Marion Brasch Ab jetzt ist Ruhe

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Inhaltsangabe zu „Ab jetzt ist Ruhe“ von Marion Brasch

'Klar, durchlässig und sehr bewegend.' Roger Willemsen Marion Braschs autobiografischer Roman erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Familie. Der Vater, konvertierter Jude, der den Holocaust im englischen Exil überlebt, lässt sich mit seiner jungen Familie in der sowjetischen Besatzungszone nieder und wird später stellvertretender Kulturminister der DDR. Die drei Brüder, darunter Thomas Brasch, werden als Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler bekannt. Mit bewundernswerter Leichtigkeit erzählt die 'kleine Schwester' von den dramatischen Ereignissen in ihrer Familie – Erfolg, Revolte, Verlust der drei Brüder – und folgt ihrem Weg durch die Abenteuer und Wirren der späten DDR in die eigene Freiheit. Selten wurde eine Familiengeschichte so persönlich und bewegend erzählt wie in diesem Roman. Marion Braschs Lesung ihres autobiografischen Romans verleiht dem Stoff eine berührende Eindringlichkeit und poetische Kraft.

Ein Mädchen wächst mit etlichen Privilegien in der ehemaligen DDR auf.

— Waschbaerin

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  • Der Roman über eine "fabelhafte" Familie.

    Ab jetzt ist Ruhe

    Waschbaerin

    01. June 2017 um 20:49

    Marion Brasch erzählt die Geschichte ihrer "fabelhaften" Familie. Ihr Vater lebte während des Krieges in London, was ihm half, diese Zeit als Jude zu überstehen. Nach dem Krieg kehrte er zurück nach Deutschland, in den sowjetischen Teil. Er war Kommunist aus Überzeugung. Die Partei war für ihn sein Leben und er machte Karriere, durfte auch ins Ausland fliegen.Mit seinen drei Söhnen klappet das Zusammenleben eher weniger. Alle drei brauchten Abstand zu ihrem Vater, nannten ihn nur den Alten. Dagegen stand seine Tochter bis zu seinem Tode zu ihm. Hatte ich einen Roman erwartet, der sich mit dem Leben in der ehemaligen DDR auseinandersetzt, so sah ich mich getäuscht. Es plätschert eher so dahin. Die Stellung des Vaters erlaubte der Tochter schon früh eine eigene Wohnung zu bekommen, dazu in kürzester Zeit einen Telefonanschluss und noch ein Auto obendrauf. Wie man allgemein weiß, ist das nicht so unbedingt die Norm gewesen. Sie nahm es allerdings eher selbstverständlich hin. Auch dass sie durch die Kontakte ihres Vaters nach London zum Großvater reisen durft, wollt sie im Grunde nur deshalb vor ihren Bekannten verbergen, weil sie deren Neid fürchtete. Ein stärkeres Nachdenken und Reflektieren dieses besonderen Status bleibt aus. Es geht viel um Musik, aber irgendwie bleibt alles viel zu oberflächlich. Es wurde Musik gemacht und als man keine Lust mehr hatte, hörte man wieder auf. Irgendwie mutet mich das Leben der Autorin wie ein Dahintreiben an.Auch als die Brüder nacheinander am Alkohol und Koksen ihr Leben verlieren, plätschert die Geschichte ohne großen Emotionen so vor sich hin. Ich muss gestehen, bei der Ankündigung des Buches habe ich mehr erwartet. Die Autorin arbeitet zwar beim Radio, doch um ein Hörbuch vorzulesen, bedarf es doch mehr Vielfalt in der Stimme. Ich muss gestehen, zeitweise schlief ich über dem Hören ein. Interessant ist das Buch deshalb, weil man erfährt, dass der Sozialismus auch bei den dortigen Politikern sehr dehnbar ausgelegt wurde und es keine Scheu gab, für sich gewisse Privilegien in Anspruch zu nehmen. Die Menschen sind eben überall auf der Welt gleich.

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