Marion Gräfin Dönhoff Kindheit in Ostpreußen

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Inhaltsangabe zu „Kindheit in Ostpreußen“ von Marion Gräfin Dönhoff

In einer halb-feudalen Gesellschaft geboren, wächst Marion Gräfin Dönhoff in die Demokratie hinein. Besuche von Hindenburg und Kaiserin Auguste Viktoria schildert sie auf humorvolle Weise. Fotos unterstreichen die Authentizität der Lebensbeschreibungen und lassen ihre Liebe zur Landschaft ihrer Heimat, die sie 1945 verlassen mußte, nachvollziehbar werden. Ihrer Zeit weit voraus, studierte sie Nationalökonomie. Die Vielschichtigkeit des Textes und die geschichtlichen Hintergrundinformationen machen aus diesem Buch mehr als eine der üblichen Biographien.

Jeder hätte gerne so eine Kindheit wie die Gräfin Döhnhoff!

— Linatost
Linatost

Sie schreibt von ihrer Heimat, die unwiederbringlich verloren ist. Man spürt ihre Sehnsucht und ihre Trauer um das Verlorene, ohne dass sie

— supersusi
supersusi

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  • ein Buch voller Sehnsucht

    Kindheit in Ostpreußen
    supersusi

    supersusi

    22. June 2017 um 18:27

    Dies Buch hat mich sehr bewegt. Auch wenn ich nie in Ostpreußen gewesen bin, ist die Sehnsucht in dem Buch nach Heimat, Vergangenheit und alten Werten ansteckend. Vielleicht ist es auch die Sehnsucht nach einer unbeschwerten Kindheit in der Natur mit allen Freiheiten. Wenn man aber genau guckt, so war es auch eine Zeit der Entbehrungen und harter Arbeit und Disziplin, was jedoch von der Autorin nicht so empfunden wurde. Man wuchs mit diesem Pflichtgefühl auf, vieles war eine Selbstverständlichkeit und wurde nicht hinterfragt. Gräfin Dönhoff gelingt es durch ihre Beschreibung der Landschaft eine Saite in einem klingen zu lassen, von der man nicht wußte, dass sie da war. Sie schafft es, dass schon allein die Worte Ostpreußen, Masuren usw. einen wehmütig nostalgisch werden lassen, da all dies (Zeit und Ort) unwiederbringlich verloren ist. Dabei wird sie nie gefühlsdusselig oder kitschig. Man spürt dennoch ihre Sehnsucht und ihre Trauer um das Verlorene. Die Autorin ist der gleiche Jahrgang wie meine Großmutter und sie ist auf einem Adelslandsitz in Ostpreußen groß geworden. Sie war indirekt an der Planung des 20. Juli beteiligt und mit den Lehndorffs verwandt und aufgewachsen, die eine größere Rolle dabei spielten und hingerichtet wurden. Sie selbst floh im Winter 44/45 allein auf ihrem Pferd 1200 km nach Westen. Erst über 40 Jahre später, mit 80 Jahren besuchte sie ihre Heimat wieder. Das Buch liest sich flüssig und ist in viele kurze Kapitel unterteilt. Besonders wehmütig machen die vielen Photos, die leider natürlich nur schwarz weiß und klein sind. Ich liebe die Landschaft Mecklenburgs, besonders die Seenplatten und so stelle ich mir auch die Ländereien der Familie Dönhoff vor. Gegen Ende des Buches geht es viel um Adlige und ihre Vorfahren, was ich nicht so interessant fand. Aber der Rest hat mich sehr berührt. Die Autorin selbst ist Journalistin geworden und war Chefredakteurin der Zeit. Ihr Schreibstil hat es mir sehr angetan und da ich mich für den Widerstand damals interessiere, freue ich mich auf 2 andere Bücher, die ich von ihr habe "Namen, die keiner mehr nennt" und "Um der Ehre willen.-Erinnerungen an die Freunde vom 20. Juli".

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  • Rezension zu "Kindheit in Ostpreußen" von Marion Gräfin Dönhoff

    Kindheit in Ostpreußen
    Ferdimax

    Ferdimax

    25. June 2008 um 11:22

    dieses Buch benötigt keine Rezension - man sollte es gelesen haben