Krieger der Lüfte

von Marion Hübinger 
3,8 Sterne bei13 Bewertungen
Krieger der Lüfte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7):
Elenas-ZeilenZaubers avatar

Jeder findet seinen Weg auf seine eigene Art und Weise.

Kritisch (1):
lunau-fantasys avatar

Leider fehlte mir in der Geschichte die Tiefe

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Inhaltsangabe zu "Krieger der Lüfte"

Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959629201
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:15.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Elenas-ZeilenZaubers avatar
    Elenas-ZeilenZaubervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Jeder findet seinen Weg auf seine eigene Art und Weise.
    Krieger der Lüfte

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Leyla sucht mit ihren Anfang 20 ihren Weg und wie es bei Frauen häufig ist, eiert sie rum und überlegt eher, wie sie den Anforderungen und den Erwartungen der Mitmenschen an sie gerecht werden kann, denn zu überlegen, was sie will.
    Ja, sie hat sich bereits in einigen Punkten freigeschwommen und könnte daraus Kraft ziehen. Doch sie zögert und überlegt sich immer wieder, was die anderen denken könnten und tun würden.
    Und genau dieses Zaudern und Zagen macht Leyla so lebendig. Auch wenn es mich total genervt hat. Denn das geht mir auch im wahren Leben absolut auf den Keks. Man wird nie alle Faktoren in einer Entscheidung berücksichtigen können und dann trifft man halt die Entscheidung, die in diesem Moment die beste ist. Und wenn das nicht passt, dann entscheidet und handelt man neu.
    In der fremden Welt muss Leyla zu sich selbst finden und ihren Weg definieren.
    Die Autorin hat die Spannung sukzessive aufgebaut und für mich waren die beiden größten Fragen:
    Wie kommt Leyla aus der fremden Welt zurück?
    Zieht sie mit ihrem Freund zusammen?
    Dies alles gepaart mit einem lockeren Schreibstil, lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen.
    Dabei muss ich betonen, dass das Ende überraschend und auch recht offen ist, was mir sehr gut gefallen hat. So kann man als Leser selber überlegen und noch weiterspinnen, was Leyla aus ihrem Erlebnis gelernt hat.
    Allerdings hätte ich mir schon gewünscht, die fremde Welt ein wenig besser kennenzulernen, aber es handelt sich ja nicht um einen Fantasy-Roman, sondern um Leylas Weg zu sich selbst. Doch dies ist der Punkt, der mich dazu veranlasst, gute 4 kriegerische Sterne zu vergeben.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

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    _jamii_s avatar
    _jamii_vor 4 Monaten
    Krieger der Lüfte

    Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

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    schwarzesweibvor 4 Monaten
    Es konnte mich nicht ganz überzeugen

    Leylas Freund möchte mit ihr zusammen ziehen. Ihr geht es zu schnell und sie weiß nicht, ob es die richtige Entscheidung ist. Darum entscheidet sie sich, eine Pilgerreise anzutreten. Sie gelangt auf ihrer Pilgerreise in eine andere Welt, wo sie auf Akim trifft, der eine ganz andere Sprache als sie spricht, der weiß, das sie die Auserwählte ist. Sie muss das Volk retten und sich gegen einen Adler stellen. Wird sie den ;; Krieger der Lüfte`` besiegen und in ihre alte Heimat zurück finden?

    Leyla ist am Anfang sehr unsicher. Auf der Pilgerreise wird sie sich ihren Gefühlen bewusst und findet zu sich. Akim ist neugierig und zur Natur verbunden. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt schnell ins Buch hinein. Leider hat mir Spannung gefehlt und es war zu langatmig zwischendurch. Zum Ende hin ging plötzlich alles ganz schnell. Ich finde  gut, dass man hinten im Buch ein Glossar hat, wo man die Worte von Akim in seiner Sprache nachlesen kann. Die Umgebung wurde so erklärt, das man sie sich bildlich vorstellen konnte.

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    NussCookies avatar
    NussCookievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: 4,5- ungewöhnlich, emotional, mitreißend! Leyla wird wie der Leser in die fremde Welt entführt. Es wird aufregend, spannend und tränenreich.
    4,5 Speere für den Krieger der Lüfte!

    Informationen:
    Dies ist ein Einzelband, welcher am 08.03.2018 beim Papierverzierer Verlag erschienen ist und von der Autorin Marion Hübinger geschrieben wurde. Das Buch ist bislang als E-Book bei einem Preis von 3,49€ und als Taschenbuch bei einem Preis von 13,95€ erschienen und umfasst 320 Seiten.

    Klappentext:
    Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertourvon München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

    Erster Satz:

    „Nichts hätte ihn darauf vorbereiten können.“ (Position 41)

    Erwartungen:
    Von der Autorin habe ich bislang zwei Bücher gelesen. Das eine Buch konnte mich mit seinem dystopischen Setting genau abholen, das andere Buch war ihr Debüt im Fantasygenre, welches mir leider nur mäßig gefallen hat. Da ich aber inzwischen weiß, dass die Autorin einen riesigen Sprung in der Schreibentwicklung zwischen diesen beiden Werken hingelegt hat, erhoffe ich mir somit ein ebenso gutes Werk wie „Water Love“ eines war. Bei dieser Autorin weiß man eben nie, was man genau bekommt, aber eines ist absolut sicher: Die Charaktere sind etwas ganz Besonderes. Meine Erwartungen an mein erstes Papierverzierer-Buch sind demnach sehr hoch, aber ich kann fühlen, dass es mich nicht enttäuscht wird.

    Covereindrücke:

    Um das Cover herum, aber dennoch im Cover, befindet sich eine helle Umrandung. Im oberen Drittel des Covers sieht man den Titel des Buches mitsamt dem Namen der Autorin. Ein besonderer Blickfang stellt hierbei der kleine Adler in derselben Farbe wie die der Schriftfarbe dar. Ganz links unten befindet sich das Logo des Verlags. In der Mitte des Covers befindet sich ein riesiger Adler, welcher seine Schwingen breit gefächert hat. Dieser fliegt über einen See, welcher am steinernen Ufer schaumig bricht. An diesem Ufer befindet sich die Silhouette einer jungen Frau, welche wahrscheinlich die Protagonistin Leyla darstellen soll. Im See befindet sich eine Insel, auf der man die Steinreste einer zerfallenen Stadt erkennen kann. Um diese Ruine herum erheben sich zahlreiche Vögel in die Luft. Im Hintergrund lässt sich zwischen Wolken und Nebelschwaden ein gigantischer Berg erahnen, welcher zum Teil von Schnee bedeckt ist. Ich finde das Cover großartig! Es sieht auf den ersten Blick aus wie ein Gemälde. Eben so, als ob es von einem Künstler mit Ölfarbe auf eine Leinwand gebannt worden wäre. Die Farbgebung erinnert an eine untergehende Sonne und wirkt an einigen Stellen düster, an anderen Stellen freundlich. Ich kann mich gar nicht satt genug an diesem umwerfenden Cover sehen. Wer auch immer es erstellt hat, hat wirklich gute Arbeit geleistet! Wenn ich mal Geld zu viel habe, wird es in meinem Regal einziehen, denn nur für den Reader ist es mir viel zu schön.

    Meinung:

    Das Buch beginnt gleich mit einer regelrechten Besonderheit, die ich so auch noch nicht oft lesen durfte. Der Prolog ist aus der Sicht des männlichen Protagonisten Akim geschrieben, welcher nur in diesem einzigen Kapitel zu Wort kommt. In welchem Buch findet man sowas? In ein paar Büchern, richtig. Aber das war noch längst nicht alles. Ansonsten ist das gesamte Buch nämlich aus der Sichtweise der weiblichen Protagonistin Leyla geschrieben. Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft, an einigen Stellen sehr humorvoll und mitreißend. Aber der Clou ist, dass der Prolog schon ziemlich viel vom Ende des Buches verrät, was mich im ersten Moment total schockiert hat, im zweiten Moment mich aber unbedingt hat wissen lassen wollen, wie es dazu kam. Immerhin werden die Leser von der Autorin hier bewusst auf die fortgeschrittene Geschichte gespoilert. Entweder dem Leser gefällt sowas also gar nicht und fühlt sich veräppelt oder er reagiert mit genau der feurigen Neugierde, welche ich an den Tag gelegt habe, und stürzt sich kopfüber ins Buch.

    Dort traf ich dann auf die Protagonistin Leyla. Leyla hat ein tolles Leben und in ihren jungen Jahren so ziemlich alles erreicht was man sich nur wünschen kann. Sie arbeitet in einem angesehenen Verlagshaus, ihr Job bereitet ihr große Freude, sie hat einen wundervollen Freund, welcher ebenfalls im selben Verlagshaus arbeitet und dessen Bild in einem Lexikon unter „perfekt“ zu finden ist, einen ganzen Haufen Freunde und mit dem Klettern ein außergewöhnliches Hobby für sich entdeckt. Eigentlich könnte sie nicht glücklicher sein. Eigentlich – denn als ihr Freund mit ihr zusammenziehen will bekommt Leyla kalte Füße, bucht sich eine Pilgerreise und ist auf und davon. Ufff. Zuerst habe ich diese Entscheidung gar nicht verstanden, denn Leyla und ich sind da wohl grundverschiedene Typen. Es fiel mir schwer mich in ihre Denkweise reinzuarbeiten, aber dennoch war sie mir sympathisch. Komischerweise macht mir der Fakt, dass sie so ihre Macken hat, obwohl sie von außen scheinbar perfekt wirkt, sie mir dann noch sympathischer. Wir alle kennen diese scheinbar perfekten Menschen, die alles können, denen alles gelingt und die ein perfektes Leben führen. Die Autorin spielt bewusst damit, dass eben nicht immer alles so ist wie es scheint.

    Nicht mal die alte Linde im Klosterpark ist das, was sie vorgibt zu sein und schon befindet sich Leyla mitten in einer fremden Welt, welche ihr vollkommen fremd ist. Während sie anfangs noch an ein Missverständnis glaubt, so wird ihr beim herumirren im Wald klar, dass sie nicht so leicht zurückkommt. Auf ihrer Suche nach nichts Bestimmten trifft sie unerwartet auf Akim, einem jungen Mann, welcher ihr schlussendlich hilft und sie zu ihrem wahren Schicksal führt. Denn Leyla ist die Auserwählte aus dem Land des gespaltenen Baums. Ihre Aufgabe ist es den Krieger der Lüfte, den Adler Redla und seine Krähenarmee zu besiegen und Akims Volk aus dessen Krallen zu befreien. Leyla ist heillos überfordert. Kann sie es wirklich schaffen ein ganzes Volk vor einem riesigen, bösartigen Adler zu bewahren? Findet es heraus!

    Leyla und Akim entwickeln im Laufe des Geschehens zärtliche Gefühle füreinander. Das besondere an dieser Liebesgeschichte ist, dass die beiden zwei vollkommen verschiedene Welten trennen. Diese zarten Bande beruhen alleine auf Gesten, auf Berührungen, auf Mimik und auf de Körpersprache, denn die beiden können nicht wirklich miteinander kommunizieren. Leyla und Akim trennt eine vollkommen verschiedene Sprache. Die Autorin hat sich nämlich eine eigene Sprache für ihr Buch ausgedacht und zwar die Sprache von Akims Volk. Diese ähnelt in manchen Punkten unserer ein wenig und manche Worte lassen sich mit purer Willenskraft oder aus dem Kontext übersetzen, allerdings ist es für Leyla nochmal schwerer diese zu verstehen, da dem Leser manchmal Übersetzungen geliefert werden, ihr aber nicht. Am Ende des Buches stehen nochmal alle Sätze der fremden Sprache, welche im Buch gefallen sind, mit Übersetzung, sodass man beim Lesen des gedruckten Exemplars ganz bequem hin und her springen kann. Für Leyla und Akim ist es also sehr schwer sich miteinander zu verständigen und das, obwohl sie auf ihrer gemeinsamen Reise durchaus auf einige Worte angewiesen wären. Es ist erstaunlich, wie gut es dennoch zwischen den beiden funktioniert. Die Kommunikationsschwierigkeiten werden durch Gesten, Blicke, Berührungen und auch einigen heißen Szenen überbrückt. Zwischenzeit habe ich über Leyla aber schon mal die Augen gerollt, denn sie hat einen Freund zu Hause? So ganz möchte sie aber weder den einen noch den anderen jungen Mann aufgeben. Das vermittelt mir irgendwie einen falschen Wert und da hätte ich mir von Leyla mehr eine klare Stellungnahme gewünscht.

    Es läuft am Ende alles auf den Kampf gegen Redla und somit auf das Finale hinaus, welches ich als sehr spannend empfunden habe. Leyla ist in diesem Moment keinesfalls die todesmutige, strahlende Heldin, welche man sich so vorstellt. Sie hat ihre Zweifel, hält sich für schwach und ist sich unsicher, aber, und das ist das Wichtigste, sie gibt nicht auf. Leyla kämpft nicht nur für sich, sondern auch für Akim und für die Freiheit seines Volkes. Ich war so gespannt, ob Leyla ihre Aufgabe meistern würde und ob sie Redla besiegen kann und habe mit ihr mitgezittert. An einigen Stellen habe ich mich gar nicht getraut sofort weiterzulesen, musste den E-Book-Reader immer mal wieder zur Seite legen und tief durchatmen, bevor ich weiterlesen konnte. Wie es ausgeht, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest ;). Aber glaubt mir, ich war vom Ende echt schockiert! Es ist so ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe und ich musste auch ein paar Tränchen vergießen. Das Ende ist in sich abgeschlossen, aber ich bin dennoch nicht ganz zufrieden. Ich wünschte, es würde sich bei dem Buch nicht um einen Einzelband handeln, sondern ein Folgeband meine ganzen ungeklärten Fragen lösen, denn davon gibt es noch einige! Vielleicht erhört uns die Autorin ja und wir bekommen das Ende, welche wir uns alle für die Protagonisten wünschen.

    Ich habe aber dennoch ein wenig Kritik. Mein erster großer Kritikpunkt ist der Epilog. Ich möchte euch nicht spoilern, aber ich habe ihn als unpassend und nicht durchdacht genug empfunden. Es fühlte sich irgendwie unfertig an und so, als ob Leyla noch immer nicht ganz glücklich in ihrem Leben wäre. Dabei wünsche ich ihr das doch so sehr! Der zweite, etwas kleinere Kritikpunkt, ist das fehlende Hintergrundwissen rund um den Adler Redla. Zwar wurde kurz angeschnitten woher er kam und was sein Zweck ist, aber leider viel zu wenig und für mich nicht tief genug. Denn immerhin dreht und wendet sich Leylas gesamtes Abenteuer, ihre Mission und ihr Leben darum, den Adler zu besiegen. Es ist wirklich schade, dass wir daher so wenig Informationen rund um dieses Tier erhalten.

    Fazit:
    Wer eine einzigartige Geschichte mit einer zarten Liebesgeschichte sucht, welche nicht nur auf großen Worten, sondern auf kleinen Gesten und Zuneigungsbekundungen beruht, der wird hier fündig werden. Taucht ein in eine fremde Welt rund um Akims Volk und verfolgt zusammen mit Leyla ihre große Aufgabe als Auserwählte. Ich habe dem Finale sehr entgegengefiebert und es konnte mich auch vollkommen mitreißen. Alleine der Epilog hat mich dann doch etwas unzufrieden zurückgelassen, weswegen ich dem Buch 4,5 Cookies gebe. Ich hoffe ein klitzekleines – nagut, ein großes Bisschen auf eine Fortsetzung, wäre aber auch mit diesem Ende einigermaßen zufrieden.

    Ich möchte mich recht herzlich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

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    Mel_Amanyars avatar
    Mel_Amanyarvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Elemente mit einer fremden Sprache, aber schwache Romanze und teilweise zu wenig inhaltliche Tiefe
    Tolle Elemente mit fremder Sprache, aber schwache Romanze und teilweise zu wenig inhaltliche Tiefe

    Marion Hübinger hat einen tollen bildlichen Schreibstil, der das Lesen sehr angenehm gestaltet.
    Zitat: "Dabei hatte er mich mit Sicherheit längst gehört, immerhin war ich den Berg wie ein freilaufendes Wildschwein hochgestürmt."
    Besonders begeistert war ich von den Elementen einer erdachten fremden Sprache. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht zu versuchen hinter die fremden Wörter zu sehen und sie zu verstehen. :-) Da kommt direkt mein verschütt gegangenes Faible für Fremdsprachen wieder durch :-)
    Auch die Charaktere und die Protagonistin Leyla konnte ich gut leiden. Leyla hat in ihrem jungen Leben eigentlich alles erreicht was man sich wünschen kann. Einen Job, der ihr Spaß macht, eine tolle Wohnung, Freunde und einen Freund der sie auf Händen trägt. Aber als dieser mit ihr zusammen ziehen will bekommt sie Muffensausen und bucht Hals über Kopf eine Pilgertour auf der sie in eine fremde Welt katapultiert wird. Das machte Leyla direkt sympathisch, dass sie obwohl scheinbar alles so perfekt ist eben doch so ihre Macke hat.
    Doch es gibt auch zwei große Kritikpunkte.
    Die Romanze die sich zwischen Leyla und Akim entwickelt wirkte auf mich zu aufgesetzt und unnatürlich. Wenn ich in eine wildfremde Gegend geschleudert werde und dann einem Menschen begegne mit dem ich nicht mal wirklich kommunizieren kann, habe ich denke ich andere Sorgen als Augen für die Sexyness meines Gegenübers zu haben und dementsprechend auch keinen Sinn dafür Liebe oder Begehren zu entwickeln. In diesem Rahmen wirkte das alles unauthentisch. Hätte sich eine rein freundschaftliche Zuneigung entwickelt hätte das zumindest für mich anders ausgesehen.
    Das Finale mit dem Endkampf fand ich sehr spannend, allerdings fehlte es mir rund um den Adler und sein Krähen-Gefolge an Tiefe. Was hatte es mit diesen Vögeln auf sich? Woher kamen sie? Warum haben sie fast das gesamte Volk rund um Akim ausgelöscht? Ich hätte auch erwartet, dass mehr dahinter steckt, aber das kam leider nicht.
    Das Ende des Buches ließ mich leider auch etwas enttäuscht zurück, da ich nach der Entwicklung der Protagonistin Leyla etwas anderes erwartet hatte.
    Was mich auch etwas verwirrt hatte war der Punkt, dass in der Danksagung erwähnt wird, dass die Geschichte weitergehen würde mit Verweis auf den Prolog. Aber weder das Ende noch der Prolog oder irgendwo sonst konnte ich einen Hinweis auf einen Mehrteiler finden. Aus diesem Grund habe ich dieses Buch als Einteiler beurteilt.
    Ich vergebe ⭐⭐⭐.

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    lunau-fantasys avatar
    lunau-fantasyvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Leider fehlte mir in der Geschichte die Tiefe
    Lunau-Fantasyb.blogspot.com

    Inhalt:
    Eigentlich war Leyla mit ihrem Leben ganz zufrieden. Aber als ihr Freund den Vorschlag macht, zusammen zu ziehen, gerät Leyla ins Wanken. Zufällig sieht sie dann die Anzeige für eine Pilgertour und meldet sich kurzerhand an. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Abstand gewinnen und sich darüber klar werden, was sie eigentlich möchte. Wer hätte gedacht, dass sie die Pilgertour gleich in eine andere Welt katapultiert und damit ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellt?
    Cover:
    Das Cover ist schön und interessant. Ich frage mich allerdings, warum der Vogel ein Weißkopf-Seeadler ist, da er im Buch ganz anders beschrieben wird und ihm Raben und Krähen untergeordnet sind. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen. Der Titel klingt spannend.
    Meine Meinung:
    Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass ich dieses Buch als ebook-Version von Marion Hübinger und dem Papierverzierer Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe. Ich möchte mich daher an dieser Stelle dafür bedanken, dass mein Blog ausgewählt wurde und ich das Buch lesen durfte. Dennoch ist die hier dargestellte Meinung meine eigene und ist nicht von außen beeinflusst. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass es sich um MEINE Meinung handelt, und nicht die eines anderen Menschen oder der Masse.
    Ich muss zugeben, dass ich mit dem Buch leider so meine Schwierigkeiten habe. Solche Rezensionen sind immer schwer zu schreiben, vor allem wenn man das Buch gestellt bekommen hat und sich mit den Autoren und Autorinnen bisher gut versteht. Dennoch möchte ich meine ehrliche Meinung kund geben und informiere nochmals darüber, dass meine Meinung nicht gleich die Meinung aller Leser wiederspiegelt. Jeder hat einen anderen Geschmack, vergesst das nicht. Im Folgenden möchte ich euch erzählen, warum ich Schwierigkeiten hatte.
    Hin und wieder gab es Vergleiche im Buch, die helfen sollen sich manche Situationen und Gefühle besser vorstellen zu können. Bei mir hatten sie jedoch eher gegenteilige Wirkungen, es viel mir oft schwer die Gedanken und Gefühle der Protagonistin zu verfolgen und nachzuvollziehen. Auch der Satzbau hat mich das ein oder andere Mal stutzen lassen und gerade zu Beginn gibt es viele kurze Sätze, die anstrengend waren und meinen Lesefluss störten.Im Buch kommen auch sprachliche Hindernisse vor, die ich manches Mal etwas verwirrend fand. Natürlich ist es verständlich, dass es in einer anderen Welt auch eine andere Sprache gibt, aber ich fand es persönlich schwierig sich darauf ein zu lassen. Wenn die Hauptfiguren sich nicht richtig miteinander austauschen können. Zudem wurden manche Sätze, die Leyla ja nicht verstehen konnte, für den Leser übersetzt und manche wiederum nicht. Hier hätte ich es mir einheitlicher gewünscht. Die sprachliche Barriere hatte aber auch ihre witzigen Seiten, denn irgendwie konnte ich mir zu den fremden Sätzen, die manches Mal wie Kindersprache klangen, Akim nicht als großen, gut aussehenden und intelligenten Krieger mit tiefer Stimme vorstellen. Es war so ein großer Kontrast, dass es mich einige Male schmunzeln ließ. Der Inhalt zog sich für meinen Geschmack ein wenig zu sehr in die Länge. Viele Male ging es nur um Akims Aussehen, obwohl es eine viel wichtigere und auch gefährliche Aufgabe zu erledigen galt. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie man da so ruhig bleiben konnte. Die Beschreibungen waren daher auf Dauer langweilig und unspektakulär, da sie nicht zum Erfolg der Aufgabe führten. Auch gehen viele Tage ins Land und Leyla ist manches peinlich, nicht aber, dass sie seit Tagen die gleichen Sachen trägt.Auch mit der Protagonistin wurde ich nicht richtig warm. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nicht nachvollziehen, ihre Stimmungsschwankungen und diese Lockerheit zwischendurch. Mir fehlte die Spannung, die spürbare Angst und das Adrenalin beim Lesen. Die alles entscheidende Aufgabe, die erst im letzten Drittel des Buches auftaucht, war mir zu schnell, zu flach, zu einfach. Das Ende war mir zu offen und abrupt. Und irgendwie vorhersehbar.Am Ende des Buches befindet sich noch ein Glossar, wo schließlich alle Sätze der fremden Sprache noch einmal übersetzt sind. An sich finde ich das eine gute Sache, jedoch liest man (vor allem beim Kindle) nicht andauernd hin und her. Ich fände es besser, entweder alle Sätze in der Geschichte direkt zu übersetzen oder gar keinen, und so mit Leyla auf einer Höhe zu sein. Die Anzahl der Figuren war ausreichend und man wusste stets um wen es geht. Die Geschichte hatte einen roten Faden und das Genre passte. Fazit:
    Leider fehlte mir an der Geschichte die Tiefe.

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    monika_schulzes avatar
    monika_schulzevor 7 Monaten
    Ein etwas anderes Fantasybuch

    Inhalt:

    Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

    (Quelle: http://papierverzierer.de/)

    Leyla liebt ihren Job in einem Verlag und ihren Freund Steffen und doch bekommt sie Panik, als er sie fragt, ob sie zusammenziehen wollen. Kurzerhand packt sie ihre Koffer und schließt sich einer Pilgertour von München nach Lindau an.

    Als sie dort gerade unter einer geschichtsträchtigen Linde steht, findet sie sich plötzlich in einer anderen Welt wieder. Dort trifft sie auf den Krieger Akim, der sie mit zu ihrem Volk nimmt. Es sind nur noch wenige davon übrig, denn ein mörderischer Adler vernichtet alles, was ihm in den Weg kommt.

    Eine Prophezeiung verspricht jedoch das Ende dieses Feindes. Ist Leyla die Auserwählte, die Akims Volk retten wird oder muss sie selbst erst gerettet werden?

    Meine Meinung:

    Der Prolog ist aus Akims Sicht geschrieben und man erfährt, dass er Leyla zu diesem Zeitpunkt bereits kennt. Doch wann genau dieser stattfindet konnte ich noch nicht zuordnen und war deshalb mehr als gespannt, was alles passieren würde.

    Im Anschluss springt man in Leylas Leben und erfährt aus ihrer Perspektive, wie es dazu kam, dass sie sich der Pilgertour angeschlossen hat. Man taucht ein in ihre Gedankenwelt und bekommt alle ihre Zweifel mit. Sie liebt Steffen und doch kann sie sich nicht dazu durchringen, einfach mit ihm zusammenzuziehen. Anfangs verstand ich ehrlich gesagt nicht so ganz, was ihr Problem war, doch je tiefer ich in ihre Gedankenwelt eintauchte und je mehr Zeit ich mit ihr verbrachte, umso deutlicher wurde es auch für mich. Ihre Zweifel, ihr eigener innerer Konflikt … ihr ganzes Leben scheint total festgefahren, keine Spontanität, keine Abenteuer, alles ist wie immer, fast schon langweilig. Plötzlich konnte ich sie richtig gut verstehen, da ich selbst auch schon einmal an diesem Punkt war. Da fand ich es fast schon mutig, dass sie nicht einfach „ja“ sagte, als Steffen sie gefragt hat. Stattdessen möchte sie erst einmal in Ruhe darüber nachdenken und sich über einige Dinge klar werden.

    Dann stürzt sie jedoch ganz plötzlich in eine fremde Welt und trifft dort auf Akim. Ich fand es richtig klasse, dass Akim eine ganz andere Sprache spricht und sich nicht wirklich mit Leyla verständigen kann. Das ist etwas, das mich häufig an solchen Romanen gestört hat: Dass automatisch alle die selbe Sprache sprechen. Endlich einmal ein Buch, in der man sich in einer anderen Welt auch anders artikuliert. Darüber habe ich mich richtig gefreut und auch darüber, dass Leyla nur nach und nach ein paar Fetzen von Akims Sprache lernt und sie sich eigentlich bis zum Schluss nur mit Hilfe von Dolmetschern richtig unterhalten konnten.

    Leider muss ich gestehen, dass mir die Beziehung zwischen Leyla und Akim viel zu schnell viel zu tief wurde. Gerade weil sie sich nicht verständigen und dadurch in meinen Augen auch nicht wirklich kennenlernen können, finde ich es etwas übertrieben, so bald schon von Liebe zu sprechen. Ich bin immer der Meinung Liebe muss wachsen und auch wenn die Autorin diese wachsenden Gefühle damit erklärt, dass die Gesten zwischen den beiden einfach so liebevoll sind, konnte sie mich davon nicht überzeugen.

    Auch der Feind selbst ist eher ungewöhnlich. Er ist ein riesiger und mörderischer Raubvogel. Dieser kann weder sprechen, noch hat er menschliche Züge. Er ist und bleibt ein Vogel und doch rottet er fast ein ganzes Volk aus und verbreitet Angst und Schrecken in Akims Welt. Da das Buch ein Fantasybuch ist, muss ich ehrlich gestehen, dass ich hier mit mehr gerechnet hatte. Ständig wartete ich darauf, dass hinter dem Adler doch noch mehr stecken würde, doch er bleibt ein „gewöhnliches“ Tier.

    Obwohl ständig die Bedrohung von Redla, dem Adler über ihnen schwebt, ist das Buch meiner Meinung nach doch eher ruhig und besticht mehr durch die Botschaften zwischen den Zeilen. Leyla unternimmt nämlich nicht nur eine Reise in eine andere Welt, sondern auch zu sich selbst. Sie lernt sehr viel über sich und ihr Leben und findet dadurch auch Antworten auf ihre eigene Fragen. Diese unterschwelligen Botschaften gefielen mir richtig gut. Ich mag Bücher, die nicht nur unterhalten und an der Oberfläche kratzen, sondern tiefer gehen, so dass man auch für sich selbst und sein Leben etwas mitnehmen kann.

    Leider kommt dadurch in meinen Augen die Spannung etwas zu kurz. Natürlich müssen Akim und Leyla gegen den Adler kämpfen, aber das scheint dann doch irgendwo nur am Rande zu geschehen. Das Hauptaugenmerk liegt meiner Meinung nach ganz klar auf Leylas Suche nach sich selbst.

    Das Ende hat mich dann noch einmal richtig begeistert. Das hatte ich mir ja ganz anders vorgestellt. Ich dachte, es wäre so wie bei anderen Fantasyromanen, aber das Buch so zu beenden ist fast schon etwas mutig. Einige Fragen bleiben offen und so manchen Leser wird es wohl nicht zufriedenstellen. Ich fand es jedoch toll. Es ist originell und passt wunderbar zur Botschaft des Buches.

    Fazit:

    Mit „Krieger der Lüfte“ hält man einmal einen ganz anderen Fantasyroman in den Händen. Obwohl Leyla in eine andere Welt katapultiert wird, ist es doch eher eine Reise zu sich selbst. Sie findet dort nicht nur einen tierischen Feind und einen attraktiven Krieger, sondern auch Antworten auf die Fragen ihres Lebens. Ich liebe es, wenn Bücher nicht nur unterhalten, sondern auch etwas tiefer gehen. Deshalb passt auch das Ende so perfekt zu diesem Buch, obwohl oder gerade weil es total ungewöhnlich ist und auch die ein oder andere Frage offen bleibt.

    Leider fehlte mir etwas an Spannung und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen, deshalb gibt es einen Punkt Abzug.

    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

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    Franzis-Lesewelts avatar
    Franzis-Leseweltvor 7 Monaten
    Krieger der Lüfte!

    Inhalt


    Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

    Meine Meinung


    Das Cover zeigt eine Szene die ich absolut Magische finde, Adler sind für mich sowieso sehr anmutig und auf dem Cover wirkt es einfach nur klasse.
    Der Schreibstil von Marion Hübinger ist klasse, ich habe bereits „Water Love“ von ihr gelesen und war da bereits in ihre Art zu schreiben verliebt. Bei Diesen Werk hat sie es wieder geschafft mit einer lockeren und leichten Art mich zu verzaubern.
    Der Inhalt des Buch beschreibt am Anfang die Selbstfindung, wer war im Leben nicht schon mal an einen Punkt wo er zu sich selbst finden musste. Hier begleitetest du Leyla auf ihrer Selbstfindung. Marion hat es geschafft mich ab dem ersten Kapitel an das Buch zu fesseln.

    Mein Fazit


    Eine Leseempfehlung für den Monat Mär von meiner Seite. Wir haben hier ein Tolles Fantasy Buch welches dich in andere Welten eintauchen lässt. Gerne gebe ich 5 von 5 Punkten.


    Die Autorin


    Marion Hübinger ist am Bodensee aufgewachsen und lebt mit Mann und drei Töchtern seit 25 Jahren in München. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Buchhändlerin stand viele Jahre das Lesen und Verkaufen von Büchern im Vordergrund. Doch sie hat ihren Wunsch, etwas Eigenes mit Worten zu schaffen, nie aus den Augen verloren. Im Genre Jugendbuch fand sie dann vor wenigen Jahren ihren schriftstellerischen Hafen. Heute arbeitet Marion Hübinger in einer kleinen Buchhandlung mit Schwerpunkt Kinder/Jugendbuch. Wenn sie jetzt nachhause kommt, wartet nicht nur ihre Familie sondern auch ein Schreibtisch voller Hefte, Blöcke, Stifte und Notizen auf sie. Ihre fantastischen Geschichten fließen immer zuerst auf unzählige Seiten Papier.
    Quelle: Amazon

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Frau steht vor Entscheidungen
    Eine Frau steht vor Entscheidungen



    Leyla steht vor wichtigen Entscheidungen in ihrem Leben. Ihr Freund will unbedingt mit ihr zusammenziehen. Doch statt sich zu freuen, fühlt sich Leyla eingeengt. Sie ist noch nicht in der Lage eine Entscheidung zu treffen. Vielleicht entscheidet sie sich auch deswegen spontan für die Pilgerreise von München nach Lindau? Hier stößt Leyla an ihre körperlichen Grenzen. Scheinbar gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen Pilgern und Bergsteigen! Und es passiert noch mehr. Bei einem entspannenden Rundgang im Park des Klosters gerät ihr Leben aus den Fugen. Leyla befindet sich auf einmal in einer anderen Welt! Erst denkt sie, dass sie einfach nur träumt. Aber kann dieser gut aussehende junge Mann, der sich bald als Akim vorstellt wirklich ein Traum sein? Und Akims Volk wartet schon lange auf Leyla. Sie soll sein Volk vor dem Grauen der Lüfte, einem riesigen Adler retten! Wird Leyla das Volk und auch sich selbst retten können?
    Nun möchte ich auch noch ein paar Worte zu diesem Buch schreiben. Die Geschichte zieht einem sofort in den Bann. Kaum hat man angefangen zu lesen, ist man auch schon mitten drin und eigentlich viel zu schnell ist die Geschichte dann auch vorbei. Der Autorin ist es gelungen eine Fantasy-Geschichte mit viel Liebe zu schreiben. Leyla ist eine junge selbstbewusste Frau, die gerade in der Findungsphase steckt und ihren weiteren Lebensweg entscheiden muss. Leyla ist einfach sympathisch und jeder kann sich in irgendeiner Art und Weise in Leyla reinversetzen. Mir persönlich hat am besten gefallen, dass die Geschichte genug Freiraum für meine eigene Fantasie gelassen hat. Ich möchte nur einen kleinen Denkanstoß geben. Passiert das alles wirklich oder ist es Leylas Unterbewusstsein, wo die Eindrücke verarbeiten muss? Ich würde gerne mehr davon lesen und kann hier 5 Sterne vergeben!

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    NickyMohinis avatar
    NickyMohinivor 7 Monaten
    eine Geschichte, die vor allem von ihrer Umgebung lebt

    Eine Pilgerreise - das hätte sich Leyla weder vorstellen können, noch erträumen lassen. Aber als ihr Freund ihr offenbart, dass er mit ihr zusammenziehen möchte, fühlt sie sich überfordert und tut alles, um dieser wichtigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen, auch wenn es eine Pilgerreise ist. Als sie am 4. Tag einen Spaziergang durch den Klosterpark macht, passiert das Unglaubliche: Sie erwacht in einer Welt, die ihr völlig fremd ist. Völlig auf sich allein gestellt irrt sie umher, bis sie auf den attraktiven Akim trifft. Er weiß sofort, dass Leyla die Auserwählte ist, die seinem Volk das Leben retten wird. Es ist ihr bestimmt, einen bösartigen Adler, den Krieger der Lüfte, zu vernichten. Kann Leyla ihr Leben und ihre Entscheidungen in den Griff bekommen und zusätzlich auch noch den Adler besiegen und Akims Volk retten?

    Das Cover wirkt sehr malerisch und sieht aus, wie ein Aquarellbild. Es zeigt die Protagonistin Leyla, die vor einem See steht. Über ihr schwebt ein mächtiger Adler, der aussieht, als würde er gleich angreifen. Im Hintergrund ist eine Insel mit einer Turmruine zu sehen, über der viele bösartige Vögel schweben.

    Leyla ist eine junge Frau, die anfangs eher unsicher wirkt. Sie hat Probleme Entscheidungen zu treffen und versucht diesen eher aus dem Weg zu gehen. Mit ihrer Pilgerreise beginnt ein großes Abenteuer, bei dem sie über sich hinauswachsen muss. Leyla ist hin und hergerissen zwischen Angst, Unsicherheit und Mut. Ihre Entwicklung gefällt mir gut.

    Akim lebt in einer völlig anderen Welt als die junge Leyla. Er ist sehr naturverbunden, treu und fürsorglich. Als er auf Leyla trifft, beweist er ihr dies sofort und unterstützt sie, wo er nur kann. Er ist ein wirklich faszinierender Protagonist.

    Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Leider muss ich sagen, dass es zwischendrin schon ein wenig langatmig war. Außerdem habe ich sehr große Erwartungen an das Buch gehabt, vielleicht zu große, da ich alle Bücher vorher wirklich geliebt habe. Meine Erwartungen konnten aber nicht komplett erfüllt werden. Ich konnte mich nicht wirklich mit der Protagonistin Leyla identifizieren. Manchmal ist es mir schwergefallen, sie zu verstehen, an anderen Stellen hat das wiederum sehr gut funktioniert. Die Geschichte lebt vor allem von ihrer Umgebung. Die Beschreibungen dazu haben mich fasziniert und ich konnte mir alles bildlich vorstellen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar
    Kämpfe für deine Ziele.
    Sei mutig, offen und stark für Neues.


    #fight4u steht für mutige Blogger/-innen und Leser/-innen! Und KRIEGER DER LÜFTE von Marion Hübinger zeichnet sich unter anderem durch eine starke Hauptprotagonistin aus, die lernen muss, ihre eigenen Wege zu gehen.

    Wir laden dich herzlich dazu ein, dich bei unserer Leserunde für eines von 20 digitalen Leseexemplaren / E-Books zu bewerben.

    Für deine Bewerbung verrätst du uns einfach: Wo veröffentlichst du deine Rezensionen und, was macht für dich eine starke Protagonistin aus?

    Das verspricht der Klappentext:
    Autoren oder Titel-CoverLeylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

    Und das dürfte von unserer Autorin interessant sein, zu wissen:

    Autoren oder Titel-CoverMarion Hübinger ist am Bodensee aufgewachsen und lebt mit Mann und drei Töchtern seit 25 Jahren in München. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Buchhändlerin stand viele Jahre das Lesen und Verkaufen von Büchern im Vordergrund. Doch sie hat ihren Wunsch, etwas Eigenes mit Worten zu schaffen, nie aus den Augen verloren. Im Genre Jugendbuch fand sie dann vor wenigen Jahren ihren schriftstellerischen Hafen. Heute arbeitet Marion Hübinger in einer kleinen Buchhandlung mit Schwerpunkt Kinder/Jugendbuch. Wenn sie jetzt nachhause kommt, wartet nicht nur ihre Familie sondern auch ein Schreibtisch voller Hefte, Blöcke, Stifte und Notizen auf sie. Ihre fantastischen Geschichten fließen immer zuerst auf unzählige Seiten Papier.

    Wir wünschen gute Unterhaltung.

    Dein Papierverzierer Verlag
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    Elenas-ZeilenZaubers avatar
    Letzter Beitrag von  Elenas-ZeilenZaubervor 4 Monaten
    Hallohooooo, ist hier überhaupt noch jemand???
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