Marion Feldhausen

 3,9 Sterne bei 93 Bewertungen
Autorin von Himmelskinder, Friedensengel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Marion Feldhausen (©  privat )

Lebenslauf

Marion Feldhausen studierte Solzialarbeit. Nach ihrem Studium arbeitete sie mit Obadachlosen und Straffälligen. Zuletzt war sie als Psychotherapeutin in einer Einrichtung für Suchtkranke tätig. Mit ihren Patienten und Künstlern brachte sie ein viel beachtetes Opernprojekt auf die Bühne. Heute unterrichtet sie als Dozentin an einer Universität zum Thema "Sucht" und widemt sich vor allem dem Schreiben. Mit ihrem Lebenspartner lebt sie auf dem Land bei Köln.

Alle Bücher von Marion Feldhausen

Cover des Buches Himmelskinder (ISBN: 9783442378364)

Himmelskinder

 (53)
Erschienen am 11.01.2012
Cover des Buches Friedensengel (ISBN: 9783442378463)

Friedensengel

 (27)
Erschienen am 18.03.2013
Cover des Buches Der Himmel so rot (ISBN: 9783897414433)

Der Himmel so rot

 (12)
Erschienen am 26.03.2020
Cover des Buches Himmelskinder (ISBN: 9783837113877)

Himmelskinder

 (1)
Erschienen am 16.01.2012

Neue Rezensionen zu Marion Feldhausen

Cover des Buches Himmelskinder (ISBN: 9783442378364)
Steffi85s avatar

Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

Spannend und emotionsgeladen
Steffi85vor 2 Jahren

Vorweg möchte ich sagen, dass dies Buch nichts für schwache Nerven ist. Es besteht eine Triggergefahr bezüglich sexualisierter Gewalt an Kindern.

Ich habe dieses Buch verschlungen, da ich wissen musste wie es ausgeht. Es ist so krass geschrieben - einfach schon aufgrund der Idee dahinter. Es ist jetzt nicht übermäßig krass beschrieben, aber schon so, dass man sich alles vorstellen könnte. Daher denke ich auch, dass es für den ein oder anderen problematisch werden könnte. 

Die Handlungen der Ermittlungen sind für mich gut nachvollziehbar und in sich schlüssig. Gerade auch wie die Ermittler sich verhalten finde ich sehr passend. 

Das Buch ist die gesamte Zeit über spannend, so dass man eigentlich gar keine Chance hat es aus der Hand zu legen. Der Schreibstil ist fesselnd. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht, das ist mein erstes Buch von ihr. Ich kann mir gut vorstellen noch weitere Bücher von ihr zu lesen. 

Cover des Buches Der Himmel so rot (ISBN: 9783897419391)
le_petit_renards avatar

Rezension zu "Der Himmel so rot" von Marion Feldhausen

Krimi mit Nazi-Hintergründen
le_petit_renardvor 4 Jahren

Inhalt: 

Hauptkommissarin Sofia Barucchi, Deutschitalienerin, übernimmt die Ermittlungen in einem Fall der bis ins Jahr 1944 zurück reicht. Damals wurden in Norditalien ganze Dörfer ausgelöscht. 60 Jahre später findet ein Mann in Duisburg die Leiche einer Frau und informiert anonym die Poilzei. Bei ihren Ermittlungen gerät Sofia auf die Spuren ins rechte Millieu eines Motorradvereins.

Meinung:

Der lockere Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und man ist immer gespannt, was als nächstes kommen wird. Die Rückblenden bringen zudem hilfreiche Informationen um den Fall zu lösen. Was es mir persönlich etwas schwer gemacht hat, waren die zahlreichen Polizeiabkürzungen, dass dem Buch sicherlich Authentizät verleiht, einem unwissenden Leser allerdings die Zusammenhänge ein wenig erschwert.


Fazit

Durchweg ein sehr gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Allerdings muss ich sagen, dass dies kein Buch ist, an das ich mich in ein paar Monaten zurück erinnere. Den Anspruch muss natürlich auch nicht jedes Buch haben, aber daher nur die wirklich guten 4 von 5 Sternen. Empfehlen kann ich es durchaus.

Cover des Buches Der Himmel so rot (ISBN: 9783897419391)
Sigismunds avatar

Rezension zu "Der Himmel so rot" von Marion Feldhausen

Spannender, unterhaltsamer Krimi mit Ausbaupotenzial
Sigismundvor 4 Jahren

REZENSION – Wer einen spannenden Unterhaltungsroman mit historischem Rückblick in die Zeit des Zweiten Weltkriegs sucht, macht mit dem 200-Seiten-Krimi „Der Himmel so rot“, dem dritten Buch von Marion Feldhausen, sicher keinen Fehler. Er verknüpft in lockerem Stil aktuelle gesellschaftspolitische Themen mit Kriegsverbrechen in Norditalien. Besser wäre allerdings gewesen, wenn Letzteres nicht schon im Klappentext des Romans verraten würde. Denn dadurch verliert der durchaus raffiniert aufgebaute Krimi einen wesentlichen Teil seiner Spannung. Doch das Tempo der Handlung, starke Szenenwechsel, kurze Sätze und gute Dialoge machen das Buch zu einem leicht und gern lesbaren Spannungsroman.

Hauptkommissarin Sophia Barucchi, Deutsche mit italienischen Wurzeln, und ihr Kollege, Oberkommissar Paul Scholten, werden eines Morgens in ein Waldstück am Duisburger Kaiserberg gerufen, wo nach einem anonymen Anruf die skelettierte Leiche einer etwa 30-jährigen Frau gefunden wurde. Deren Leichnam wurde nach Auskunft der Rechtsmedizinerin wohl schon vor 30 Jahren dort vergraben. Daneben werden zwei ältere Lira-Münzen gefunden. Sophias italienischer Kollege, der eigentlich gerade unter Todesgefahr gegen die Mafia kämpft, überprüft alte Vermisstenmeldungen. Bald stoßen die Ermittler auf das Verbrechen einer SS-Panzergrenadier-Division an Einwohnern des Dorfes Santa Maria, die 1944 zu Hunderten ermordet wurden. Nicht weniger gefährlich erscheint das Ermittlungsumfeld in Duisburg, wo Sophia und Paul es mit rivalisierenden Rockerbanden, Drogenhandel und Prostitution sowie mit Neonazis und einem Altnazi zu tun bekommen. Dann wird im eigenen Kommissariat noch ein „Maulwurf“ entdeckt.

Was einerseits die Stärke dieses Krimi ist - schnelles Tempo, hohe Handlungsintensität, starke Szenenwechsel, flapsige Dialoge und sympathische wie unsympathische Figuren – und sich damit für eine Verfilmung eignen würde, ist gleichzeitig sein Nachteil: In die Handlung wurde alles gepackt, was thematisch passend scheint: Zu den Altnazis und SS-Schergen mit ihren heute oft verjährten Kriegsverbrechen kommen die Neonazis. Von ihnen ist es nur ein kleiner Sprung zu den Rockerbanden und weiter zu Drogenhandel und Prostitution – alles Themen, mit denen sich die Autorin als berufsmäßige Psychotherapeutin von drogensüchtigen Strafgefangenen zweifellos gut auskennt. Als wäre dies nicht genug, erschweren auch noch LKA und BND die Arbeit der Duisburger Ermittler.

Diese kraftvolle Themenvielfalt, gepresst auf nur 200 Seiten, ermöglicht es der Autorin kaum, sowohl in der Handlung tiefer zu gehen als auch die Charaktere ihrer Protagonisten stärker auszuleuchten. Jedes Thema für sich würde schon für einen eigenen Roman reichen. Und was ließe sich alles aus der temperamentvollen Deutschitalierin Sophia Barucchi und ihrem Verhältnis mit dem Staatsanwalt noch herausholen oder aus Sophias freundschaftlich-knisternder Beziehung zum Kollegen Paul. Und dann ist da noch die clevere Helma, die „Perle des Kommissariats“. Doch ungeachtet dessen bleibt „Der Himmel so rot“ ein locker geschriebener, leicht zu lesender und durchaus fesselnder Krimi, der als spannende Feierabendlektüre bestens geeignet ist.

Gespräche aus der Community

Leserunde zu „Friedensengel“ von Marion Feldhausen

Ich möchte Euch herzlich zur Leserunde zu meinem zweiten Roman einladen, der im März im Blanvalet-Verlag erschienen ist. Kenntnis des ersten Romans um Kommissar Alvermann ist nicht erforderlich.
“Friedensengel“ ist dem Genre Polit-Krimi zuzuordnen, ich setze mich mit der Rüstungsindustrie und dem Bürgerkrieg in Kolumbien auseinander.

Zum Inhalt:

Kriminalkommissar Alvermann und seine Kollegen stoßen während der Ermittlungen in einem Fall von Schutzgelderpressung  auf eine Spur, die in die Chefetage des ortsansässigen Rüstungsunternehmens Brenner & Söhne führt. Im Laufe der Ermittlungen erhärtet sich der Verdacht, dass der Konzern illegal Waffen nach Kolumbien exportiert hat.

Zur gleichen Zeit trägt der Karlsbacher Journalist David van Treek in Kolumbien Material gegen General Rojas Giraldo zusammen, das er dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zur Verfügung stellen will. Nicht nur der General, auch die Rüstungsfirma Brenner & Söhne haben allen Grund, den Journalisten von seiner Mission abzubringen.

Alvermann begibt sich auf hochpolitisches Terrain und sucht einen Mörder ohne Gewissen …

Einen ersten Leseeindruck findet Ihr bei amazon>>

Wenn Euer Interesse geweckt ist, Ihr Lust habt, den Roman zu lesen, Euch eine aktive, zeitnahe Beteiligung möglich ist  und Ihr Eure Eindrücke gerne als Rezension hier auf LovelyBooks, wenn möglich auch auf  Amazon (wenn Ihr mögt, zusätzlich gern auch auf anderen Plattformen) wiedergeben wollt, habt Ihr ab heute bis zum 23. Juni Zeit,  Euch für diese Leserunde zu bewerben. Der Blanvalet-Verlag  verlost 15 Bücher.

Mehr Informationen zu mir findet Ihr auf meiner Webseite www.marion-feldhausen.de

Ich freue mich auf eine spannende Leserunde mit Euch und bedanke mich für Euer Interesse. Natürlich können auch alle mitmachen, die das Buch bereits besitzen oder es sich selbst zulegen möchten.

275 BeiträgeVerlosung beendet
MarionFeldhausens avatar
Letzter Beitrag von  MarionFeldhausenvor 11 Jahren
MarionFeldhausen Sie haben sehr ausführlich geantwortet, danke dafür. Dass Sie ein so schlimmes Schicksal haben, tut mir sehr leid. Und Ihre Kritik an den Zuständen hier bei uns kommt ja dann aus berufenem Mund. Aber Sie haben recht, ich kenne viel von dem, was Sie hier schildern. Dass Sie keine angemessene Unterstützung bekommen nach so einem Überfall, dass man Ihnen nicht glaubt, Sie statt dessen als psychisch krank ansieht (wenn ich richtig verstanden habe), ist tragisch und zeigt die Ignoranz unserer Behörden. Es erinnert an die Sache Mollath, die Ihnen vielleicht bekannt ist. Ich wünsche Ihnen so sehr, dass Sie wieder Fuß fassen in diesem Leben, dass es Ihnen bald besser geht. Und besonders wünsche ich Ihnen, dass Sie Menschen finden, die Sie verstehen und unter denen Sie sich wohl fühlen. Wenn Sie mögen, können wir diesen Dialog fortsetzen, dann aber gerne weniger öffentlich. (M.Feldhausen@web.de.) Einen lieben Gruß Marion Feldhausen

Zusätzliche Informationen

Marion Feldhausen im Netz:

Community-Statistik

in 113 Bibliotheken

auf 11 Merkzettel

von 2 Leser*innen aktuell gelesen

Reihen der Autorin

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