Marion Feldhausen Himmelskinder

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Inhaltsangabe zu „Himmelskinder“ von Marion Feldhausen

Ein fesselnder Psychothriller über die Abgründe der menschlichen Seele – und der Politik Ein Mann liegt leblos in einem Hotelzimmer; ein unbekleidetes Mädchen wird in einem Gebüsch gefunden, sie ist halbtot. Akkordeonist und Kriminalpolizist Alvermann und seine Mannschaft kommen auf die Spur einer skrupellosen Menschenschlepperbande, die Mädchen aus Osteuropa nach Deutschland bringt und sie dort prostituiert. Im Laufe ihrer Ermittlungen stößt die Karlsbacher Kripo auf eine gut funktionierende Seilschaft in höchsten Politiker- und Justizkreisen, deren Mitglieder schon vor Jahren Stammgäste in einem Kinderbordell waren …

nicht mein Fall

— CorneliaP

Packend, spricht intensive und aktuelle Themen an

— yesterday

Altbekanntes - Ermittler mit privaten Problemen. Pädophile aus höheren Kreisen von der Justiz gedeckt.

— Arun

Packend. Gut geschrieben und ein Thema, das unter die Haut geht. Und wütend macht. Und noch wütender macht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein sehr gut recherchierter, spannender Krimi, der ein brisantes Thema einfühlsam behandelt. Einzig die Charaktere bleiben etwas blass

— Bellexr

Marion Feldhausen setzt das Thema Sexueller Missbrauch im Roman weder überspitzt noch verharmlosend um. Sowas ist selten!

— Synapse11

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  • Zu ermüdend, kein richtiger Bezug zum Thema

    Himmelskinder

    trollchen

    09. April 2014 um 09:30

    Himmelskinder Cover: Ein Mädchen irrt durch die Kornähren und weiß nicht mehr, wo sie sich hinwenden soll. Eine Gesichtshälfte ist fast schwarz, wie im Schatten und das andere Auge ist zu. Düster wie das Innere des Buches. Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. Januar 2012) und das Buch hat 320 Seiten. Kurzinhalt: Ein fesselnder Psychothriller über die Abgründe der menschlichen Seele – und der Politik Ein Mann liegt leblos in einem Hotelzimmer; ein unbekleidetes Mädchen wird in einem Gebüsch gefunden, sie ist halbtot. Akkordeonist und Kriminalpolizist Alvermann und seine Mannschaft kommen auf die Spur einer skrupellosen Menschenschlepperbande, die Mädchen aus Osteuropa nach Deutschland bringt und sie dort prostituiert. Im Laufe ihrer Ermittlungen stößt die Karlsbacher Kripo auf eine gut funktionierende Seilschaft in höchsten Politiker- und Justizkreisen, deren Mitglieder schon vor Jahren Stammgäste in einem Kinderbordell waren … Meine Meinung: Leider wurde von dem Thema Menschenschlepperband kaum etwas gelesen, es war einfach alles ein wenig undurchsichtig. Das Buch las sich sehr zäh und wurde auch nicht aufgelockert durch den platten Humor von Kommissar Halvermann, darüber konnte ich nun wirklich nicht lachen. Die Ermittlungen waren sehr undurchsichtig und ging auch sehr schleppend voran und bei vielen hat der Kommissar Zufall mitgespielt. Die restlichen Seiten des Buches habe ich einfach nur so überflogen, damit ich weiß, ob noch etwas besonderes kommt, ist aber nichts mehr gekommen. Schade, man hätte mehr aus diesen Thema machen können. Mir blieben auch zu viele Fragen einfach unbeantwortet und es war vieles undurchsichtig. Leider hat mich dieses Buch nicht so gefesselt, wie ich von dem Thema angenommen habe. Mein Fazit: Das Buch hat mich in keinster Weise gefesselt, das Thema hätte definitiv mehr hergegeben, denn das Thema ist sehr interessant. Leider abgebrochen, nicht mein Lesestil und auch keine richtige Spannung und zu platter Humor, den ich nicht verstehen konnte oder wollte.

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  • 1. Band der Erik-Alvermann-Reihe

    Himmelskinder

    Kerry

    12. January 2014 um 17:13

    Am frühen Morgen des 28. Mai findet der Ausreißer Frederik im Gebüsch eines Parks in Karlsbach ein schwer verletztes Mädchen. Vorher hat er beobachtet, wie zwei Männer etwas in dem Gebüsch abgelegt haben und die Neugierde trieb ihn dazu nachzusehen, was es war. Er hat mit allem gerechnet, doch nicht damit. Er läuft zum örtlichen Krankenhaus und fährt mit einem Rettungswagen zurück zum Stettnerpark, dem Fundort des Mädchens. Den Sanitätern ist sofort klar, dass das Mädchen lebensgefährlich verletzt ist und sie bringen es umgehend ins Krankenhaus. Doch noch mehr ist den Männern klar: Sie wurde schwer sexuell missbraucht und nackt zum Sterben in diesem Gebüsch abgelegt. Erik Alvermann, leidenschaftlicher Akkordeonspieler und Polizist, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Es gelingt ihm, das Vertrauen des Jungen zu gewinnen und er erfährt, wie es dazu kam, dass er das Mädchen fand. Denn Frederik ist von Zuhause abgehauen, weil er die vielen Schläge seines Stiefvaters einfach nicht mehr ausgehalten hat. Zurück will er auf gar keinen Fall. Seit 17 Jahren ist Alvermann bei der Polizei, doch solch ein Opfer hat er in seinen ganzen Dienstjahren bisher noch nicht gesehen. Zusammen mit seinem Kollegen Peter Masur, der seit einem verzwickten Fall in der Vergangenheit ein Alkoholproblem hat, macht er sich an die Ermittlungen, doch das ist gar nicht so einfach. Niemand kennt das Mädchen, es hatte keine Papiere bei sich und es hat sie auch niemand als vermisst gemeldet. Alles was sie wissen ist, dass das Mädchen ca. 14 Jahre alt ist und höchstwahrscheinlich sterben wird, bevor es das Bewusstsein wiedererlangen kann. Auch wenn Alvermann und Masur noch im Trüben fischen, erinnert dieses Mädchen sie doch sehr an einen Fall aus dem Jahr 1999, in dem es um ein Kinderbordell ging ... Der 1. Band der Erik-Alvermann-Reihe! Der Plot wurde durchaus abwechslungsreich erarbeitet, jedoch empfand ich die diversen Szenewechsel immer als sehr abrupt. Erst nach und nach ergibt sich ein Bild, wie sich die ganze Geschichte zusammen setzt, aber gerade auf Grund der Häufigkeit dieser Szenewechsel ging hier leider ein Großteil der Spannung flöten. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, jedoch konnte mich gerade Protagonist Erik Alvermann nicht wirklich überzeugen. Irgendwie scheint dieser Mensch nicht zu wissen, was er wirklich im Leben will bzw. ist nicht in der Lage, konsequente Entscheidungen zu treffen. Hingegen empfand ich die Figur des Peter Masur als ausgesprochen vielversprechend, nur ist dieser hier leider zu kurz gekommen. Über diesen hätte ich gerne mehr gewusst. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, jedoch fehlte dem Buch, auf Grund der genannten Dinge, doch deutlich die Spannung.

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  • 100 Prozent Hochspannung?

    Himmelskinder

    abuelita

    25. September 2013 um 18:54

    In diesem Buch geht es einmal mehr um ein leider immer aktuelles Thema ..... Hier um eine skrupellose Menschenschlepperbande, die Mädchen aus Osteuropa nach Deutschland bringt und sie dort prostituiert. Im Laufe ihrer Ermittlungen stößt die Karlsbacher Kripo auf eine gut funktionierende Seilschaft in höchsten Politiker- und Justizkreisen, deren Mitglieder schon vor Jahren Stammgäste in einem Kinderbordell waren … Dazu gibt es dann noch einen toten Mann in einem Hotelzimmer – Selbstmord oder Mord? Und haben die Fälle etwas miteinander zu tun? Ich war wie erschlagen von der Fülle der Namen gerade der Karlsbacher Kripo, aber auch der "Bösewichte"..... – auch jetzt könnte ich noch nicht genau sagen, wer nun wohin gehört. Dazu blieben die Personen auch zu blass für mich. Auch Kommissar Alvermann konnte mich nicht so richtig mitreissen; und seine kleinen Geheimnisse wurden mir bis zum Schluss des Buches nicht ganz klar. Entweder habe ich nicht aufmerksam genug gelesen oder die Autorin möchte sich manches für den nächsten Band aufsparen. Das Thema des Buches ist, wie gesagt, leider immer wieder aktuell und nicht wenige Autoren greifen es auf und verarbeiten es in einem Thriller, Roman, Krimi – wie immer man das nennen möchte. Was mir hier allerdings fehlte: die Gefühle. Das hier sind eher aneinander gereihte Fakten. Sicher, es ist bei diesem brisanten Thema immer eine Gratwanderung, wie viel man preisgibt oder beschreibt, aber ich kenne durchaus andere Bücher, die auch nicht alles im Kleinsten ausbreiten – dem Leser aber doch ermöglichen, mitzufühlen und auch mitzudenken. Ich denke, es waren hier einfach auch zu viele Figuren – kaum näher beschrieben, aber doch erwähnt und als Leser fand ich es nicht so prickelnd, wenn ich dann zurückblättern musste: wer ist das nochmals, wieso ist der nun für die Geschichte relevant ? Vieles endete dann auch recht unbefriedigend, aber dazu kann ich nicht mehr sagen, ohne zu spoilern. Kurz – ich werde dem 2. Band „Friedensengel“ noch eine Chance geben….vielleicht wird es hier besser.

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  • Himmelskinder

    Himmelskinder

    Michelangelo

    27. July 2013 um 17:38

    Ein erschütternder Prolog macht uns mit einem brisanten Thema vetraut, um das es in diesem Buch geht Pädophilie und Kinderprostitution. In einem verfallenen Gutshaus werden minderjährige Mädchen gefangengehalten und zur Prostitution gezwungen. Ein Mann wird in einem Hotelzimmer tot aufgefunden, es sieht nach Selbstmord aus- Kommissar Alvermann und seine Kollegen glauben nicht daran, sondern vermuten andere Zusammenhänge. Die Ermittlungen beginnen, führen aber zunächst ins Leere. Als kurz darauf ein furchtbar zugerichtetes Mädchen in einem Gebüsch gefunden wird werden Alvermann und seine Kollegen auch darauf angesetzt. Haben die beiden Tatvorgänge miteinander zu tun? Ein rasanter Prolog leitet ein, schockiert einen regelrecht. Dann folgen 2 Handlungsstränge, die spannend miteinander verflochten sind und einen in die Ermittlungsarbeiten der Kommissare einbeziehen und mitnehmen . Das Kommissarenteam ist ein Team aus unterschiedlichen, nicht gerade einfachen Charakteren, die mir aber gerade durch ihre Eigenheiten und ihren schnoddrigen Umgangston miteinander sehr sympathisch waren. Der Roman war leicht und flüssig lesbar, es fiel mir sehr schwer Pausen zu machen, solch ein Suchtpotential hatte dieses Buch. Ich fieberte förmlich mit und hoffte so sehr, dass diese Unmenschen dingfest gemacht werden können und nicht wieder davonkommen. Das Buch hat mich tief berührt und betroffen gemacht, da diese Geschichten ja nicht nur fiktiv sind, sondern leider alltäglich sind. Mein Fazit: ein gelungener Thriller mit einem brisanten Thema -5 Sterne!

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  • Spannender, solider Krimi

    Himmelskinder

    Bellexr

    26. March 2013 um 09:28

    Ein kleiner Junge findet ein lebloses, unbekleidetes Mädchen im Gebüsch, die Ärzte können die Kleine, die schwer misshandelt wurde, nicht mehr retten. In einem Hotelzimmer wird ein Mann tot aufgefunden, alles deutet auf Selbstmord hin. Doch Kommissar Eric Alvermann und sein Team haben Zweifel und ermitteln. Je tiefer sie in das Umfeld des Toten dringen, umso mehr Indizien deuten auf eine Menschenschlepperbande hin. Vieles erinnert an einen alten Fall aus dem Jahr 1999, bei dem es um Kinderprostitution ging und in den viele hochrangige Herren aus Politik und Justiz verwickelt waren. Doch als Alvermann und Masur sich die Akte noch einmal vornehmen wollen, ist sie spurlos verschwunden. Ein Kinderbordell irgendwo auf dem Land, ein kleines Mädchen soll sich für einen Freier herrichten. Sie hat Angst und Schmerzen und nur einen Wunsch: Das dieses Martyrium endlich endet und sie wieder nach Hause kann. Marion Feldmann startet ihren Psychothriller, den ich eher als Krimi bezeichnen würde, sehr eindringlich und zeigt in ihm auf, wie skrupellos und menschenverachtend  Schlepperbanden mit kleinen Mädchen umgehen. Sie sind für sie nur Nummern, eine Ware, die bestmöglich verkauft werden soll. Die Autorin geht das Thema Kinderprostitution sachlich, dennoch sehr einfühlsam und gut recherchiert an. Sie zeigt deutlich auf, unter welchen falschen Voraussetzungen junge Mädchen - meist erst um die 12 Jahre - aus Osteuropa nach Deutschland gelockt werden, um dort dann meistbietend an zahlende Kunden regelrecht verschachert zu werden. Mithilfe unterschiedlicher Handlungsstränge erzählt Marion Feldmann den Fall um die Himmelskinder. Zumeist verfolgt man die Ermittlungen der Karlsbader Polizei, hier allen voran Eric Alvermann. Aber die Autorin gewährt einem auch Einblicke in das Leben der kleinen Mädchen wie auch den Mitgliedern der Schlepperbande. Und selbst hier bleibt die Autorin nicht einseitig, sondern lässt sogar einen dieser gewissenlosen Menschen wenigstens ein wenig menschliche Regungen zeigen. Die Story entwickelt sich durchaus temporeich und spannend. Zwar hat man durch die wechselnden Handlungsstränge ein wenig mehr Hintergrundwissen als die Ermittler, dies nimmt jedoch keineswegs die Spannung aus der Geschichte, zudem noch einige interessante Wendungen mit eingebaut sind. Entsprechend des Themas ist die ganze Stimmung des Buches etwas bedrückend, Auflockerungen gewährt die Autorin einem dennoch immer mal wieder. Der Umgang unter den Kollegen rund um Alvermann ist recht entspannt und locker und so sorgen die Zusammenkünfte der Ermittler gelegentlich etwas dafür, dass die Stimmung des Krimis nicht zu beklemmend wirkt. Während sich die Story interessant und fesselnd gestaltet, blieben für mich aber die Akteure ein wenig auf der Strecke. Der akkordeonspielende Kommissar Alvermann bleibt lange Zeit doch ein wenig blass und selbst als er im Verlauf dann etwas greifbarer wird, hat die Autorin einige Geheimnisse um sein Leben eingebaut, welche sich jedoch leider nicht bis zum Ende des Krimis auflösen. Etwas enttäuschend und man fragt sich, warum die Autorin dies mit eingefügt hat, interessanter wirkt der Einzelgänger Alvermann hierdurch nicht unbedingt. Ein interessanter Charakter ist jedoch sein Freund und Kollege Masur. Ein Alkoholiker, der vom Team gedeckt wird, von Alvermann mehr als einmal ins Gebet genommen wird, aber der auch am Charismatischsten von allen ist. Ein Zyniker wie er im Buche steht, dem der Fall besonders nahe geht und er somit wirklich alles versucht, um ihn zu lösen. Auch die weiteren Akteure bleiben anfangs ziemlich konturenlos, was bei mir zu Verwechslungen führte, dies ließ jedoch mit der Zeit nach. Fazit: Ein sehr gut recherchierter, spannender Krimi, der ein brisantes Thema einfühlsam behandelt. Einzig die Charaktere benötigen eine gewisse Zeit bis sie Konturen annehmen.

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  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    Synapse11

    Die Hölle der Himmelskinder Inhalt: In einem Hotelzimmer wird die Leiche eines Mannes gefunden. Dann entdeckt ein Junge ein verwundetes, Mädchen in einem Gebüsch. Es stellt sich heraus, dass es missbraucht wurde, Schmerzmittel und Drogen bekam. Alvermann und sein Team suchen nach Zusammenhängen. Zunächst erscheint alles keinen Sinn und Zusammenhang zu ergeben. Die Ermittlungen stocken. Während die Ermittler gute Zigarren rauchen und sich Wurstbrötchen, Mohrenköpfe und Lakritzschnecken schmecken lassen, wird über des Rätsels Lösung philosophiert. Dann tauchen Fotos auf, die alles andere als appetitlich sind. Die Ermittler kommen einer Bande auf die Spur, die Mädchen aus Osteuropa in ein Kinderbordell nach Deutschland bringt. Meine Meinung: Das Cover, ein Mädchen mit geschlossenen Augen, im Halbdunkel vor einem Getreidefeld und dazu der Titel “Himmelskinder”, wecken Neugier auf das Buch. Im ersten Drittel erfährt man etwas über ein verletzt aufgefundenes Mädchen, einen Jungen der beobachtet hatte wie es dorthin kam und den Beginn der Ermittlungsarbeiten. Ein kurzer Rückblick, auf die Herkunft des Mädchens und weiterer Kinder, erhöht zunächst die Spannung. Anfangs erscheinen die Ermittlungen etwas stümperhaft. Bis zur Mitte des Buches verliert die Handlung vorerst an Tempo. Danach sorgt eine erneute Rückblende wieder für Spannung, Tempo und Tiefgang. Jetzt wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das eigentliche Thema wird deutlicher. Der Leser erfährt Hintergründe zum besseren Verständnis des Geschehens und deren Zusammenhänge in der Gegenwart. Das Buch ist eines der wenigen Bücher, in denen auch Missbrauch an Jungen erwähnt wird. (Dies wird bei Missbrauchsthemen oft unter den Tisch gekehrt, als würde es nur Mädchen betreffen.) Marion Feldhausen ist es gelungen, der schwierigen Thematik in Form eines Romans gerecht zu werden. Das Buch wirkt weder künstlich überspitzt, noch verharmlosend. Amüsiert hat mich, dass die Ermittler jedes Mal essen, wenn sie gerade nichts Besseres zu tun haben. Von Wurstbrötchen über Schaumzucker bis hin zu Fritten etc. scheint denen alles zu schmecken. Der Humor ist geschickt eingearbeitet, ohne die Thematik dadurch ins Lächerliche zu ziehen oder zu verharmlosen. Für die thematisch und literarisch gelungene Umsetzung des Themas vergebe ich volle Punktzahl. Marion Feldhausen arbeitet zur Zeit an der Fortsetzung. Ihre Protagonisten können charakterlich nicht unterschiedlicher sein. Ich bin sehr gespannt auf weitere Fälle. Meine Lieblingstextstelle: “Was wir selber tun, ist nichts Dramatisches, wir gestehen es uns zu. Nur das, was der andere tut, ist ein Stück Hölle.” (S. 177) Fazit: Marion Feldhausen scheut sich nicht, ein “Heißes Eisen” in Romanform zu verarbeiten. Die Handlung wirkt authentisch. Dem Leser können (wie auch in der Realität) die Ermittlungen nicht schnell genug vorankommen. Amüsante Textstellen, der immer hungrigen Ermittler, lockern die Handlung stellenweise auf.

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    • 3
  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    Karr

    Spannender, aufklärerisch angelegter Krimi zum Thema Kinderhandel und Missbrauch. Schauplatz ist Karlsbach - irgendwo im Rheinischen und eine Erfindung von Krimiautorin Marion Feldhausen, die irgendwo bei Kön wohnt, weshalb es nicht wundert, wenn ihr Karlsbach wie eine Miniatur-Melange aus Düsseldorf und Köln wirkt. Karlsbach also: hier stirbt ein Mann in einem Stundenhotel und ein 12jähriges Mädchen wird brutal misshandelt und schwer verletzt in einem Park gefunden. Kommissar Erik Alvermann und seine Kollegen von der Karlsbacher Kripo ermitteln in diesem Fall mit Hochdruck, ganz besonders nachdem das Mädchen seinen Verletzungen erlegen ist. Zugleich gibt es immer mehr Zweifel daran, dass der Tote aus dem Stundenhotel sich selbst umgebracht hat. Denn je weiter die Ermittler sich ums ein Privatleben kümmern, desto bizarrer wird das Bild, das von ihm entsteht. Die Spuren führen in die Kreise der Organisierten Kriminalität, die Kreise der Pädophilen und der Verbrecher die ihnen zuarbeiten, indem sie "Himmelskinder" - Kinder, die in ihrer Heimat keiner vermisst - ins Land schmuggeln und wie Waren verleihen, verkaufen, und sie zerstören, wenn sie sich nicht mehr rentieren. Harter Stoff, der auch Kommissar Alversmann und seine Kollegen betroffen macht - mehr als uns Leser, denn Maerion Feldhausen beschränkt sich bei der Darstellung des Verbrechens auf einige gut gewählte Ausschnitte und verzichtet auch meist auf explizite Schilderungen, die in diesem Zusammenhang auch schnell die Grenze von Spekulativen zum Geschmacklosen überschreiten würden. Dass die Ermitltungen zum Schluss in die höchsten Kreise er Karlsbacher Gesellschaft führen und die dunklen Geheimnisse einiger saturierter Bürger enthält, ist ebenso erschreckend wie folgerichtig kostruiert. Spannender, aufklärerisch angelegter Krimi zum Thema Kinderhandel und Missbrauch.

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    • 2
  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    gaby2707

    In einem Hotelzimmer wird ein Mann tot aufgefunden. Ein Junge beobachtet zwei Männer beim Ablegen von "Etwas" in einem Gebüsch und hier findet er ein kleines Mädchen, das im Krankenhaus stirbt. Erik Alvermann beginnt mit seinem Team zu ermitteln und stößt auf einen Fall aus 1999, in dem es um Kinderprostitution ging. Und auch heute scheinen es die gleichen Personen zu sein, die sich schon damals mit kleinen Mädchen bedienen ließen... "Ein fesselnder Psychothriller über die Abgründe der menschlichen Seele - und der Politik" steht auf dem Klappentext. Und ich wurde von Anfang an auf diese Reise mitgenommen. Gänsehaut pur. Ich habe mit Frederik mitgelitten und den kleinen Burschen bewundert - ein echtes kleines Schlitzohr. Und ich hoffe, dass Masur nach seiner Therapie den Einstieg ins Leben ohne Alkohol wieder schafft. Marion Feldhausen ist es mit ihrem Debütroman gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und nun bin ich enttäuscht, dass es schon aus ist. Aber ich hoffe auf eine Fortsetzung mit einer neuen Geschichte der Karlsbacher Kriminalpolizei, deren Mitglieder mir mit ihren Eigenheiten irgendwie ans Herz gewachsen sind. FAZIT: Daumen hoch und 5 Sterne für ein absolut gelungenes Debüt!

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    • 2
  • Leserunde zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    Buecherwurm1973

    Das ist eine Leserunde für Leser mit einer Vorliebe für Krimis und Thriller. Es handelt sich um das Buch „Himmelskinder“ von Marion Feldhausen.  Wenn es dich jetzt nach einem spannenden Psychothriller dürstet, dann bewirb dich auf eines der 15 Freiexemplare: Mehr zum Inhalt:  Ein Mann wird tot in einem Hotelzimmer aufgefunden, seine Nachbarn beschreiben ihn als unauffällig und friedlich, hat er sich umgebracht? Wurde er ermordet? Wenig später beobachtet Frederik, ein junger Streuner, zwei Männer, die sich in einem Gebüsch zu schaffen machen. Als sie verschwunden sind, geht er nachschauen, hofft auf Diebesgut und findet ein Mädchen, kaum älter als er und schwer verletzt. Frederik alarmiert ein Krankenhaus, doch das Mädchen, das niemals hätte gefunden werden sollen, stirbt. Alvermann von der Karlsbacher Kripo übernimmt die Ermittlungen. Er und sein Team stoßen auf eine Menschenschlepperbande, die Mädchen aus Osteuropa an deutsche Kunden vermittelt. Und jetzt kommt auch wieder der Tote aus dem Hotelzimmer ins Spiel. Die Kripo deckt eine Seilschaft in höchsten Politiker- und Justizkreisen auf, deren Mitglieder schon vor Jahren Stammgäste in einem Kinderbordell waren. Damals musste der Fall abgegeben werden. Wird es der Karlsbacher Kripo nun gelingen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen? Möchtet ihr zusammen mit eueren Mitleser über den Täter und Tatmotiv spekulieren? Dann beantwortet folgende Frage bis am  15. Juni 2012: Was macht einen guten Psychothriller aus? Die Autorin wird euere Fragen zum Buch beantworten. Die Gewinner der 15 Freiexemplare schreiben am Schluss eine Rezension. Homepage der Autorin: http://www.marionfeldhausen.de/

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    • 374
  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    janaka

    20. July 2012 um 12:08

    Hier wird eine traurige Geschichte spannend beschrieben. Inhalt: Zu Beginn hat das Team um Kommissar Alvermann es mit einem vermeintlichen Selbstmord zu tun. Im Lauf der Ermittlungen findet das Team heraus, dass es kein Selbstmord sondern Mord ist. Parallel findet ein kleiner Junge namens Frederick ein stark blutendes Mädchen in einem Park und holt die Polizei. Durch diese Situation kommen Alvermann und sein Team auf die Spur von Mädchenhandel und Kinderprostitution in großem Maße. Fazit: Hier ist ein sehr brisantes Thema gut und einfühlsam beschrieben worden. Ich war beim Lesen sehr traurig wegen den Schicksalen der beiden Kinder und wütend über Grausamkeit mancher Menschen. Die Protagonisten sind sehr anschaulich beschrieben worden und ich konnte sie mir gut vorstellen, aber es sind auch etliche Fragen offen geblieben. Einige könnten im 2.Teil beantwortet werden, andere leider nicht. Auch gefiel mir das plötzliche Ende nicht so gut, es ging mir einfach zu schnell. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt und ich freue mich über weitere Geschichten um Kommissar Alvermann.

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  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    Haveny

    18. July 2012 um 21:55

    Klappentext: Ein fesselnder Psychothriller über die Abgründe der menschlichen Seele – und der Politik. Ein Mann liegt leblos in einem Hotelzimmer; ein unbekleidetes Mädchen wird in einem Gebüsch gefunden, sie ist halbtot. Akkordeonist und Kriminalpolizist Alvermann und seine Mannschaft kommen auf die Spur einer skrupellosen Menschenschlepperbande, die Mädchen aus Osteuropa nach Deutschland bringt und sie dort prostituiert. Im Laufe ihrer Ermittlungen stößt die Karlsbacher Kripo auf eine gut funktionierende Seilschaft in höchsten Politiker- und Justizkreisen, deren Mitglieder schon vor Jahren Stammgäste in einem Kinderbordell waren... Meine Meinung: Mehrere haben sich zu diesem Buch ja schon auf die Art und Weise geäußert, dass sie nachdem sie im Klappentext Psychothriller gelesen hatten mit einer völlig falschen Erwartung auf dieses Buch eingegangen sind. Ich selbst kann dazu nur sagen, dass es sich nicht unbedingt um einen Psychothriller handelt aber um einen normalen Thriller alle Mal, weshalb man sich einfach nicht von der Angabe "Psycho" beeinflussen lassen sollte und am besten nur auf den Klappentext achtet. Dieser verspricht wirklich nicht zu viel und macht einen schon mal neugierig auf ein äußerst spannendes Buch, das einene wirklich in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele führt... Dafür, dass dies das Debüt dieser Autorin ist, habe ich wirklich nichts zu meckern und kann ihr wirklich einfach nur zu diesem Buch gratulieren. Sie führt einen damit durch die dunkle Seite der Menschenwelt und all die Dinge, die man entweder nicht wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will, da sie so stark von den Fäden der Dunkelheit überzogen sind. Nun aber näher zum Buch: Schon von Anfang an lernt man viele Charaktere kennen, die einem aber in kürzester Zeit nähergebracht werden und die alle auf ihre ganz spezielle Art und Weise etwas besonderes sind. Viele von ihnen wachsen einem auch schon sehr schnell ans Herz und man kann nur mitfiebern, wie sich diese im Laufe des Buches weiterentwickeln. Und ich kann nur sagen, dass die Autorin bei der Entwicklung von diesen immer wieder für neue Überraschungen sorgt mit denen man nie im Leben gerechnet hätte. Das Buch ist richtig spannend geschrieben und diese von der Autorin gewollte Spannung lässt auch nicht nach, sondern steigert sich bis zum Ende des Buches sogar noch um einiges. Vor allem diese kleinen plötzlichen Wendungen tragen dazu bei, dass man das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen kann. Aber es trägt auch dazu bei, dass die Geschichte aus sich wechselnden Perspektiven erzählt wird. Die meiste Zeit geschieht dies aus Alvermanns (das ist ein Kriminalpolizist, der ein eigenes kleines Team leitet) Perspektive was auch daran liegt, dass er eben der Protagonist in dieser Geschichte ist. Auch gut fand ich den Wechsel zwischen den unterschiedlichen Zeiten den die Autorin vollzieht, da sie in ihrer Story immer mal wieder einen Rückblick einbaut, der einem das Vergangene auch etwas näher bringt. Diese Geschichte besteht aus wirklich winzig kleinen Fäden, die bis aufs dichteste miteinander in Finsternis verwoben sind. Das führt dazu, dass immer neue Details dieser Verbrechen auftauchen und man bis zum Ende gespannt sein darf, welche Details noch verborgen waren. Dies war ja erst der erste Band um den Kriminalpolizisten Alvermann und wie die Autorin angekündigt hat, wird noch ein zweiter über ihn und sein etwas skurilles und buntes Team folgen, welchen ich mir unbedingt kaufen werde! Fazit: Wenn auch kein "Psycho"Thriller dennoch ein unglaublich spannendes Buch, das einem bis zum Ende den Atem anhalten lässt.

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  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    Mone80

    15. July 2012 um 08:57

    Zum Inhalt werde ich nichts mehr schreiben, da der Klappentext schon viel verrät und auch einiges verspricht. *** Meine Meinung: Ich bin durch den Klappentext mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen. Ich habe einen packenden Psychothriller erwartet, wurde aber enttäuscht, da dieses Buch leider eher ein Krimi ist, als ein packender Psychothriller. Bis zur Hälfte gab es einen leichten Spannungsaufbau, der aber dann auch wieder abflaute und bei mir nicht mehr wirklich aufkommen wollte. Er verlor sich in der Geschichte und war nur noch im Hintergrund ein wenig spürbar. In Nebensätzen wurden Hinweise eingestreut, die bei mir dann oft untergingen und unwesentliches wurde hervor gehoben. Die ganzen Personen die am Anfang eingeführt werden, verwirrten mich sehr und kaum eine der Personen wurde näher beschrieben, sie blieben fast alle blass. Ausser bei Kommissar Alvermann bekam ich schnell einen kleinen Einblick in seine Persönlichkeit, sein Leben. Ein Kommissar der sein Leben ändern will und gesünder werden will. Dies zieht sich durch das ganze Buch und seinen Vorsatz bleibt er sich auch nicht treu. Das Ermittlerteam geht in den Dialogen nicht gerade zimperlich miteinander um. Ihre Sprüche sind oft derb und überspitzt, aber sie passten sehr gut und lockerten das Buch ein wenig auf. Ganz toll fand ich, dass man einen schönen Einblick in die Arbeit des Teams bekam. Es gibt nicht nur den einen Helden, sondern durch die realitätsnahe Schilderung des Ermitlleralltags mit Teamsitzungen, bekommt man mit, wie sich die einzelnen Ermittler in den Fall einbringen und ihre Puzzleteile beifügen. Berührend fand ich die Rückblenden. Ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen, schildert Frau Feldhaus sehr emotional das Leben der Opfer und greift damit ein brisantes Thema um Kindesmissbrauch und Menschenhandel auf. Das Ende kam dann zu schnell, es wurden weitere Personen in die Geschichte integriert, die aus höheren Kreisen stammten und die allesamt mit dem Fall zu tun hatten. Ich blieb mit vielen offenen Fragen zurück... *** Fazit: Der Schreibstil war flüssig und das Buch war angenehm zu lesen. Leider konnte es mich nicht überzeugen, da ich, dank dem Klappentext, mit einer anderen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen bin und somit auch enttäuscht wurde. Für das brisante Grundthema hätte ich mir eine bessere, klarere Geschichte und mehr Tiefgang gewüscnht. Wer einen Krimi, mit nicht allzu viel Tiefgang lesen möchte, der wird mit dem Buch sicher glücklich werden.

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  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    Buecherwurm1973

    10. July 2012 um 18:35

    Das Team von Eric Alvermann steht vor schwierigen Ermittlungen. Ein Toter, der in einem Hotelzimmer erschossen wurde. Scheinbar Selbstmord. Alvermann ist überzeugt, dass da etwas nicht stimmt. Kurz darauf wird ein nacktes Mädchen gefunden, welches fast zu Tode gequält und missbraucht wurde. Besteht ein Zusammenhang zu diesen zwei Fällen? Besteht ein Zusammenhang mit einem alten Fall, wo es um Kinderpornografie und ein Kinderbordell ging? Das Team beginnt zu ermitteln. Dankbar bin ich der Autorin, dass der Missbrauch des Mädchens nur angedeutet wird. Auch die Ermittlungen werden eigentlich nur angedeutet. Der Leser „hört“ bei den wichtigen Meetings mit und bei wichtigen Einsätzen dabei. Ansonsten wird nur angedeutet. Dazwischen ist viel Platz für das Privatleben von Alvermann. Die Geschichte des vernachlässigten Junge. Er hat das Mädchen gefunden und wird nun von den Tätern gejagt. Auch der Alkoholmissbrauch im Polizeibetrieb ist ein Thema. Der Ermittler Masur hat ein gewaltiges Alkoholproblem und versucht verzweifelt davon loszukommen. Das Buch besteht aus kleinen Kapiteln und wechselt ständig zwischen verschiedenen Schauplätzen hin und her. Dazwischen geschoben werden noch die Lebensgeschichten der Toten. Das macht die Geschichte lebendig und erhält die Spannung. Der Schreibstil ist einfach und doch präzise. In wenigen Worten hat die Autorin die Situation erklärt und umschrieben. Ist das Buch ein Psychothriller? Das Buch wäre wahrscheinlich im Genre Krimi besser untergebracht. Denn ein Thriller ist es nicht. Ausser, dass es irrführend ist, ist es müssig darüber zu diskutieren, in welches Genre das Buch gehört. Hauptsache man hat eine gute Geschichte gelesen.

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  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    silver111

    10. July 2012 um 09:10

    Ein Mord an einem Mann und ein vergewaltigtes, zu Tode gequältes Mädchen bringen den Karlsbacher Ermittler Alvermann und sein Team auf die Spur einer Bande, die Kindesmissbrauch und -prostitution in großem Stil betreibt. Schon vor einigen Jahren gab es einen ähnlichen gelagerten Fall, bei dem Kommissar Alverman den Tätern auf der Spur war. Auf Druck von "oben" wurde der Fall geschlossen, es kam zu keinen Verhaftungen. Das Team rollt den alten Fall neu auf und hofft, dass sie mit Hilfe ihres Zeugen, eines Jungen der einen der Täter gesehen hat, diesmal erfolgreicher sind. Mit Himmelskinder ist Marion Feldhausen ein spannender Debütkrimi gelungen. Das Buch besticht durch das brisante Thema, den flüssigen und klaren Schreibstil und ein patentes Ermittlerteam. Dabei legt die Autorin den Schwerpunkt auf die Ermittlungsarbeit des Teams, welche manchmal auch mit ungewöhnlichen Mitteln zum Erfolg führt. Der Ermittleralltag im Büro ist realitätsnah beschrieben, die kleinen Machtspiele mit Kollegen anderer Abteilungen, Beziehungs- und Suchtprobleme lassen die Ermittler menschlich wirken. Allerdings wird einiges nur angedeutet, die Autorin verzichtet auf Äußerlichkeiten, so dass es etwas schwierig ist, sich die Ermittler vorstellen zu können. Das lässt andererseits genug Spielraum für die eigene Fantasie. Himmelskinder ist ein lesenswerter, spannender Krimi mit einem hochbrisanten Thema. Ich bin schon auf den zweiten Fall des sympathischen Ermittlerteams gespannt.

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  • Rezension zu "Himmelskinder" von Marion Feldhausen

    Himmelskinder

    truempi

    09. July 2012 um 22:04

    Ich denke im Klappentext wird genug über den Inhalt erklärt. Also mich hat das Buch im wahrsten Sinne des Wortes überrascht nicht im Negativen Sinne, aber dennoch war es etwas irreführend, dass das buch als ein packender Psychothriller beschrieben wird. Denn das ist es keineswegs es ist eher ein Krimi oder Drama. Trotzdem fande ich das Buch sehr gut geschrieben. Besonders den Personensichtwechsel hat mir gefallen genauso, wie die Kurzen Kapitel auch wenn es etwas ungewohnt war. Das Thema von Kinderpornografie und Missbrauch geht einem unter die Haut, die Sachen die Menschen mit diesen Kindern machen sind einfach nur grausam. Die Personen haben mir sehr gut gefallen, besonders Alvermann und Masur sind mir ans Herz gewachsen. Ich finde man kriegt in diesem Buch auch den Polizeilichen Alltag sehr gut mit und die Hindernisse und Misserfolge mit denen sie täglich zu kämpfen haben. Und das es ein großer Unterschied ist einen Täter finden und ihn Hinter Gitter zu bringen. Es wird auch die Schwäche der Justiz gezeigt, dass die die besser und höher gestellt sind es sehr viel einfacher haben und es schwer ist ihnen etwas nachzuweisen. Allerdings hatte das buch auch seine Schwächen. Denn es gab einige Stellen im Buch die ich am Anfang oder auch nach Abschluß des Buches immer noch nicht verstanden habe. Auch wenn ich sie noch mal gelesen habe. Auch gab es einige Handlungen, wo ich mich immer noch fragen wieso die in dieses Buch mitreingebracht wurden. Auch ein Nachteil war, dass das Ende dann doch sehr gequetscht war. Alles in allem war es aber trotzdem ein gutes buch, was ich sehr gerne gelesen habe. Ich werde auf jeden Fall auch den Zweiten Fall von Alvermann lesen.

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