organisierte Verbrechen in Amerika aufgebaut hat, welche Organisationseinheiten es gibt und in welchen Bereichen die Mafia agiert. Er gewährt tiefe Einblicke in die Familienstrukturen und zeichnet ein Bild darüber, was es heißt, ein Sizilianer zu sein, d.h. welche Moral und welche Werte hinter der Organisation stehen.
    Obwohl die Figuren ein absolut illegales Leben führen und mehr als fragwürdige Taten begehen, schafft es Puzo, Verständnis und zum Teil auch Zuneigung zu seinen Charakteren herzustellen, sodass man sich sehr gut in diese einfühlen kann.
    Ein absolut gelungenes Werk.

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 2 Jahren
    "Ich werde ihm ein Angebot machen, dass er nicht ablehnen kann" :)

    Genau diesen Satz verbindet man unweigerlich mit dem Paten. Und eines kann man bei dem Buch getrost sagen: Mario Puzo haucht den Figuren auf jeder Seite leben ein.

    Die über 600 Seiten sind unterteilt in neun Abschnitte bei denen man tief in die Welt der Mafia in New York eintaucht.

    Der Einstieg erfolgt nicht klassisch mit einer Erklärung, wie der Don der Don wurde. Nein, vielmehr steigt man direkt ins Geschehen ein und erliegt bereits nach der fünften Seite dem Gefühl selbst ein Mitglied der Corleone Familie - oder zumindest ein Zuseher durch ein geheimes Fenster - zu sein. Man lernt vielschichtige Charaktere kennen, die einen sowohl fesseln als auch manches mal regelrecht abstoßen.

    Der Autor verabsäumte es zudem nicht sehr detailliert auf die Vorgeschichte des Don Vitor Corleone einzugehen. Der Leser erfährt, wie es ihn von Sizilien und seinem Heimatort nach New York verschlagen hat. Ebenso wird auf seine kleinen Anfänge als Don eingegangen und wie er sich einen Namen gemacht hat.

    Wenn man den Film natürlich kennt wird man auf einigen Seiten seine wahre Überraschung erleben. Aber niemals ist das Buch zähflüssig zu lesen oder gar langweilig. Es hebt sich ab und prägt sich mit seiner unvergleichlichen Handlung im Hinterkopf des Lesers fest.

     

    Fazit: Hier findet man alles was das Herz begehrt. Mord, Intrige und am Rande auch eine Liebesgeschichte. Kurzum, Mafia vom Feinsten und für jeden Fan dieses Genres ein wahres Meisterwerk.

     

    Kommentare: 2
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    YourGracevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Erstklassiger Thriller für alle, die Intrigen und Machtspiele lieben!!
    Mario Puzo macht Ihnen ein Angebot, das Sie nicht abschlagen können... 5 Sterne!

    Der Pate ist ein hervorragendes Buch, voller Machtspiele, Intrigen und hässlicher Verbrechen. Die New Yorker "Unterwelt" schlägt jeden Leser in seinen Bann, auch wenn der Autor gelegentlich ein wenig fies sein kann. Sehr fies. Das nehme ich ihm übel. Aber ich möchte nichts vorweg nehmen :) Dieses Buch ist nicht mehr zu verbessern! 

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    hexepankis avatar
    hexepankivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein interessantes und schockierendes Portrait einer Zeit, einer Gesellschaft und einer Familie - etwas Durchhaltevermögen vorausgesetzt.
    Lesenswertes Epos mit einigen Längen

    Ein Freund von mir sagt über dieses Buch, es sei das beste, was er je gelesen hat. Diese Meinung teile ich zwar nicht, aber es ist durchaus lesenswert und hat natürlich einen gewissen Kultstatus.

    Die Geschichte dreht sich um Don Vito Corleone und seine Familiendynastie im New York der 50er Jahre. Im Klartext heißt das, es geht um die Mafia, wie sie entstand, wie sie funktioniert, was sie ausmacht. Und obwohl dies ein fiktives Werk ist, kann man sich als Leser sehr gut vorstellen, dass es sich tatsächlich so oder so ähnlich abgespielt hat.

    Puzo erzählt die Geschichte der Corleone-Familie sehr ausführlich und aus den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten, was ich sehr gut fand weil es mir einen guten Einblick in die einzelnen kleinen Welten der Charaktere gab. Dabei wird die Geschichte nicht unbedingt chronologisch erzählt, Puzo springt zeitlich immer wieder vor und zurück, was das Ganze interessant macht und es dem Leser ermöglicht, die großen Zusammenhänge zu erfassen.

    Auch wenn das Buch einige Längen hat und ich mich teilweise ein bisschen durchkämpfen musste, hat es mir gut gefallen. Ich denke Puzo hat es nicht unbedingt so angelegt, dass man sich mit den einzelnen Charakteren identifizieren kann, er zeichnet vielmehr ein Portrait einer Zeit, einer Gesellschaft und einer Familie, das der Leser von außen betrachtet. Als Leser lernt man dabei viel über die politischen Zusammenhänge, den Ehrenkodex, aber auch die Skrupellosigkeit, der Mafia und die Beweggründe für die Erschaffung dieses eigenen "Rechtssystems", das sich von den staatlichen Regeln und Gesetzen völlig lossagt, aber trotzdem eigenen Regeln und Gesetzmäßigkeiten folgt. Puzo hat hier ein Epos geschaffen, an dessen Ende man beinahe geneigt ist, ein gewisses Verständnis für die Machenschaften der Mafia zu empfinden, aber eben doch nur beinahe.

    Fazit: Keine leichte Lektüre, aber ein lesenswertes und interessantes Buch.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 3 Jahren
    Kurzmeinung zu Der Pate

    Seit Jahren gehört der Film - der Pate zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und lange wollte ich das Buch lesen, welches zu dem Film geführt hat, denn in der Regel sind ja die Bücher ja besser als ihre Filme, doch in diesem Fall kann ich das nicht ganz unterschreiben.  

    Zum Inhalt möchte ich diesmal gar nichts schreiben, da ich die Geschichte um die Corleones den meisten wohl bekannt ist. 

    Natürlich hatte ich hohe Erwartungen an dieses Buch und in vielen Teilen wurden diese Erwartungen auch erfüllt und ich konnte tiefer in die Geschichte um die Corleones eintauchen.

    Aber manche Passagen empfand ich doch als sehr langatmig, da sie die Geschichte nicht wirklich vorwärts brachten und mir Nebenfiguren einfach zu viel Raum einnahmen. 

    Auch mit der Darstellung der Frauen hatte ich manchmal so meine Probleme, vor allem Kay war für mich unglaubwürdig, aber vielleicht ist es meiner Erziehung geschuldet das ich nicht glauben kann das man einfach wieder mit einem Mann sofort und ich meine sofort ins Bett springt, obwohl er sich ewig nicht bei einem gemeldet hat, auch als er wieder zurück im Land war, und mit ewig meine ich Jahre.

    Mein Fazit:
    Für mich ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und welches ich fast als Klassiker bezeichnen möchte, aber den Film mag ich lieber.

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    M
    Mario_Veraguthvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der grandiose Urknall des Mafiaromans, zu dem aufzuschließen in dem Genre bisher kaum einem Schriftsteller gelang.
    Rezension zu "Der Pate" von Mario Puzo

    Den Begriff Kult in Zusammenhang mit sowohl dem Roman als auch den Filmen zu verwenden, mag schon ans inflationäre grenzen, dennoch eignet sich kaum ein Nomen besser zur kurzen und griffigen Beschreibung dieses Epos. Der Aufstieg eines ursprünglich gesetzestreuen sizilianischen Immigranten, dessen Karriere sich vom kleinen Gauner zum mächtigsten Mafiapaten Amerikas über mehrere Jahrzehnte zieht und das Buch mit dem Zenit seiner Macht beginnen lässt.

    Der Stil der 60er Jahre sprüht förmlich aus jeder Seite, es mangelt nicht an Stereotypen und Alkohol wie Zigaretten gehören zum Alltag wie heutzutage Smartphones. Die leicht an Robin Hood anlehnende Verklärung in Bezug darauf, dass die Mafia für ihre Klientel gut sorgt und sie behütet, solange man nur brav zahlt und schweigt, wird schon bald durch die brachiale Gewalt und Skrupellosigkeit der Protagonisten konterkariert, die sich wie ein roter Faden durch das Werk ziehen. So sympathisch die grandios gezeichneten, unverwechselbaren Charaktere auch erscheinen mögen, so sehr opfern sie auch ohne mit der Wimper zu zucken alles der Durchsetzung ihrer Prioritäten.

    Der namensgebende Pate begeht nur einmal den Fehler nicht auf das richtige Pferd des organisierten Drogenhandels zu setzen und tritt damit eine Lawine los, als Konsequenz derer Racheakt um Racheakt erfolgt und in der Unterwelt kaum ein Stein auf dem anderen bleibt, bis am Ende dann doch alles gut wird. Was fundamental davon abhängt, wie man den persönlichen moralischen Standpunkt  setzt und einen schönen Schluss definiert. Auf den ersten Blick goutiert man die noble, drogenfeindliche Haltung des Don, bis man die eigentlichen Motive der Entscheidung vor Augen geführt bekommt.

    Man sollte nun wirklich nichts positives mit Schutzgelderpressung, Mord und illegalem Glücksspiel assoziieren, obwohl die noch wesentlich schmutzigeren Geschäftsfelder der Konkurrenz wie Prostitution und Menschenschmuggel es erleichtern, die im Verhältnis dazu doch relativ harmlosen Aktivitäten des Clans als akzeptabel zu erachten.  Wäre nur ein Hauch des, im Vergleich zur realen organisierten Kriminalität schon nah am philanthropischen angesiedelte, Geschäftsusus der Familie Corleone nicht nur eine zwar romantische, aber zutiefst unrealistische Schilderung einer im Grunde gerechten und anständigen Parallelwelt, könnte man sich ein wesentlich positiveres Weltbild zimmern. Auf dem echten Erdenrund hingegen werden sowohl Verbrecher als auch Fundamentalisten nur dann karitativ tätig werden, wenn der Einsatz nicht nur wieder hereingeholt, sondern zusätzlich auch noch ein stattlicher Gewinn erzielt wird. Koste es was und wen es wolle.

     

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 5 Jahren
    Tiefe Einblicke in die Machenschaften der Mafia

    Macht, Verrat, Liebe und Treue bis in den Tod: „Der Pate“ ist ja mittlerweile schon ein richtiger Klassiker und der Mafia-Roman schlechthin. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Filme noch nicht gesehen habe. Jetzt wollte ich aber zumindest einmal den Roman lesen. Im Roman geht es grob zusammengefasst um den Aufstieg eines sizilianischen Mafioso in New York. Als Vito Corleone am Gipfel seiner Macht ist und bereits als einer der gefürchtetsten Paten in den USA gilt, kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der Corleone-Familie und anderen Mafia-Familien in New York. Derweilen versucht sich Vitos jüngster Sohn Michael ein anderes Leben, fernab der Mafia, aufzubauen. Doch dann wird auf Vito ein Attentat verübt. Mir hat der Roman ganz gut gefallen. Es wird deutlich, dass Puto sehr gut recherchiert hat und relativ viel Ahnung von dem, über das er schreibt, hat. Man erfährt so einiges über die Geschichte der Cosa Nostra, also der sizilianischen Mafia sowie ihr Wirken in den USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Einblicke fand ich extrem interessant. Ich fand es auch erschreckend, wie korrupt der Staatsapparat in den USA war und wie weit die Macht der Mafia reichte. Der Schreibstil ist sehr klar, präzise und fesselnden. Manchmal, meist wenn Vito im Buch zu Wort kommt, schwingt sehr viel Gefühl, Melancholie und Sehnsucht zwischen den Zeilen mit. Die Charaktere sind klar gezeichnet und psychologisch ausgeklügelt. So lässt man sich als Leser auch schon fast von Vitos Charme einlullen. Fällt auf seine besonnene, freundliche, väterliche Art herein und verkennt, dass es auch ihm nur um Rache und Macht geht, die er auch mit Brutalität durchsetzt. Ein Roman, den ich – trotz einiger Längen hier und da – sehr empfehlen kann.

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 5 Jahren
    DIE Mafia-Saga schlechthin

    Mario Puzo entführt den Leser mit seinem Bestseller "Der Pate" nach New York City nach dem zweiten Weltkrieg. Vito Corleone ist der „Don“, das Oberhaupt der Corleone-Familie, einer von fünf mächtigen Mafia-Clans in New York. Er ist der „Pate“ für viele Menschen, denen er geholfen hat und dafür von ihnen Geschenke erhält oder Gefälligkeiten erwiesen bekommt. Unter dem Deckmantel eines Olivenimport-Geschäfts betätigen sich die Corleones im Glückspiel, im Wettgeschäft und unter den Gewerkschaften. Der Don hat wichtige Beziehungen zu Richtern, Polizei bis hin in die Politik geknüpft, die geschmiert werden, um der Mafia nicht in die Quere zu kommen. Als eine der anderen Familien mittels des schmierigen Sollozzo in den Rauschgifthandel einsteigen möchte und die Corleones wegen ihrer politischen Verbindungen um Partnerschaft bittet, weigert sich Vito Corleone, der daraufhin in einer Racheaktion niedergeschossen wird und es kommt zum Kampf mit den anderen Clans. Der Familie Corleone wird klar, dass sie bald einen neuen Paten brauchen und dass sie sich geschäftlich entscheiden müssen. Einer der drei Söhne des Paten wird sich durchsetzen müssen und die Geschicke der Familie führen müssen, ohne den Rang der Corleones innerhalb New Yorks zu verlieren.  Und eines ist sicher dabei: Rache wird am besten kalt serviert.

    Ich gestehe von vorneherein: Habe den Film „Der Pate“ noch nie gesehen, wird aber definitiv noch nachgeholt! Jedenfalls konnte ich ohne Vorkenntnisse an das Buch herangehen und fühlte mich gut unterhalten. Detailliert beschreibt Mario Puzo wie die Corleones und andere Familien operieren, welche Personen in der Hierarchie wichtig sind, was es mit der Omerta auf sich hat und natürlich wie sich aus dem Erweisen von Gefälligkeiten und Hilfen das Mafia-Netzwerk ergibt und wie Vito Corleone zum Paten aufstieg. Die unterschiedlichen Charaktere im Buch haben mir gut gefallen, einzig Michaels Freundin Kay war mir ein bisschen zu naiv, weil sie die durchschaubaren Lügen und Ausflüchte Michaels bezüglich seiner Familie glaubt. Aber nicht nur die Corleones sind Bestandteil des Buchs sondern auch Personen, die irgendwie mit der Familie verknüpft sind, wie der Schauspieler und Sänger Johnny Fontane oder Sonnys Liebschaft Lucy Mancini.
    Und damit sind wir auch schon bei einem meiner Kritikpunkte am Buch: Manche Passagen sind mir zu detailverliebt ausgearbeitet, man erfährt viel über z.B. Johnny Fontane, was aber nichts zum eigentlichen Roman beiträgt. Der andere Kritikpunkt ist, dass meiner Meinung nach die Mafia zu gut wegkommt. Viele Menschen, die den Paten um etwas bitten, wurden vom Rechtssystem und der amerikanischen Gesellschaft enttäuscht und ungerechterweise betrogen und nur die Mafia kann alles zu ihrer Zufriedenheit richten. Der Don und viele andere Familienmitglieder werden als gerechte, ehrliche und wohltätige Personen dargestellt und sie hatten meine uneingeschränkte Sympathie. Erst am Schluss wird nicht mehr alles verharmlost und die Grausamkeit wird erkennbar. Für mich dennoch zu wenig und daher gibt es einen Stern Abzug. Nicht mehr, denn es handelt sich um einen Klassiker, den man gelesen haben sollte.

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Pate" von Mario Puzo

    Die Geschichte der Corleones

    Inhalt:
    Vito Corleone flieht nach einem Massaker aus Sizilien, beginnt ein neues Leben in New York und baut hier in den kommenden Jahrzehnten ein mächtiges Imperium auf. Er wird der gefürchtete Don Corleone, der Pate der amerikanischen Mafia, setzt sich für Hilfsbedürftige ein, kämpft für Gerechtigkeit, handelt zu Zeiten der Prohibition mit Alkohol, verdient sein Geld mit Glücksspiel, Bestechung und Schmugglergeschäften. Dann bricht ein Bandenkrieg aus, auf Don Corleone wird ein Anschlag verübt und die Sicherheit der gesamten Familie ist in Gefahr.

    Mein Eindruck:
    Ich kenne die 'Pate'-Verfilmungen, wobei mir besonders die ersten beiden Filme gefallen haben. Der Roman von Mario Puzo deckt zumindest teilweise die ersten beiden Filme ab und wurde partiell sehr detailliert verfilmt. Mir hat das sehr gut gefallen, und ich hatte beim Lesen stets die (sehr gut passenden) Figuren aus dem Film vor Augen.

    Das Buch liest sich sehr flüssig und ist durchgehend spannend, die Protagonisten wurden glaubwürdig und detailliert charakterisiert, als Leser bekommt man differenzierte und ausführliche Einblicke in die USA zur Mitte des 20. Jahrhunderts, in das sizilianische Leben, den Ehrenkodex der Mafia.

    Mein Resümee:
    Komplex, spannend, unterhaltsam. Sehr empfehlenswert!

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    marcels87s avatar
    marcels87vor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker und immer wieder gerne!
    Rezension zu "Der Pate" von Mario Puzo

    Mario Puzo's der Pate ist ein verdienter Klassiker! Ich habe dieses Buch inzwischen wohl knapp zehnmal gelesen, einmal im Jahr macht es mir "ein Angebot das ich nicht ablehnen kann!"
    Es bietet starke Charaktere und einen konstant hohen Spannungsbogen.
    Das einzige was man vielleicht kritisieren könnte ist der Blickwinkel Familie Corleone, gerade Don Vito Corleone wird im Grunde auf einer Seite als ein herzensguter Familienmensch dargestellt, auf der anderen als ein Verbrecher, aber keinesfalls
    als brutaler und verachtungswürdiger Mafioso. Die Mafiafamilie wird romantisiert.
    Dennoch ist dieses Buch eins meiner absoluten Lieblingsbücher und jeden Cent wert.

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