Marion Bach , Anja Buchmann Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche

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Inhaltsangabe zu „Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche“ von Marion Bach

Kartoffelgeschosse, Lachsdiplomatie, Klopsekanonen, Unterwassergurken und royales Federvieh. Wenn Steampunkgeschichten auf leckeres Essen treffen, wird es spannend und abwechslungsreich. Von Flugschiffen bis zu unterseeischem Treiben entführen 16 AutorInnen auf eine spannende Reise quer durch viele Spielarten der Steampunkliteratur. Dazu begleiten leckere Gaumenfreuden, die zentrale Rollen in den jeweiligen Geschichten spielen. Ein Fest für alle Sinne – für die steampunkige und jede andere Küche. Guten Appetit!

Durchwachsene Mischung mit einigen Köstlichkeiten, Beilagen aber auch einigen zähen Stücken.

— Thaliomee
Thaliomee

Nett für zwischendurch, aber nicht mehr.

— luv_books
luv_books

technisch angehauchte Storys mit Rezepten

— X-tine
X-tine

In diesem Steampunk-Eintopf schwimmen neben geistig nahrhaften Highlights leider auch einige Sättigungsbeilagen.

— Frank1
Frank1

Die Kurzgeschichten waren zu kurz für meinen Geschmack und die Rezepte bis auf eine löbliche Ausnahme weder steampunkig noch originell.

— Sakuko
Sakuko

Steampunk & echte Rezepte zum Nachkochen in Kombination - auf die Idee muss man erst mal kommen! :) Eine gut abgeschmeckte Story-Mischung.

— Tini_S
Tini_S
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  • Es brodelt und dampft

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    MissCelluloid

    MissCelluloid

    06. February 2017 um 00:26

    Ich lese zwischendurch immer mal wieder gerne Kurzgeschichten und war sehr gespannt darauf, wie das Thema Steampunk mit den Rezepten kombiniert werden würde. Leider muss ich sagen, dass das Ergebnis ein wenig durchwachsen war. Nicht jede Geschichte in dieser Anthologie konnte mich hundertprozentig überzeugen und bei einigen wirkte der Steampunk-Bezug ein wenig erzwungen. Allerdings gab es auch einige wirklich tolle Geschichten, wie z.B. „Archibald Leach und die gelbe Pute aus Neuginea“ oder auch „Tante Eufemia“, die mich sehr gut unterhalten haben. Das Grundkonzept fand ich aber echt gut, diese Kombination von Steampunk und Kochbuch, auch wenn es nicht ganz überzeugend umgesetzt wurde. Ich hoffe, der Verlag bleibt an der Idee dran und führt sie weiter aus. Von mir gibt es drei von fünf Sternen.

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  • Interessante, wenn auch nicht ganz ausgegorene Idee

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    Alienonaut

    Alienonaut

    16. November 2016 um 16:05

    "Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche" ist ein Sammelsurium an mehr oder wenig interessanten und spannenden Geschichten, die im Großen und Ganzen im Bereich "Steampunk" angesiedelt werden können. Leider ist die Qualität der Geschichten unterschiedlich gut, ein einheitliches Qualitätsniveau konnte nicht gehalten werden. Die Ideen, aus denen sich die Geschichten entwickeln sind dennoch allesamt interessant und gegebenenfalls eben ausbaufähig.Die Verknüpfung mit Rezepten wirkt in manchen Geschichten etwas gekünstelt, manchmal gut eingefädelt.Das Konzept des Buches geht für mich allerdings nicht wirklich auf, anscheinend liegt es aber derzeit sehr im Trend, sehr konträre und unterschiedliche Genres miteinander zu verknüpfen, um viele Leser anzusprechen. 

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  • Vom Schmöckern und Kochen

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    Iria

    Iria

    11. November 2016 um 11:43

    Als Steampunk Fan kam ich um dieses Buch natürlich nicht drumherum und ich muss sagen, dass es sich stellenweise wirklich sehr gelohnt hat. 16 Kurzgeschichten und 16 Rezepte sind in dieser Anthologie enthalten und ergeben so eine ganz besondere Mischung. Die Idee an sich finde ich schon wirklich klasse und die Umsetzung ist an einigen Stellen auch wirklich sehr gut gelungen. Bei manchen Geschichten kam es mir allerdings so vor, als wäre das Rezept der Hauptbestandteil. In anderen Geschichten wurden sie nur am Rande erwähnt und das machte dann eher den Reiz aus. Wie in jeder ordentlichen Anthologie, ist auch hier für jeden Geschmack etwas dabei und auch nicht Steampunk Fans kommen auf ihre Kosten. Ich habe das lesen und ausprobieren der Rezepte jedenfalls sehr genossen, wortwörtlich.

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  • Nette Sammlung, die noch optimiert werden könnte

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    Thaliomee

    Thaliomee

    06. November 2016 um 14:09

    Zuerst hat mich natürlich das schöne Cover angesprochen - leider fehlt es in der digitalen Ausgabe. Aber es geht natürlich zuallererst um den Inhalt. In dieser Anthologie haben 16 verschiedene Autorinnen und Autoren haben hier eine kurze Geschichte mit einem passenden Rezept kombiniert. Wie immer in einer Sammlung haben mir einige Geschichten besser und einige schlechter gefallen, so wie mir natürlich auch nicht jedes Rezept zusagt. Eines sollten die Geschichten gemeinsam haben: Sie spielen in der Welt des Steampunk! Leider ist auch dies nicht immer gut gelungen, manchmal wirkt alles sehr erzwungen. Ein zwei Elemente des Steampunk oder ein Schwenk zum Rezept, der eigentliche eher unpassend wirkt. Andere Geschichten, wie „Tante Eufemia“ oder „Archibald Leach und die gelbe Pute aus Neuginea“ aber auch „Tödliches Tiramisu“ wirkten dagegen passend und haben mich gut unterhalten. Meiner Meinung nach, hätten es ruhig weniger Geschichten sein dürfen, die dafür etwas länger sind und auch wirklich zum Thema Kochen passen.

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  • Rezension zu "Der Dampfkochtopf"

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    Zsadista

    Zsadista

    31. October 2016 um 19:18

    „Der Dampfkochtopf“ ist eine Anthologie aus 16 Geschichten von 16 verschiedenen Autoren. Die Geschichten gehen durch alle Steampunk Schichten und vor allem Kochtöpfe. Jede Geschichte gehört zu einem Rezept, bzw. zu jedem Rezept gehört eine Geschichte. Dabei sind die Geschichten mal besser, mal schlechter. Wie es bei einer Anthologie eben so ist. Die Highlights der Anthologie waren für mich solche Storys wie „Tante Eufemia“, „Kannibalische Gastfreundschaft“ oder „200,00 Gurken unter dem Meer“. Es waren aber auch Storys dabei, die mir überhaupt nicht gefallen haben wie z.B. „Käthes Königsberger Klopse-Kanone“. Bei solchen Geschichten hat mir einfach der Sinn gefehlt. Es reicht manchmal nicht aus, einfach etwas zu schreiben. Oftmals hat mir auch einfach der Bezug zu Steampunk gefehlt. Im Großen und Ganzen war das Buch in dem neuen Sinne der Zusammenstellung von Steampunk und Kochbuch eine super Idee. Daher kann man auch nachsehen, dass nicht alles so beim ersten Anlauf funktioniert hat. Die Rezepte selbst habe ich noch nicht ausprobiert. Werde aber das ein oder andere gerne noch testen. Nur die Sache mit der „gelben Pute“ ist nach dem Lesen der Geschichte nicht gerade mein Rezept. Dazu muss man aber die Geschichte gelesen haben. 

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  • Leserunde zu "Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche" von Anja Buchmann

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    verlagohneohren

    verlagohneohren

    Es darf gekocht werden! Und ihr könnt mit dabei sein! Steampunk und dampfende Kochtöpfe warten auf euch (Vorspeisen, Hauptgerichte und Süßes).Wir verlosen 15 E-Book-Exemplare der Anthologie "Heimchen am Schwert". 16 AutorInnen haben 16 wunderbare Kurzgeschichten und die passenden Kochrezepte beigesteuert.Klappentext:Kartoffelgeschosse, Lachsdiplomatie, Klopsekanonen, Unterwassergurken und royales Federvieh. Wenn Steampunkgeschichten auf leckeres Essen treffen, wird es spannend und abwechslungsreich. Von Flugschiffen bis zu unterseeischem Treiben entführen 16 AutorInnen auf eine spannende Reise quer durch viele Spielarten der Steampunkliteratur. Dazu begleiten leckere Gaumenfreuden, die zentrale Rollen in den jeweiligen Geschichten spielen. Ein Fest für alle Sinne – für die steampunkige und jede andere Küche. Guten Appetit!Die Leseprobe zur Anthologie findet sich hier.Manche AutorInnen haben bereits angekündigt, hier vorbeischauen zu wollen. Wir sind gespannt auf die Leserunde.Was ihr tun müsst, um an eines der Bücher zu kommen? Bitte Formatwunsch posten (EPUB oder MOBI)., Frage beantworten: Was esst ihr gerne? Einfaches oder kunstvoll Gezaubertes? Fleisch oder vegetarisch/vegan? Oder etwas ganz anderes? Ich wünsche euch viel Spaß beim Gewinnen.Kleiner Hinweis, weil es bei den letzten Leserunden zu Irritationen kam: Die E-Books werden erst verschickt, sobald alle GewinnerInnen sich gemeldet haben, damit niemand zu weit zurückfällt. Danke!

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    • 196
  • Rezepte für Steampunk

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    luv_books

    luv_books

    19. October 2016 um 20:40

    Es handelt sich um eine Sammlung von 16 Kurzgeschichten à la Steampunk rund um und mit Rezepten. Neugierig war ich hauptsächlich, weil ich bisher noch kaum etwas aus dem Bereich Steampunk gelesen habe und gespannt war, wie sich das Ganze in Verbindung mit Rezepten macht. Die 16 Geschichten sind sehr unterschiedlich, sowohl vom Inhalt, als auch vom Stil und der Qualität her. Es gab einige, die mir sehr gut gefallen haben und einige, die ganz nett waren und einige, mit denen ich nichts anfangen konnte. Mein Haupteindruck ist, dass den Autoren zu wenig Platz zugestanden wurde. So hat man bei vielen Geschichten den Eindruck, dass sie aufhören, bevor sie richtig in Fahrt kommen, oder dass das Ende sehr abrupt kommt, oder sie wirken mehr wie eine Vorgeschichte. Es waren viele gute Ansätze und Ideen dabei, die dann aber leider durch die Kürze wirklich nur Ansätze geblieben sind. Schade. Die Rezepte sind nichts Außergewöhnliches. Einige sind geschickt in die Geschichte integriert, bei einigen hat man den Eindruck, dass die Geschichte nur geschrieben wurde, um das Rezept unterzubringen. Fazit: Viele gute Ideen, die sich aufgrund der Kürze der Geschichten nicht richtig entwickeln können. Die Rezepte sind eher durchschnittlich. Ganz nett für zwischendurch, aber nicht mehr.

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  • Jetzt wird gekocht und gedampft

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    X-tine

    X-tine

    11. October 2016 um 17:57

    Inhalt:Bei den 16 kurzen Storys inklusive Rezepten in 3 Gängen ist für jeden Geschmack was dabei. Es gibt fliegende Kartoffeln, Uboote, Flugzeuge, Kannibalen und noch vieles mehr. Es sind Krimis, Lovestorys und auch lustige Geschichten. Wie gesagt jeder Herzenswunsch wird bedient.Fazit:Mir waren die Storys oft zu kurz. Wenn ich endlich in die Geschichte gefunden habe, war sie schon wieder vorbei. Die Rezepte sind teilweise exotisch (indisch), aber auch viel klassisches (Tiramisu, Königsberger Klopse). So für zwischendurch finde ich es ganz nett, aber mir war es oft zu wirr und zu kurz. Ich mag lieber lange Bücher. Aber ein paar Rezepte werde ich definitiv ausprobieren wie die gelbe Pute aus Neuguniea.

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  • Heute gibt es Steampunk-Eintopf

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    Frank1

    Frank1

    10. October 2016 um 15:49

    Klappentext: Kartoffelgeschosse, Lachsdiplomatie, Klopsekanonen, Unterwassergurken und royales Federvieh. Wenn Steampunkgeschichten auf leckeres Essen treffen, wird es spannend und abwechslungsreich. Von Flugschiffen bis zu unterseeischem Treiben entführen 16 AutorInnen auf eine spannende Reise quer durch viele Spielarten der Steampunkliteratur. Dazu begleiten leckere Gaumenfreuden, die zentrale Rollen in den jeweiligen Geschichten spielen. Ein Fest für alle Sinne – für die steampunkige und jede andere Küche. Guten Appetit! Rezension: Enthaltene Autoren und Geschichten: Anja Buchmann – Freiheitsbrei Marion Bach – Tante Eufemia Susanne Halbeisen – 200,00 Gurken unter dem Meer Kai Gläser – Schraubenschlüssel Anja Kraus – Kannibalische Gastfreundschaft Daniel Schlegel – Karas Kabelsalat für junge Erfinder und Entdecker Laura Dümpelfeld – Ferdinand Fichtelbergs famoser Fabrikator Luzia Pfyl – Die Pilaw-Affäre Markus Cremer – Archibald Leach und die gelbe Pute aus Neuguinea Tina Skupin – Die Winde von Vineta Cathrin Kühl – Käthes Königsberger Klopse-Kanone Julianna Dalisch – Fliegerallerlei Bianca M. Riescher – Tödliches Tiramisu Meara Finnegan – Im Schatten der Messingsense Regine D. Ritter – Milch oder Zitrone Manja Siber – Sylvesterwein Eine Frau wird entführt, weil sie als Haushälterin benötigt wird, eine Tante terrorisiert ihre Verwandten, bei denen sie unangekündigt zu mehrtägigen Besuchen erscheint, ein U-Boot hat unerwartete Probleme, eine junge Frau trifft plötzlich auf ihre große Liebe, ein Paar auf Hochzeitsreise strandet auf einer Kannibalen-Insel, eine Köchin ‚erfindet‘ die vegetarische Küche, ein Erfinder besiegt den Lebensmittelmangel, ein Handelsherr der Hanse legt sich mit Wikingern an, ein paar Leute aus sehr unterschiedlichen Kreisen gründen eine sehr spezielle Armenspeisung, Kampfpiloten mögen kein Sushi, ein Reporter recherchiert in einem verzwickten Mordfall, ein anderer Reporter muss über eine Statur berichten, ein Techniker will eine Witwe zur Herausgabe der Pläne ihres verstorbenen Mannes überreden, eine junge Frau teilt sich das Haus mit einem Geist – so unterschiedlich wie diese Geschichten sind, teilen sie doch das Steampunk-Ambiente. Als Zugabe gibt es zu jeder dieser Geschichten ein (bebildertes) Rezept, das in einem Zusammenhang zur jeweiligen Kurzgeschichte steht. So weit – so gut. Wie man es bei Anthologien leider oft findet, differiert die Qualität der enthaltenen Geschichten stark. Während einerseits Geschichten wie „Tante Eufemia“, „Archibald Leach und die gelbe Pute aus Neuguinea“, „Tödliches Tiramisu“ und „Milch oder Zitrone“ die Highlights dieser Sammlung darstellen, können andere nicht annähernd so gut überzeugen. Manchen der enthaltenen Kurzgeschichten scheint einfach etwas zu fehlen, weil der beschränkte Raum nicht ausreicht, dem Leser alle erforderlichen Informationen zu vermitteln. Andere erscheinen wie eine mühsam konstruierte Rahmenhandlung, die nur dazu dient, das dazugehörige Rezept einzuführen. Somit hinterlässt diese Anthologie ihren Leser mit gemischten Gefühlen, wobei die Rezepte hier nicht diskutiert werden sollen. Einerseits ist auch hier das Spektrum sehr weit gefächert, andererseits ist es natürlich Geschmackssache, was dem persönlichen Gaumen zusagen könnte. Fazit: In diesem Steampunk-Eintopf schwimmen neben geistig nahrhaften Highlights leider auch einige Sättigungsbeilagen. Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

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  • Ein paar gute Geschichten, mir aber eher zu kurz.

    Der Dampfkochtopf: Geschichten und Rezepte aus der Steampunkküche
    Sakuko

    Sakuko

    09. October 2016 um 17:44

    Der Dampfkochtopf ist eine Sammlung an 16 Steampunk- Kurzgeschichten kombiniert mit 16 Rezepten, die in diesen Geschichten erwähnt wurden. Eigentlich eine etwas seltsame Mischung, aber ich mag gerne exotische und ungewöhnliche Küchen und hatte auf ein paar viktorianische Gerichte oder extravagante Kreationen spekuliert.Es gibt eine gute Bandbreite an Richtungen. Von Krimis bis Liebesgeschichten, Abenteuer und Humor ist vieles dabei.Wie es mit einer Sammlung an Geschichten verschiedener Autoren nun einmal so ist, war es etwas Hit & Miss. Die Hälfte der Geschichten fand ich gut bis geht so, die andere Hälfte hat mir nicht gefallen. Das ist leider keine besonders guter Schnitt, der wohl zu einem nicht zu unterschätzenden Teil an der Kürze der Geschichten lag. Vom Herausgeber wurden 25.000 Zeichen vorgegeben, Rezept inklusive, da bin ich in gut 10 Minuten durch. Einige der Autoren haben es in der Kürze auch nicht geschafft, einen zusammenhängenden Narrativ zusammenzubekommen, oder etwas Spannung aufzubauen. Ein paar der Geschichten wirkten eher lieblos um das Rezept herum gezwungen, während bei anderen Geschichten das Rezept nur beiläufig erwähnt wird.Deswegen möchte ich hier besonders meine Favoriten mal erwähnen. "Tante Eufemia" ist eine Briefwechsel zweier Schwestern über die Besuche einer verhassten, überkritischen Tante. Es ist eher eine Sammlung von Anekdoten, aber sehr amüsant geschrieben, und das Rezept ist nicht nur gut integriert, es ist auch das einzige wirklich viktorianische und außergewöhnliche Rezept in der ganzen Sammlung."Kannibalische Gastfreundschaft" erzählt über die Weltumrundung eines frisch verheirateten Ehepaares. Die Geschichte ist witzig und augenzwinkernd erzählt und erinnert an alte Abenteuerromane. Dass das Rezept mitten im Text steht ist zwar kreativ gemacht, stört aber den Fluss etwas."Tödliches Tiramisu" ist ein netter, leicht noir gehaltener Krimi, der trotz seiner Kürze Spannung aufbauen kann und ein paar überraschende Momente bereithält."Milch und Zitrone" beschreibt die gesellschaftlichen Plaudereien eines jungen Forschers mit der Witwe eines Erfinders, dessen Pläne für ein Unterseeboot der junge Mann abwerben möchte. Die Unterhaltung ist interessant und clever gemacht und natürlich ist nicht alles so, wie es erst scheint.Leider waren die meisten Rezepte auch eher bekannte Rezepte wie z.B. Tiramisu, Königsberger Klopse, Pilaw, gefüllte Champignons. Zudem simple Hausmannskost wie Kürbis-Kartoffelpüree, Spagetti mit Gemüse oder Fliegerallerlei (Reis, Hack, Gemüse, mit Käse überbacken). Wirklich kreative, steampunkige oder einfach periodische Rezepte gab es nicht, mit Ausnahme der Weißweinsuppe aus "Tante Eufemia".Auch waren die Beschreibungen der Rezepte eher kurz gehalten. Angaben für wie viele Portionen oder Personen die Rezepte sind, fehlten meist. Wenn man kochen kann, macht das meist nicht so viel, aber wenn man Anfänger ist oder selten kocht, dann ist diese Geschichtensammlung ein eher schlechter Begleiter. Bei den Schokotörtchen z.B. wüsste ich sogar als alter Hase anhand der Beschreibung absolut nicht, wie sie gedämpft werden müssen.

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