Marion Fennel-Stüber Transformationen

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Inhaltsangabe zu „Transformationen“ von Marion Fennel-Stüber

Nach 34 Ehejahren wird Marion Fennel-Stüber von ihrem Ehemann verlassen. Sie stürzt in eine tiefe Lebenskrise, verliert den Boden unter den Füßen. Sie beginnt zu schreiben. Lässt mit jedem geschriebenen Wort Verzweifelung und Wut hinter sich und die lebendigen Erinnerungen an ihre behütete Kindheit wach werden. Anekdoten, humorvolle und absurde, witzige und nachdenkliche, schaffen einen authentischen Einblick in das Leben der Autorin und ihre liebevoll recherchierte Familiengeschichte. Noch einmal flammt der Zeitgeist dieser bewegenden Epoche auf, und man wird unvermittelt Zeuge der deutschen Nachkriegsjahre.

Authentische Schilderung des Umgangs mit der (eigenen) zutiefst verletzten Seele

— dr_rudolf

Schreiben, um sich zu erinnern. Sich erinnern, um zu wissen, wer man ist. Ein Impulsgeber und Mutmacher für Menschen in Lebenskrisen

— Marfest

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  • Rückbesinnung auf Kindheit und Jugend als "Pflaster" für die verletzte Seele

    Transformationen

    dr_rudolf

    15. February 2016 um 10:29

    Anstoss zur Lektüre des Buches waren eigentlich „nur“ die (zeitlichen und örtlichen) Bezüge zum Ort meiner eigenen Kindheit und Jugendzeit. Dabei hatte ich nicht erwartet, (ungewollt) in die Seele einer zutiefst verletzten Frau zu schauen, die im Rückblick auf ihre glückliche Kindheit und Jugend die einzige Möglichkeit zur Überwindung der kurz zuvor nach 37 gemeinsamen Jahren erfolgten Trennung von ihrem geliebten Ehepartner sah. Im Buch sind in einer Art Tagebuch ihre aktuellen Befindlichkeiten, Gedanken, Zweifel zum Trennungsschmerz aufgeführt; dem gegenübergestellt immer wieder episodenhafte Bezüge aus der Vergangenheit. Dass dies nicht streng chronologisch erfolgt und zu manchen Wiederholungen führt, tut dem Lesegenuss kaum Abbruch und spricht eher für die Authentizität der Erzählung. Schon nach kurzer Zeit hat man sich an diesen Stil gewöhnt und muss aufpassen, dass man nicht zu sehr mit der Autorin mitleidet. Auch wenn dabei die persönliche Aufarbeitung der Trennung für den einen oder anderen Leser bisweilen überhand nehmen mag, wird er durch die kurzweiligen Erlebnisse und Anekdoten mehr als entschädigt. (Die Autorin vergleicht es mit dem „Wort zum Sonntag“, das ja auch immer dieselbe Botschaft bei veränderten Inhalten hat.) Das Resümee, das der Leser sehr bald für sich ziehen kann, ist die (nicht neue) Erkenntnis, dass wir alle „Gefangene“ unserer Prägungen sind (Veranlagung, Erziehung, Erfahrungen usw.). Welchen Typ von Partner wir wählen, wie wir uns ihm gegenüber verhalten und wie wir Konflikte mit ihm bewältigen, folgt tradierten Schemata. Auch wenn die Frage offen bleibt: „Was hat die Autorin bewogen, dem Leser ihr Innerstes nach außen zu kehren ? Ist es Wut, Rache, Verzweiflung, Befreiung, Mut oder alles zusammen . . .“, so bleibt letztendlich ein Gefühl von tiefem Respekt und anerkennender Bewunderung: . . . was für eine Frau !

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  • Hier finden sich sicher viele Frauen in ihren Gefühlen wieder

    Transformationen

    Bluetenzauber

    29. October 2014 um 12:49

    Das Buch erzählt authentisch und wirklichkeitsnah die Geschichte einer Frau, wie sicher viele Frauen sie auch schon erlebt haben, aber sich nicht trauten, sie öffentlich zu verarbeiten , um daran zu wachsen anstatt zu zerbrechen. Ein Mutmacher der ganz besonderen Art und der tiefe und eindrückliche Erfahrungen wiedergibt, die viele gern verdrängen. Transformationen macht Lust auf mehr von dieser Autorin!

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