Mario Vargas Llosa Lob der Stiefmutter

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Inhaltsangabe zu „Lob der Stiefmutter“ von Mario Vargas Llosa

Dieses kleine erotische Meisterwerk des großen peruanischen Autors erzählt von der sinnlichen und schönen Dona Lukrezia, der gerade vierzigjährigen Stiefmutter; von Don Rigoberto, dem Vater und Ehemann und phantasievollen Liebhaber Lukrezias; und von Alfonsito, dem beunruhigenden Söhnchen, das eine alarmierende Anhänglichkeit für seine Stiefmutter bekundet und durch dessen engelhafte Anwesenheit in einem Haus, wo dem Wünschen und Begehren keine Grenzen gesetzt zu sein scheinen, alles ins Fließen, ins Wanken gerät.

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    Lob der Stiefmutter

    Arun

    Lob der Stiefmutter von Mario Vargas Llosa Habe durch die "Challenge: Literarische Weltreise 2016" zu einem Buch des peruanischen Literatur-Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa gegriffen. Der Titel des circa 190 Seiten starken Romans lautet „Lob der Stiefmutter“ Inhalt. In der Geschichte haben wir drei Hauptpersonen. Den Vater Don Rigoberto, seine zweite Frau Dona Lukrezia und den Sohn von Rigoberto aus erster Ehe Alfonso genannt Fonchito. Das Ehepaar lebt glücklich und zufrieden miteinander. Der frühreife an der Grenze zur Pubertät stehende Knabe Alfonso, welcher ein guter Schüler ist, entwickelt eine Obsession für seine 40 jährige Stiefmutter und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Meine Meinung.Ein erotischer Roman mit einer nicht alltäglichen Konstellation.Wir erfahren einiges von Don Rigoberto, welcher sehr großen Wert auf die körperliche Reinigung legt, seine täglichen Rituale werden ausführlich beschrieben.Dona Lukrezias Gedanken und Überlegungen werden ebenfalls beleuchtet.Alfonsito bleibt durch sein Handeln eher geheimnisvoll und undurchsichtig. Die eigentliche Story wird öfters unterbrochen, es folgen im Verlauf der Erzählung insgesamt sechs Einschübe, die durch ein Bild aus der Malerei eingeleitet werden und dessen Themen dann behandelt werden und einen Widerhall zur Romanhandlung finden. Fazit. Ein ungewöhnlicher Roman mit einem heiklen Inhalt. Meine Wertung beträgt 3 Sterne, welche je nach Lesart durchaus nach oben oder unten variieren können.

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    • 13
  • Sehr schwierig

    Lob der Stiefmutter

    mistellor

    Selten ist mir eine Rezension so schwer gefallen wie bei diesem Buch. Man kann das Buch nur differenziert beurteilen. Also erstmal den für mich leichten Teil: Donna Lukrezia ist mit Don Rigoberto verheiratet, der einen etwa 8-10jährigen Sohn in die Ehe mit bringt. Die beiden führen eine gute Ehe, der Schwerpunkt ihrer Beziehung liegt in der Erotik und Sexualität, die von beiden ausschweifend praktiziert wird. Zu diesem Thema werden verschiedene Praktiken, Ereignisse, Wünsche und Phantasien vom Autor lustvoll, humorvoll, phantasiereich und in wunderbaren Bildern beschrieben. Diesen Teil zu lesen hat sehr viel Spaß gemacht. Einzelne Kapitel sind so wunderbar beschrieben (z.B. Don Rigoberto benutzt seine Ohren für Sexspiele), dass man kaum aus dem Staunen herauskommt und sich königlich amüsiert. Und nun kommt der für mich so schwierige Teil: Der Stiefsohn entwickelt Liebe und verliebte Zuneigung zu seiner Stiefmutter. Er beobachtet sie beim Baden, beobachtet seine Eltern beim Liebesspiel und umschmeichelt seine Stiefmutter, bei der er langsam die Grenzen überschreitet. Diese begreift nur langsam, dass dieses engelsgleiche Geschöpf mehr als nur Mutterliebe möchte. Nach langem hin und her lässt Lukretia sich auf die Spiele ein, bis sie zum Schluss mit ihm ein Verhältnis beginnt, mit ihm schläft und ihm alles über Sexualität beibringt. Letzlich verrät der "Engel" (der wohl stellvertretend für den Teufel steht) sie bei Don Rigoberto, der sich von Donna Lukretia trennt . Auch wenn in diesem Buch der Junge die aktiv manipulierende Figur ist, ist Sexualität mit einem Kind für mich niemals akzeptabel. Als Lehrerin für erziehungsschwierige Kinder habe ich genug zerbrochene Seelen durch sexuellen Missbrauch erlebt. Und für mich ist das, was in diesem Buch geschieht Missbrauch in ursprünglichster Form. Nicht zu akzeptieren, zu tolerieren, zu verstehen oder nachvollziehbar. Ein Buch, das wunderbar geschrieben ist, eine kreative und phantasievolle Sprache verwendet, den Unterschied zwischen Sex und Erotik bildhaft aufzeigt, --- dafür gibt es 3 Punkte. Für den Rest -- keinen Punkt.

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    • 6
  • Erotische Dreiecksbeziehung

    Lob der Stiefmutter

    Stephanus

    Donna Lukrezia erhält an ihrem 40 Geburtstag einen liebevollen Brief ihres Stiefsohnes. Im Folgenden zeigt sich eine erotische Liebe des Stiefsohnes zu Donna Lukrezia. Diese kann oder will dieser Liebe nicht ausweichen bzw. diese zurückweisen und verstrickt sich daher immer tiefer in die Liebe zu ihrem Stiefsohn. Dies hat zunächst sehr positive Auswirkungen auf die Liebe zu ihrem Mann, kehrt sich jedoch ins völlige Gegenteil um, als ihr Stiefsohn seinem Vater von der ganzen Sache erzählt, so dass Donna Lukrezia letztlich verstoßen wird. Bei der Handlung, die Vargas Llosa meisterhaft beschreibt bestehen sehr starke Parallelen zur griechischen Mythologie. Diese werden immer wieder dazuwischengeflochten und der unschuldige Stiefsohn ist letztlich nichts anderes als der Teufel und damit der Zerstörer der ganzen Szenerie. In gewohnt brilliantem Stil, mit dem großen Talent zur Erzählung von Geschichten entfaltet der Autor die Handlung und zieht den Leser in einen erotischen Handlungsbogen. Das Buch ist Geschmackssache aber hat mir gut gefallen.  

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    • 2

    Arun

    23. April 2014 um 09:14
  • Rezension zu "Lob der Stiefmutter" von Mario Vargas Llosa

    Lob der Stiefmutter

    wikingr

    26. June 2011 um 21:11

    Dona Lukrezia freut sich, dass ihr kleiner Stiefsohn Alfonso sie sehr gern hat. So sieht sie keine Gefahr für ihr Liebesverhältnis und ihre Ehe mit Don Rigoberto.Um Alfonsos Zuneigung zu erhalten läßt Lukretia sich auch auf körperliche Liebe mit dem pubertären Alfonso ein und genießt auch die körperliche Lust.Nachdem Alfonso seinem Vater von seiner Beziehung zu Lukrezia berichtet hat, jagt Rigoberto die Frau aus dem Haus. Das aber war offenbar genau das Ziel des Alfonso, die Stiefmutter los zu werden - mit einem teuflischen Plan.In die Erzählung eingewoben sind einige etwas mysteriöse Kapitel, Geschichten die aus Gemälden (die im Buch abgebildet sind) entwickelt wurden, aber bis auf eine in keinem direkten Zusammenhang mit dem Roman stehen.Das Buch sei eine virtuose literarische Fingerübung, heißt es auf der Rückseite. So muss man es wohl sehen als eine literarische Spielerei.

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  • Rezension zu "Lob der Stiefmutter" von Mario Vargas Llosa

    Lob der Stiefmutter

    Kalif

    15. May 2011 um 23:15

    Anspruchsvolle erotische Literatur ist eine Seltenheit - umso mehr weiß Mario Vargas Llosa mit "Lob der Stiefmutter" zu gefallen. Das Faszinierende an dem Werk ist weniger die sexuelle Annäherung zwischen dem kindlichen Sohn und seiner Stiefmutter als die Dämonie, mit der Llosa den kindlichen Verführer zeichnet. Die ältere Frau fällt ihm letztlich zum Opfer und muss dafür bezahlen. Der ungewöhnliche Roman sei jedem empfohlen, der Unterhaltung abseits des erotischen Mainstreams sucht.

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  • Rezension zu "Lob der Stiefmutter" von Mario Vargas Llosa

    Lob der Stiefmutter

    Coralita

    31. July 2009 um 09:47

    Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa ist eher für seine ernsten Romane bekannt. Es wird einige, mit seiner Literatur bereits vertraute, Leser verwundern wie tabulos er in dem Kabinettstück "Lob der Stiefmutter" (in spanischer Sprache "Elogio de la madastra") seine Protagonisten ihre erotischen Phantasien ausleben lässt und Sinnlichkeit personifiziert. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratet der stattliche und wohhabende Gentleman Don Rigoberto die sinnliche und schöne Doña Lukrezia. Sie begehren sich nahezu grenzenlos und sind glücklich miteinander. Nun hat jedoch Don Rigoberto (von seiner verstorbenen Frau) einen engelsgleichen und blongelockten Sohn von erst neun Jahren, der für Lukrezia nicht nur wie für eine Mutter zu schwärmen beginnt. Die nicht mehr ganz junge Frau belächelt zunächst seine Zuneigungsbekenntnisse, welche ihr der kleine Alfonso in seinem kindlichen Charme entgegenbringt. Doch später erreicht der forsche Minderjährige dann, was er von Anfang an begehrte: Die Liebe und den Körper der Lukrezia, die ihren kleinen Stiefsohn tatsächlich verführen wird. Als diese "Affäre" zu guter letzt aufgedeckt wird, muss Doña Lukrezia das Haus verlassen, und der kleine Fonchito, der in dem Werk stark an Amor erinnert, hat nun seinen Vater wieder für sich ganz allein. Nach meinem Empfinden ist diese Geschichte ziemlich pädophil angehaucht und wird evtl. bei einigen ein Stirnrunzeln hervorrufen. Der Roman gliedert sich in 14 Kapitel und endet in einem Epilog, in welchem Fonchos Schadenfreude über das Elend Doña Lukrezias zum Vorschein kommt. Ein paar Gemälde, zum Beispiel die Venus beim Bade, werden geschickt in die Handlung eingeflochten und sind dem kleinen Schelm bei der Verführung der Lukrezia dienlich. Wie in so vielen Werken von Vargas Llosa sind in diesem Werk jedoch nicht die peruanische Politik und Gesellschaft, sondern Kunst und Liebe das Hauptthema. Fazit: Der Roman ist, trotz seines relativ geringen Anspruches sehr spannend geschrieben. Mario Vargas Llosas Leser müssen sich erst an einen scheinbar neuen und hocherotischen Schreibstil gewöhnen. Alles in allem ist "Lob der Stiefmutter" ein Buch, das sich zu Lesen lohnt. Ein leichter, erotischer und erschreckend sinnlicher Roman ohne Tabus. "Lob der Stiefmutter" ist aber nach meinem persönlichen Empfinden keines von jenen großartigen Werken, die man unbedingt gelesen haben muss. ________ Zitat: „Was konnte schlecht sein am übermütigen Geflatter dieser ausgelassenen Lippen, die sich (...) einen winzigen Augenblick lang auf die ihren legten und sie gierig pressten.“

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  • Rezension zu "Lob der Stiefmutter" von Mario Vargas Llosa

    Lob der Stiefmutter

    Anja_Lev

    15. October 2008 um 09:13

    seltsam ist das einzige, was mir einfällt zu diesem Buch. Hab's eher überflogen und die eigentlich Geschichte zwischen Stiefmutter und Stiefsohn erhält auch noch einen Abschluss, aber mit der Art des Erzählens und den Phantasien konnte ich nichts anfangen.

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