Mario Vargas Llosa Ein diskreter Held

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Inhaltsangabe zu „Ein diskreter Held“ von Mario Vargas Llosa

Eine ungezügelte Liebes- und LebensgeschichteFelícito denkt überhaupt nicht daran, auf die Schutzgeldforderungen einzugehen. Vielmehr beherzigt er den Rat seines Vaters und bietet der peruanischen Mafia offen die Stirn. Doch als man seinen Laden niederbrennt und ihm das Einzige zu nehmen droht, woran er wirklich hängt, stellt sich Ratlosigkeit ein. Ismael, ein erfolgreicher Geschäftsmann auf dem Sprung in den Ruhestand, vermählt sich mit seiner bildhübschen Haushälterin Armida. Damit jedoch bringt er seine Söhne um ihr Erbe und gegen sich auf. Zwei Männer alten Schlages, die mit den besten Absichten handeln und deren diskretes Heldentum ganz ungeahnte Folgen zeitigt …(8 CDs, Laufzeit: ca. 9h 20)

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    Ein diskreter Held
    Daphne1962

    Daphne1962

    16. January 2017 um 16:51

    Ein diskreter Held von Mario Vargas Llosa, gelesen von Gert Heidenreich. Seiner Stimme könnte ich tagelang zuhören. Felícito aus der Stadt Piura im Norden Perus, der sich mit harter Arbeit eine florierende Firma aufgebaut hat, sieht sich plötzlich mit Schutzgeldforderungen konfrontiert. Unbeirrt bleibt er jedoch hart, hält sich strikt an die Worte seines Vaters «Lass dich niemals von irgendwem herumschubsen», er weigert sich zu zahlen. Dennoch hat er Angst, sein Leben fängt an aus den Fugen zu geraten. Er war immer ehrenhaft, kann nicht verstehen, wer ihm so etwas antut. Erst als die Täter härtere Geschütze auffahren, knickt er zunächst ein. Im zweiten Handlungstrang geht es um den 81jährigen Chef des gerade in den Vorruhestand gegangenen Don Rigoberto in Lima. Don Ismael Carrera heiratet seine halb so alte Haushälterin. Seine missratene Söhne setzen alle Hebel in Bewegung wegen der ihnen entgangenen Erbschaft. Sie wollen diese Ehe annullieren zu lassen. Die Hyänen werden die Söhne nur genannt und so benehmen sie sich auch. Allerdings sind sie nur dumm, aber nicht clever genug. Nicht nur Don Rigoberto, auch der Chauffeur bekommt es mit der Angst zu tun. Es ist nicht leicht das Hörbuch zu hören und dabei alles zu verstehen. Vargas Llosa erzählt seine Geschichte in Fragmenten. Es bleiben Lücken in der Handlung, dann verschachtelt er nicht zusammengehörende Teile der Handlung wieder ineinander. So wechselt er zum Beispiel mehrfach von einem Dialog zweier Figuren völlig unvermittelt ohne hörbare Kennzeichnung, in einen ganz anderen Dialog zweier ganz anderer Personen. Man muss dann schon überlegen, wer ist das jetzt? Vargas hat das wohl ganz bewußt so gemacht. Weshalb erschließt sich mir nicht so ganz. Leider wird auch zu viel auf den Phantasien der alten Männer herumgeritten, dafür dann bleiben die Söhne zu wenig beachtet. Lediglich thematisiert er hier die Verkommenheit der Kinder. Warum sie aber wurden, was sie sind, erschließt sich nicht so ganz. Die Frauen bleiben nur sehr blass in diesem langen Roman (8 CDs). Daher nur 3 Sterne von mir.

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