Mario Vargas Llosa Tod in den Anden

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Inhaltsangabe zu „Tod in den Anden“ von Mario Vargas Llosa

Auf ihrem Posten in den peruanischen Anden sitzen Korporal Lituma und sein Helfer Tomás wie in einer Falle. Unter ständiger Bedrohung durch Terrorkommandos und eine gewalttätige Natur sollen sie das mysteriöse Verschwinden dreier Menschen aufklären. Überall schlägt ihnen Mißtrauen entgegen, unheimliche Geschichten dringen an ihr Ohr. Hätte Tomás nicht die brennende Erinnerung an seine abenteuerliche Liebesgeschichte mit Mercedes, von der er Lituma Nacht für Nacht erzählt, die beiden müßten eingehen in dieser feindseligen, abergläubischen Bergwelt.So abweisend das Klima und so verstörend die Bruchstücke der Wahrheit, die sie nach und nach ans Licht bringen, sie lassen nicht locker. Was in den Bergen geschah, hat die Ausmaße eines unfaßbaren Dramas.

Für alle, die in Schubladen denken, sollte dieses Buch Pflichtlektüre sein. Der Rest genießt meisterhaften Erzählstil des Nobelpreisträgers!

— Manuela_Kraemer

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    Tod in den Anden

    Skrutten

    Der Autor zeichnet das düstere Bild eines abgelegenen Polizeipostens im Gebirge eines lateinamerikanischen Landes, das durch Widerstandskämpfer gebeutelt wird. Erst nach und nach lösen sich die einzelnen Personen von diesem düsteren Hintergrund. Mir haben die intensiven Bilder, die auch Aberglaube und Berggeister mit einbeziehen, gefallen, aber die Finsternis um die aussichtslosen Zustände im Land und die viele Trinkerei der Protagonisten hinterlassen gemischte Gefühle bei mir.

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    • 4

    Arun

    25. February 2015 um 09:39
  • Rezension zu "Tod in den Anden" von Mario Vargas Llosa

    Tod in den Anden

    sabatayn76

    29. October 2010 um 23:00

    Huayco, Huánuco, Huancas, Huancayo Inhalt: Drei Menschen sind in den peruanischen Anden spurlos verschwunden: der stumme Pedro Tinoco, der Albino Casimiro Huarcaya und Demetrio Chanca, der Vorarbeiter der Sprengbohrer. Korporal Lituma und sein Amtshelfer Tomás sollen das Verschwinden dieser Männer aufklären und sitzen aus diesem Grunde in Naccos fest. Dort ist das Leben nicht gerade einfach: die Dorfbewohner sind misstrauisch, Terroristen machen die Umgebung unsicher und unheimliche Geschichten werden erzählt. Mein Eindruck: Sprachlich exzellent und psychologisch fundiert berichtet Mario Vargas Llosa von der allgegenwärtigen Gewalt in den peruanischen Anden: die maostische Gruppierung des 'Leuchtenden Pfades' (Sendero Luminosa) verbreitet Angst und Schrecken, steinigt Touristen, eliminiert jeden, der ein Feind ihrer Bewegung zu sein scheint; der Staat schlägt mit ähnlicher Gewalt zurück, im Irrglauben, dem Terror dadurch Einhalt gebieten zu können; die Dorfbewohner massakrieren einander; und die Indios versuchen, mit Gewalt und brutalen Opferungen die gewalttätige Natur zu besänftigen. Die Gewalt, die Trostlosigkeit und die düstere Stimmung ziehen sich durch das gesamte Buch und entwerfen dadurch ein ebenso beängstigendes wie beeindruckendes und faszinierendes Bild Perus. Auch stilistisch ist Vargas Llosa ein Meisterwerk gelungen, bei dem durch die vermischten Dialoge im Sinne einer Parallelmontage, wie man sie aus Filmen kennt, die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verwischen. Mein Resümee: 'Tod in den Anden' lässt den Leser mit Lituma und Tomás in den Anden sitzen und auf den Überfall der Guerrilleros warten. Fesselnd, düster, sprachlich und stilistisch meisterhaft. Von Mario Vargas Llosa kann ich außerdem 'Das Fest des Ziegenbocks' empfehlen.

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