Marion Fennel-Stüber

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Marion Fennel-Stüber

Damals in Heidelberg

Damals in Heidelberg

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Erschienen am 23.05.2016
Der Arsch der Welt hat tolle Backen

Der Arsch der Welt hat tolle Backen

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Erschienen am 21.01.2016
Transformationen

Transformationen

 (1)
Erschienen am 29.02.2012
Weit weg mittendrin

Weit weg mittendrin

 (1)
Erschienen am 17.02.2016

Neue Rezensionen zu Marion Fennel-Stüber

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Rezension zu "Wo der Brüllaffe zum Frühstück schreit ..." von Marion Fennel-Stüber

Die Staaten im nördlichen Südamerika - ein Thema ungewollt präsenter Aktualität !
dr_rudolfvor einem Jahr

Nach den eingängigen Schilderungen der Autorin über die desolate wirtschaftliche Lage in Venezuela („Toilettenpapier wird knapp !“) war es eigentlich absehbar, wann die Bevölkerung aufbegehren würde. Man kann nur hoffen, dass die Aera MADURO ein hoffentlich baldiges Ende ohne Blutvergießen findet. Im Nachbarstaat Kolumbien sind erste Schritte in eine befriedete Zukunft gelungen, die Frage bleibt, wie stabil die Übereinkommen zwischen Staat und Rebellen sind.

Vor diesem Hintergrund ständiger Unsicherheit gelingt es der Autorin, den Ländern ihre landschaftlich schönsten Seiten abzugewinnen und Land und Leute von ihrer sympatischsten Seite zu schildern.

Insgesamt ein Plädoyer für Kolumbien, Venezuela und Panama als Reiseziele einer begeisternden Individualreise . . . wenn man denn den Mut dazu hat !

 

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D

Rezension zu "Damals in Heidelberg" von Marion Fennel-Stüber

Reminiszenz an die eigene Kindheit und Jugend . . .
dr_rudolfvor 2 Jahren

. . . für denjenigen, der wie ich extreme Bezüge zur Vita der Autorin (gleicher Geburtsjahrgang, Geburtsort Heidelberg) feststellen konnte, ein ergreifendes Buch, denn längst Vergangenes wird wieder lebendig und vergessen Geglaubtes kommt wieder zum Vorschein. Das Ganze reflektiert mit dem heutigen Wissen und der Erfahrung eines ganzen Lebens bereitet ein besonderes Lesevergnügen.
Aber auch die Probleme der unmittelbaren Nachkriegsgeneration kommen nicht zu kurz, jedoch weder oberlehrerhaft, mit erhobenem Zeigefinger oder gar schuldzuweisend wiedergegeben, sondern einfühlsam und ausgewogen beschrieben und zum Nachdenken anregend.
Ohne abschätzen zu können, was die jüngeren Generationen damit anfangen können: Ein tolles Buch !
Gegenüber der Erstauflage von 2015 hat die Autorin v.a.im Bezug auf Layout, Illustrationen und Fehlerfreiheit einen bedeutenden Schritt nach vorn gemacht. Das Ganze zu einem erheblich günstigeren Preis wird hoffentlich eine große Anzahl von Fans der Stadt am Neckar zu begeisterten Lesern werden lassen.

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D

Rezension zu "Transformationen" von Marion Fennel-Stüber

Rückbesinnung auf Kindheit und Jugend als "Pflaster" für die verletzte Seele
dr_rudolfvor 3 Jahren

Anstoss zur Lektüre des Buches waren eigentlich „nur“ die (zeitlichen und örtlichen) Bezüge zum Ort meiner eigenen Kindheit und Jugendzeit.
Dabei hatte ich nicht erwartet, (ungewollt) in die Seele einer zutiefst verletzten Frau zu schauen, die im Rückblick auf ihre glückliche Kindheit und Jugend die einzige Möglichkeit zur Überwindung der kurz zuvor nach 37 gemeinsamen Jahren erfolgten Trennung von ihrem geliebten Ehepartner sah.
Im Buch sind in einer Art Tagebuch ihre aktuellen Befindlichkeiten, Gedanken, Zweifel zum Trennungsschmerz aufgeführt; dem gegenübergestellt immer wieder episodenhafte Bezüge aus der Vergangenheit. Dass dies nicht streng chronologisch erfolgt und zu manchen Wiederholungen führt, tut dem Lesegenuss kaum Abbruch und spricht eher für die Authentizität der Erzählung.
Schon nach kurzer Zeit hat man sich an diesen Stil gewöhnt und muss aufpassen, dass man nicht zu sehr mit der Autorin mitleidet.
Auch wenn dabei die persönliche Aufarbeitung der Trennung für den einen oder anderen Leser bisweilen überhand nehmen mag, wird er durch die kurzweiligen Erlebnisse und Anekdoten mehr als entschädigt. (Die Autorin vergleicht es mit dem „Wort zum Sonntag“, das ja auch immer dieselbe Botschaft bei veränderten Inhalten hat.)
Das Resümee, das der Leser sehr bald für sich ziehen kann, ist die (nicht neue) Erkenntnis, dass wir alle „Gefangene“ unserer Prägungen sind (Veranlagung, Erziehung, Erfahrungen usw.). Welchen Typ von Partner wir wählen, wie wir uns ihm gegenüber verhalten und wie wir Konflikte mit ihm bewältigen, folgt tradierten Schemata.

Auch wenn die Frage offen bleibt: „Was hat die Autorin bewogen, dem Leser ihr Innerstes nach außen zu kehren ? Ist es Wut, Rache, Verzweiflung, Befreiung, Mut oder alles zusammen . . .“, so bleibt letztendlich ein Gefühl von tiefem Respekt und anerkennender Bewunderung:
. . . was für eine Frau !

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