Marion Griffiths-Karger Das Grab in der Eilenriede

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Inhaltsangabe zu „Das Grab in der Eilenriede“ von Marion Griffiths-Karger

Ein Mord stört die gediegene Atmosphäre im Stadtteil Kleefeld: Der unbeliebte Lehrer Krämer liegt brutal ertränkt am Annasee. Bei der Obduktion machen die Ermittler eine seltsame Entdeckung: Im Magen des Ermordeten finden sie einen Schlüssel. Wenig später entdecken Spaziergänger in der Eilenriede die Überreste einer Leiche, dann wird eine junge Frau misshandelt und ermordet. Hängen die Taten zusammen? Zunächst verlaufen die Ermittlungen trotz mehrerer Verdächtiger schleppend, doch dann macht Charlotte Wiegand, Hauptkommissarin bei der Kripo Hannover, eine verhängnisvolle Entdeckung.

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  • Rezension zu "Das Grab in der Eilenriede" von Marion Griffiths-Karger

    Das Grab in der Eilenriede

    Gospelsinger

    06. April 2011 um 02:40

    Hannover hat so einige idyllische Plätze. Einer davon ist die Eilenriede, Europas größter Stadtwald. Hervorragend geeignet, um eine Leiche zu verstecken. Auch der Annateich ist schön. Hervorragend geeignet, um einen unbeliebten Lehrer zu ertränken. Keiner weint dem Lehrer Michael Krämer eine Träne nach. Seine Frau hat er geschlagen, seine Schüler schikaniert, mit den Eltern und mit seinen Kollegen hat er gestritten. Ein ausgemachtes Ekel also. Entsprechend lang ist die Liste der Verdächtigen. Es gibt viel zu tun für die Ermittlerin Charlotte Wiegand, und so kann sie die Unterstützung des Kollegen Kasper Hollinger gut gebrauchen. Der kennt sich im Stadtteil Kleefeld bestens aus und seine Frau Ursula ist mit Sabine, der Frau des Toten, befreundet. Hollinger ist allerdings nicht so furchtbar begeistert von der Zusammenarbeit an diesem schwierigen Fall. Nebenbei muss er sich nämlich noch mit seiner zickigen pubertierenden Tochter und seiner peinlichen Mutter herum schlagen. Letztere macht einem mit ihrem ungewöhnlichen Verhalten richtig Spaß. Schnell bekommt Charlotte Wiegand heraus, dass der Mord eine lange Vorgeschichte hat. Das Verschwinden der Schülerin Marina Kleiber vor zehn Jahren hängt direkt mit dem jetzigen Geschehen zusammen. Es braucht eine Menge Verwicklungen und falsche Fährten, bis in einem dramatischen Finale der Fall geklärt werden kann. Ich mag Hannover, auch wenn es dort nicht immer sonnig ist wie in diesem Krimi. Die kluge und genussfreudige Charlotte ist mir sympathisch, ebenso Hollinger, dessen Familie trotz aller Probleme recht gut funktioniert. Gefallen hat mir auch das gut dosierte Lokalkolorit. Selbst meine geliebte Holländische Kakaostube, in der es wirklich den besten Kakao gibt, kommt vor. Dieser spannende und gut geschriebene Regionalkrimi wird nicht nur Menschen gefallen, die Hannover kennen. Aber denen ganz besonders.

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